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Thema: Arachidonsäure und Rohkost - Entzündung/Krebs nur durch Tierisches?

  1. #1
    Administrator Avatar von Angelika
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    Arachidonsäure und Rohkost - Entzündung/Krebs nur durch Tierisches?

    Hallo ihr Lieben!

    In den letzten Tagen gab es parallel geführte Diskussionen u.a. versus "Fisch verursache Brustkrebs" im Blog bzw. Medien einer älteren roh-veganen Dame und in einem Forum, das sich zur Kritik jener Dame und auch generell veganer Eßkultur spezialisiert hat.
    Dazu will ich keine Werbung machen .. ALLERDINGS .. eine grundlegende Sache dazu schreiben (obwohl es auch dazu noch viel mehr zu schreiben gäbe ..).

    Es gibt unzählige Studien, die belegen, dass Fisch Brustkrebs eher vorbeugen als fördern. Z.B.: http://www.tandfonline.com/doi/abs/1...2#.UZcvnEqndx4
    Wer "Breast cancer fish" in eine Suchmaschine eingibt, wird allerlei finden.

    Man kann nicht sagen, dies oder jenes ist für sich betrachtet gut oder schlecht.
    Aber die Lebensmittel die man sich besorgt, haben in der Tat unterschiedliche Gewichtungen.

    Ich versuche es nun möglichst kurz hier Licht in die Sache zu bringen:

    - - -

    Aufgrund meiner Hautkrankheit (etc) empfahl mir schon mein Hautarzt in Teenagertagen, besonders auf die Fettsäuren zu achten. Das Wissen daraus nahm ich später in die Rohkost-Praxis mit, wobei mir automatisch manches besonders gut und passend, manches nicht so gut schmeckte - und auch nicht so gut tat. Später suchte ich die Substanz, an der es liegen könnte - und fand als maßgeblich die Arachidonsäure.

    Die Arachidonsäure ist in allen Tieren - und auch in uns enthalten. Wir bilden sie auch selbst.
    Und zwar je nach dem:
    Ißt ein Tier hauptsächlich grüne Blätter/ähnliches, ist der Arachidonsäure-Gehalt "im Tier" geringer.
    Ißt ein Tier hauptsächlich Samen wie z.B. Eicheln, ist der Arachidonsäure-Gehalt "im Tier" höher.
    Das gilt auch für dieselben Tiere wenn sie "wild" essen können.
    Massentierhaltungs-Nahrung verschlechtert die Zusammensetzung der Fettsäuren "in den Tieren".
    Wie auch in uns natürlich.


    Wenn wir viele Nüsse/Samen essen - also z.B. als Hauptquelle, und diese naturgemäß mehr Omega 6 Fettsäuren als Omega 3 Fettsäuren enthalten, ist einer der Nachteile, dass wir selbst nicht DHA (eine verlängerte Omega 3 Fettsäure, auch für Gehirn und Sehkraft etc) bilden können.
    UND .. wir bilden in uns SELBST mehr Arachidonsäure als sonst.


    Ja aber .. dann ißt man halt Leinsamen dazu, wird dann gerne gesagt. Und viele vergessen dabei, dass sie ausreichend Methionin (bzw schwefelhältige Aminosäuren) entsprechend dazu verzehren müssen, weil sonst diese Omega 3 Fettsäuren nicht aufgenommen werden können. Eine typische Anwendung war/ist die Budwig-Kombi Leinsamenöl-Quark/Topfen, bei der länger nicht klar war, warum es in dieser, aber in kaum einer anderen Kombi gegen Krebs wirkte.

    In einem roh-veganen Forum wurde der Fall einer Dame, die aktiv mitschieb, aber schlußendlich an Brustkrebs starb zensuiert.

    Man kann sich sicherlich helfen, doch mit dem Überhang von Omega 6 Fettsäuren, wie er leicht durch hauptsächliche/quantitativ langfristig maßgebliche/dominante Fettquellen wie Nüsse/Samen entsteht, tut man sich garantiert nichts Gutes. Es ist ein Faktum, dass dies zu höherem Arachidonsäuregehalt im Körper führt, weil es bei einem Überhang von Omega 6 Fettsäuren eben gebildet wird. Abgesehen davon, dass dann anderes auch blockiert wird (DHA-Bildung etc)

    Dieses Faktum ist bekannt. So wird auch hier dieser Zusammenhang beschrieben.
    Achtung, auch hier gilt die Sache mit den schwefelhältigen Aminosäuren in ausreichender Menge (bei Fettsäuren aus Leinsamen, Chia etc) wie auch, dass die absolute Menge des Fettes in Grünblättern unverhältnismässig geringer ist im Vergleich zu Nüssen und Samen pro 100g. D.h. um wenige Nüsse/Samen "ausgleichen" zu können, muss sehr viel Grünblattanteil dabei sein, wenn man keine weiteren Omega 3 Fettsäuren Quellen (wie Fisch) dazunimmt.
    Das ist besonders in kalten Jahreszeiten/Breitengraden ein besonders dominanter Faktor.

    Manche Nüsse haben viel, manche weniger Fett darin. Wenn ich Kokosnüsse esse, dann esse ich sonst keine anderen Nüsse mehr. Kokosnüsse esse ich deshalb eher, weil sie auch sehr viel mittelkettig (Anm. gut) gesättigtes Fett enthalten. Der Omega 6 Fettsäure Gehalt ist absolut gesehen nicht dermaßen hoch wie bei vielen anderen Nüssen.
    Nussfrüchte wie Kokosnuss, Walnuss und Pekannuss sind hier generell etwas besser.
    Als alleinige Fettquelle im Winter (südlich von Wien) sind sie bei mir allerdings nicht geeignet.

