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Thema: Fühlt ihr euch schon besser?

  1. #1
    Samenkorn
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    Fühlt ihr euch schon besser?

    Hey,
    ich lebe seit fast 2 Jahren Vegan (den Tieren zu liebe) und merke, dass mir solche Einschränkungen auch gut tun (hört sich jetzt etwas seltsam an, ist aber so).
    Jetzt suche ich deshalb neue Einschränkungen/Ernährungsformen. Also vegan möchte ich wegen den Tieren weiterhin leben.

    Deshalb überlebe ich, ob ich mich rawvegan ernähre.


    Hat da jemand positive Erfahrungen gesammelt bei der Umstellung von vegan auf rawvegan?


    Vielen Dank
    LG ford

  2. #2
    Urwaldriese Avatar von Susanne
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    Zitat Zitat von ford
    Hat da jemand positive Erfahrungen gesammelt bei der Umstellung von vegan auf rawvegan?
    Ich habe nur sehr kurz vegan gelebt und schon ziemlich bald auf rohvegan umgestellt. Das war in den Jahren 1990/91. Eigentlich ging es mir ganz gut damit, länger als ein paar Woche um Stück bin ich allerdings nicht roh geblieben. Ich bekam immer wieder Heißhunger auf Getreide wie Hirse und habe diesem Heißhunger auch nachgegeben. Nach zwei, drei gekochten Getreidemahlzeiten war mein Heißhunger wieder weg und ich habe mit der Rohkost weitergemacht. 1994 bin ich dann zum dritten Mal Mutter geworden. Meinem Sohn ist meine Ernährung allerdings ganz und gar nicht gut bekommen: Vitamin B12-Mangel bei Säuglingen durch vegane Rohkost der Mutter .

    Meine Kinder habe ich nach diesen Erfahrungen nicht mehr vegan und schon gar nicht rohvegan ernährt. Ich selbst habe allerdings weiter auf dem Gebiet der rohveganen Ernährung experimentiert. Mit Säften, Smoothies, Nusskäse und ähnlichen Zubereitungen. Es heißt ja immer, diese Ernährung sei sehr gesund, mir ging es allerdings mit den Jahren immer schlechter. Nachlesen kann man meine Geschichte hier: Von der veganen zur instinktiven Rohkost.

    Ich bin also mittlerweile bei einer omnivoren, rezeptfreien Rohkost gelandet. Und damit mache ich seit Jahren wirklich positive Erfahrungen, wie man in meinem Tagebuch, dessen Einträge ja auch hier im Forum täglich erscheinen, nachlesen kann.

    Mein Tipp, wenn du unbedingt bei der veganen Ernährung bleiben willst: Lasse regelmäßig deine Blutwerte untersuchen und ergänze evtl. fehlende Vitamine. Auch bei den essentiellen Fettsäuren solltest du wachsam sein. Und wenn du Heißhunger auf Gekochtes bekommst, gehe dem nach! Dein Körper weiß am besten, was er braucht!

  3. #3
    Urwaldriese Avatar von Mela
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    Meine veganen und rohveganen Erfahrungen sind ziemlich negativ.
    Nichtsdestotrotz denke ich, dass Veganismus vielleicht MANCHMAL und PHASENWEISE und IN BESTIMMTEN LEBENSSITUATION hilfreich sein KANN.

  4. #4
    Sprössling
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    Da ich mich mit Veganismus schon viele Jahre beschäftige kann ich ganz klar sagen: es ist in keiner Weise ungesund, wenn man sich ausgewogen ernährt ! Und ausgewogen ernähren sollte ja das Wichtigste sein :-)

    Zum Thema rohes Fleisch. Rohes Fleisch ist für uns Menschen nicht vorgesehen. Unser Darm wird überlastet da nicht für die Verdauung von rohem Fleisch gemacht und allein das Ekelgefühl beim Verzehr zeigt schon, dass es nicht artgerecht ist. Es ist eine ganz spezielle Ernährungsweise und ich bitte darum sie als sehr kritisch und nicht als völlig normal zu betrachten.

