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Thema: Plege Schneidebrett

  1. #1
    Jungpflanze Avatar von ch_
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    Plege Schneidebrett

    Hallo zusammen,

    hab mein Schneidebrett schon ewig nichtmehr eingeölt und es wird mal wieder höchste Zeit.
    Das letzte mal hab ich dummerweise Sonnenblumenöl oder so etwas genommen?
    Auf jeden Fall finde ich wenn da z.B. eine Ananas etc. drauf liegen habe, das die einen störenden Geschmack annimmt.

    Eigentlich wird immer Leinöl empfohlen und auch der gute Bob bezeichnet es ja auch deshalb als Möbelpolitur,
    aber das wird ja erst recht schnell ranzig!? Ich hab damit auch mal ne Gitarre geölt und der Geruch war so antörnend das ich sie noch einmal abgeschliffen habe, und irgend etwas mit Bienenwachs und sonst noch was verwendet habe, was ich aber eher nicht an Lebensmittel habe will.

    Um Tipps bin ich dankbar.

  2. #2
    Administrator Avatar von Angelika
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    Hi,

    ich habe mir noch nie viel um ein Holzbrett angetan, denn wenn es älter wird, wird es nur genauso (durch Messerschnitte) eingeritzt und unhygienisch wie Kunststoffbretter durch Verfärbungen und lockerem Gries (den ich schon gar nicht im Essen haben will) unappetitlich wird.
    Ein Holzbrett überlebt bei mir deshalb nur so lange, wie es mir gefällt. Das ist meist 2 Jahre schätze ich mal, vielleicht auch länger. Ein süßes Lieblingsbrett von einem Naturmarkt (bei einer Rudolf Steiner Schule) hatten wir immer wieder in den Geschirrspüler gegeben, das ist eher deswegen total ausgetrocknet.
    Es ist wohl besser, es immer mit Wasser abzuspülen und abzuwischen, Geschirrspüler ist für das Holz eher ungeeignet. Reißt und wird trocken. Da wäre eher Kunststoff dann besser.
    Geölt habe ich noch nie ein Holzbrett.

    Da fällt mir ein: Ich lebe ja in einem Holzblockhaus. Da pflege ich den Holzboden ab und zu, damit Schmutz abgewiesen wird. Da der Boden geölt ist, ist die Ölung ja schon drin. Gepflegt wird der Boden mit einer Seifenlauge aus z.B. so einer im Wasser aufgelösten Kernseife. Ich verwende gerne Produkte von AURO: http://www.auro-naturfarben.at/index.php?k=15
    Aber das Öl oder die Lauge kann man vermutlich nicht für Lebensmittel-Holz verwenden.

    Zuletzt habe ich ein Bambus Holzbrett von Zwilling gekauft. Es ist das beste Schneidbrett das ich je hatte, und das will was sagen im Haus einer Rohköstlerin, deren wichtigste Utensilien ein sehr gutes scharfes großes Messer und das Brett dazu ist.
    Ich hatte es im Fachhandel gesehen und war gleich hin- und weg. Hier ein Amazon-Link: http://www.amazon.de/Zwilling-307724.../dp/B000XRVUI6

    Zitat daraus:
    Durch regelmäßigen Gebrauch verlieren auch hochwertige Messer an Schärfe. Ungeeignete Schneidunterlagen lassen ein Messer schnell stumpf werden. Eine gute Schneidunterlage sollte daher nachgiebig sein und sich leicht säubern lassen. Die Bambus Schneidbretter von Zwilling weisen diese Eigenschaften auf. Das Holz besitzt durch seinen Natursäuregehalt Selbstreinigungskräfte, die besonders hygienisch sind. Dennoch sollten Sie die Schneidunterlage aus hygienischen Gründen grundsätzlich sofort nach Gebrauch spülen.


    Hochwertiges Schneidbrett mit Fasern in Schnittrichtung

    • Maße: 420 x 40 x 310 mm
    • hochwertiges Bambus Holz
    • Fasern stehen in Schnittrichtung das schont die Schneide
    Bei Amazon gibt es auch Kundenfragen. Da schreibt jemand, er nimmt Olivenöl. Wenn ich schon ein Öl verwenden würde - dann würde ich auch dieses und kein anderes nehmen.
    Aber wie gesagt, nach vielen Monaten starkem Gebrauch ändere ich lieber auf ein Neues. Wie lange das neue hält, weiß ich noch nicht. Ich glaube es ist jetzt wohl ein Jahr alt vielleicht wenn es gut ist, aber es ist immer noch fast wie neu.
    Und war bisher nicht im Geschirrspüler.