    Diese Quelle ist in Richtung vegan (nicht roh), daher bitte die oben genannten Zusammenhänge nicht vergessen.
    Zitat Zitat von http://vegannaturopath.wordpress.com/tag/omega-6-to-3-ratios-in-foods/
    Flax oil: 1:4.2
    Hemp oil: 2.7:1a
    Sunflower: 781:1
    Safflower: ~3000:1
    Canola: 2.5:1
    Olive: 13:1
    Coconut: no omega 3

    Chia seed: 1:3
    Walnuts: 4.2:1
    Macadamia: 6.3:1
    Almonds: 2,011:1
    Cashews: 126:1
    Peanuts: 5,162:1
    Sunflower seeds: 312:1

    FYI: Leafy greens, while not high in fat, have very good ratios of 6:3.
    For example, a head of green leaf lettuce has 2.4 times more omega 3 than omega 6.
    Spinach has 5.3 times more 3 and arugula has 1.3 times more 3.
    Vegane Ernährung schützt nicht vor Krebs: http://www.theveganrd.com/2012/05/wh...et-cancer.html
    Und da auch parallel hier in einem andere Thema aktuell: B12-Mangel erhöht das Risiko (generell auch weniger B-Vitamine anscheinend)

    - - -

    Das ist das eine .. doch würde ich nicht jeden Fisch und schon gar nicht jedes Fleisch essen.
    Als grobe Richtlinie sehe ich: Je mehr "Farbe" ein Fleisch hat, desto mehr Arachidonsäure kann es enthalten.
    Also Thunfisch und Lachs (in der Reihenfolge) hat weit mehr als der fast durchscheinende Kabeljau oder eine Auster.

    Aus http://www.allesroh.at/journal/krebs/6zu3.pdf zitiert in mg/100g:

    Schweineschmalz 1700*
    Schwein Leber 491
    Thunfisch 245
    Lachs 190
    Hering 60
    Hecht 50
    Rind/Filet 32
    Forelle 26
    Kabeljau/Dorsch 17
    Auster 13
    Flunder 12
    Sardine 8
    Hummer 7
    Schafmilch 5

    (*Das keine Rohkost natürlich, zeigt aber dass es im Fett besonders viel enthalten ist -> und potentiell in Kochkost mit Tierischem, wo vegane Argumente auch passen!)

    Saibling hat lt www.daskochrezept.de/bundeslebensmittelschluessel/naehrwerte/bachsaibling-frisch_T403111_9.html 38 mg/100g

    Die Werte können natürlich variieren wie immer.

    Anfangs hatte ich mich gewundert, warum ich nach Wildschwein o.ä. mit potentiellen Zahnschmerzen/Entzündung reagierte. Dann merkte ich, dass es ein für mich als deftig/stechender Geschmack war, den ich bei gewissen Quellen wie eben Wildschwein und Thunfisch war. Es ist wohl nicht nur Histamin (Abbau von Histidin etc) sondern es war vor allem der höhere Arachidonsäuregehalt, den ich mir - zu meinem selbst gebildeteten - dazu eingenommen hatte. Arachidonsäure ist erforderlich. Nur ein Zuviel ist problematisch.
    Dieser kann sich auch (schnell) bilden, nachdem man generell mehr Omega 6 Fettsäuren ißt - unabhängig von magerem Fisch.

    Deshalb wähle ich seit langem generell arachidonsäure-arme Lebensmittel.

    - - -

    Fazit: Man kann nicht generell sagen, dass tierische Lebensmittelquellen zu Entzündungen und Krebs führt.
    Bei klassischer Koch-Mischkost mit tierischen Produkten wie Schmalz etc ist das Risiko allerdings augenscheinlich höher.
    Qualität ist nicht immer auch in Quantität und billig vorhanden.
    Aber man kann sich auch mit geringeren Mitteln helfen, wenn man die Zusammenhänge kennt.


    Der Zusammenhang des Nutzens/Hilfe wird hier geschrieben: http://www.naturundtherapie.at/index...=182&Itemid=73

    Wir kennen die Alternative zu Statinen schon lange: Fischöl und neuerdings noch entzündungshemmender und noch stärker antioxidativ: Krill Öl. Wie Fischöl senkt Krill Öl Cholesterin durch Senkung des Entzündungsfaktors Arachidonsäure. Es hat den zusätzlichen Effekt vor allem durch das enthaltene Astaxanthin auch direkt entzündungshemmend zu wirken und auch damit den CRP-Wert zu senken ohne nur seine Freisetzung zu blockieren. Dazu ist eine Ernährung empfohlen, die auf eine Reduktion der Arachidonsäure ausgerichtet ist, mit möglichst wenig Fleisch, öfter Fisch, wenig Omega 6 Fettsäuren aus Sonnenblumenöl, Maiskeimöl und Distelöl stattdessen etwa Olivenöl oder Rapsöl, Verzicht auf gehärtete Fette, Frittier- und billige Speiseöle.
    Und auch gut zu dem Thema "Meduni Wien erziehlt meilenstein in der Brustkrebsforschung" von der Med. Uni in Wien: http://meduniwien.wordpress.com/2011...rebsforschung/

    Ich zitiere hier den Kommentar dazu:

    Fettsäurenbiochemie ist wichtig. Es sollte dieses Wissen aber nicht exklusiv für die Profite einer Industrie verwendet werden.
    Auch für die allgemeine Bevölkerung ist dieses Wissen überlebenswichtig.



