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Thema: Humor in der Temperamentenlehre

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    Administrator Avatar von Angelika
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    Wink Humor in der Temperamentenlehre

    Servus,

    Humor im Internet ist immer so eine Sache: Ist jemand aus einem anderen Gebiet, fällt der schnell so anders aus, dass er unverständlich für den anderen ist.
    Und dann hängt es auch noch davon ab, ob der Hintergrund gewisser Theorien oder Praktiken ähnlich ist.

    Ein Rohköstler kann möglicherweise über sich lachen, wenn er überhaupt keinen Dunst mehr hat, was bei Kochkost günstig oder teuer ist.
    Oder kann über Witze betreffend der veganen Hölle ("Oh, warum schmeckt tierisches so gut .." -> Mangelnde Ausgewogenheit der Aminosäuren trotz Mischungen) oder der Instinkto Hölle ("Warum sperrt dies und das nach 2 Bissen" -> pur geschmeckte sekundäre Pflanzenstoffe versus Unreife, Züchtung) lachen.

    Wenn er aber nicht über sich lachen kann, dann ... sind wohl die Säfte nach der Temperamentenlehre nicht ganz ausgewogen.
    So, wenn man dieser alten Begriffserklärung Glauben schenken möchte. Zitat von Seite 8 aus: "Humorvolles Lernen - mehr als ein Witz? - Eine Studie über eine pädagogische Rarität" von Frank Becker

    Der Ursprung des Begriffs "Humor"

    Wenn man den Ursprung des Wortes betrachtet, so stößt man auf das lateinische Wort "umor", welches "Feuchtigkeit" bzw "Flüssigkeit" bedeutet (vgl Wolf 1986, S. 24).
    Im zweiten Jahrhundert referierte der römische Arzt Galen über die Temperatmentenlehre, nach der der Mensch mit vier verschiedenen Körpersäften ("humores") ausgestattet ist: Schleim, Blut, schwarze und gelbe Galle.

    Stehen diese nicht in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander, ergibt sich eine von vier Temperamentsformen:
    überwiegend die gelbe Galle (gr.: Chole), ergibt sich die typologische Besonderheit des Cholerikers, der leicht reizbar und jähzornig ist.
    Menschen, bei denen die schwarze Galle (lat. Melancholia) dominiert, neigen zur Schwermut,
    solche mit besonders viel Schleim (lat. Phlegma) zu Trägheit.
    Sanguiniker schließlich werden jene lebhaften und heißblütigen Menschen genannt, bei denen das Blut (lat. Sanguis) überwiegt (vgl. Wolf 1986, S. 30).

    In der Renaissance ging man davon aus, dass eine ausgeglichene Mischung dieser Körpersäfte einen "guten Sinn für Humor" ausmachten, Menschen ohne diese Ausgewogenheit galten dagegen als "humorlos" (vgl Titze 1999, S.3)
    In diesem Sinne einen humorvollen Abend wünscht
    Angelika
    Geändert von Angelika (21.12.14 um 13:42 Uhr)

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