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  • Hallo ihr Lieben 🫶


    Mich würde interessieren, wie ihr persönlich so mit aufkommenden Stress umgeht ? Denn ich glaube, dass Äußere Faktoren nicht der eigentliche Grund sind, dass wir uns gestresst fühlen, sondern eher wie wir mit stressigen Situationen umgehen. Mich würde interessieren, wie ihr persönlich wieder mehr in eure innere Kraft/ Stabilität kommt. Also was für „Techniken“ ihr im Alltag nutzt, um wieder mehr zu euch selbst zu finden? … z.B. Atemübungen, in den Wald gehen, Sport machen usw.


    Würde mich Mega interessieren, evtl. Werde ich dadurch ein wenig mehr inspiriert, was mir helfen könnte 😇

  • Liebe Estelle,

    nachdem ich beruflich viel Zeitdruck und auch generell Druck ausgesetzt bin, habe ich verschiedene Strategien für mich entwickelt.

    Die Wichtigste, nach genügend Schlaf ist für mich Bewegung. Am besten für mich eher in Richtung Cardiotraining - sei es Laufen oder einfach gehen. Z.B. in der Mittagspause.
    So wie du auch schreibst, in den Wald gehen (neuer Begriff dafür "Waldbaden"), nahe oder zumindest im Grün, wenigstens eine Allee ...

    Ich merke außerdem immer wieder, wie wichtig Selbstwahrnehmung ist — also früh zu merken, wenn es zu viel wird, und dann auch entsprechend gegenzusteuern.


    Am Ende versuche ich, mich selbst nicht zu sehr zu pushen. Irgendwann ist einfach jede Energie aufgebraucht, und sowohl Körper als auch Kopf brauchen immer wieder bewusst Pause und Ausgleich.

  • mir ist gerade noch etwas eingefallen ... Tanzen! ... Einfach für sich, laute Musik (wenn möglich) oder mit Kopfhörer, hüpfen, springen, drehen, klatschen, alle möglichen Tanzschritte - einfach austoben. :egypt:

    Über Geschmack lässt sich (nicht) streiten und was gut zu tanzen ist ändert sich für einen ja laufend, aber zu dem Tipp hier ein Remix eines Liedes von Nena:
    https://www.youtube.com/watch?v=ahtr8FfLIr0

    Nena - du weißt es bestimmt inzwischen schon, hatte laut mehreren Berichten (z.T. auch im Internet zu finden) längere 100 % Rohkost-Phasen.
    Beispiellink: https://www.yogaeasy.de/artike…und-schlank-mit-rohkost-3

  • Nena - du weißt es bestimmt inzwischen schon, hatte laut mehreren Berichten (z.T. auch im Internet zu finden) längere 100 % Rohkost-Phasen.

    Im Jurassic-Fruit Newsletter haben sie 2024 mal was über Nena geschrieben. Da hatten sie eine ziemlich stressige Phase und haben deshalb das Nena-Konzert abgesagt, zu dem sie eingeladen waren.

    Quote

    „Wir haben zu viel zu tun, ich sage das Konzert von Nena morgen Abend ab“.

    Aber aus irgendeinem mysteriösen Grund ist unsere Stimmung am nächsten Tag anders.

    „Wir kommen trotzdem!“, schreibt Sonja drei Stunden vor Beginn der Show an Nena.

    Nena antwortet ihr: „Toll, ihr steht auf der Gästeliste, kommt so früh wie möglich, damit wir uns im Backstage-Bereich treffen können!“.

    So kam es, dass wir einen tollen Abend verbrachten und zu "99 Luftballons", "In meinem Leben"... tanzten. Und dann im Backstage-Bereich mit Nena und ihrer Familie in Erinnerungen an vor 25 Jahren schwelgten.

    Hier ist das Bild dazu (Nena mit Jurassic Fruit im Backstage-Bereich):
    https://drive.google.com/file/d/1WBjSC3CH48gBUA4i8fynh4lZEjwzTQMT/view?usp=sharing


    Früher hat sie scheinbar auch bei Orkos bestellt. Auf der Orkos-Webseite war mal so ein Nena-Button.

  • Danke dir für den tollen Tipp! Ich finde solche Videos (wie von Pamela Reif) an sich auch echt cool und es ist ein super Input für die Runde hier.


    Für mich persönlich funktionieren diese Workouts vor allem fürs gezielte Training, wenn ich mich voll auf die Übungen und die Ausführung konzentrieren muss – da kann man ja doch einiges falsch machen.