    Dieses Post möchte dazu einen kleinen Beitrag liefern.

    Wenn von Arachidonsäure die Rede ist, so muss darauf hingewiesen werden, dass es sich bei dieser Säure um ein in der täglichen Ernährung aufgenommenes Mitglied einer ganzen Familie von Fettsäuren handelt.
    Genannte Arachidonsäure als Ausgangsstoff wird also vom Körper auf die oben erforschte Art und Weise in metastasefördernde, da Lymphgefäße öffnende, Botenstoffe umgewandelt.


    Die Arachidonsäure (die für andere normale körperliche Vorgänge ganz wesentlich ist) hat aber auch einen Verwandten, der, wenn er im richtigen Verhältnis und regelmässig in der Ernährung aufgenommen wird, VIELERORTS AN DIE STELLE der Arachidonsäure tritt und aus dem in weiterer Folge nicht so gefährliche enzymatische Produkte entstehen.


    In einem anderen Zusammenhang gilt Ähnliches übrigens auch für Signalwege, die zu chronischen Entzündungen führen.


    Das richtige Verhältnis an Fettsäuren in der Ernährung sollte für große Teile der Bevölkerung genügen um das Übel an der Wurzel zu packen.

    Und das ganz ohne Herumdoktorei an der enzymatischen Maschinerie. Und ohne Medizin.


    PUBMED PMID mit weiterführenden Links für interessierte : PMID 21178081 , PMID: 19566923

    PS: dieser Post ist auch eine Hommage an Prof. Michel Jadot, der die wichtige Rolle der Fettsäuren früh erkannte und in seinen Vorlesungen nicht müde wurde, angehende Mediziner und Wissenschafter auf ihre zukünftige Bedeutung in der Erforschung von Botenstoffen hinzuweisen.

    Ja, das sehe ich auch so, weshalb ich ja das Buch schließlich schrieb und u.a. dieses Forum betreibe.
    Darin ab Seite 80 ff. auch grafisch über diese Sache mit der Arachidonsäure.

    Als erste Info: Jedenfalls viel Blattgrün ist einmal eine gute Basis. Und wenn man gerade keine Lust hat, dann hoffentlich ein anderes Mal ..
    Häufig ist es eine reine Gewohnheitssache und viele Menschen sind einfach von den schon optisch erzeugenden Mundwässrig-machenden Lebensmitteln verwöhnt.
    Gelb-rot ist alleine schon durch die Farbgebung so wirkend: http://www.farbenundleben.de/nahrung/appetit.htm
    Weil Blätter an häufig sich "nicht so saftig", werden sie gerne mit Wasser gemixt.
    Wie auch immer, sind wir Menschen früher sicher nicht durch laufend gelieferte Früchte, Nüsse die zuvor sicher gelagert wurden, versorgt worden: Auch Durian hat nur zu einer Zeit im Jahr Saison in einer Region, auch wenn durch Tricks und verschiedene Quellen eine nahezu ganzjährige Versorgung auch durch Logistik möglich ist.
    Zwei Hände voll "Grün" am Tag sollten schon bald möglich sein (Bei Unverträglichkeiten immer vorher testen und natürlich herantasten, wenn mal gar kein Drang, auch ok - nicht alles Grün ist gut und viel essbar).

    Das im Artikel der MedUni genannte chin. Kraut ist übrigens ein Lippenblütler.
    Chia-Samen gehören auch zu den Lippenblütlern - generell scheint es, dass sie das Immunystem fördern (Oregano, Gundermann, Basilikum, ..)

    Einzelne Kräuter .. all die sekundären Pflanzenstoffe .. wirken dann optimal, wenn man die Makronährstoffe (Fette, Kohlenhydrate, Eiweiße) ausgewogen einnimmt. Dann sind sie "Booster".
    Manche kann man viel essen, manche ißt man in kleinen Mengen.

    Esse ich nicht ausgewogen, merke ich das auch bei meiner Brust sehr stark - abgesehen von der Mens, die sich entsprechend verändert.
    So und ähnlich wurde mir auch von anderen (zum Teil und länger konsequent) Rohkost praktizierenden Frauen berichtet.

    Mit lieben Grüßen
    Angelika
    Geändert von Angelika (18.05.13 um 13:19 Uhr)

  2. Die folgenden 5 Benutzer sagen Danke an Angelika für diesen Beitrag:

    Denise (09.05.15), Mela (24.08.15)

  3. #2
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    Ja. Und das was du schreibst mit den Nüssen und auch steht auch hier - von einem Arzt geschrieben. Und zum Thema, auch wegen Brustkrebs der ja aktuell wieder Thema ist (Angelina Jolie).
    Angeblich ist in unserem Körper immer ein Kampf mit Krebs, hörte ich einmal bei einem Vortrag eines Arztes. Solange wir siegen, passt es.
    Ich kann mich irren, aber ich glaube dass jemand, der schon Krebs hat - also schon gekippt ist, tunlichst eine Ernährung mit einem Zuviel an Linolsäure vermeiden sollte.

