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Thema: Weizenkeim-Agglutinin - WGA

  1. #1
    Ralph
    Guest

    Lightbulb Weizenkeim-Agglutinin - WGA

    Bin grad durch norbis Artikel auf die Problematik mit dem Weizenkeim-Agglutinin gestoßen. Hier steht mehr dazu: Die (Brot-)Büchse der Pandora: Die kritische Rolle von Weizenlektin bei menschlicher Krankheit.

    Wenn man die Vielzahl der Wege ansieht, wie WGA unsere Gesundheit verschlechtern kann, einfachen Zutritt zu uns durch unseren Darm hat, und unseren traditionellen, Antikörper-basierenden Diagnosemethoden entkommen kann, ist es gänzlich möglich, dass Weizen der allgemeinen Gesundheit aller Konsumierenden abträglich ist, und dass wir all die Jahre "unsere eigenen Gräber mit unseren Zähnen gegraben haben".
    Hier gibt es ein kürzere Übersicht zum Thema: Lektine

    Vielleicht beim nächsten Weizengras-Saft mal dran denken ...

    Liebe Grüße,
    Ralph

  2. #2
    Samenkorn
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    Ja, ich habe mich nach dem Weizenwampe-Buch natürlich auch gefragt, ob Keime und Gras da anders sind, als das Korn ansich. Wir hatte jetzt schon lange keine Weizenkeime mehr, der Bedarf an frisch gekeimten hatte schon vor monaten nachgelassen. Zwischenzeitlich mal ein paar Kichererbsenkeimlinge, aber ansonsten nichts. Eigentlich habe ich die Weizenkeime in nicht schlechter Erinnerung, aber eine größere Menge ungemischt würde ich nun auch nicht von essen. Bei meinem Glutenverzicht gerade sowieso nicht. Wie sich das mit dem Abbau des Stoff durchs Keimen macht, hab ich noch nicht recherchiert, da es bei mir auch noch nicht im Interesse war. Aber interessant was da noch so alles drinne steckt.

    liebe Grüße
    Janet

  3. #3
    Ralph
    Guest

    Exclamation

    Der Punkt ist ja, dass in dem Buch "Weizenwampe" das Thema Lektine gar nicht mit erwähnt wird ... das ist noch mal eine ganz andere Dimension!

    Lektine scheint es ja in vielen Samen zu geben - und in geringen Mengen sind die vermutlich auch eher unkritisch, bzw. kann der Instinkt damit umgehen und sperrt dann entsprechend. Das Problem sind hier aber:

    • Getreide: Reifer Getreidesamen gehört in großen Mengen nicht zur ursprünglichen Menschennahrung - schon daher könnte der Instinkt überfordert sein.
    • Weizen: Wurde extrem hochgezüchtet, und enthält damit wohl auch nochmal deutlich mehr Lektine.


    Alles Liebe,
    Ralph

  4. #4
    Administrator Avatar von Angelika
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    Ob in etwas Gluten enthalten ist, kann man ganz leicht prüfen: Wenn die Sache zu Brei zerkleinert klebt, ist es drin.
    Gluten = Klebereiweiß

    @ Ralph ob die Züchtungen bewirkt haben, dass MEHR Gluten oder Lektine wage ich zu bezweifeln und zwar aus meinen eigenen Versuchen mit Einkorn (= angeblich ursprünglicher Weizen) heraus. Das schmeckte zwar eingeweicht unglaublich gut, doch leider reagierte ich jedesmal krass darauf So krass wie nie auf eingeweichten Weizen - der mir allerdings nie so schmeckte. Beides roh. Weizen kann mir aber trotzdem gestohlen bleiben ... den baue ich nur im Februar/März an, wenn ich sonst kein Gras bekomme. Und das ist kein vollwertiger Ersatz, weil es nie so blau-grün wird sondern hellgrün bleibt hinter Glas. Zumindest hier bei uns nicht.

