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Thema: Filme

  1. #16
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Im Free-TV kam neulich dieser Noah-Film von 2014. Hat mich schwer beeindruckt. Die Erde hat sich versucht von den Menschen zu befreien. Nur die Tiere sollten überleben.
    An Bord der Arche wurden später 2 Mädchen geboren. Noah wollte sie töten. Er wollte jede Möglichkeit verhindern dass der Mensch überlebt und sich weiter fortpflanzt.
    Noah musste mit ansehen zu was sich die Menschheit entwickelt hat.

    Als nach langer Zeit der Regen nachlässt und das gesamte Land sich in ein Meer verwandelt hat, wird Ila schwanger. Noah jedoch folgt mit zunehmender Sturheit dem vermeintlichen Befehl des Schöpfers. Nach seiner Überzeugung ließ dieser die Flut kommen, um die Menschheit aufgrund ihrer Verderbtheit endgültig auszurotten. Wird Ila nun ein Mädchen zur Welt bringen, will Noah das Kind töten, um den Fortbestand der Menschheit zu verhindern. Monate vergehen, und Ila und Sem bauen ein Floß, um Noahs Entschluss, das Kind zu töten, zu entgehen; Noah entdeckt das Floß und verbrennt es. Danach gebiert Ila Zwillinge: zwei Mädchen.
    Der Film hat es wirklich in sich. Zuerst schaute ich mir den Anfang immer so in 10-Minuten-Häppchen vor dem Einschlafen an. Aber dann hat mich der Film total gepackt.




    Noah ist es ernst mit seinem Auftrag. Niemand außer ihm und seiner Familie soll gerettet werden, die Menschheit solle nach dem Willen des Schöpfers mit ihnen schließlich aussterben. So kündigt er auch seiner schwangeren Tochter Ila an, weiblichen Nachwuchs sofort zu töten.
    Ohne die Menschen würde sich die Erde auf jeden Fall wieder zu einem magischen Ort verwandeln.


    Ila: This is the end of everything.
    Noah: The beginning. The beginning of everything.

    ......................................................

    Noah: Fire consumes all. Water cleanses. It separates the foul from the pure. The wicked from the innocent. And that which sinks from that which rises. He destroys all, but only to start again.

    .......................................................

    [Noah wakes up from a vision]

    Naameh: Did He speak to you?
    Noah: I think so.
    Naameh: Will He help us?
    Noah: He's going to destroy the Earth.

    ........................................................

    Noah: We broke the world - we did this. Man did this. Everything that was beautiful, everything that was good, we shattered. Now, it begins again.

    ............................................................

    Noah: The time for mercy has passed. Now our punishment begins.

    ..................................................................

    Noah: Soon everything we knew of creation will be gone. All that is left of Creation will lie within these walls. Outside, just the waters of chaos again.

    ...............................................................

    Noah: We have been entrusted with a task much greater than our own desires.

    ....................................................................


    Neulich habe so 2 junge, hübsche Zeugen Jehova-Frauen an meiner Tür geklingelt. Weil sie so nett waren habe ich mich eine Weile mit ihnen unterhalten. Die haben so ähnliche Visionen wie in dem Noah Film.

  2. #17
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Im Film erzählt Noah auch einen kurzen Abriss der Schöpfungsgeschichte. Sehr schon gemacht.




    "Am fünften Tag, da war die ganze Welt voll von lebendigen Wesen. Von allem was da kreucht und fleucht. und allen Tieren auf dem Lande. Und es war gut, es war alles gut.
    Es gab Licht und Luft, Wasser und Erde - rein und unverdorben.
    Es gab Pflanzen und Fische, Vögel und Herden, jedes nach seiner Art. Alles Teil des Ganzen, alles an seinem Platz, alles im Gleichgewicht. Das Paradies - das Juwel in des Schöpfers Hand.

    Dann machte der Schöpfer den Mann und an seiner Seite die Frau. Unser aller Vater und Mutter.
    Er ließ ihnen die Wahl: -- Folgt den Verlockungen der Dunkelheit, oder haltet fest am Segen des Lichts.
    Sie aßen von der verbotenen Frucht und ihre Unschuld war dahin."



    ...........................................................................