    Einsteiger in das Thema bitte beachten: ohne e in Linol =Omega 6 Fettsäure, pflanzlich, siehe auch Einstiegsbeitrag oben; Die pflanzliche Omega 3 Fettsäure, die von vielen verwechselt/gleich gesehen wird heißt Linolensäure, also mit e. Beide sollten ausgewogen verzehrt werden. Meist ist allerdings auch aufgrund besserer Lagerbarkeit, geringerer Gefahr des ranzig-werdens die Linolsäure in viel zu hohem quantitativen Maß in der Ernährung vertreten.
    Recht gut zusammengefaßt auch hier: http://www.allesroh.at/journal/krebs/6zu3.pdf

    Zitat Zitat von http://www.allesroh.at/journal/krebs/6zu3.pdf, Seite 3 unten
    Hohe Linolsäure-Blutwerte


    Menschen mit einer fettreichen Ernährung, besonders in Kombination mit einem zu hohen Konsum an linolsäurereichen Pflanzenölen, Nüssen etc., weisen häufig hohe Linolsäure Werte auf.

    Menschen mit hohen Linolsäure Werten zeigen ein erhöhtes Brust-, Darm- und Prostatakrebs Risiko. Zudem sind u. U. die kognitiven (Denk) Funktionen eingeschränkt.


    Linolsäure stimuliert die reguläre Zellteilung und Zellreparatur. In angemessenen Mengen kann Linolsäure die Zellteilung und Zellreparatur erleichtern, im Übermass jedoch eine krankhaft gesteigerte Zellteilung bedingen

    Eine linolsäurereiche Ernährung wirkt entzündungsfördernd weil ein Zuviel an Linolsäure in die entzündungsfördernde Arachidonsäure übergeführt wird.

    Der beste Weg, die Linolsäure Werte auf einem vernünftigen Niveau zu halten, ist ein sparsamer Konsum von linolsäurereichen Pflanzenölen.


    Auch wenn man nicht immer alles genau erklären kann, Studien undurchblickbar sind, manchmal nicht jede Theorie genau so bestätigt, weil nur gewissen Rahmenbedingungen eingehalten werden konnten.

    Es zeigt vieles auch die Beobachtung und die (Lebens-)Geschichten der Rohköstler, sei es lebende aber auch jene die schon von uns gegangen sind.
    Bei vielen Workshops und Treffen, die ich zum Thema organisierte bestätigten sich obenstehende Informationen.

    Ich bin wahrlich kein Fan von Verschwörungsgeschichten. Allerdings, wenn man beachtet, dass zu hohe Linolsäure Werte u.U. die kognitiven (Denk) Funktionen einschränkt und dies nun einmal die Massen-Nahrung (auch in der Rohkost-Szene) ist ...
    Naja.
    So ist das aber natürlich nicht - es gibt aber nur wenige, die sich so versorgen wissen (und manchmal damit auch können), dass sie entsprechend frisch und regelmässig zu unranzigem, geeignetem Fett kommen. Und damit sind wir wieder bei wenigen ..

    Und zu Ölen: Erst seit es diese gibt, wird über Lipome berichtet.

    Mit lieben Grüßen
    Angelika

  4. #3
    Bäumchen
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    Liebe Angelika,
    ich danke dir sehr für diese informativen Texte! Es macht mir aber ehrlich gesagt auch wieder ein bisschen Angst, auf was man alles achten muss, um sich möglichst optimal zu ernähren. Ich versuche mich so gut wie möglich instinktiv zu ernähren und hoffe, dass mich der Instinkt auf lange Sicht vor schlimmen Fehlern bewahrt (im Moment esse ich aber z.B. noch recht viele Nüsse denke ich).
    Wie gesagt: sehr viele interessante Infos. Aber der Test ist auch ganz schön anspruchsvoll (oder ist es nur zu spät am Abend für mich, um alle wichtigen Punkte zu erfassen? ) Deswegen eine Bitte: würdest du hier noch mal eine kurze Zusammenfassung drunter setzen, welche (rohen) Nahrungsmittel man nun im Hinblick auf Arachidonsäure meiden sollte? Als Anhaltspunkt für nicht-ganz-so-naturwissenschaftlich-bewanderte...
    Vielen lieben Dank!
    Zoe

  5. #4
    Administrator Avatar von Angelika
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    Liebe Zoe,

    deine bisherigen Prägungen beeinflussen deine Wahrnehmung.
    Deshalb empfehle ich gerne Vergleichsverkostungen durchzuführen, auch wenn es irgendwie umständlich erscheint.
    So macht es auch die Mutter mit Kind .. und visualisiert zusätzlich mit dem Gesichtsausdruck.

    Schau dir einfach die Listen mit Zahlen an, wenn sie dir helfen. Und die verlinkte PDF, sie zeigt es sehr einfach. Nimm dir aber trotzdem Zeit dafür.

    Beginnende Rohköstler suchen gerne Ersatz für etwas, das sie wie zuvor Nudeln und Brot einfach immer wo dazu kombinieren können.
    Etwas das man einfach immer essen kann.

    DAS GIBT ES NICHT.
    Aber keine Angst: Dafür hast du eine Vielfalt, die du vermutlich bisher nicht gekannt hattest.

    Manche Rohköche verwenden in ihren Rezepten in der Kochkost Lebensmittel mit geschmacks- und charaktergebenden Stoffen wie Milch, Mehl und Eier.
    Bevorzuge eher ungemischt zu essen und wenn du mischt, prüfe, ob du die Menge die du mischen willst auch so pur mit Genuss und ohne unangenehme Geschmacksveränderung essen könntest (echt testen).

