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Thema: instinktive Rohkost

  1. #1
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    instinktive Rohkost

    Habe neulich in alten Sachen gestöbert, die ich mal eingescannt hatte. Hier eine Frage bezüglich des Salzbedarfs.

    salzbedarf

    Frage: . Eigentlich wird Salz als einzelnes Mineral ja als unnötiges, oft sogar schädliches Lebensmittel angesehen. Wieso habe ich dennoch auch nach mehreren Jahren Instinctopraxis manchmal Lust darauf?

    Die Lust auf Salz kann zwei Gründe haben: Einmal einen echten physiologischen Bedarf nach Salz. Wenn dieser Bedarf nicht mit Meeresprodukten gedeckt werden kann, probieren Sie doch einfach den Geschmack unseres naturbelassenen Meersalzes. Da wird Sie Ihr Instinkt nicht betrügen: Wenn Sie Salz wirklich brauchen, werden Sie eine sehr angenehme Empfindung beim Verzehr haben, solange bis Ihr Bedürfnis gedeckt ist.
    Zudem gibt es aber einen zweiten möglichen Grund für diese Lust auf Salz, der sich in der Praxis gezeigt hat: ein Bedarf an Eiweiß, besonders an tierischem Protein.

    Weshalb solch eine Verwechslung durch die Sinne? Vielleicht, weil man oft tierisches Protein mit Salz gegessen hat. Jedenfalls lohnt es sich, eine ausreichende Auswahl an naturreinem Fisch, Fleisch oder Eiern zur Auswahl zu haben.

    (Quelle: Orkos Rede und Antwort -Blatt 1993)

    Dieser Auszug stammt aus einem Instincto-Vortrag:

    - Man empfiehlt 3g Salz pro Tag. In der Instincto isst man vielleicht ungefähr 3g pro Jahr.

    - Gandhi hatte sein Volk gerettet indem er das Kochsalz wieder zur Verfügung stellte. (Salzmarsch)

    - Es heißt Kochsalz, ist nur notwendig in der Kochkunst.

    - Manchmal brauchen wir auch ein bisschen, aber mit der Kochkunst gibt es da einen großen Mangel so dass das Kochsalz täglich unentbehrlich wird.

    - Tiere die frisches Gras bekommen brauchen oft gar kein Salz. Wenn sie Heu bekommen dann brauchen sie viel mehr Salz.

    - Zwei Leukämie-Kranke, die zur Instincto gekommen sind, konnten die ersten 2-3 Tage nur Salz essen.

    Bloß nicht salzen. Zum Beispiel werden naturbelassene Oliven unessbar für 4 Wochen, wenn man davor gesalzene gegessen hatte.
    Ich hatte mal so eine Phase da habe ich das Eigelb immer gesalzen, aber das hörte von alleine wieder auf. Dann hatte ich mal die tomaten so 2-3 Tage lang gesalzen. Das schmeckte toll, aber dann war der Reiz wieder weg.
    Nur die Sache mit den Avocados, das hat sich gehalten. Also ich habe schon jahrelang nichts mehr gesalzen außer die Avos.
    Neulich hatte ich diese herrlichen Fuerte aus Spanien. Zusammen mit Salz war das geschmacklich einfach das Größte.
    Aber mir geht es danach nicht so besonders. Diese Salzerei vertrage ich immer weniger.
    Wenn ich das Salz weg lasse, dann schmecken die Avocados nach nichts. Ich kenne sogar einige Kochköstler die die Avos ungesalzen essen und es schmeckt ihnen. Ich glaube ich habe mir einfach den Geschmack versaut durch meine jahrelange Salzzugabe. Ich habe das Gefühl, das wird viel länger als 4 Wochen dauern bis ich den ungesalzenen Avocados wieder einen guten Geschmack abgewinnen kann.