    Da ist die Geschichte der Sintflut eine der Apokalypse, wie sie uns wieder bevorsteht, wenn wir keine Konsequenzen ziehen. Die Erde ist zerstört. Selbst die Engel haben sich irgendwann hier unten korrumpieren lassen, woraufhin der Schöpfer sie nicht wieder in den Himmel ließ, sondern auf der Erde in Giganten aus Stein verwandelte, tapsige, im Kopf von innen beleuchtete Urahnen der „Transformers“.

    Von heute aus gesehen ist der Plan, den Gott mit Noah, der Arche und der Sintflut hatte, eine große Vergeblichkeit gewesen. Er wollte sein Werk rückgängig machen, die Erde befreien vom Menschen, der größten Enttäuschung seiner Schöpfung, und noch einmal von vorn beginnen - nur mit den Tieren.
    Das jedenfalls denkt Noah in „Noah“, dem Film. Und baut die Arche, mit Holz, das aus einem Samen sprießt, den Noahs Großvater aus dem Paradies gerettet hat. Es ist kein Schiff mit Bug und Kiel, sondern ein dreistöckiger Riesensarg, in dem die Tiere drogenbedröhnt die Sintflut verschlafen. Als sie endlich kommt, schaut Noah der Vernichtung von Erde und Menschheit jenseits der Arche durch den großen Regen in den aufschießenden Strömen und gewaltigen Wellen gelassen zu. Von seinen drei Söhnen hat nur einer eine Frau, die aber ist unfruchtbar. Die Menschheit wird also mit dieser letzten Familie aussterben. So soll es sein, denkt Noah. Doch ein Wunder geschieht. Und Noah entdeckt neben dem Zorn Gottes, dem er sich verpflichtet fühlt, die Möglichkeit der Gnade. Noah muss sich entscheiden.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleto...-12875032.html

    Geändert von Tom Ate (07.10.16 um 12:52 Uhr)

  3. #18
    Urwaldriese Avatar von Susanne
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    Ich habe gerade den Anfang des Films angeschaut. Ist es richtig, dass in dem Film die "Bösen" mit Fleischessern gleichgesetzt werden?

  4. #19
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Zitat Zitat von Susanne Beitrag anzeigen
    Ich habe gerade den Anfang des Films angeschaut. Ist es richtig, dass in dem Film die "Bösen" mit Fleischessern gleichgesetzt werden?
    Ich habe den Anfang nur im Halbschlaf gesehen und kann mich nicht mehr so gut erinnern.
    Im Internet steht dass der Regisseur Aronofsky angeblich Veganer ist.
    Der Veganer Darren Aronofsky erzählt in seinem Film völlig unverblümt von der Notwendigkeit, die gesamte fleischfressende Menschheit wie eine Plage zu vernichten und, geleitet von einer veganen Familie, ein neues Paradies mit den Tieren zu schaffen.
    Ich finde da wurde zu stark reininterpretiert. Aber Noha macht in dem Film den Eindruck als ob er Vegetarier wäre.


    Im Film gab es am Anfang einen Dialog, nachdem so ein paar Männer ein Tier geschossen hatten.

    Sohn : Wieso haben sie das Tier getötet?
    Mutter: Sie essen sie.
    Sohn: Wieso denn?
    Noah: Sie denken es macht sie stärker.
    Sohn: Ist das wahr?
    Noah: Sie vergessen, dass Stärke vom Schöpfer kommt.


    The story of Cain and Abel was also repeatedly referenced as a symbol of mankind’s propensity toward violence. In keeping with Genesis 1:29, Noah and family were depicted as vegetarians, while Cain’s descendants were regarded as wicked for having already begun to kill and devour raw animal flesh, before God permitted meat-eating (Genesis 9:3).

    http://creation.com/noah-movie
    Outlining the ways in which Aronofsky has embellished the story, RogerEbert.com’s writes that “Noah and his family are vegetarians and view the consumption of meat as a sin against God.”

    ...
    ..That’s because Aronofsky didn’t make Noah a vegetarian, the Bible did.

    Just look at Genesis 9:2-4, one of God’s directives to Noah after the flood:

    “The fear and dread of you will fall on all the beasts of the earth, and on all the birds in the sky, on every creature that moves along the ground, and on all the fish in the sea; they are given into your hands. Everything that lives and moves about will be food for you.Just as I gave you the green plants, I now give you everything. But you must not eat meat that has its lifeblood still in it.”