    Als Hilfe habe ich im Buch die Pyramide gemacht, dessen Säulen generell nicht vergessen werden sollten (gewisse (Wild)pflanzen(familien)) und dann was eben weniger beeinflussende Stoffe haben kann bis zu jenen, die eher weniger viel gegessen werden sollten.

    Nüsse esse ich kaum, wenn eher Nussfrüchte. Viel Grün. Reif und frisch, damit vor allem saisonal und möglichst regional einrichten. Bei Fisch:Helles Fischfleisch (bis durchscheinend) "färbigem" Fischfleisch vorziehen.

    Ich hoffe, das ist eine erste Hilfe.

    Nimm dir Zeit für dich.

    Bevor ich Workshops begonnen hatte, dachte ich mir - ist eh alles klar. Dann merkte ich, dass nicht "alles klar" ist und gerade anfangs doch verschiedene Basis vorhanden ist.
    Manche sind ohnehin auf Traubenzucker/Stärke geprägt, andere voll auf Fruchtzucker. Ebenso Fett ganz krass ... auch die Erkennung von ranzigem Fortschritt. Was lange haltbar ist (mehrere Wochen/Monate) besonders gut prüfen. Auch Wahrnehmung vollwertiges Eiweiß fehlt bei vielen.

    Das ist einfach so. Die Wirkung der Werbung, die verschiedenen Handhabungen in der Erziehung und danach ist bei jedem anders.
    So entstanden die Erklärungen und Vergleichsverkostungen. Im Wesentlichen ist es im Gesamten dann doch wieder nicht viel: Makronährstoffe, Pflanzenfamilien und besondere Stoffe die generell überdeckend vorkommen.

    Kaufe dir eine reife Kokosnuss und Cashewnuss. Kaue beide nacheinander mit davor ausgespültem Mund. Was für Unterschiede bemerkst du?
    Kaue frische Walnuss (ok, geht grad nicht frischer als 1/2 Jahr), frisch geknackt aus der Schale, roh (eher Türke/lokale Quelle als Supermarktabfüller) und Cashewnuss. Vergleiche ebenso.
    Wenn du den Fischtest machen willst, lass dir Esslöffelgroße Stücke von Thunfisch, Lachs (kann für den Anfangstest auch Zuchtlachs sein), evtl Forelle/Saibling und Kabeljau/Dorsch vom Filet abschneiden zum Verkosten.
    Spüle die Stücke aber vor dem Verkosten (extra) ab.
    Ebenso kannst du mit Agavensirup versus dem Zucker ausgetrockneter Feigen verfahren. Oder eine reife (!!!!) filetierte Grapefruit versus Mango.

    Nur der Vergleich macht dich sicher, dass du mit der Zeit (!) keine Bücher und Tabellen mehr brauchst.

    Betreffend "instinktiver Ernährung" muss ich leider anmerken, dass hier jene, die nachteilig tariert sind meist auch generell nachteilig wählen.
    Deshalb die Vergleichsverkostungen.

    Innehalten !!!!
    Hineinschmecken !!!
    Nicht gleich schlucken .. schmauen.
    Schmecke dich hinein in das, was du da im Mund hast.

    Du hast das beste Labor der Welt (wir alle) ... über Nase (ob eh nicht verdorben, ..), vor allem dann im Mund und Rachenraum.

    Mit lieben Grüßen
    Angelika
    Geändert von Angelika (19.05.13 um 23:48 Uhr)

  6. Der folgende Benutzer sagt Danke an Angelika für diesen Beitrag:


  7. #5
    Markus
    Guest
    Hi,

    für mich ist die Erklärung zu Omega3 und Omega6 von Angelika derzeit eindeutig am schlüssigsten.

    Einfach erklärt auch mit den Tieren, die viele Nüsse oder Getreide essen und dann mehr Arachidonsäure enthalten usw... so einleuchtend habe ich das noch nie gehört davor.

    Angelika, jetzt wo du geschrieben hast, dass du Zahnschmerzen bekamst nach arachidonsäurehaltigen tierischen Sachen... ich hab früher öfter recht leicht angeschwollenes entzündetes Zahnfleisch bekommen nach gewissem Essen. Da wurde das Zahnfleisch richtig dick, die Lymphknoten schwollen auch manchmal noch etwas an und es konnte sein, dass ich auch noch leichtes Fieber bekam. Besonders bei so Sachen wie Schweinebraten... und dieser stechende Geschmack kommt einem dann ja später wieder aus der Haut raus - ob es dasselbe ist, weiß ich nicht, aber es wird jeder wissen, was ich meine. Menschen, die z.B. Schweinefleisch gegessen haben, sondern so einen stechenden Geruch ab...

    Ja, und mit der Rohkost wurde das bei mir nie was mit mehr Fleisch - das hörte immer recht schnell wieder auf und da habe ich oft gerätselt. Meine Konzentration mal mehr vom Lachs abzulenken hin zu weißem Fisch, steht bei mir auch noch aus... ohne diesen Tipp wäre ich wohl nie drauf gekommen. Anfangs war ich ja immer so ein Fan von dem Thunfisch, weil der bei uns hier oft recht gut erhältlich ist in dieser super schönen dunkelroten Farbe. Nur ist es da eben auch so, dass ich diesen stechenden Geschmack irgendwann merke, und dann mag ich meist so schnell keinen mehr... das stimmte mich auch öfter nachdenklich - hab es dann i.d.R. mit Bedarfsdeckung abgetan.