    Das Bild hier hatte ich mal so zum Spaß gemacht. Es ist natürlich keine "Sünde", Beim Essen darf man alles, da gibt es keine "Regeln", da gibt es nicht so was wie "richtig" oder "falsch". Aber bestimmte Folgeerscheinungen können bei der Rohkost schon auftreten. Bei der Kochkost ist Salz natürlich ein Muss. Die meisten Sachen , so wie Nudeln schmecken ja ohne Salz überhaupt nicht.


    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	avo + salt.jpg 
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Größe:	86,8 KB 
ID:	4513


    Da habe ich noch einen Auszug aus der "Rohkosttherapie" zu dem Thema gefunden
    Trotzdem: eine Schüssel Nudeln mit einem Stück Butter... Das ist nahrhaft und tut einfach gut.

    Da erinnern Sie mich an eine kleine Anekdote, die auf die Zeit kurz vor der Instinktotherapie zurückgeht. Damals
    hatten meine Frau und ich schon so unsere Zweifel in Bezug auf den tatsächlichen Nährwert der Dinge, die wir zu uns
    nahmen. Wir glaubten, daß wir durch das Würzen Gefahr liefen, mehr als nötig zu essen, weil die Speisen dadurch zu
    verlockend würden. Konsequenterweise beschlossen wir deshalb eines schönen Tages, unsere Vollwert-Nudeln ohne
    jede Zutat, nur in Wasser gekocht, auf den Tisch zu bringen. Warum sollten wir Salz oder Butter hinzugeben, sie
    waren schließlich vollwertig und würden uns ein ganzes Spektrum von gehaltvollen und ausgewogenen Nährstoffen
    zuführen, wie das ganze Weizenkorn mit seiner peripheren Aleuronschicht... Sie wissen schon. Kurz, ich sehe noch die
    dampfenden Teller vor uns und das Gesicht, das wir zogen, nachdem wir den ersten Bissen geschluckt hatten: ein
    wässriger, eisenartiger, brechreizerzeugender Geschmack schreckte uns ab, das Experiment fortzusetzen. So kehrten
    wir denn zur guten alten Kochkunst zurück: eine Prise Salz und ein Stückchen Butter reichten, um aus diesem
    miserablen Essen schlagartig ein köstliches Mahl werden zu lassen. Und doch waren es dieselben Nudeln, unter
    Würzstoffen versteckt.
    Der derart vermittelte Genuß entsprach nicht dem tatsächlichen Geschmack des Nahrungsmittels


    Manche Rohköstler behaupten das Salzen würde die Verdauung stören


    Im Internet habe ich folgendes gefunden:
    Salz ist ein lebenswichtiger Stoff. Jeder Mensch muss pro Tag zirka sechs Gramm Salz zu sich nehmen, um seinen Bedarf zu decken
    Schon für die frühen Hochkulturen wie Ägypter, Sumerer und Babylonier war Salz ein bedeutender Stoff. Sie nutzten es als Gewürz und als Konservierungsmittel für ihre Nahrung.

    Der Salzhandel war ein einträgliches Geschäft und viele Städte kamen durch ihn zu Reichtum. Die mächtige Stadt Rom entstand zum Beispiel an der Stelle, wo sich der Salzhandelsweg mit dem Lauf des Tibers kreuzte. Die Römer speisten gern luxuriös, dabei war neben anderen Gewürzen auch Salz sehr wichtig. Beamte und Soldaten bekamen ihren Lohn teilweise in Form von Salz ausgezahlt. Daher kommt auch der heutige Begriff Sold. Zur Erhaltung des inneren Friedens wurde Salz zeitweise sogar durch den römischen Staat subventioniert, um es auch für einfache Menschen erschwinglich zu machen.

    Trotz der groß angelegten Produktion blieb Salz das gesamte Mittelalter hindurch ein wertvolles Gut. Vor allem der Adel und die Klöster profitierten durch Zölle und Steuern vom einträglichen Salzgeschäft. Auch die Städte und Kaufleute kamen durch das Salz zu Reichtum. Wo es Salz gab, florierte die Wirtschaft, aber der Reichtum schuf auch Konflikte. Über Jahrhunderte hinweg kam es immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen um das Salz.

    http://www.planet-wissen.de/gesellsc...nsmittel/salz/
    Ich frage mich wie das Essen der Kochköstler geschmeckt hat, die das 'weiße Gold' nicht zur Verfügung hatten.
    Ich hatte in meiner Kochkostzeit eigentlich fast alles nochmal richtig kräftig nachgesalzen.