    In other words, until after the deluge, Noah and his family had not been given divine sanction to consume meat, only vegetables. A careful reading of the Genesis account of Eden turns up no instances of Adam and Eve doing so (indeed, man is actually placed into the Garden to “work it and take care of it.”) The plain-sense reading of the text, in other words, accords with Aronofsky’s depiction of Noah as a vegetarian. Only after the flood does God give man permission to eat animals, though even then, it comes with restrictions.

    http://www.tabletmag.com/scroll/1680...h-a-vegetarian

    Klingt alles ziemlich kompliziert.


    How do you make a movie involving an ark filled with animals that doesn't use a single real animal? My interest in Darren Aronofsky's "Noah" was piqued when I heard this detail about its production, then heightened when I learned the spread for the movie's premiere was vegan.

    Indeed, Noah and his family are introduced gathering berries and other plant foods, as Noah admonishes them "we collect only what we need." An ecological ethic, this is also a vegan one: We need to eat plants to survive, but we don't need to eat animals. For the wisest member of the family, berry-eating turns into an epic, life-affirming quest, as if to underscore that literal fruit was not forbidden, and what was "forbidden" was not, in fact, a fruit.
    http://www.philly.com/philly/blogs/v...ropaganda.html
    In der Schöpfungsgeschichte ist auch nicht ausdrücklich die Rede davon, dass Tiere zum Zweck der Ernährung erschaffen worden sind. Vielmehr lautet eine Stelle im ersten Buch Genesis: „Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen“ (Gen 1,29).


    Die Tatsache, dass die Bibel vielfach überliefert und übersetzt worden ist und vieles einen großen Interpretationsspielraum zulässt, sollte nicht außer Acht gelassen werden. So liegt es meist im Ermessen von Theologen und Gläubigen, ob es im Christentum eine Legitimation für das Töten und Ausbeuten von Tieren gibt. Auch die Frage, ob Jesus Vegetarier oder Veganer war oder nicht, kann man nicht eindeutig beantworten.

    https://vebu.de/veggie-fakten/vegani...eltreligionen/
    Wenn es um die Natur geht, kennt dieser Vater kein Pardon. Er rügt seine Tochter, als sie eine Blume ausreisst: «Wir nehmen nur, was wir brauchen», sagt Russel Crowe alias Noah zu Beginn des gleichnamigen Films. Eine noble Haltung. Es ist der Noah vor der Sintflut, notabene.


    Tatsächlich beginnt die Menschwerdung mit dem berühmten Verdikt aus der Genesis: «… bevölkert die Erde, unterwerft sie euch!». Dennoch soll es zu Beginn der Schöpfungsgeschichte keine Gewalt gegeben haben zwischen Mensch und Mensch, nicht zwischen Mensch und Tier, nicht einmal zwischen Tier und Tier, bestätigt der Theologe und Alttestamentler Konrad Schmid. Die ersten Menschen und Tiere ernährten sich ausnahmslos von vegetarischen Speisen. Doch die Gewalt nimmt im Lauf der Geschichte zu, bis hin zum Brudermord von Kain und Abel. Sie nimmt überhand, und Gott beschliesst die Sintflut.


    Erst nachdem Noah und die Tiere der Arche gerettet worden sind, heisst es klipp und klar: «Alles Lebendige, das sich regt, soll euch zur Nahrung dienen.» (Genesis 9,3). Natürlich könne man sich wünschen, man wäre beim Vegetarismus geblieben, sagt Konrad Schmid: «Dass die Bibel sich hier anders entscheidet, hängt damit zusammen, dass sie nicht einfach irgendeine Utopie entwerfen will. Sondern dass die Bibel erklären will, wieso die Welt ist, wie sie ist. Wieso gibt es Gewalt unter Menschen? Wieso essen Löwen Antilopen? Wieso essen Menschen Fleisch? Das war schon zur Abfassung der Geschichte damals so, und das ist heute noch so. Und das möchte die Bibel erklären.»

    http://www.srf.ch/kultur/im-fokus/da...-essen-wir-sie

  5. #20
    Urwaldriese Avatar von Susanne
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    Zitat Zitat von Tom Ate
    Im Internet steht dass der Regisseur Aronofsky angeblich Veganer ist.
    Ah, danke, damit ist alles klar!