    Ich denke, es könnte auch die Arachidonsäure sein, die dann so aggressiv macht, wie man es gerne grundsätzlich den Fleischessern unterstellt - dass sie aggressiv werden davon. Nur habe ich dir Angelika meine Geschichte ja auch schon erzählt mit den Haselnüssen in der Früh... hatte mal eine ganze Tüte voll Haselnüsse gefuttert am Morgen, obwohl ich sonst immer Gemüsesäfte oder Blätter/Kräuter oder Früchte aß. Da war ich so dermaßen grantig und aggressiv dann bis Mittag, dass es nicht mehr lustig war. Mir tat der Schädel weh, auch die Zähne schmerzten, alles war ungut und ich war einfach nur böse - auf dem Fahrrad... das war nicht mehr lustig und das ging erst wieder nach vielen vielen Orangen einigermaßen weg. Dasselbe probierte ich nochmal und es war wieder so. Und wenn ich das jetzt mit der Info verknüpfe, dann war das bestimmt deswegen, weil der Körper zu viel von dieser Arachidonsäure bekam durch das Omega6.

    Augenöffner



    P.S. ich hab entdeckt, dass die DANKE-Funktion hier so eingestellt war, dass man sich für ältere Beiträge nicht mehr bedanken konnte. Diese Einschränkung ist jetzt deaktiviert und so konnte ich oben auch nochmal klicken :-) LG

  8. #6
    Markus
    Guest
    Ja, zum Thunfisch noch, oder war es Lachs, weiß ich nicht mehr - Eins von Beiden:

    Da aß ich mal eine größere Menge am Abend roh, so um die 400 Gramm. Am nächsten Tag hatte ich einen entzündeten Abszess am Hintern, der echt übelst abartig war. So richtig mit einem dicken Eiterloch und Allem Drum und Dran. Konnte mich schon fast nicht mehr bewegen. Das hatte ich eh mal berichtet, ist sicher schon 5 Jahre her. Das dauerte knapp 14 Tage, bis es wieder ausgeheilt war und ich konnte nicht mehr richtig sitzen.



    Ich schob es dann darauf, dass der Fisch möglicherweise nicht astrein war und ggf. auch auf Gifte, aber wer weiß, vielleicht war es auch die Arachidonsäure... An sich war er schon vom guten Fischladen und auch teuer, was aber auch nichts heissen muss. Da macht man was mit ;-)

  9. #7
    Samenkorn
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    Beim Querlesen:

    Das würde auch für mich bedeuten meinen Nüssekonsum etwas einzuschränken. Auch wenn es keine gesicherte Rohkostqualität war/ist, würde es u.a. erklären warum ich zb. heute wieder etwas 'verhalten' drauf bin. Nach den 200g Cashews gestern abend... Das werde ich mal weiterhin beobachten. Dachte ja zuerst das es vermutlich an dem vielen Obstzucker lag, was ich ein Weilchen davor aß, auch wenn es recht ausgeglichen war (denke ich zumindest): 1 Apfel, 2 Marillen, 1 Papaya, 2 Bananen.

    Je mehr ich mich auch aufraffe solche Themen mir durchzulesen (hier und auch im Buch), interessiert es mich immer mehr, diese Zusammenhänge zu verstehen. Bei dem was ich noch alles lernen möchte (mal abgesehen von dem Rohkostthema) erscheint mir das hier wahrlich wie eine Sinnflut an Informationen. Ich weiß gar nicht wie ich all diese Sachen noch neben dem Alltag in mich reinpacken kann Aber ich bin dabei! Nur nicht aufgeben!

    Danke für diese vielen guten Dinge hier!

  10. #8
    Ralph
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    Hi Wölfin,

    meine Erfahrung zum Nusskonsum: Bei rohköstlicher Ware und ungemischtem Essen pendelt sich der Nusskonsum von sich aus auf niedrigem Niveau ein. Sobald Du denaturierte Ware (dazu zählen eben auch auf 50°C erhitzte Cashews) isst oder mischst (in der Gourmet-Rohkost-Szene gibt es viele Rezepte, die Nüsse, oder auch Avocados, als Basis verwenden), funktioniert der Instinkt aber nicht mehr zuverlässig. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass der Körper erst mal die Lernerfahrung einer tendenziellen Überlastung braucht, um sich zu kalibrieren - dann mag man das Lebensmittel eine ganze Zeit lang gar nicht mehr sehen, irgendwann kommt es einem dann wieder in den Sinn, und schmeckt in geringerer Menge auch wieder gut - aber dann weiß der Körper auch, wann er genug davon hat.

    Hab grad mal 'nen Preisvergleich gemacht - die Cashews sind bei Seeberger auch nicht deutlich preiswerter als bei Tropenkost. Hab da grad nochmal gelesen, und da steht ganz unten:

    Eine natürliche Sperre tritt meist nur bei Kernen mit Haut ein.
    Mir haben die mit Haut anfangs nicht so geschmeckt, bzw. konnte ich davon nicht so viel essen. Daher bin ich seither bei denen ohne Haut geblieben, werde mir das nächste Mal aber wieder welche mit Haut schicken lassen - ist doch irgendwie natürlicher - und ein unnatürliches Aushebeln der Sperre durch das Schälen widerspricht ja letzlich auch meiner eigenen Auffassung von natürlicher Ernährung.