    Uhh!, in dem Artikel gehen sie mit dem Salz hart ins Gericht. Ob das so stimmt weiß ich nicht.
    Zeitbombe Salz: Wie gefährlich ist unser Essen?.

    Das klingt stark übertrieben, aber ein bisschen was ist da vielleicht schon dran:
    Wenn der Körper immer mehr will

    Wolfgang Liedtke, Neurobiologe an der Duke University in Durham, und Derek Denton von der Universität Melbourne haben vor Kurzem entdeckt, dass Drogen wie Heroin oder Kokain exakt jene Gene in den Zellen des Gehirns beeinflussen, die auch für einen uralten Instinkt verantwortlich sind – den Appetit auf Salz. Das bedeutet: Wie bei den chemischen Drogen sorgt auch der Konsum von Salz für die Ausschüttung des Belohnungsbotenstoffes Dopamin. Die Folge: Der Konsument will das Gefühl noch einmal erleben, sein Gehirn fordert mehr Salz. Das Ergebnis ist eine negative Konditionierung. Je mehr wir von den salzigen Lebensmitteln essen, umso schwächer spüren wir den Belohnungseffekt. Der Körper verliert schließlich das Maß für die richtige Kochsalzmenge. Die Sucht nach Salz ist daher jener nach harten Drogen nicht unähnlich. „Die Drogensucht basiert auf den gleichen instinktiven Mechanismen“, erklärt Liedtke. Und so ist es leichter gesagt als getan, weniger Salz zu essen – denn unser Körper ist wie ein Junkie, er fordert mehr und mehr von dem Stoff. Auch wenn er ihm schadet.
    Geändert von Tom Ate (08.05.16 um 04:48 Uhr)

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    Harry (08.05.16)

  3. #2
    Urwaldriese Avatar von Susanne
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    Zitat Zitat von Tom Ate
    Ich habe das Gefühl, das wird viel länger als 4 Wochen dauern bis ich den ungesalzenen Avocados wieder einen guten Geschmack abgewinnen kann.
    Ich habe während meiner veganen Rohkost-Zeit die Avocados entweder zusammen mit Kräutersalz aus der Schale gelöffelt oder aber sie zusammen mit Zitronen, Gurken und Kräutersalz zu einer Creme verarbeitet, zu der ich dann noch klein gehackte Zwiebeln getan habe. Hat alles super gut geschmeckt. Als ich dann auf instinktive Rohkost umgestiegen bin, konnte ich erst einmal keine Avocados mehr riechen und geschmeckt haben sie nach gar nichts. Es hat ein paar Wochen gedauert, bis ich sie wieder essen konnte, richtig himmlisch haben sie erst nach zwei Jahren instinktiver Rohkost geschmeckt.

    Zum Salzbedarf allgemein: Ich hatte bis Anfang dieses Jahres mindestens einmal in der Woche richtig Lust auf Salz und habe dies meist in Form von Kristallsalzen zu mir genommen. Seit einigen Monaten ist das Verlangen nach purem Salz komplett weg, allerdings esse ich ab und zu frische Algen, die ja sehr salzhaltig sind.

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    Tom Ate (10.05.16)

  5. #3
    Samenkorn
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    Hallo,


    dieser Faden ist zwar schon etwas älter, aber ich freue mich, ihn gefunden zu haben, denn auch das Salzthema beschäftigt mich schon lange.


    An anderer Stelle schrieb ich, dass wir vor ca. 2,5 Jahren den Salzverzehr (und 3 weitere allgegenwärtige Lebensmittel) komplett eingestellt hatten.
    Damit ist man esstechnisch schon mal komplett „raus“ aus dem normalen Essen.


