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Thema: Fleisch: tiefkühlen, abhängen?

  1. #1
    Samenkorn
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    25.09.17
    Beiträge
    14
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    Fleisch: tiefkühlen, abhängen?

    Hallo,


    nachdem ich nun auf das Arginin/Lysin – Thema stieß, habe ich mir ein Herz gefasst und erstmals in meinem Leben rohes Fleisch gegessen. Den Weg des geringsten Widerstandes – mit soeben hergestelltem Tartar vom Weiderind. Sozusagen maschinell vorgekaut. Das entspricht sozusagen dem grünen Smoothie – vorgekautes Grünzeug ;-).


    Gleich roh und „mono“, also ohne Würze und ohne andere Lebensmittel. Hab gesehen, dass übliche Arten Tartar zu servieren mit einer Unmenge höchst geschmacksintensiver Würzmittel einhergehen. Scheint so, als wolle doch lieber keiner rohes Fleisch essen / schmecken?


    Nun, es war
    1. weniger schlimm, als gedacht
    2. nach ein paar Bissen recht angenehm
    3. nach der Portionsmenge von 50 gr war es „nun ist es genug“
    4. nach 10 min kam eine ganz leichte „Wärmewelle“ über mich
    5. nun bin ich rundum wohl.


    Das zum gerade Erlebten.


    Eine Frage ist nun beim Lesen aufgekommen:
    Wie verhält es sich bei der „Alterung“ von Fleisch?
    Richtig frisch ist Fleisch ja nur unmittelbar nach dem Töten des Tieres, so wie auch Grünzeug / Gemüse nur direkt geerntet richtig frisch ist, was einen erheblichen Unterschied zu gelagertem / transportierten Gemüse macht. Weshalb mein Garten und der benachbarte Biolandbetrieb meine liebsten Lebensmittelquellen sind.


    Schlachtkörper hängen ab, unterschiedlich lange, beim Schwein lässt man zumindest die Totenstarre durchlaufen, Rinder hängen idealerweise 2 – 3 Wochen, in High – End – Gastronomie sogar bis zu einem Jahr. In der Zeit passiert lustiger enzymatischer und mikrobieller Abbau – der bildet ja die gewünschten Aromen und macht das Fleisch „zarter“.
    Würde man ganz frisches Fleisch tiefkühlen, würde es dem Abbau verzögert auch unterliegen.
    Die Herstellung von roher Mettwurst / Schinken / Trockenfleisch / High meat ist ebenfalls ein mehr oder weniger gesteuerter Zirkus der Enzyme und Mikroorganismen.


    Das muss ja nicht nachteilig sein – bei Sauerkraut wird eben dies ja auch genutzt.


    Meine Frage ist: Ist Fleisch am zuträglichsten, wenn es sozusagen „noch körperwarm“ verzehrt wird? Wobei das ohne Fleischwolf oder zumindest exzellentes Messer vermutlich schwierig ist.


    Ist es gut, es enzymatisch und mikrobiell vorverdauen zu lassen? Dann dürfte tiefkühlen ja nicht nachteilig sein – es sei denn, beim TK passiert etwas anderes, nachteiliges.


    Diese Themen – Tiefkühlen, enzymatischer / mikrobieller Abbau im Rahmen der tierischen Rohkost interessieren mich sehr. Erhitzt wird dabei definitiv nicht, aber die Veränderungen des Lebensmittels, auch die Eiweißveränderung, sind ja nicht von der Hand zu weisen.


    Danke für alle hilfreichen Erläuterungen!


    Johanna

  2. Der folgende Benutzer sagt Danke an Jo Hanna für diesen Beitrag:

    Mela (06.10.17)

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