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Ergebnis 1 bis 10 von 10

Thema: Esst lieber mal nen Apfel

  1. #1
    Administrator Avatar von Angelika
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    Esst lieber mal nen Apfel

    Szene aus dem Film "Der Schuh des Manitu":


  2. Die folgenden 2 Benutzer sagen Danke an Angelika für diesen Beitrag:

    etthowezenaa (31.10.17), lndhinsleyraymo (21.10.17)

  3. #2
    Sprössling Avatar von Klappstuhl88
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    Gentechnik

    Unheimlich frisch

    "Aufgeschnittene Äpfel werden mit der Zeit braun. Das ist eine natürliche Reaktion, das Fruchtfleisch oxidiert. Die kanadische Firma Okanagan Specialty Fruits hat ihren Äpfeln dieses natürliche Verhalten ausgetrieben – mit Hilfe einer gentechnischen Manipulation. Die Äpfel sehen nun immer frisch aus.
    In den USA darf die Firma ab sofort ihre gentechnisch veränderten Apfelbäume kommerziell anbauen. In zwei Jahren soll es die ersten Äpfel der Sorten Arctic Granny and Arctic Golden in US-Supermärkten zu kaufen geben.
    Die wichtigsten Verbände der Apfel-Anbauer in den USA und Kanada haben sich gegen Arctic-Äpfel ausgesprochen. Sie fürchten um das Image ihrer Erzeugnisse. US-Verbraucherschützer warnen, dass die Kunden nicht mehr feststellen könnten, ob vorab aufgeschnittenes Obst noch frisch oder schon verdorben sei."

    http://schrotundkorn.de/news/lesen/k...ert-11412.html





  4. #3
    Administrator Avatar von Angelika
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    Das finde ich schräg. Deaktivieren das Gen des Enzymes, das Polyphenole bei Verletzung oxidiert.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Polyphenoloxidase
    Zuerst dachte ich, sie entfernen die Polyphenole, das dürfte dann aber nicht sein.
    Wer weiß, ob das gut ist, wenn wir solches Genmaterial essen, das deaktivierte Gene enthält.
    Schließlich bauen wir Tiere Molekülsequenzen um (und bauen darauf auf), die wir von Pflanzen erhalten.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Tyrosinase
    Bleibt zu hoffen, das es im Falle eines wichtigen Materials im Sinne der Epigenetik wieder aktivierbar ist.

  5. #4
    Urwaldriese
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    Immer diese Aufregung...
    man muss ja die Dinger nicht kaufen.
    Find's aber schon schrill, diesen Schnittflächen-Zauber! Ich dachte bis heute, dass das Braunwerden eher etwas mit dem Eisengehalt eines Apfels zu tun hat. Je brauner, je höher der Eisengehalt. Sagte man mal. Außerdem seien rote Äpfel generell eisenhaltiger...
    Ein getroffener Apfel ebenfalls...

  6. #5
    Administrator Avatar von Angelika
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    Also wenn es nur denen ihre Pflanzen beträfe wäre es mir ja egal.
    Sofern man informiert wird überhaupt, dass es solche Äpfel sind!

    Aber ich denke, es könnten auch Kreuzungen mit andern Apfelbaumsorten oder auch mit in der Natur sonst stehenden Bäumen geben und so kann diese genetische Veränderung weiter die Runde machen. Ich habe jetzt nicht geschaut ob es Hybriden sind, aber ich vermute mal nicht.
    Schlußendlich haben Änderungen der Genetik immer auch Änderungen in der Natur bewirkt.
    Wenn wir das nun außer Acht lassen, denke ich weiter:

    Theoretisch könnte so ein Apfel aber auch ohnehin - in der Natur - dem Untergang geweiht sein.

    Denn das Enzym macht diesen enzymatischen Prozeß ja nicht aus Jux und Tollerei, ist ja auch Energie.
    Sondern die entstehende Substanz ist für schädliche Mikroorganismen dann giftig und sie können sich zuerst einmal nicht ansetzen.
    Zitat aus obigen Link:
    Die entstehenden Chinone sind giftig für pathogene Mikroorganismen.
    Das ist doch der Sinn - und das ist da abgeschalten

    Es ist ja faszinierend, stark phenolhältige, natürlichere Äpfel können durchaus am Boden liegend, verletzt sein aber sie bleiben lange knackig.

    Während so ein Golden Delicius (gelber Apfel, eher weniger Polyphenole; hochgezüchtet) fast berüchtigt dafür ist, auf schädliche Mikroorganismen anfällig zu sein und ggf (mit dem Alter des Baumes mit zunehmender Wahrscheinlichkeit) "morsch" zu schmecken.
    Da sind die Sicherungen ohnehin schon nicht besonders hoch.

    Jetzt werden die Schnittflächen dann zwar nicht braun, aber der Apfel kann sich nicht schützen.

    Wenn man von "Plastikperfekten" Äpfeln ausgeht, die Bilderbuchmässig frisch für das Kind aufgeschnitten werden, ist das egal.
    Aber in meinem Garten und so wie ich auch oder fast ausschließlich Fallobst (weil dann wirklich reif!) sammle und einige Wochen im Winter aufhebe, da ginge das nicht.

    Und überhaupt, ich behaupte einmal dass dieses Enzym möglicherweise von tierischen Verdauungstrakt umgemünzt wird für eigene Enzyme, und da möchte ich bitte aktiven Schutz gegen pathogene Mikroorganismen.

    *aufstampf* !


  7. #6
    Urwaldriese Avatar von Mela
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    Zitat Zitat von Angelika
    Theoretisch könnte so ein Apfel aber auch ohnehin - in der Natur - dem Untergang geweiht sein.

    Denn das Enzym macht diesen enzymatischen Prozeß ja nicht aus Jux und Tollerei, ist ja auch Energie.
    Sondern die entstehende Substanz ist für schädliche Mikroorganismen dann giftig und sie können sich zuerst einmal nicht ansetzen.
    Ich befürchte, dass dieses Problem der stärkeren Anfälligkeit dann einfach mit umso mehr undoder giftigeren Spritzmitteln gelöst werden würde.

  8. #7
    Administrator Avatar von Angelika
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    Klar, aber in der Natur gibt es diese Unterstützung ja nicht. Der Baum gehört dann vmtl zu den gezüchteten Sorten die auf div. Fäule anfällig sind.

  9. #8
    Urwaldriese Avatar von Mela
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    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Klar, aber in der Natur gibt es diese Unterstützung ja nicht. Der Baum gehört dann vmtl zu den gezüchteten Sorten die auf div. Fäule anfällig sind.
    Ja, zum Glück!!!

  10. #9
    Samenkorn
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    Hahahahaaa, der ist wirklich gut. Erinnert an den Spruch one apple a day keeps the doctor away

  11. #10
    Samenkorn
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    Schuh des Manitu ein Klasse Film <3

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