    Leider hatte ich keine Begründung, warum das salzfreie Essen so gut tat.
    Und man angeblich ohne Salz nicht leben kann.


    Die Recherchen gestalteten sich schwierig, Salz ist ein heißes Eisen, dass niemand gern anfasst.
    Es gibt auch außer ein paar halbherzigen Ermahnungen, weniger Salz oder bitte schön nur leicht rosafarben verunreinigtes aus Pakistan zu essen, keine von missionarischem Eifer getriebenen Warnungen vor Salz.
    Irgendwie scheint jeder Orthorektiker davor zurückzuzucken, den Menschen Salz wegzunehmen.


    „mit Salz fressen sie alles“ - das sagt man in der Schweinemast. (Sagt man übrigens auch vom Zucker…).


    Und ich habe das bei mir auch erlebt. Stank die vom Partyservice bezogene „Saunasuppe“ beim Betreten eines einladenden Haushaltes zum Himmel, adapierte meine Nase den Geruch in wenigen Minuten und als ich dann „bloss nicht auffallen“ einen kleinen Teller Suppe aß, merkte ich nur noch „salzig“ und „fettig“ und das reichte, um diese vor kurzem noch stinkende Suppe „gern“ zu essen.
    Mein Hirn funkte „Endorphine ausgeschüttet – alles gut, mehr davon“.


    Wenn aber eine Endorphinausschüttung durch Kochsalz geschieht und dieses Belohnungssystem dazu da ist, den Menschen nahrungsauswahltechnisch durch die Welt zu leiten, dann muss sie eine Funktion haben, dann muss das Bevorzugen salziger Nahrungsmittel einen biologischen Sinn haben.


    Der dann in der Küche und von Nahrungsmittelherstellen genutzt wird, um den Menschen „mit salz fressen sie alles“ fade Dinge wie Nudeln, vergorenen erhitzten getreidebrei (Brot) oder eben fiese Saunasuppe unterzujubeln. Und den nächsten Endorphinrausch anzutriggern – die Chips, die dann nach der Saunasuppe auf den Tisch gestellt werden…..und von denen jeder sagt, „immer die ganze Tüte“ aufessen zu müssen.


    Da wir nach über 2 Jahren ohne Kochsalzzusatz noch leben, aber auf Kochsalz – das scheint Genetik zu sein – erfreut „lecker“ reagieren – bleibt das Geheimnis des Salzes noch auszutüfteln.


    Meine Vermutung:
    Salziger Geschmack ist ein Hinweis auf Mineraliengehalt und indirekt auf Eiweiß.
    Wo findet der Mensch salzigen Geschmack und viele Mineralien und darüberhinaus Eiweiß?
    Im Blut seiner Beutetiere bzw. im nicht entbluteten Fleisch. Das Entbluten, was, nach der vorhergehenden Betäubung, die angewendete Schlachtmethode ist, funktioniert eigentlich nur beim kontrollierten Schlachten von Weide-/Masttieren, nicht bei der Jagd.


    Das Bevorzugen salziger Nahrungsmittel bedeutet – vor dem Salzbergbau, entfernt von den meeren und seltenen Solequellen – dass ein mineralien- und eiweiß- und auch energiereiches Nahrungsmittel gefunden wurde. Das selbst erlegte oder von Beutegreifern zurückgelassene Tier.
    Und dass das bitteschön zu essen ist – wofür der Mensch mit einem guten Endorphingefühl „lecker“ belohnt wird. Und was funktioniert, wird wiederholt. Sicherheitshalber, denn eine gute Nahrungsquelle soll mensch ja wieder essen.


    Und wenn salzige tierische Nahrungsmittel so selten sind wie süße reife Beeren oder eine Wildhonigwabe, besteht auch keine Gefahr, davon zu viel zu bekommen.


