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Thema: öko news

  1. #46
    Urwaldriese Avatar von Mela
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    Dieses Thema sollte *jede(n)* interessieren, hier ist eine Wikipedia Seite dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Panama_Papers
    Bei "Österreich" wird ja die Raiffeisenbank genannt...

  2. #47
    Administrator Avatar von Angelika
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    Das ist eine klassische Bank für Firmen.

  3. #48
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Habe mir gerade eine sehr interessante Doku angesehen: "10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?"

    http://www.ardmediathek.de/tv/Report...entId=37315482
    (der Film ist nur bis zum 31.08.2016 in der Mediathek verfügbar)

    Die Frage ist natürlich auch ob man in Zukunft überhaupt noch eine Rohkosternährung praktizieren kann. Also ob es die Ressourcen bei weiter steigender Weltbevölkerung überhaupt noch zulassen.

    Bis 2050 soll die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Wo wird dann die Nahrung für alle herkommen? Wird es die industrialisierte Landwirtschaft schaffen, genug auf unsere Teller zu bekommen? Soll sich zukünftig jeder vegetarisch ernähren oder sind Insekten die neue Proteinquelle? Wie geht es mit der Massentierhaltung weiter oder kann Fleisch auch künstlich in Laboren hergestellt werden? Was wäre, wenn wir unsere eigene Nahrung jeweils selbst anbauen?

    Film-Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn sucht weltweit nach Antworten und Lösungen. Dabei erkundet er die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittelproduktion. Er spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken. Ohne Anklage, aber mit Gespür für Verantwortung geht Valentin Thurn der drängenden Frage nach, wie verhindert werden kann, dass die Menschheit durch die hemmungslose Ausbeutung der begrenzten natürlichen Ressourcen die Grundlage für ihre eigene Ernährung zerstört. Es kann verhindert werden. Wenn alle es wollen.

    http://www.daserste.de/information/r...-satt-102.html

    Die Frankfurter Rundschau hat den Film kritisiert, aber ich finde zu Unrecht:
    Man sollte meinen, eine Doku über Welthunger würde mit ein paar Erfolgsmeldungen anfangen: Die Zahl der unterernährten und hungernden Menschen in der Welt hat sich in den letzten 25 Jahren halbiert – obwohl im gleichen Zeitraum 1,9 Milliarden Menschen dazugekommen sind. Doch auf solche Statistiken wartet man in den stolzen 110 Minuten von Valentin Thurns Dokumentarfilm vergeblich. Stattdessen beginnt er mit der Frage: „Wie lange noch, bis auch wir Insekten essen müssen?

    http://www.fr-online.de/tv-kritik/10...,34673154.html

  4. #49
    Urwaldriese
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    Na ja, ich halte nichts von solchen Verlautbarungen. Kann es sein, dass man das Pferd von hinten besteigt?
    Also: Es gibt so viele Menschen, weil es diesen Überschuss an Lebensmitteln gibt. Hätte es den nämlich bislang nicht gegeben, würde es heute nicht so viele Menschen geben. Eigentlich logisch. Also wahrscheinlich ist wieder mal das Gegenteil richtig.

    Noch was: Die "Bauern", also die Unionsbauern, wie ich zu sagen pflege, verbrennen Getreide hier in Euroland, machen Strom draus.
    Da kannste staunen! Also ich glaub nicht, dass es zu wenig Lebensmittel auf der Erde gibt. Es gibt zu viele Händler, Geldmacher, die die Lebensmittel gar nicht erst zu Verteilung bringen, sondern auf Märkte, und dann in die Brennkammern von Kraftwerken...

  5. #50
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Fast 800 Millionen Menschen leiden weltweit noch an Hunger. Das ist etwa jeder neunte.
    Dennoch ist in den letzten 16 Jahren die Zahl der Hungernden deutlich zurückgegangen.
    Das Ziel der Vereinten Nationen, eine Welt ohne Hunger bis 2030 dürfte jedoch verfehlt werden.


    Laut einem Bericht der Welthungerhilfe ist die Zahl der Hungernden seit dem Jahr 2000 weltweit um 29 Prozent gesunken. Dennoch sei die Hungersituation in 50 Ländern "ernst oder sehr ernst". Insgesamt 795 Millionen Menschen weltweit sind unterernährt.

    Die meisten Sorgen bereiten weiterhin afrikanische Staaten südlich der Sahara und Länder in Südasien.

    Grund für die gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert hohe absolute Zahl ist das Bevölkerungswachstum. In 50 Ländern sei die Hungersituation "ernst oder sehr ernst".