    Ich würde an deiner Stelle erstmal viel roh essen. Mir persönlich tut es gut, Bohnen/Linsen/Kartoffeln etc. gekocht zu essen und sonst nur roh. Muss man aber für sich selbst rausfinden.

    Ich will keinem auf die Füße treten aber rohe Leber runterwürgen weil es einem dann vermeidlich besser geht ... sehr sehr kritisch.

  5. #5
    Urwaldriese Avatar von Susanne
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    Da ich mich mit Veganismus schon viele Jahre beschäftige kann ich ganz klar sagen: es ist in keiner Weise ungesund, wenn man sich ausgewogen ernährt ! Und ausgewogen ernähren sollte ja das Wichtigste sein
    Kurzfristig mag vegane Ernährung durchaus gesund sein, wie das langfristig aussieht, ist eine andere Frage. Unsere Vorfahren haben sich jedenfalls mit Sicherheit nicht vegan ernährt. Wobei vegan und rohvegan noch mal zwei Paar Stiefel sind. Und in der Ausgangsfrage ging es ja um die Erfahrungen, die man bei der Umstellung von vegan auf rohvegan gemacht hat.

    Zitat Zitat von Julia
    Ich will keinem auf die Füße treten aber rohe Leber runterwürgen weil es einem dann vermeidlich besser geht ... sehr sehr kritisch.
    Wer rohes Fleisch oder Leber herunterwürgen muss, sollte die Finger davon lassen. Genau wie man die Finger von grünen Smoothies, die man herunterwürgen muss, lassen sollte. Gerade rohe Leber kann aber durchaus sehr lecker nach Schokoladenpudding schmecken.

  6. Der folgende Benutzer sagt Danke an Susanne für diesen Beitrag:

    Mela (20.07.17)

  7. #6
    Wilder Busch
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    Hab das eigentlich schon wieder vergessen. wenn ich zurückdenke wie meine Körperliche Verfaßung vor 10 Jahren war. Ich musste sozusagen bei unter Null anfangen mit "nur" Spatziergängen, um überhaupt wieder was in Gang zu bekommen. Wenn mir damals jemang gesagt hätte was ich jetzt alles machen kann, hätte ich nur den Kopf geschüttelt. Bin aber immer gefühlt noch nicht da wo ich hin will. Vielleicht bin ich da zu wenig Ehrgeizig und konsequent.


    Vieles ist auch Gewöhnungssache, wenn man eine frisch gepflückte Kamillenblüte ißt, das kann man mit eine gewöhnlichen Tee nicht vergleichen. Vieles "muss" man selber ausprobieren wenn es am Anfang auch nicht so bekömmlich scheint.

  8. #7
    Urwaldriese Avatar von Susanne
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    Zitat Zitat von Peter
    Bin aber immer gefühlt noch nicht da wo ich hin will. Vielleicht bin ich da zu wenig Ehrgeizig und konsequent.
    Bist du nicht konsequent roh oder nicht konsequent vegan oder keines von beiden?

  9. #8
    Wilder Busch
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    Eher immer wieder die Frage wie viel Zeit man in was investiert. Pflanzen lernen uns sammeln, wie reagiert man darauf, ist für mich auch wieder eine Lernphase. Geh ich mehr Richtung Sport? Z. B. zu Anfang kleinere Radtouren über ein zwei Tage, die Zeit geht einem wieder beim sammeln ab.

    Dann hat man wieder das Problem, wenn man den Geschmack von Wildpflanzen kennt, schmeckt einem das Gewächshausgemüse auch nicht mehr so gut....... Wie weit geht man und wo führt es einen hin?
    Die Fragen tauchen bei mir auf, was ich mir ja irgedwie beantworten muss.

  10. #9
    Urwaldriese Avatar von Susanne
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    Zitat Zitat von Peter
    Wie weit geht man und wo führt es einen hin?
    Wenn einem das, was man tut, gut tut, geht man einfach weiter ohne groß darüber nachzudenken, wohin es einen führt oder etwa nicht?

