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Thema: Ich würde gerne wieder.......

  1. #1
    Samenkorn
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    Ich würde gerne wieder.......

    Hallo
    Nun mein Mann und ich haben 4 Monate 80 10 10 gemacht. Dann wieder rückfällig geworden. Das Problem ist das wir zwei Kinder haben und für Sie ja immer kochen. Somit fällt es mir immer schwer die ersten Tage nicht all den Gelüsten nachzugeben. Hat Du ein Rat wie ich am besten die ersten Tage durchhalte? Nun da ich gluten unverträglich bin belastet mich halt die normale Vegane Ernährung. Wir sind 2.7 Jahre Vegan. Aber seid wir immer wieder 80 10 10 machen reagiert mein Körper immer mehr auf gekochte Lebensmittel. Gluten zucker... ist das normal? Natürliche Körper Intelligenz? Nun ich in 3 Monaten 12 Kilo zugenommen was total schrecklich ist. Für jede Hilfe bin ich dankbar. Danke lg violetta

  2. #2
    Administrator Avatar von Angelika
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    Servus Violetta,

    danke dass du deine Frage hier gepostet hast. Generell ist mir lieber, ich antworte im Forum als per PN oder E-Mail. Da bringt es einfach mehr auch für andere, finde ich. Und dazu ist es ja da. Zusätzlich kannst du auch gut andere Antworten bekommen und diese sind auch strukturiert möglich, da es die Zitatfunktion usw gibt.

    Zitat Zitat von coco monoko Beitrag anzeigen
    Nun mein Mann und ich haben 4 Monate 80 10 10 gemacht. Dann wieder rückfällig geworden. Das Problem ist das wir zwei Kinder haben und für Sie ja immer kochen.
    Meinst du wirklich, dass du nur deshalb rückfällig geworden bist, weil du oder er für die Kinder kocht? Oder ist in dem Essen doch auch etwas darin, dass dein Körper spürt, dass die Ausgewogenheit deiner bzw eurer Ernährung komplettiert?
    Ich habe bald gemerkt, dass ich beim Konsum von zu vielen typischen Früchten, gerade die auch anfangs beworben werden bzw im Handel erhältlich sind, ein starker Fruchtzucker-Überhang entsteht.
    Das mögen die Organe nicht so gerne. Und auch wenn sie nicht in Worten mit dir/euch sprechen: Wenn dich Nudeln anziehen, kann es sein, dass du die innewohnende ruhigere Ausgabe der Stärke dem starken Fruchtzuckerüberschuß vorziehst. Der Fruchtzucker muss bei solchem Überschuß erst in der Leber umgebaut werden. Das verbraucht auch Enzyme.
    Nun ist die Stärke in den Nudeln ja viel einfacher aufzuschließen für Kohlenhydratverbrauch. Oder es fehlt einfach an schwefelhältigen Aminosäuren oder anderen.
    Du hast mir nicht geschrieben, was du an drei typischen Rohkost-Tagen ißt, aber das kannst du ja noch nachholen.


    Zitat Zitat von coco monoko Beitrag anzeigen
    Somit fällt es mir immer schwer die ersten Tage nicht all den Gelüsten nachzugeben. Hat Du ein Rat wie ich am besten die ersten Tage durchhalte?
    Dazu müßte ich zuerst mal wissen, was du normalerweise roh ißt und was ihr normalerweise euren Kindern kocht. Auch das Alter von euch und den Kindern wäre ein grober Anhaltspunkt.
    Und ob ihr täglich kocht.
    Ursächlich braucht es jedenfalls eine ausgewogene Ernährung.
    Mit der Zeit fängt einem einiges in der Wahrnehmung auch einiges zu stinken an, was gekocht wird.
    Manchmal kann man Kinder auch zu einer mittleren Lösung bewegen. Oder dass sie - je nach Alter - selbst am Ende abschmecken.