    In den vergangenen 16 Jahren konnten laut Hunger-Index 22 Länder ihre Werte um mindestens 50 Prozent reduzieren. Die drei Länder in den Kategorien "ernst" und "sehr ernst", die ihre Hunger-Werte am stärksten senken konnten, waren Ruanda, Kambodscha und Myanmar. Alle drei Länder waren in den vergangenen Jahrzehnten von Bürgerkriegen und politischer Instabilität betroffen.

    In Burundi hungert fast die Hälfte der Bevölkerung. Ein Grund dafür ist die politische Instabilität. Bewaffnete Unruhen gegen die korrupte, autoritäre Regierung. Fast ganz Afrika kennt diese Probleme. Überall auf dem Kontinent müssen Menschen fliehen und leben in Flüchtlingslager.
    Gewalt und Krieg sorgen dafür, dass auch Regionen in Hunger und Armut abrutschen, die gut versorgt werden könnten.

    Internationale Hilfe kann aber immer nur akute Not lindern. Wer Hunger bekämpfen will muss langfristig denken. Am wirkungsvollsten sind Investitionen in die Landwirtschaft, Hilfe zur Selbsthilfe.

    http://www.tagesschau.de/ausland/wel...hilfe-105.html

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    Geändert von Tom Ate (11.10.16 um 22:01 Uhr)

  6. #51
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Habe mir gestern eine Reportage angeschaut über den schmutzigsten Fluss der Welt. (Auf Java / Indonesien)

    http://www.ardmediathek.de/tv/WDR-We...entId=36798602

    Indonesien war mal so ein magischer Ort auf der Erde. Das schmerzt mich schon, dass das alles jetzt kaputt geht.
    Die Kochköstler dort entwickeln einfach keine richtige Liebe zur Natur, sonst würden sie sowas nicht machen.
    Ich finde mit Kochkost ist man auch kein richtiger Teil der Natur mehr. Die ganze Kochkostkultur ist mehr etwas separates, also getrennt vom Ganzen.

  7. #52
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Gülle wird in Deutschland immer noch als Dünger auf Feldern versprüht und belastet - wie auch Kunstdünger - laut dem aktuellen Nitrat-Bericht der Bundesregierung weiter das Grundwasser. Eine Gesetzesreform soll das jetzt ändern.
    https://www.tagesschau.de/inland/nitrat-111.html

    Da sagt doch der Ernährungs- und Landwirtschaftsminister , dass die Abkehr von der Massentierhaltung der falsche Weg sei.
    Das würde nur dazu führen dass Nahrungsmittel so teuer werden, dass sie nur noch für obere Schichten erschwinglich sind.
    (Minute 00:01:05 im Video)

    Zur Strafe sollte man ihn mal 4 Wochen lang in so einem Tier-KZ einsperren.



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Name:	1280px-Fleischpreis-Verdienst.png 
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    Während 1950 in Deutschland ein Kilogramm Schweinefleisch 1,6 Prozent des monatlichen Nettoverdienstes kostete, waren es 2002 nur noch 0,28 Prozent. Der Preis pro Kilogramm stieg in diesem Zeitraum von umgerechnet 2,19 auf 7,09 Euro, der Durchschnittslohn von umgerechnet 136 auf 2480 Euro.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Fleisc...-Verdienst.png
    Dann sollen die Leute halt nur noch einmal in der Woche Fleisch essen. Ist wahrscheinlich auch gesünder.

    In Deutschland lag der Fleischkonsum pro Kopf im Spätmittelalter jährlich bei über 100 Kilogramm. In den folgenden Jahrhunderten ging er immer weiter zurück und erreichte im 19. Jahrhundert den niedrigsten Wert von durchschnittlich 14 kg Fleisch.

    Seit dem letzten Hochpunkt im Jahr 2011 mit 62,8 kg pro Kopf sank der Fleischkonsum kontinuierlich auf 59,2 kg pro Kopf im Jahr 2015

    https://de.wikipedia.org/wiki/Fleisc...in_Deutschland
    100 kg Fleisch pro Kopf im Mittelalter. Und das ohne Massentierhaltung. Damals gab es wahrscheinlich sehr viele Bauern und viel Wild.
    Habe neulich ein Buch über meine Heimatstadt gelesen. Dort gab es vor 100 Jahren so eine Bimmelbahn die Entenköpfer genannt wurde. Die Bahn brachte die Bauern von den Dörfern auf den Markt in die Stadt. Damals lief das ganze Gefieder in den Dörfern noch frei auf der Straße herum.
    Geändert von Tom Ate (03.01.17 um 22:50 Uhr)

  8. Der folgende Benutzer sagt Danke an Tom Ate für diesen Beitrag:

    Olja (04.01.17)

  9. #53
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    Sehr interessant. Wir recherchieren weiter und vergleichen zwei Karten.