    Das Gras des Weizens schmeckt etwas eigen .. süß und doch dann stechend bald. Klebrigkeit habe ich keine mehr bemerkt.

    Am liebsten habe ich Gras aus dem Garten das etwas länger und breiter ist.

    Mit lieben Grüßen
    Angelika

  5. #5
    Ralph
    Guest
    Lektine (wie das Agglutinin) - und um die geht es hier in diesem Thread primär - sind keine Glutene.

    LG, Ralph

  6. #6
    Administrator Avatar von Angelika
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    Zitat Zitat von Ralph Beitrag anzeigen
    Lektine (wie das Agglutinin) - und um die geht es hier in diesem Thread primär - sind keine Glutene.

    LG, Ralph
    Steht das hier irgendwo? Bzw. um was geht es dir da?
    Lektine sind ziemlich fies (ich vergleiche sie gerne mit mit trojanischen Pferden).
    Aber man schmeckt sie schon auch heraus, bzw roh wenn es genug ist (ungemischt).
    Gluten sind genauso auch Eiweiße - beide komplizierte, also "Maschinen".
    Gluten sind allerdings auch in einer Weise Lektine.

    Hier steht es sehr schön erklärt: http://aesirsports.de/2013/03/gluten...eckt-dahinter/

  7. #7
    Ralph
    Guest

    Exclamation

    Mir geht es hier speziell um die Lektine, insb. das Weizenkeim-Agglutinin (WGA) - siehe Überschrift. Du hast Dich jedoch in Deiner Antwort auf Gluten (=Klebereiweiß) bezogen.

    Dieses WGA hatte ich bis gestern noch gar nicht auf dem Radar - daher mein Beitrag.

    Hast Du diese Seite mal gelesen: Die (Brot-)Büchse der Pandora: Die kritische Rolle von Weizenlektin bei menschlicher Krankheit?

    Vielen Dank für Deinen Link - werde ich mir auch mal durchlesen.

  8. #8
    Administrator Avatar von Angelika
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    Aha, ich verstehe dein Anliegen.

    Dann komme ich (auch) nochmals auf deinen Einstiegsbeitrag hier zurück um das besser in Zusammenhang zu bringen:

    Bei dem von dir ganz oben verlinkten Link über "Lektine" ist übrigens als Titelbild auch "Sag NEIN zu Gluten" ganz groß grafisch aufbereitet:
    http://de.sott.net/article/1010-Die-...cher-Krankheit

    Mir persönlich ist eigentlich ziemlich egal, wie das Lektin genau benannt wurde, dass mich daran hindern will, zuviel von einem Pflanzenteil - sei es Blüte, Blatt oder Samen oder Frucht etc zu essen. Es gibt UNZÄHLIGE.

    Für mein Empfinden reicht es im Allgemeinen zu wissen, dass es diese Lektine gibt und sie die Hauptmotivation sein sollten, bei Rohkost-Praxis hauptsächlich ohne Misch-Zubereitungen insb. auch mit Samen, Getreide und Nüssen auszukommen.
    NussFRÜCHTE (Kokosnuss, Walnuss, Pekannuss) schneiden hier besser ab.

    Evtl. welche Pflanzenfamilien bzw Pflanzenteile besonders betroffen sind.
    Am konzentriertesten sind sie in Samen. Die Pflanzen wollen uns bzw die Tiere daran hindern, ZUVIEL davon zu essen. D.h. der Geschmack wird mehr oder weniger schnell unangenehm mit der Zeit. Samen (also alle Samen, wie auch Getreide etc) sind auch deshalb im Visier, weil sie wegen guter Lagerbarkeit und großem Nährwert häufig in besonders großer Menge gegessen werden.