    Darum haben wir ein Belohnungssystem für (u. a.) salzig und süß.
    Das ist in der modernen Welt nicht abgeschaltet und wird von der Hausfrau, vom Handwerksbäcker bis zum Lebensmittelkonzern fleißig genutzt („mit Salz/Zucker fressen sie alles“).
    Salz hilft über den schlimmsten Gestank hinweg. Hat man das erstmal auf der Zunge, setzt der Verstand aus. (zucker dito). Die von mir einst über alles geliebte Hühnerbrühe von eigenen Hühnern probierte ich ohne Salz – der ganze Zauber war weg.


    Soweit meine zaghaften Überlegungen, warum wir
    - überhaupt Salz essen
    - mit Salz alles essen (und vieles niemals ohne….Ei ohne Salz? Geht für viele nicht).
    - mit Salz viel mehr essen als ohne


    Dann ist da noch die Warnung, man würde ohne Salzkonsum tot umfallen.
    Nun, erstens, wir leben noch.


    Zweitens, Salz (Chlor…) braucht der Körper für die Salzsäure des Magens. Die scheint aber „im Kreis gefahren“ zu werden – (siehe Kochsalzkreislauf nach Sander). Der andere Bestandteil, das Natrium, ist zwar ein Mengenelement („Basenmineral“), aber der Körper scheint auf eine geringe Natrium-, dafür auf eine hohe Kaliumzufuhr ausgelegt zu sein. Das Ausscheiden überschüssigen Natriums ist für die Niere Schwerstarbeit, Kalium bei Normalköstlern Mangelware. (Quelle: Dr. Manfred Jakob)


    Drittens, der Salzverlust über den Schweiß wird vom Körper angepasst – wer viel schwitzt, schwitzt salzärmer. Außerdem ist Schweiß immer hypoton, also salzärmer als das Blut.
    Salzkrusten im Hemd nach dem Sport kennen wir nicht mehr, der Urin schmeckt überhaupt nicht mehr salzig.
    Unphysiologische Salzverluste (Arbeit am Hochofen, Durchfall, Erbrechen, Trinken von sehr viel Umkehrosmosewasser) müssen allerdings ausgeglichen werden.


    Viertens: die – geringe - Kochsalzzufuhr über pflanzliche Nahrungsmittel scheint auszureichen, um den physiologischen Verlust auszugleichen.
    Das darüber hinaus gehende Verlangen nach und die Endorphinbelohnung für Salzverzehr scheint mit möglicherweise wertvollen tierischen Nahrungsquellen zu tun zu haben.


    Ist halt eine Überlegung.
    Vielleicht hat jemand andere Gedanken dazu.
    Über einen Diskurs freue ich mich sehr, es geht um ein heikles Thema.
    Man kann den menschen scheinbar jedes Lebenmittel schlechtreden mit einer guten Begründung.
    Ans Salz traut sich keiner ran.
    Warum bloß?


    Liebe und nachdenkliche Grüße, Johanna

  6. #4
    Baum Avatar von tatjana
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    ...

    Ich esse kein Salz, schon seit Jahren. Ok, vielleicht einmal im Monat, oder zwei, oder drei, aber nicht direkt,sondern weil ich die Produkte esse, die Salz enthalten, z.B., geräucherte Makrelle, oder Milchprodukt, oder vielleicht ein Stück Brot. Mehr nichts. Also, ich salze nicht die Gerichte wie Salat und verwende das Salz nicht für Ei, Fisch oder sonst was. Ich habe keine Mangelerscheinungen. Algen esse ich höchstens einmal im Jahr.
    Aber was ich auch interessant finde, das Meerswasser schmeckt mit sehr gut, wobei viele es als eklig bezeichnen. Wenn ich im Meer schwimme, mache ich paar Schlückchen davon.Lecker!
    Geändert von tatjana (vor einer Woche um 15:55 Uhr) Grund: ,,,,,

  7. #5
    Wilder Busch
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    Also ich bin eher der Meinung das man nicht alle Problemchen lösen kann indem man irgendwas nimmt und verteufelt. Wie z. B. Salz. Ich benutze es zum fermentieren und was soll es überhaupt für negative Auswirkungen haben? Wenn man es in der Menge wie ein Gewürz einsetzt. Vor allem im Sommer hab ich ab und an Lust auf etwas salziges. Wenn man betrachtet das Tiere instinktiv an Salzsteinen lecken wird das seinen Sinn haben, einfach so werden sie es nicht machen.