    Alles Liebe,
    Ralph

    PS: Ja, klar - es ist viel Neues, was da erstmal auf den angehenden Rohköstler einstürmt. Dachte auch erst, ich würde darunter begraben - aber wir wissen doch alle: Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut - und in einer Comunity tut man sich doch leichter, da gibt es meist erfahrenere Wölfe im Rudel, die einem auch gern Fragen beantworten oder Hinweise auf eigene schwarze Flecken geben. Gemeinsam sind wir stark!

  11. #9
    Bäumchen
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    @ Ralph: das sind ja schöne Worte von dir am Ende deines letztes Beitrages Manchmal ist es für mich auch schwer, hier die wichtigsten Infos herauszufiltern. Puh! Naja, ich sag mir jetzt auch: step by step und dann läuft das schon Und dann zu den Cashews: ich bestelle mir auch IMMER welche mit Haut, weil ich dann ca. 30% weniger als von den gehäuteten esse. Die Haut kann ich selber ein wenig abpulen, aber es bleibt immer noch etwas bitter. Ist auch ein Spartip
    @Angelika: danke für die Tips! Ich werde bei nächster Gelegenheit die Vergleichsverkostungen machen. Dein Buch habe ich ja vor kurzem gelesen (kurz bevor ich mit der Rohkost wieder angefangen habe). Die Pyramide habe ich gut verinnerlicht und ich versuche mich, so gut es im Moment geht, dran zu halten. Ein Ergebnis ist unter Anderem, dass ich durchaus schon viel (Wild-)Grün esse. Naja, jedenfalls im Vergleich zur ersten Rohkost-Phase und sowieso viel mehr als zu Kochkostzeiten. Ich komme auf 1-2 Hände voll pro Tag nach jetzt 6 Wochen Rohkost.
    Ich mische auch nicht viel, denn das würde sich für mich nicht als großer Fortschritt im Vgl. zu Kochkostzeiten anfühlen. Ich versuche es auf 1x/Tag zu beschränken und dann nur mit wenigen Zutaten. Ich benutze dann auch fast nur Sachen, von denen ich meist eine größere Menge pur essen kann. Ausnahme: Avokados Aber auch da versuche ich von los zu kommen. Außerdem wie gesagt zu viele Nüsse/Nussfrüchte, Samen und Erdnüsse (ca. 5x/Woche Abends ca. 150gr. Oder ist das noch ok??? Ich esse sie alleine und nicht über eine Sperre hinaus. Allerdings...eine EINDEUTIGE Sperre hab ich fast nur bei den Cashews, obwohl nix denaturiertes dabei sein dürfte. Ist alles Orkos.). Ich hatte außerdem vor wenigen Tagen ein einschneidendes Erlebnis mit einem rohen "Katoffelpüree" aus Blumenkohl und Avokado... Der Blumenkohl hat mir schon beim Naschen während der Zubereitung viel zu scharf geschmeckt. Dann hatte ich auch noch beide Augen zugedrückt und 2 Esslöffel konventionelle Sojasauce beigemischt. Die ist wohl nicht roh...? Ergebnis: das letzte Mal habe ich so mies zu Kochkostzeiten geschlafen (richtig übler Alptraum, dazu Erstickungsgefühle, uuuuaaah). Naja, diese Aktion hat mich eindeutig geläutert...!!! NIE wieder!
    Geändert von Zoe (21.05.13 um 13:12 Uhr)

  12. #10
    Ralph
    Guest
    Hi Zoe,

    kannst Du Dir vorstellen auch aufzuschreiben, was Du täglich ist - in Form eines Blogs? Da lässt sich über einen längeren Zeitraum auch für den Leser viel einfacher nachvollziehen, wie Du Dich ernährst. Erst dann könnte man (wer auch immer) eine einigermaßen fundierte Aussage darüber treffen, ob Du zu viele Nüsse isst oder nicht - gleiches gilt auch für Avocado. Und es würde sich vielleicht auch zeigen, ob Du irgendwelche Dinge gar nicht mit einbeziehst, was zu einer Mangelsituation führten könnte, die dann Dein Körper durch die Nüsse oder die Avocados auszugleichen versuchst.

    Bei mir ist es jedenfalls so, dass ich zwischenzeitlich nur noch recht selten Appetit auf Nüsse etc (Walnüsse, Haselnüsse, Paranüsse, Pekannüsse, Erdnüsse, Erdmandeln, Mandeln, Aprikosenkerne, Pistazien) oder Avocados habe - und überhaupt keinen Appetit auf Samen (Sonnenblume, Kürbis, Sesam, Mohn, Pinien, Zedern).

    Mein "Problem" sind eher die süßen Früchte und Trockenfrüchte ... naja, aber auch das wird sicher noch.

    Liebe Grüße,
    Ralph

  13. #11
    Bäumchen
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    Ja... das ist eigentlich keine schlechte Idee mit dem Blog... Ob ich's aber täglich schaffe, weiß ich nicht.
    Interessant, wie unterschiedlich die Probleme sind... süße Früchte und Trockenfrüchte esse ich z.B. nicht so viele.