    Im Gras sind Lektine typischerweise NICHT enthalten.
    Hier ein Beispiel:
    http://www.rohkostfreunde.de/artikel/gerstengras/

    Lektine, die im Getreide häufig vorhanden sind, und die für Entzündungen verantwortlich gemacht werden, sind im Gras der Gerste nicht nachzuweisen.
    Du hast ganz oben geschrieben gehabt:

    Vielleicht beim nächsten Weizengras-Saft mal dran denken ...
    Dem kann ich nicht beipflichten, auch wenn ich keinen Weizen anbaue extra.
    Gras ist eine klasse Sache. Ich habe davon keinerlei Beschwerden wie nach Weizenkorn oder gar Einkorn o.ä.
    Geändert von Angelika (20.05.13 um 18:07 Uhr)

  9. #9
    Administrator Avatar von Angelika
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    .. wobei ich das mit dem Ungemischt etwas einschränken muss, dass das jedenfalls merkbar ist: Es gibt Menschen, die nehmen diese anderen geschmacklichen Wahrnehmungen als "Würze" statt als (gemeinte) "Warnung" wahr. Nach Übergehen der ersten Wahrnehmung dahingehend, läßt sich diese häufig gut ignorieren. Vergleichsverkostungen helfen hier äußerst gut, typische Geschmäcker und subtilen Eigenheiten kennenzulernen.
    Der Körper lernt erst einmal, nach einem Durchgang. Deshalb kann etwas zuerst gut dann auch wieder nicht mehr gut oder umgekehrt phänomenal schmecken.
    Richtige Rohköstler .. die es lange machen wollen .. sollten wahre Gourmets werden.
    Sich Geschmäcker auf der Zunge zergehen lassen.

  10. #10
    Ralph
    Guest
    Hmm, in dem von mir zitierten Artikel steht:

    WGA ist vor allem im Samen der Weizenpflanze enthalten, wahrscheinlich weil die Samen die 'Nachkommen' dieser Pflanze sind. Sie tragen die ganze Hoffnung für das Fortbestehen der Spezies. Das Schützen der Samen vor Räubern ist daher erste Priorität. WGA ist ein extrem kleines Glycoprotein (nur 36 Kilodalton schwer) und ist tief im Inneren des Weizenembryos vergraben (etwa 1 Mikrogramm pro Korn). Während des Keimens verteilt sich das WGA in die Wurzeln und in die Blätterspitzen, während die Pflanze die schützende Samenform verlässt und in die Welt hinaus wächst. Auf Suche nach Nahrung sind seine Wurzeln mit Pilzen und Bakterien konfrontiert, die in die Pflanze gerne einbrechen würden. Auf der Suche nach Sonnenlicht und anderer Nahrung aus dem Himmel sind die Blätter der Pflanze auch anderen Räubern ausgesetzt, wie Insekten, Vögel, Säugetiere, etc. Selbst nachdem sich die Pflanze über die Phase des Keimens und Sprießens hinausentwickelt hat, enthält sie immer noch 50% des Lektins, das auch in den trockenen Samen gefunden wird. Etwa ein Drittel dieses WGAs befindet sich in den Wurzeln und zwei Drittel im Trieb, für zumindest 34 Tage.
    Und hier steht (hinsichtlich der Unterscheidung zwischen Gluten und WGA):

    WGA scheint auch bei der Zöliakie eine entscheidende Rolle zu spielen, die völlig unabhängig von der eigentlichen Glutenunverträglichkeit ist.
    Geändert von Ralph (20.05.13 um 18:38 Uhr)

  11. #11
    Administrator Avatar von Angelika
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    Hier hast du aus deinem eigenen Link die Info, dass das Lektin sich vom Samen (am konzentriertesten) dann in der Pflanze verteilt, und dann erst nach 34 Tagen fort oder nicht mehr nachweisbar etc ist.