    Salz Qualität spielt auch eine Rolle, seit wann gibt es zu reines Salz das dann mit irgendwelchen künstlichen Zusätzen versetzt wird, nur damit es bestimmte Eigenschaften hat. Wie die dann auf den Körper wirken? Meersalz oder Steinsalz finde ich da noch am besten geeignet, weil es eben nicht nur Salz sondern auch je nach dem viele andere Stoffe enthält. Der Körper nimmt sich halt das raus was er braucht. Je mehr Auswahl er hat um so besser. Dieses Jahr werden es wohl über 6000 km sein die ich mit dem Rad zurückgelegt habe, da hat er bei mir immer was zu tun. (Muskulatur, Seenen, Knochen .....)

    Rohkost heißt sowieso keine Industrienahrung, wie ich anfing denke ich mal war mein Körper gut gesettigt mit Spurenelementen, bei mir hat es sich so ergeben das ich doch viele Gewürze einsetze um alles Vollmundiger zu machen.

    Der Ideal Fall wäre ja in der Wildnis zu leben und sich von ihr auch zu ernähren. Aber wer kann das schon.

  8. Der folgende Benutzer sagt Danke an Peter für diesen Beitrag:

    tatjana (vor einer Woche)

  9. #6
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Zitat Zitat von Peter Beitrag anzeigen
    Also ich bin eher der Meinung das man nicht alle Problemchen lösen kann indem man irgendwas nimmt und verteufelt. Wie z. B. Salz.
    Vielleicht ist das falsch rüber gekommen, aber verteufelt hat glaube ich hier niemand das Salz.
    Ich muss sagen ich vertrage es nicht gut. Irgendwie stört es. Aber außerhalb der Mahlzeiten nasche ich öfters ein bisschen Salz und das ist absolut stimmig. Das brauche ich scheinbar.

    In der Dokumentation sieht man (Min 10:30), wie Tiere Salz essen. Sehr bemerkenswert finde ich den Vogel, der den Schmetterling schnappt, und ihn vor dem verschlucken nochmal in die Salzlake dippt.
    https://www.zdf.de/dokumentation/ter...-zeit-100.html

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	salz dip.jpg 
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ID:	5035

    Die Frage ist ob der Vogel das dem Geschmack wegen macht, oder nur den zusätzlichen Mineralien wegen.
    Ob die Vögel überhaupt ein großes Geschmackserlebnis haben, so wie sie ihr Futter herunter schlingen???
    Trinken aus der Salzbrühe ist dem Vogel vielleicht too much. Deshalb dippt er den Schmetterling nur, um eine kleine, moderate Portion Salz zu sich zu nehmen.

    Aber vielleicht macht er es tatsächlich dem Geschmack wegen.
    Ist wirklich sehr selten in der Natur zu beobachten.

    Die Äffchen essen das Salz ja ganz gierig. Aber nur zusammen mit der Erde. Das ist schon ein Unterschied.
    Geändert von Tom Ate (vor einer Woche um 01:25 Uhr)

  10. #7
    Wilder Busch
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    Ich meine auch mal gelesen zu haben das Tiere auch Sand kleine Steinchen mit fressen, vor allem wegen der Verdauung damit alles besser zerkleinert wird. Vögel können ja nicht kauen. Die Mineralien kommen dann automatisch mit dazu.

    Auch wenn man beobachtet das viele Tiere auch aus Wasserpfützen trinken, bei denen man selber niemals trinken würde. Es passiert ihnen nichts. Die haben einfach auch ein Gespür dafür ob das Wasser jetzt trinkbar oder faulig ist. Selber weiß man es ja nicht weil man es nicht macht.

    Was ich am meisten merke ist das man wenn man Industrie Nahrung gewöhnt ist einfach keinen natürlichen Geschmackssinn mehr hat. Die Umstellung oder Umgewöhnung finde ich am heftigsten.

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