    Zum reinen Stressabbau oder um „in den Flow zu kommen“, ist mir das fast zu viel Denkarbeit, da bin ich in den letzten Jahrzehnten mit klassischen DVDs ganz gut gefahren.


    Aber genau das ist ja das Schöne: Jeder mag einen anderen Stil und andere Bewegungen!


    Was ich beim Trainieren aber unbedingt brauche, ist meine eigene Musik. Es kam schon oft vor, dass ich so ein Video stummgeschaltet habe, um im Hintergrund meine eigenen Sachen laufen zu lassen.


    Genau da liegt bei YouTube ohne Abo aktuell mein Problem: Die ständige Werbung unterbricht den Fluss komplett. Nachdem YouTube kürzlich die Preise erhöht hat, versuche ich gerade, ohne Abo auszukommen – zumal sich die Inhalte dort über die Jahre ohnehin stark verändert haben.


    Ich greife daher im Moment lieber wieder auf meine alten, werbefreien Aufnahmen zurück. Vermutlich bekommt da der Ersteller auch mehr dafür ..


    Wie machst du das eigentlich bei den Videos? Nutzt du YouTube mit Premium werbefrei, oder stören dich die Unterbrechungen beim Abschalten nicht? Freue mich auf deinen Input!

  • Im Jurassic-Fruit Newsletter haben sie 2024 mal was über Nena geschrieben. Da hatten sie eine ziemlich stressige Phase und haben deshalb das Nena-Konzert abgesagt, zu dem sie eingeladen waren.

    Hier ist das Bild dazu (Nena mit Jurassic Fruit im Backstage-Bereich):
    https://drive.google.com/file/…h3gyywsQ/view?usp=sharing


    Früher hat sie scheinbar auch bei Orkos bestellt. Auf der Orkos-Webseite war mal so ein Nena-Button.

    Voll coole Aufnahmen!

  • Eigentlich liebe ich Stress, ich fühle mich dabei lebendig. Nur wenn ich etwas nicht gerne tue, und das zu lange geht, dann entsteht manchmal so eine Art negativer Stress. Das passiert meistens dann, wenn ich mich mit einer Aufgabe aufhalte, die eigentlich gar nicht sooo wichtig ist, und die mich davon abhält an der wichtigen Aufgabe weiterzuarbeiten.


    In meinen Zwanzigern habe ich meditiert. Diese Haltung hält man dann den ganzen Tag bei. Man bleibt im Hier und Jetzt, steigt nicht auf irgendwelche Gedanken ein und hat immer einen gewissen Abstand zu seinen Gefühlen. Man bleibt der Beobachter, man kann sich nicht mehr in Sachen hineinverstricken.

    Falls man von Kollegen attackiert wird und dies heftige Emotionen auslöst, spürt man diese, aber mit Abstand. Man nimmt solche Situationen einfach nur wahr. Deshalb ist das alles halb so schlimm, selbst wenn man in Situationen gerät, in denen man Anfängt zu schreien und zu weinen. Man nimmt das dann eher als eine Art "Energiehappening" wahr.


    Früher las ich die Lucky Luke-Comics. Den konnte nichts aus der Ruhe bringen. Lucky Luke war im Zustand völligen Loslassens. Er hatte keine Anhaftungen, er ist immer über der Situation gestanden. Er wollte nichts krampfhaft erreichen.


    Wenn man das Thema von der Ernährungsseite betrachtet:

    Als ich früher Kochkost (ohne irgendwelche Einschränkungen, also das was einem schmeckt) aß, da fühlt ich mich relativ ausgelgichen.

    Jetzt, mit 100 % Instincto-Rohkost fühle ich mich auch ausgeglichen.

    Als ich 80-90% Rohkost praktiziert, hatte ich zwar auch meinen Spaß, war aber nicht so richtig ausbalanciert.
    Ich kann mich nicht mehr so richtig zurückerinnern ob ich dann mehr anfälliger war für negativen Stress.


    Im Büro sagte man früher: "Halte dich bitte von der fern, die macht gerade eine Diät."

    Bei der Kochkost ist es manchmal so, wenn eine Frau eine Diät macht, kommt es vor, dass sie nicht gut drauf ist.

    Uneingeschränkte Kochkost ist keine Diät und 100% Instincto Rohkost empfinde ich auch nicht als Diät. Aber alles was dazwischen liegt erweckt manchmal den Anschein einer Diät.


    Das war nur meine Erfahrung mit Rohkost. Jeder ist anders und kann deshalb 80% Rohkost überhaupt nicht als Diät empfinden.