    LG
    Angelika

  3. #3
    Jungpflanze Avatar von ch_
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    Zitat Zitat von Bob Beitrag anzeigen
    Nimm Kunststoff, die kannste so in den Geschirrspüler werfen und machen keinen Ärger.
    Tja bis der mal wieder voll ist bin ich verhungert!
    Da brauch ich dann mindestens 5 Bretter um die Zeit zu überbrücken. -> spül also immer von hand.
    Zitat Zitat von Bob Beitrag anzeigen
    Billig sind sie auch noch. Ich weiß das willste jetzt nicht hören aber ich bin heil froh mich endlich von Holz verabschiedet zu haben. Als nächstes sind Reinstahlmesser dran...
    Ich hab die Bretter schon, Preis ist also egal, aber wenn die 4cm Hobel mal auf 2 cm runter geschliffen sind werde ich mir das mit dem Kunststoff wieder überlegen
    Zitat Zitat von Bob Beitrag anzeigen
    Nicht hilfreich ich weiß, Du wirst aber sehr wahrscheinlich die Vorzüge von Kunstoffbrettern bald zu schätzen wissen und nix anderes mehr wollen.
    Ich kenne Kunststoffbretter und nach langem Gebrauch sieht man regelrecht wieviel Kunstoff man schon gegessen hat.
    Ob das jetzt wirklich dramatisch ist weiß ich nicht, aber da ist mir Sägemehl lieber.
    Zitat Zitat von Bob Beitrag anzeigen
    Die Pflege von Holzbrettern ist einfach zu intensiv. Wachsen, Leinöl, Säure usw. usf...
    Handwerkliche Tätigkeiten sind ein schöner Ausgleich zum Beruf. Sowas mach ich gerne.
    Als Rohköstler hat man ja doch deutlich weniger mit Küchenutensilien zu tun, also ist da ein Mehraufwand schon drin
    Ist jedesmal nen schönes Feeling das Dicke Brett

  4. #4
    Jungpflanze Avatar von ch_
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    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Hi,

    ich habe mir noch nie viel um ein Holzbrett angetan, denn wenn es älter wird, wird es nur genauso (durch Messerschnitte) eingeritzt und unhygienisch wie Kunststoffbretter durch Verfärbungen und lockerem Gries (den ich schon gar nicht im Essen haben will) unappetitlich wird.
    Ein Holzbrett überlebt bei mir deshalb nur so lange, wie es mir gefällt. Das ist meist 2 Jahre schätze ich mal, vielleicht auch länger. Ein süßes Lieblingsbrett von einem Naturmarkt (bei einer Rudolf Steiner Schule) hatten wir immer wieder in den Geschirrspüler gegeben, das ist eher deswegen total ausgetrocknet.
    Holz kann man abschleifen.
    Dann Öl es mal ein dein "Nazi"(Rudolf Steiner)-Brett (http://www.akdh.ch/ps/ps_45VanderLet.html)

    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen

    Es ist wohl besser, es immer mit Wasser abzuspülen und abzuwischen, Geschirrspüler ist für das Holz eher ungeeignet. Reißt und wird trocken. Da wäre eher Kunststoff dann besser.
    Geölt habe ich noch nie ein Holzbrett.

    Da fällt mir ein: Ich lebe ja in einem Holzblockhaus. Da pflege ich den Holzboden ab und zu, damit Schmutz abgewiesen wird. Da der Boden geölt ist, ist die Ölung ja schon drin. Gepflegt wird der Boden mit einer Seifenlauge aus z.B. so einer im Wasser aufgelösten Kernseife. Ich verwende gerne Produkte von AURO: http://www.auro-naturfarben.at/index.php?k=15
    Aber das Öl oder die Lauge kann man vermutlich nicht für Lebensmittel-Holz verwenden.

    Zuletzt habe ich ein Bambus Holzbrett von Zwilling gekauft. Es ist das beste Schneidbrett das ich je hatte, und das will was sagen im Haus einer Rohköstlerin, deren wichtigste Utensilien ein sehr gutes scharfes großes Messer und das Brett dazu ist.
    Ich hatte es im Fachhandel gesehen und war gleich hin- und weg. Hier ein Amazon-Link: http://www.amazon.de/Zwilling-307724.../dp/B000XRVUI6

    Zitat daraus:


    Bei Amazon gibt es auch Kundenfragen. Da schreibt jemand, er nimmt Olivenöl. Wenn ich schon ein Öl verwenden würde - dann würde ich auch dieses und kein anderes nehmen.
    Aber wie gesagt, nach vielen Monaten starkem Gebrauch ändere ich lieber auf ein Neues. Wie lange das neue hält, weiß ich noch nicht. Ich glaube es ist jetzt wohl ein Jahr alt vielleicht wenn es gut ist, aber es ist immer noch fast wie neu.
    Und war bisher nicht im Geschirrspüler.