    Was die Bibel und ihre Hinweise auf die Ernährung betrifft: Die meisten Menschen vergessen, dass die Bibel kein Werk Gottes, sondern ein Werk von Menschen ist. Noch dazu eines, das vor langer Zeit geschrieben wurde. Von daher kann man sich zwar anschauen, was dort über Ernährung geschrieben steht, aber Im Grunde genommen muss man im Hier und Jetzt erkennen, was für einen persönlich geht und was nicht geht.

  6. #21
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    Für mich ist das schon ganz klar. Die "neue" Zivilisation ist durchaus auf Generierung von Massen an Menschen plus pflanzlicher Ernährung aufgebaut. Gewaltakte inkludiert.
    Zuwenig Fett bewirkt einige Krankheiten (betrifft dann auch gewisse andere Religionen) die Menschen glauben ließen, Gott spräche zu ihnen.

    http://community.zeit.de/user/albert...tes-modul-quot

    [...]Ramachandran hatte bemerkt, dass insbesondere Patienten mit einer speziellen Form von Epilepsie, die vom Schläfenlappen des Gehirns ihren Ausgang nimmt, ausgeprägte religiöse Gefühle entwickelten. Dieser medizinische Sachverhalt wurde von Ramachandran dahingehend interpretiert, das ein bestimmtes Areal des Schläfenlappens als morphologisches Substrat für religiöses Empfinden angesehen werden konnte. (Natürlich wird nicht jeder Patient mit Temporallappenepilepsie religiös!)[...]
    [...]Die Heilige Krankheit machte u.a. Moses zum Gesetzesgeber Israels. Sie machte Saulus zum Paulus und half somit, das Christentum zu begründen. Mohammed verdankte ihr den Koran. Wie war das möglich?[...]
    Beispiel (habe mir das Video nicht komplett angesehen, kenne die Angelegenheit aus anderen Quellen).
    Eine verrückte Krankheit der alten Welt, wie der Sprecher ziemlich am Anfang meint ...



    Bei aller Religionskritik sollte man nicht vergessen, dass früher auch Menschen geopfert wurden.
    Falls ich die Möglichkeit habe, schaue ich mir den Film an.

    Nicht jeder, der an Temporallappenepilepsie erkrankt ist, wird religiös. Diese Epilepsie erscheint schon bei Kindern/Jugendlichen.
    Wer sich mit Epilepsie schon mal befasst hat, weiß dass es mit Fett zu tun hat bzw. mit zuwenig bzw es hilft, insb dann auch später mehr davon zu essen.

    http://www.lifeline.de/medizinwissen...-id141197.html

    Epilepsie-Diäten mit viel Fett und wenig Kohlenhydraten haben sich bei der Behandlung von Kindern mit dem Anfallsleiden bewährt. Insbesondere bei Epilepsieformen, die auf andere Therapien nicht ansprechen, wird die klassische Ketogene Diät seit Ende der Neunzigerjahre eingesetzt. Dass auch erwachsene Epileptiker von einer Epilepsie-Diät profitieren können, zeigt eine Übersicht zu unterschiedliche Studien, die der Neurologe Pavel Klein vom Mid-Atlantic Epilepsy and Sleep Center in Bethesda/USA und Kollegen kürzlich veröffentlicht haben.

    90 Prozent weniger Anfälle bei einigen Epilepsie-Patienten
    Fett war aber immer kostbar. Arme Kinder oder jene, die nicht bei ihrer Mutter oder einer Hebamme sein konnten oder "Anhängsel" waren, bekamen weniger.
    Gerade aber auch ärmere Menschen halten sich mehr an Religion.
    Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass diese Zusammenhänge entstanden sind.

    Manche wurden mit dem Alter gewalttätiger.
    Und welche Religion hätte schon Anklang gefunden, wenn es nicht heißen würde, man soll viele Kinder bekommen?
    Jene, die weniger Kinder haben, rotten sich im Vergleich dann mit den Jahrhunderten aus.