    Zitat Zitat von http://de.sott.net/article/1010-Die-Brot-Buchse-der-Pandora-Die-kritische-Rolle-von-Weizenlektin-bei-menschlicher-Krankheit
    WGA ist vor allem im Samen der Weizenpflanze enthalten, wahrscheinlich weil die Samen die 'Nachkommen' dieser Pflanze sind. Sie tragen die ganze Hoffnung für das Fortbestehen der Spezies. Das Schützen der Samen vor Räubern ist daher erste Priorität. WGA ist ein extrem kleines Glycoprotein (nur 36 Kilodalton schwer) und ist tief im Inneren des Weizenembryos vergraben (etwa 1 Mikrogramm pro Korn). Während des Keimens verteilt sich das WGA in die Wurzeln und in die Blätterspitzen, während die Pflanze die schützende Samenform verlässt und in die Welt hinaus wächst. Auf Suche nach Nahrung sind seine Wurzeln mit Pilzen und Bakterien konfrontiert, die in die Pflanze gerne einbrechen würden. Auf der Suche nach Sonnenlicht und anderer Nahrung aus dem Himmel sind die Blätter der Pflanze auch anderen Räubern ausgesetzt, wie Insekten, Vögel, Säugetiere, etc. Selbst nachdem sich die Pflanze über die Phase des Keimens und Sprießens hinausentwickelt hat, enthält sie immer noch 50% des Lektins, das auch in den trockenen Samen gefunden wird. Etwa ein Drittel dieses WGAs befindet sich in den Wurzeln und zwei Drittel im Trieb, für zumindest 34 Tage[3].
    Wenn du Weizen keimen lassen willst, brauchst du ohnehin mind. 3 - 4 Wochen bis da ordentlich Gras da ist.
    Der Geschmack verändert sich dabei. Probiere es aus und mache evtl 3 zeitversetzte Ankeimversuche.
    Vergleichsverkostung ist immer sehr gut ..

    Wie gesagt, besser finde ich es, einfach breites Gras aus dem Garten, das auch so gut schmeckt für Saft/Wasser zu verwenden.
    Das könntest du dann als weiteren Vergleich nehmen.

    Was es aber auch sehr schön zeigt .. Sprossen bauen die Lektine nicht ausreichend ab. Deshalb empfehle ich ggf fermentieren.

    Übrigens: Bei den Workshops zeige ich normalerweise auch seit vmtl 2 Jahren die "Büchse der Pandora": Eine Holzschachtel mit einigen Samen darin .. (da hört dann im Workshop noch weitere Info dazu natürlich).

    Mit lieben Grüßen
    Angelika

  12. #12
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    Oh da haben sich unsere Beiträge überschnitten.
    Die Antwort siehst du daher schon ober diesem Beitrag.

  13. #13
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    Zitat Zitat von Ralph Beitrag anzeigen
    Hmm, in dem von mir zitierten Artikel steht:

    WGA scheint auch bei der Zöliakie eine entscheidende Rolle zu spielen, die völlig unabhängig von der eigentlichen Glutenunverträglichkeit ist.
    Und hier steht (hinsichtlich der Unterscheidung zwischen Gluten und WGA):
    Das ist ja logisch, ALLE Lektine können Probleme machen. Manche auch nicht so.
    Der Punkt ist einfach: Aus welcher Familie ist die Pflanze.
    Weizenfamilie ist generell kritischer.
    Und Hülsenfrüchtler bzw auch allgemeiner Schmetterlingsblütenartige.

    Und nochmal um meinen Satz von oben besser zu verstehen, der auch ein Zitatbeispiel hat:

    Lektine sind eine ÜBER-Gruppe. Gluten gehören gewisser Maßen dazu (siehe oben). Aber es gibt noch X andere. Und zwar in JEDEM Samen. Und in manchen Pflanzen auch an anderen Stellen (Misteln z.B. usw. .. die wollen eher gar nicht gegessen werden und werden entlspr wenn eher als Medizin genützt um andere Zellen zu töten).

    Aber wenn du hier AUSSCHLIESSLICH über WGA schreiben willst, mach nur .. ich schreib jetzt keine Erkärungen über Sinnhaftigkeit und Vorkommen in diesem Beitrag dazu.
    Geändert von Angelika (20.05.13 um 19:21 Uhr)

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