  14. #12
    Ralph
    Guest
    Ein Ernährungs-Tagebuch kann ich wirklich nur empfehlen - auch für Dich selbst. Ob Du den Aufwand betreibst, immer auch alles zu wägen, bleibt Dir überlassen, aber Du bekommst selbst eine viel bessere Übersicht über Deine Verzehrgewohnheiten und kannst notfalls auch später nochmal nachschauen, was Du gegessen hast, wie es Dir geschmeckt hat, und ob es noch irgendwelche Nachwirkungen gab.

    Das gilt natürlich nicht nur für Dich, sondern für jeden, der sich auf das Abenteuer Rohkost einlässt - würde sich also auch für unsere Wölfin anbieten.

    Entweder hat man den Rechner gleich bei der Hand, oder man macht sich ein paar Notizen auf einen Notizzettel und trägts dann abends nach.

    Umgekehrt kann ich auch die Lektüre anderer Ernährungs-Tagebücher empfehlen - hier gibt es ja bisher von mir abgesehen noch niemanden, der einigermaßen regelmäßig schreibt, aber z.B. hier und hier und hier und vielleicht demnächst auch mal wieder hier (zur Zeit ist Thomas' Fokus mehr bei der Spiritualtität als beim Essen, aber das wandelt sich vielleicht mal wieder - außerdem sind auch diese Beiträge durchaus lesenswert).

    LG, Ralph

  15. #13
    Samenkorn
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    Hallo Ralph und Zoe und Andere

    ich schreibe noch kein Blog inform eines Tagebuchs, weil ich (noch) keine 100%ige Rohköstlerin bin. Vielleicht würde es sicher trotzdem über einiges Aufschluss geben. Ich überleg es mir mal, wer es nicht lesen will, brauch es ja auch nicht zu tun. Derzeit mach ich aber immer wieder die Erfahrung, dass mir das was ich mache auch Spaß machen muss, egal um was es sich dabei handelt.. mag die Nahrung noch so gesund und gut sein, wenn ich/man sie mit Qual isst, dann ist es auch nicht viel besser, als wenn man mal mit 100%iger Freude und BewusstSein ein Eis schlürft.
    Gestern aß ich u.A. 4 Bio-Eidotter - ich hatte danach psychisch echt einen Durchhänger, nicht weil ich irgendeine geschmackliche Sperre missachtet habe, sondern weil ich mir dachte, dass dies was ich hier tue auch nicht natürlich ist. Frage: Würde ich in der Natur auch soviele Eier finden?
    Ich schaute davor einen Film der mich emotional sehr berührt, welcher einen meiner Schmerzpunkte antriggerte und ich wieder voller Angst, Trauer und auch Hass auf die Menschen war, wie sehr diese Kreaturen ihre Mutter (Erde) zerstören. Ich weiß nicht ob ich je zu der Natürlichkeit komme, die ich mir erwünsche/erträume/fantasiere. Ich weiß es nicht. Wenn ich dann aber wieder bei mir bin, versuche ich mein höchstpersönliches Beste.

    Vielleicht sind diese emotionalen Hochs und Tiefs auch die Folge falscher Nahrung, vielleicht auch durch die Arachidonsäure. Keine Ahnung.

    Ich könnte sicher noch viel mehr schreiben, aber ich denke, dass sind andere Themen, die nicht generell hier rein passen...

    Nun gut.

    liebe Grüße!

  16. #14
    Bob
    Guest
    Hallo Woelfin,
    Derzeit mach ich aber immer wieder die Erfahrung, dass mir das was ich mache auch Spaß machen muss, egal um was es sich dabei handelt.. mag die Nahrung noch so gesund und gut sein, wenn ich/man sie mit Qual isst, dann ist es auch nicht viel besser, als wenn man mal mit 100%iger Freude und BewusstSein ein Eis schlürft.
    Genau das ist meiner Meinung nach der einzige Weg wie Rohkost dauerhaft funktionieren kann: Spass und Freude zu behalten!

    Wenn Du z.B keine entzündlichen Krankheiten hast und dich !!Wichtig!! abwechslungsreich mit Spass ernährst, vergiss gaaaaaanz ganz schnell das Thema Arachidonsäure. Das betrifft AUSSCHLIESSLICH Menschen mit entzündlichen Erkrankungen, wie mich z.B (Rheuma) Hauterkranken usw. Hast Du keine, brauchst Du Dich darum nicht zu kümmern... lass Dich bloß nicht verrückt machen und genieße die Rohkost abwechslungsreich mit der gesamten Nahrungspalette (die Dir schmeckt), Freude und ohne Dogmen.

    Gut gemeinte Grüße
    Bob
    Geändert von Bob (21.05.13 um 19:15 Uhr)

  17. #15
    Administrator Avatar von Angelika
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    Essen hat mir erst mit Rohkost Spass gemacht. Davor war es ein einziger Spiessroutenlauf. Da war bzw ist erst alles kompliziert. Da gelten sowieso die Genannten azusammenhaenge ... allerdings noch um ein vielfaches mehr ... Transfette, Oxycholesterin undurchschaubare Wege im im Stoffwechsel die fast immer negative Auswuechse dabei haben.
    Evtl solltte ich doch die Links dazuposten warum ich diese Aufklaerung machte. Weil wieder mal wer unnoetig angst verbreitet und das Kind mit dem Bade ausschuetten will.

    Bitte Titel beachten. Und nicht nur querlesen wenn es etwas Neues ist mit dem man sich befassen will. Sonst wirkt es sich nur einschraenkend aus.

    Ich weiss gar nicht was einfacher und lustvoller ist als roh zu essen ...

    LG
    Angelika
    (per Handy)

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