  11. #10
    Sprössling
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    Wie gesagt, den Rat rohe Leber zu essen halte ich für nicht gut. Die Leber ist ein Entgiftungsorgen, da fängt es schonmal an. Und dazu kommt: frisch wäre die Leber nur, wenn man das Lebewesen tötet und die Leber sofort isst. Ansonsten beginnt direkt der Verfall. Und sorry, wir leben im Jahr 2017, niemand muss töten um nicht zu verhungern und gesunde Ernährung geht wunderbar ohne Fleisch :-) 100% Rohkost ist allgemein nicht so einfach und ich würde es nur tun, wenn ich die Diagnose Krebs hätte. Ansonsten können gerne Linsen, Bohnen etc. gekocht auf meinem Speiseplan stehen, Käse habe ich momentan auch erstmal gestrichen und schaue nach anderen Dingen ..... Das musst aber du, liebe TE, entscheiden.

  12. #11
    Urwaldriese Avatar von Susanne
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    Zitat Zitat von Julia
    Wie gesagt, den Rat rohe Leber zu essen halte ich für nicht gut.
    Für mich war rohe Leber nach meiner veganen Phase ein Lebenselixier, das mich wieder auf die Beine gebracht hat. Ich könnte noch mehr dazu schreiben, aber das wäre hier wohl Fehl am Platz!

    Zitat Zitat von Julia
    Und sorry, wir leben im Jahr 2017, niemand muss töten um nicht zu verhungern
    Jedes tierische Lebewesen muss töten, um nicht zu verhungern. Oder gehören Pflanzen für dich nicht zu den Lebewesen?

    Zitat Zitat von Julia
    100% Rohkost ist allgemein nicht so einfach und ich würde es nur tun, wenn ich die Diagnose Krebs hätte.
    100% Rohkost ist einfach, wenn man die ganze Lebensmittelpalette einbezieht. Für mich kommt eine andere Ernährung nicht mehr in Betracht: Warum ich so esse, wie ich esse: roh und möglichst naturbelassen.

  13. Der folgende Benutzer sagt Danke an Susanne für diesen Beitrag:

    Mela (23.07.17)

  14. #12
    Urwaldriese Avatar von Mela
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    Für mich war der erste rohe Fisch so göttlich, ich fühlte mich wie im siebten Himmel. Es war ein Hering, einfach pur gegessen.
    Mein erstes Stück rohes Fleisch war auch gut, aber weit nicht so lecker wie Fisch.

  15. #13
    Sprössling Avatar von Christoph90
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    Zitat Zitat von Julia Beitrag anzeigen
    Und sorry, wir leben im Jahr 2017, niemand muss töten um nicht zu verhungern und gesunde Ernährung geht wunderbar ohne Fleisch :-)
    Nicht böse gemeint, aber ich denke man muss das Töten von Tieren als Nahrung nicht rechtfertigen. Das ist die Natur! Und ich bin der Meinung die Natur ist grundsätzlich perfekt. Da habe ich auch null schlechtes Gewissen (wir sprechen natürlich nur von Tieren die nicht artwidrig gehalten werden bzw. besser noch, wild leben). Am Besten finde ich auch wenn man die Tiere, die man isst selbst fängt bzw. tötet. Bei Fischen und jetzt auch wieder bei Heuschrecken auf dem Feld mache ich das hin und wieder. Man hat dann einfach ein anderes Verhältnis zur der tierischen Kost. Und ich verspüre dann oft so ein Gefühl der Dankbarkeit gegenüber dem erlegten Tier.

    Ich kann mich also den anderen nur anschließen: Meine rohveganen Erfahrungen sind auch negativ, sodass ich das Ganze nach 3 Monaten aufgrund von deutlichen Mangelerscheinungen beendet habe. Bin aber auf der anderen Seite auch keiner, der sich Kiloweise Fleisch reinzieht und das Gutheißen würde. Ich glaube es ist nicht so viel nötig, aber ganz darauf verzichten tue ich erstmal nicht mehr.