    Es ist also kein Wunder, warum es dazu kam, dass diese Religionen, insbesondere durchaus mit dem Argument "pflanzenbasiert" eine große Verbreitung fanden.
    Und Achtung: Je älter jemand ist, desto weniger benötigt er/sie zu essen! Was darüber im Internet so zu lesen bzw in den Medien verbreitet wird, ist erscheint mir hier häufig untertrieben (Was auch an dem Übergewicht vieler älterer Menschen zu sehen ist, die nicht wissen, das dem so ist).

    Fazit: Man kann sich wohl einiges durch alte Schriften erklären. Doch sollten sie tunlichst aus mehreren Perspektiven und nicht zu arglos betrachtet werden.

  7. Der folgende Benutzer sagt Danke an Angelika für diesen Beitrag:

    Mela (16.10.16)

  8. #22
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Mich besuchen einmal die Woche immer 2 ganz nette und hübsche Zeugen Jehova Frauen. Ich habe mich mit ihnen über Noah unterhalten und sie sagten dass es in der Bibel keinen Hinweis darauf gibt dass er den Wein erfunden hat.
    Heute war ein Mann dabei und er hat mir zu dem Thema eine Stelle aus der Bibel vorgelesen.

    1 Mose Kapitel 9, Vers 20, 21
    Noah aber fing an und ward ein Ackermann und pflanzte Weinberge. Und da er von dem Wein trank, ward er trunken und lag in der Hütte aufgedeckt.

    .....
    Noah aber lebte nach der Sintflut dreihundertfünfzig Jahre,
    daß sein ganzes Alter ward neunhundertundfünfzig Jahre, und starb.

    http://bibeltext.com/genesis/9-21.htm

    Nur einer aus der Zeit vor der Sintflut hat „nur“ 300 Jahre gelebt, und die Schrift sagt, er sei entschwunden, „von Gott genommen“. Alle anderen seien ganz regelmäßig etwa 900 Jahre alt geworden: Adam 930 Jahre, Methusalem 969, Noah 950. Man sollte meinen, dass es nach der Sintflut zu einer allmählichen Degradierung gekommen wäre. Offenbar nahmen die gesundheitlichen Probleme zu: Die Geschwüre des Hiob, die Pest, die das Volk David während der Getreideernte heimsuchte; David selbst leidet an vorzeitiger Senilität: bevor er den Thron seinem Sohn Salomon anvertraute, hatte er offensichtlich Probleme mit der Thermogenese. In der Schrift heißt es: „Als aber der König David alt war und hoch betagt, konnte er nicht warm werden, wenn man ihn auch mit Kleidern bedeckte. Da brachte man ihm das schönste Mädchen des ganzen Gebiets Israel, damit es ihn wärme. Sie umsorgte den König und diente Ihm. Aber der König erkannte sie nicht.“
    https://www.facebook.com/notes/insti...09568365937965
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    Noah hat den Wein erfunden.

    Er hat ihn gut vertragen, das müssen Sie zugeben!

    Ich glaube nicht, dass der Rebensaft verantwortlich ist für alle unsere Übel. Obwohl bekannt ist, dass Alkohol die Darmschranke verändert und gefährlichen Molekülen den Weg freimacht.
    Die allgemein vorgebrachte Erklärung, die sich auf einen plötzlich erfolgten Kalenderwechsel bezieht, um die durch die Väter Israels von Adam bis Noah regelmäßig erreichten 900 Jahre zu klären, wird untragbar, wenn man sich klar macht, dass die Langlebigkeit ihrer Nachfolger Schritt für Schritt weniger wird. Dies alles ist sehr unangenehm, wie immer, wenn man an den Tabus kratzt und so tief verwurzelte Widerstände auslöst. Damit habe ich ja bereits einige Erfahrung ...https://www.facebook.com/instinctosuedkurve/




    Diese Bibelstelle ist auch interessant
    1.Mose 19:32-36
    so komm, laß uns unserm Vater Wein zu trinken geben und bei ihm schlafen, daß wir Samen von unserm Vater erhalten.…

    http://bibeltext.com/genesis/19-32.htm

  9. #23
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Habe mir gestern den Film "The Woman" angeschaut. Der ist mir so richtig unter die Haut gegangen und beschäftigt mich noch heute.