    Eine meiner Omas schmeckte nie ab. Ich fragte sie mal als Kind, wie sie das machte. Sie sagte, sie hat das schon so oft gemacht, dass sie nicht mehr abschmeckt, da würde sie nur dick werden davon.
    Das bewunderte ich. Für mich hatte ich das so gelöst, dass mein Kind ggf selbst abwürzt. Weil ich würde es ohnehin nur versalzen und verwürzen (weil ich ja nicht abschmecken bzw kostn will).
    -> Das nimmt mein Sohn auch gerne an, da er ja ohnehin absolut heikel ist und schnell was auszusetzen hat und dann beinhart stehen läßt.
    So kannst du aus einer Not auch eine Tugend machen. Und die Kids lernen selbst viel über Lebensmittel, wenn du sie mitbestimmen läßt.


    Zitat Zitat von coco monoko Beitrag anzeigen
    Nun da ich gluten unverträglich bin belastet mich halt die normale Vegane Ernährung.
    Das kann ich mir vorstellen. Diese Woche habe ich vom Lebe Gesund Versand zum ersten Mal einen Katalog bekommen und da sind sämtliche Fleischersatzprodukte aus Weizen drin.
    Und dann gibt es noch die sog. Pudding-Vegetarier. Das heißt soviel wie - mit viel Zucker und Fett und zuwenig ausgewogenem Eiweiß bleibt man langfristig auch nicht fit.

    Zitat Zitat von coco monoko Beitrag anzeigen
    Wir sind 2.7 Jahre Vegan. Aber seid wir immer wieder 80 10 10 machen reagiert mein Körper immer mehr auf gekochte Lebensmittel. Gluten zucker... ist das normal? Natürliche Körper Intelligenz? Nun ich in 3 Monaten 12 Kilo zugenommen was total schrecklich ist. Für jede Hilfe bin ich dankbar.
    Ja, das ist normal und wird von vielen beobachtet. Einmal mit dem rohen Essen richtig angefangen, kann man nicht mehr richtig weg. Gerade auch auf Lebensmittel mit Stoffen, auf die man eher allergisch oder unverträglich reagiert, entsteht eine Gewichtszunahme. U.a. auch Wasser, je nach dem.
    In jedem Fall darfst du deinen Körper aber nicht mit dem deiner Kinder gleich stellen. Kinder tun sich in vielem viel leichter (mehr körpereigene Enzyme).
    Ich kann dir nur empfehlen, dran zu bleiben aber zu überdenken, ob du es vegan weiter durchziehen möchtest.
    Einmal testete ich mit erhitzten Hülsenfrüchten dazu, auch mal mit Leinsamen. Aber bei mir hatte es nicht funktioniert (insb. sehr starke Blähungen).
    Und Kochkost an sich - erzeugt bei mir Verstopfung.
    Überzüchtete Früchte und Gemüse gehen aber auch nicht - erzeugen Bauchweh in der Richtung Reizdarm.

    Aber es gibt auch einen großen Vorteil: Du brauchst immer weniger, dafür hohe Qualität.
    Ich kenne die Thematik selbst sehr gut und Schritt für Schritt ändere ich meine Gewohnheiten.
    Vor vielen Jahren traf ich auf einem Rohkost-Treffen einmal eine Rohköstlerin die mir erzählte, dass sie sich von rohen Cashewnüssen dick gegessen hatte. Auch das ist möglich.
    Am Ende zählen
    (1) die Kalorien/Brennwert (werden häufig unterschätzt, auch wegen Vorkosten Summenwirkung)
    (2) deine Verdauungskraft (Nützung der entsprechenden Pflanzenfamilien und Förderung der Eigenproduktion Enzyme/Eiweiße)
    (3) die Ausgewogenheit zu Brennwert. Du hörst erst dann auf zu essen, wenn du zufrieden bist.

    Hm und dann noch die psychische Komponente. Essen sollte keine Ersatzbefriedigung sein.
    Immer noch ist sie aber die legalste Droge. Noch legaler und üblicherweise ohne negative Nebenwirkungen ist Verliebtsein
    Manche Menschen leben für das Ziel des Genusses des nächsten Essens. Das ist eine Gewohnheit, die bei einer Überflussgesellschaft zu Übergewicht führt.
    Das Ziel könnte man zumindest teilweise modifizieren.
    Geändert von Angelika (01.11.14 um 21:04 Uhr)

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