  16. Die folgenden 2 Benutzer sagen Danke an Christoph90 für diesen Beitrag:

    Mela (23.07.17), Susanne (24.07.17)

  17. #14
    Sprössling
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    Zitat Zitat von Julia Beitrag anzeigen
    Und sorry, wir leben im Jahr 2017, niemand muss töten um nicht zu verhungern ....
    Es muß auch niemand dem westlichen Lebenstil nachgehen. Wo durch die Industrie und Technisierung unzählige Lebewesen leiden, getötet werden und effektiv ausgerottet werden (zu denen du zwangsläufig gehörst, da du ja in diesem Forum posten kannst).

    Jetzt bitte nicht falsch verstehen, aber ich finde es zumindest extrem kurzsichtig, daß es Leute gibt die meinen, daß wegen ihnen keine Tiere leiden müßten, nur weil sie keine Tierprodukte essen....

  18. #15
    Administrator Avatar von Angelika
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    Zitat Zitat von Julia Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, den Rat rohe Leber zu essen halte ich für nicht gut. Die Leber ist ein Entgiftungsorgen, da fängt es schonmal an. Und dazu kommt: frisch wäre die Leber nur, wenn man das Lebewesen tötet und die Leber sofort isst. Ansonsten beginnt direkt der Verfall. Und sorry, wir leben im Jahr 2017, niemand muss töten um nicht zu verhungern und gesunde Ernährung geht wunderbar ohne Fleisch :-) 100% Rohkost ist allgemein nicht so einfach und ich würde es nur tun, wenn ich die Diagnose Krebs hätte. Ansonsten können gerne Linsen, Bohnen etc. gekocht auf meinem Speiseplan stehen, Käse habe ich momentan auch erstmal gestrichen und schaue nach anderen Dingen ..... Das musst aber du, liebe TE, entscheiden.

    Liebe Julia,

    bitte bedenke, dass es nicht nur an einer Jahreszahl hängt, was jemand essen kann oder nicht. An anderer Stelle schriebst du, dass du Sojamilch schon länger nicht mehr konsumieren kannst, aber Soja geht bei dir dennoch nicht so gut, oder wie hatte ich das verstanden zuletzt?

    Bei mir ist es so, dass ich durchaus auch mit so einer Lösung - na dann halt ab und zu mal erhitzte Hülsenfrüchte - geliebäugelt hatte. Eigentlich mehr aus praktischen Gründen (Für mache wilde Quellen wäre ein Auto gut). Doch abgesehen davon, dass ich eher müde davon wurde, war für dies vermutlich mit auch die Ursache, dass ich Soja wie jeder Mensch nicht roh essen kann, aber auch nicht erhitzt (wenn überhaupt nur komplett und absolut durchfermentiert als Sauce), weil dieses Allergen mit einem Allergen sehr ähnlich ist, das in belasteten Städten oder Umgebungen für Allergien sorgt.

    Früher hatten solche Allergien unter einem bestimmten Prozentsatz der Bevölkerung wohl dazu geführt, dass die Gruppe weitergezogen ist. So waren alle vor unpassender Belastung geschützt - auch jene, die nicht eher unmittelbar oder zeitversetzt negativ auf bestimmte Nahrungsbestandteile, die belastet sind oder auf Belastung hindeuten, reagieren.

    Leider hört das Thema dann nicht bei Soja auf, sondern betrifft auch andere Hülsenfrüchte. Bei mir gehen Bohnen nicht, aber Erbsen sind okay. Vermutlich deshalb, weil diese in einem anderem Stadium gegessen und verarbeitet werden, auch roh.

    So finde ich es sehr nützlich, dass - wie du schreibst nun auch 2017, aber dennoch erst seit wenigen Jahren, aus Trester der Ölgewinnung der Presskuchen also nicht nur zur Tierfütterung sondern auch als Protein, ggf eben auch Rohkost-Protein (je nach Verarbeitungstemperatur etc.) im Handel erhältlich ist. Das eigenhändige Durchpressen durch ein Kurbel-Fettmühle wäre mir sonst doch zu zeitaufwändig.