    Bei einem Jagdausflug entdeckt Anwalt Chris Cleek eine wilde Frau , die in den Wäldern herumstreift und dort fernab jeglicher Zivilisation zu leben scheint. Er fängt sie ein und kettet sie in seinem Haus an, um sie gemeinsam mit seiner Familie zu zivilisieren. Im Klartext bedeutet es, dass Chris sie mit seinen schrecklichen Methoden misshandelt, bis die Stimmung zwischen der Frau und ihrem Peiniger endgültig eskaliert und in einem Blutrausch endet.
    Die Frau ist in den Wäldern mit Wölfen aufgewachsen und sie scheint so weit ich das beurteilen kann nur roh zu essen.
    Im Wald, nicht weit vom Haus der Creeks entfernt, lebt unentdeckt eine verwilderte Frau. Sie ist mehr Tier als Mensch, triebgesteuert, keiner verbalen Sprache mächtig, affektiv und mit Instinkten ausgestattet, die uns verkümmerten Städtern und Gesellschaftswesen längst verloren gegangen sind, als wir das Kleinkindalter hinter uns gelassen haben.
    Übertragen würde ich den Film so deuten:
    Es wird mit Gewalt versucht eine naturverbundene, nur ihren Instinkten gehorchenden Frau, einer perversen Gesellschaft anzupassen.
    Dass das nicht gelingt ist klar. Die ganzen Urkräfte in uns setzen sich dagegen zur Wehr.
    Chris entdeckt die Wilde, fängt sie ein, spannt sie im Geräteschuppen auf und versucht sie – nach eigenen Worten – „…zu zivilisieren.“ Im Grunde eine Ausrede für das ungehinderte und ‚moralisch einwandfreie‘ Ausleben seiner perversen Art. Eine wehrlose Frau im Schuppen gefangen, da freut sich Chris, lässt gar seine Familie an seinen ‚Erziehungsversuchen‘ teilhaben.
    Doch was da mit Chris Cleek und der Wilden aufeinander prallt ist eine unerhörte Wucht! Ohne die Wilde wäre The Woman ein schmerzhafter Blick in die unschöne Welt häuslicher Gewalt. Doch die seltsame Frau aus den Wäldern, über die man wenig weiß, jedoch genug, um sie zu verstehen, ist die Brechstange, mit der die Türe aufgebrochen und der Hund erledigt wird, das kontrastierende Stilmittel, durch welches die Fassade schließlich in einem berauschenden wie pechpechschwarzen Finale zum Einsturz kommt. Und wer eine viertel Stunde vor Schluss den Film nicht mehr erträgt, sollte ihn tatsächlich bis zum Ende sehen. Denn das Ende fängt Dich wieder auf – irgendwie…

    https://mfis.wordpress.com/2011/08/2...he-woman-2011/


    Während der Jagd entdeckt Papa Cleek im Wald eine Frau, die wie ein Tier in einer Höhle haust und auch sonst nicht gerade zivilisierte Manieren an den Tag legt.
    Der pathologisch selbstbewusste Kontrollfreak entschließt sich deshalb, das arme Geschöpf einzufangen und es zusammen mit seiner Familie zu zähmen.
    Er legt die wilde Unbekannte in seinem Keller in Ketten und bekommt als Dankeschön erst einmal den Ringfinger abgeknabbert.

    ....... "Das ist kein zivilisiertes Benehmen! " schimpft Chris – da hat Die Frau ihm gerade seinen Ringfinger samt Ehering abgebissen und letzteren wieder ausgespuckt.
    Das ist eine ziemlich starke Szene in den Film. ... Hat ganz schöne Symbolkraft.


    Ein Mädchen bringt ihr einen Keks in den Keller, aber sie isst ihn nicht.
    Es gibt zwar eine Szene in der sie aus Hunger das gekochte Zeug isst, dass ihr ihre Peiniger hinstellen, sie ist ja schließlich angekettet und kann nicht in den Wald zurück.
    In einer anderen Szene ruckelt sie solange an dem Balken, an dem sie angekettet war, bis so ein Pilzgewächs das auf dem Holz wuchs, herunterfällt. Dann isst sie den Pilz.
    Geändert von Tom Ate (In den letzten 2 Wochen um 02:25 Uhr)

  10. Der folgende Benutzer sagt Danke an Tom Ate für diesen Beitrag:

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