    Fleischkonsum: https://de.wikipedia.org/wiki/Fleisc...Geschlecht.jpg

    Lebenserwartung: https://www.welt.de/politik/deutschl...w-Aufm-jpg.jpg
    Dann wird das Ganze noch spannender!

  10. #54
    Administrator Avatar von Angelika
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    Zitat Zitat von Tom Ate Beitrag anzeigen
    Da sagt doch der Ernährungs- und Landwirtschaftsminister , dass die Abkehr von der Massentierhaltung der falsche Weg sei.
    Das würde nur dazu führen dass Nahrungsmittel so teuer werden, dass sie nur noch für obere Schichten erschwinglich sind.
    (Minute 00:01:05 im Video)

    Zur Strafe sollte man ihn mal 4 Wochen lang in so einem Tier-KZ einsperren.
    Ich kann mich erinnern, als vor einigen Jahren (vermutlich über 14 Jahren) im Fernsehen der erste, der Hühner in Massentierhaltung hielt stolz erklärte, dass es immer sein Traum gewesen war, dass jeder am Sonntag sein Hendl (Huhn) essen kann. Ein Interview wie damals wäre heute glaube ich so gar nicht mehr möglich.

  11. #55
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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  12. #56
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Der Film "10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?" ist wieder in der Mediathek aufgetaucht. (Bis 04.04.2017)

    http://www.ardmediathek.de/tv/Dokume...entId=41829286


    Morgen, Mittwoch den 29.03 um 23.30 läuft der Film auch im TV. Im Dritten, SWR.
    https://www.tvdirekt.de/tv-programm/...alle-satt.html

  13. #57
    Urwaldriese Avatar von Mela
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    Ich habe gehört, dass auch so eine Doku über Zucker in einer Mediathek gerade ist...
    Ich kann sie leider nicht schauen, aber wer Interesse hat, hier ist der Link:

    http://tvthek.orf.at/profile/DOKeins...-Film/13921997

  14. #58
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Die moderne Technik macht am Kräutertopf zuhause nicht halt. Jetzt gibt es ein Gerät das ohne Erde und Dünger auskommt und sich um die optimale Licht- und Wasserversorgung selbst kümmert.

    https://www.techbook.de/video/smarte...e-ahnung-haben

    Das Crowdfunding-Projekt „AVA Byte“ bietet einen Blumentopf, der sich um alles kümmert: Licht und Bewässerung. Dünger und Erde sind nicht nötig. Dabei bedient sich der Hersteller laut eigenen Angaben an Lampen-Technologie der NASA.

    Ihnen fehlt einfach der grüne Daumen? Mit einem smarten Garten ist das egal. Künstliche Intelligenz macht Sie zum Garten-Profi. Besonders im Trend sind Gewächshäuser fürs Wohnzimmer. Küchenkräuter, Tomaten oder kleine Pflanzen wachsen darin ohne viel Aufwand. Die Geräte kümmern sich um alles, was eine Pflanze im Alltag benötigt.
    Das Mini-Gewächshaus als Wohnaccessoir ist auch nicht schlecht, aber ich denke als Rohköstler zieht man den Salat, der im Gartenboden gewachsen ist, trotzdem vor.

    Als ich das Bild von dem Mini-Gewächshaus nochmal angeschaut habe, dachte ich mir dass es jetzt den "Thermomix" auch für Rohköstler gibt.

  15. #59
    Urwaldriese Avatar von Mela
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    Also ich kenne sogar viele Nicht-Rohköstler, die auf Erde gewachsene Pflanzen bevorzugen.

  16. #60
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Ein kleines Dorf in Südtirol wehrt sich und machte eine Volksabstimmung gegen Glyphosat.
    Während in Brüssel darüber gestritten wird, ob das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat, weiter erlaubt sein soll, hat sich ein kleines Dorf im Südtiroler Vinschgau 2013 kurzerhand per Volksabstimmung für pestizidfrei erklärt. Damit wollten sich die Bürger nicht nur vor mutmaßlichen Giften schützen.

    Sie wollen auch verhindern, dass sich endlose Apfelmonokulturen bei Ihnen breitmachen, wie es in der Nachbarschaft geschehen ist. Seither gibt es einen großen Streit zwischen Umweltschützern und konventionellen Apfelbauern, der nicht nur vor Gericht ausgetragen wird.

    http://www.daserste.de/information/p...tirol-100.html

    Auf die Apfelbäume eines Bio-Bauern , in dem besagten Ort, haben sie aus Rache nachts einen Glyphosat-Anschlag verübt. Jetzt darf er auf Jahre hinaus keine Äpfel mehr verkaufen.