    Aber auch hier ist leider noch nicht das Ende der Geschichte. Leider werden diese Aminosäurenquellen zum einen anders (mit geringerem Prozentanteil) aufgenommen und zum anderen weisen sie gegenüber tierischen Eiweißquellen doch ein paar Gaps auf - insbesondere bei aktiver Lebensweise. Dabei spreche ich nicht nur von Lysin, sondern auch von schwefeligen Aminosäuren, BCAAs, Tryptophan u.ä.

    Das habe ich nicht durch vorheriges ausrechnen meiner Ernährung herausgefunden, weil darüber könnte man ja diskutieren, welche Werte denn nun stimmen den Empfehlungen nach.
    Sondern durch Bluttests.

    Deshalb ist es für jeden Menschen, der sich an einer besonders aussortierten Ernährungsweise gütlich tut empfehlenswert, Bluttests machen zu lassen.
    Sinnvollerweise durchaus mit der Aufschlüsselung der Aminosäuren, Vitamine etc. Erst dann weiß man wo man selbst (!) ist.

    Niemand kann von sich selbst auf andere schließen. Mit viel Geld lässt sich viel machen - sei es von der Ernährung oder von Analysen oder von Ernährungsergänzungen aus gesehen.
    Doch manchen bleiben diese Möglichkeiten dann doch etwas entfernt übrig.

    Welche Lebensmittel in welcher Qualität jemand für die langfristige Ernährungsweise nutzen möchte ist deshalb sehr individuell.
    Und ja, du weißt sicher, dass die Rohkostszene durch den Krieg im letzten Jahrhundert in Europa entschlafen war. Und das eine Rohkost-Ernährung IMMER eine sehr spezielle Ernährung ist, die auf hochwertige Lebensmittel zurückgreift und üblicherweise nicht die billigste ist. Argumente aus der Massentierhaltung zählen hier nicht, weil omnivore Rohköstler alternative Quellen nützen.

    Ein eher anektotisches Beispiel ist ein Rohköstler, der auch eine überfahrene Ente (oder ähnlich) aß. Das ist das Thema, wo auch üblicherweise gesagt wird, das ist 2017 nicht mehr notwendig.

    Dennoch möchte ich darauf hinweisen, dass es in dieser Rubrik um vegane Rohkost geht.
    Da in diesem Bezug meist auch Kochkost kombiniert wird, enthält diese Rubrik auch jene Teile mit Kochkost.

    Warum das so ist? Alleine der "Tipp" mit den nicht-rohen Hefeflocken wird unter veganen Teilzeit-Rohis inflationär empfohlen, weil diese den Geschmack von Käse imitieren können.
    Das ist jedem klar, der weiß warum das so ist.
    Aber für jene, die Hefe nicht gut vertragen (Histamin etc), ist auch das keine gute Idee langfristig gesehen.

    Nicht zuletzt kann etwas, das nach gesuchten essentiellen Aminosäuren schmeckt, langfristig nicht als Gewürz den Bedarf des von den Sinnen und der Intuition gesuchten Bestandteils der Ernährung ersetzen.
    Klar schmeckt dann alles, was danach gewürzt wird, super danach. Aber die Dichte und die Menge des gesuchten Stoffes ist ggf auf längere Zeit zu gering.

    Und ja, das ist der Grund, warum die meisten ambitionierten veganen Rohköstler früher oder später dann doch wieder gekocht essen - mindestens Hülsenfrüchte.
    Weil die Motivation dann meist dahin ist, folgt andere Kochkost im Nu und es wird auch wieder schön in der Pfanne gebrutzelt, damit viele AGEs und ALEs entstehen, die auch wieder an tierische Produkte erinnern.
    Allerdings: Mit ähnlichen Nachteilen, was die meisten dann wieder nicht wissen.
    Geändert von Angelika (23.07.17 um 23:21 Uhr)

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