    LG
    Angelika
    Ha, genau das Brett besitzt ich auch!
    Gar nicht ölen ist auch eine Option, aber dann hält es sicher nicht so lang.
    Aber gerade der Beigeschmack von manchen Ölen schreckt mich ab.
    Und Olivenöl ist jetzt ja auch nicht gerade mild.

    Gibt aber wohl auch gereinigte Leinöle.
    Aber Lebensmittel echt wird's dann schon dünner mit der Auswahl
    ich werde weiter forschen...
    Haha hab schon Foren gefunden wo sie Schweineschmalz empfehlen

  5. #5
    Administrator Avatar von Angelika
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    Ja stimmt, zum Teil sehr bedenkliche Ansichten. Aber dort gibt es meist auch besonders naturnahe Produkte - sei es Märchenwolle oder Holzprodukte usw.
    Meinem Sohn gefielen die Spielsachen und so schon, aber da er die zu Hause hatte, hatte der Kindergarten und so keinen Anreiz für ihn oder ihn schreckte etwas anderes ab.
    Die Entscheidung war anders jedenfalls.
    Von RS kommen allerdings auch die Richtlinien für Demeter. Da kann man wohl auch meckern, aber immerhin gibt es aufgrund dieser Richtlinien auch hier bessere Produkte (höhere Anforderungen als Bio und strengere Kontrollen) die auch in die Richtung tierfreundlichere Haltung gehen. Oder eben auch, die Hörner bei den Kühen drauf lassen.

  6. #6
    Administrator Avatar von Angelika
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    Na das Brett ist wirklich super-toll.

    Ich habe ja keine Ahnung, aber ich glaube wenn man ab und zu was Fettes schneidet, hast du ja auch Fett drauf und das verteilt sich ohnehin.
    Unser Brett ist nach Monaten immer noch super-truper - ist dauernd in Verwendung (ich bin ja kein Single).

  7. #7
    Dattelkern
    Guest
    Nabend,

    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen

    ich habe mir noch nie viel um ein Holzbrett angetan, denn wenn es älter wird, wird es nur genauso (durch Messerschnitte) eingeritzt und unhygienisch wie Kunststoffbretter durch Verfärbungen und lockerem Gries (den ich schon gar nicht im Essen haben will) unappetitlich wird.

    Man weiß schon länger, daß Holzbrettchen hygienischer sind als Plastik. Wer hätte das gedacht ? :

    Plastik klingt nach keimfrei, und so glauben viele, dass Plastik-Schneidbretter hygienischer sind als hölzerne. In der Lebensmittelproduktion sind Holzbretter per EU-Verordnung weitgehend verboten. Aber zumindest für den Privathaushalt gilt: Holz ist keineswegs schlechter als Kunststoff, im Gegenteil.

    Die ausführlichsten Untersuchungen zu dem Thema hat ein Team um Dean Cliver von der amerikanischen University of Wisconsin-Madison gemacht. Ihr Ergebnis: Auf feuchten Plastikbrettern überleben Bakterien sehr gut, lassen sich aber auch gut abwaschen. Ist das Plastikbrett durch häufigen Gebrauch verkratzt, dann bekommt man Erreger wie E. coli kaum noch aus den Ritzen gewaschen, vor allem wenn Fett im Spiel ist. Anders beim Holz: Dort überleben die Bakterien weder auf glatter noch auf verkratzter Oberfläche lange. Sie dringen zwar tief ein, sterben dann aber ab – offenbar enthält Holz keimtötende Substanzen.
    http://www.zeit.de/2007/39/Stimmts-Schneidbretter



    Dattelkern

  8. #8
    Administrator Avatar von Angelika
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    Ja, das habe ich auch schon gelesen, deshalb habe ich das auch so geschrieben.
    Aus irgendeinem Grund ... *grübel* .. achja weil ich mit Gewerbeschein ein paar Erkundigungen machte und auch selbst testen wollte, was wie möglich ist oder nicht auch für einen ggf Verein den ich überlegte, schließlich aber dann nicht machte, weil meine Ansprüche zu hoch (hohe Kosten + Stabilität + langes Zusammenhalten von vielen Rohis benötigte) waren für eine sinnvolle Sache .. also lange Rede kurzer Sinn: Es wären dann doch Kunststoffbretter von der Behörde vorgeschrieben worden soweit ich mich erinnere.
    Also das hat die Gedanken natürlich nicht zum Kippen gebracht, aber ich war halt erstaunt, als ich mit dem zuständigen Herren sprach.

    Die ganzen Aktivitäten, die ich im Zuge dieser Sache machte, waren überhaupt spannend, weil ich so auf einige Dinge "hinter den Kulissen" erst draufgekommen bin. Spannend alles.
    Aber auch im Labor meines Mannes gibt es nur Kunststoff-Bretter für solche Zwecke.

    Trotzdem, das Zwilling-Brett ist EINMALIG. Also fast. Vermute ich

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