    Im nächsten Jahr hat die Schweiz eine landesweite Volksabstimmung angekündigt über den Einsatz von Pestiziden.

    Deutschland will sich in Brüssel bezüglich der Glyphosat-Frage der Stimme enthalten.

    Die konventionellen Obstbauern argumentieren in etwas so:
    Der Einsatz von Herbiziden ermöglicht eine kostengünstige Regulierung von konkurrierenden Unkräutern im Baumstreifen. Zur größtmöglichen Umweltschonung sollten Herbizide sparsam angewendet werden. Hierbei sind klimatische Gegebenheiten, das Alter der Baumanlage sowie der vorherrschende Unkrautdruck Entscheidungskriterien für die Herbizidanwendung und -auswahl. Haupteinsatzzeitpunkt von Herbiziden ist zwischen der Blüte bis Ende Juni während der Phasen Fruchtansatz und Fruchtentwicklung. Im Spätsommer sollte eine Wiederbegrünung des Baumstreifens zur Qualitätsförderung der Früchte erfolgen. Um Mäusen die Deckung zunehmen ist ein Freihalten des Baumstreifens über den Winter erforderlich. Gleichzeitig wird damit auch das Blühen von Unkräutern im Baumstreifen vor der Blüte verhindert. Diese Maßnahme dient zugleich dem Bienenschutz.

    http://www.isip.de/isip/servlet/cont...Dokument/39239
    Ich kenne mich nicht aus mit Bio-Obstanbau. Ich glaube das braucht ganz schön viel Erfahrung. Habe folgendes gefunden:
    „Florfliegen (Nützlinge) leben in erster Linie von Pollen. Man muss also sicher stellen, dass es genug Blumen gibt.“ Auch sie wachsen mittlerweile in Billens Obstgärten ganz natürlich. An den Rändern sät er Weidemischungen, zwischen den Bäumen blühen Löwenzahn, Gänseblümchen, Butterblume und andere Wiesenblumen. Er mäht nur zwischen jeder zweiten Baumreihe. Erst wenn auch die wieder blühen, werden die anderen Reihen gemäht.
    Nur wurzelndes Unkraut wie Brennnesseln, Diesteln und Sauerampfer entfernt er sorgfältig mit der Schaufel. Die Baumreihen hält er mit der Hacke frei. Das ist arbeitsaufwändig, aber die beste Lösung. Wühlmäuse verstecken sich nur allzu gerne unter Folien, welche die gleiche Aufgabe erfüllen würden. Räuber haben da keine Chance mehr und die Mäuse können so zur Plage werde

    Das Leben in einem Obstgarten ist unerlässlich für das Ökosystem
    Die Konkurrenz mit dem Unkraut muss man als ökologischer Unternehmer in Kauf nehmen. Man muss zufrieden sein, mit dem was die Plantage hergibt. Man kann nie das äußerste aus einem Baum herausbekommen. Das geht schief, weiß Billens aus Erfahrung. „Wenn die Preise runtergehen, ist man manchmal versucht, seinen Bäumen zu viel abzuverlangen.“ Die Rechnung ist eigentlich einfach: Mehr Dünger bedeutet mehr Äpfel pro Hektar. Aber man bekommt fast immer Komplikationen: Baumkrebs, Probleme bei der Lagerung, Blattläuse.
    Als Bio-Bauer sollte man weniger Kilogramm pro Hektar als selbstverständlich ansehen und stattdessen Nutzen aus dem höheren Preis für das Produkt und den niedrigeren Kosten für Dünger und vor allem Pestizide ziehen. Mit ein wenig Unternehmergeist kann dann schon ein kleiner Obstgarten ein gutes Einkommen sichern.

    http://n21.press/bio-apfelbauer/

    „Das wichtigste ist ein gesunder Boden“, sagt Biobauer Bentele. Mechanisch und per Hand hackt er das Unkraut zwischen den Bäumen und lässt es als Gründüngung liegen. „Zusätzlich setzen wir noch etwas pflanzlichen Dünger wie Malztreber oder Erbsenschrot ein, um die Nährstoffe zu ersetzen, die mit den Äpfeln den Betrieb verlassen.“
    http://schrotundkorn.de/ernaehrung/l...rs.html#page:2
    Malztreber als Dünger ist für die Rohköstler aber auch nicht so optimal. Da sind gleich wieder ein paar anormale Moleküle im Apfel.
    Geändert von Tom Ate (10.11.17 um 11:28 Uhr)

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