    Ich will bestimmt auch niemanden dazu raten 100% Instincto Rohkost zu essen. Es ist schon ein bisschen extrem und man hat Entgiftungen, was ja auch nicht immer so angenehm ist.

    Aber ich denke, durch meine 100 prozentige Instincto-Rohkost bin ich stressresistenter als mit einer 80%igen Rohkost.

    Verallgemeinern will ich das nicht. Da macht jeder seine eigenen Erfahrungen. Das sieht jeder anders, weil jede Person anders ist.


    Rüdiger Dahlke wirkt auch ausgeglichen obwohl der eine gekochte, vegane Diät (Peace Food) macht. Wahrscheinlich empfindet er das gar nicht als Diät.

    Ich denke es passt zu ihm.

  • Rüdiger Dahlke wirkt auch ausgeglichen obwohl der eine gekochte, vegane Diät (Peace Food) macht. Wahrscheinlich empfindet er das gar nicht als Diät.

    Ich denke es passt zu ihm.

    Dahlke sagt, dass das mit der Rohkost nicht seins ist. Ich denke er isst schon mal einen Salat, aber sein Rohkost-Anteil wird wohl 15% nicht übersteigen.

    G.C. Burger hat mal gemeint, dass es gut ist, wenn man in einer Kochkosternährung einen 15 oder vielleicht 20 prozentigen Rohkostanteil hat. Aber darüber sollte man in einer gekochten Ernährung nicht hinausgehen. Da würden dann zu viele Prozesse im Körper durcheinander kommen.


    Hier ist ein Artikel von Burger zu diesem Thema. Die Aussagen beziehen sich darauf, wie konsequent man eine Instincto-Rohkost anwenden sollte. Bei den anderen Rohkostpraktiken, die heutzutage gelebt werden, trifft dies vielleicht nicht zu. Andere Rohkostrichtungen verhalten sich vielleicht in dieser Beziehung anders. Ich habe sehr wenig Erfahrung mit zubereiteter Rohkost (also mit mischen, raspeln, salzen, würzen, ölen etc). Deshalb ist dieser Artikel wahrscheinlich nicht für den allgemeinen Rohkost-Begriff zutreffend (also das, was man heutzutage unter einer Rohkosternährung versteht).


    In dem Artikel wird besprochen, dass man annehmen könnte, dass je größer der Rohkostanteil an der Ernährung ist, desto besser wäre es für den Körper.
    Aber dieser Dreisatz träfe nicht zu für so ein komplexes System wie der menschliche Organismus.
    Hier ein Schaubild dazu: https://drive.google.com/file/…bT6YBEsL/view?usp=sharing (Biologie ist nicht linear)

    Hier die Präsentation zu dem Artikel (mit notebook LM erstellt):
    https://drive.google.com/file/…kw6EqKNE/view?usp=sharing

    Hier die Infografik zu dem Artikel:

    https://drive.google.com/file/…kMmwsPpF/view?usp=sharing

  • Heutzutage ist Rohkost irgendwie anders, etwas lockerer. Früher gab es bestimmte Lager, die total auf ihren Rohkostguru schwörten.

    Brigitte Rondholz war zum Beispiel Anhängerin von der Urkost nach Franz Konz. Und selbst Konz sagt, dass sie päpstlicher als der Papst sein.

    Ich war Anhänger von Guy Claude Burger und der Instincto Rohkost und ich übernahm fast jede These zu hundert Prozent.

    Meine täglichen Erfahrungen bestätigten auch immer diese Thesen.

    Die Frage:

    Haben meine täglichen Erfahrungen diese Thesen immer bestätigt, weil ich sie zu hundert Prozent übernommen und geglaubt habe?
    Da kann vielleicht sein.

    Früher gab es im Rohkostforum einen admin namens Bob. Der stand den Instincto-Thesen sehr kritisch gegenüber und sagte immer wieder, dass sie falsch wären. Ich konnte seine Haltung nicht nachvollziehen. Jetzt ist viel Zeit vergangen und ich habe mehr Abstand zu dem Thema.

    Vielleicht hatte er recht. Vielleicht gibt es gar keine Vergiftung durch gekochtes Essen. Ich bin heute mehr auf dem Standpunkt, dass ich es nicht weiß.

  • Da ich immer noch auf dem Eso-Trip bin, habe ich mir ein Video von Abraham Hicks zum Thema Stress angeschaut.


    "Abraham-Hicks beschreibt Stress und negative Emotionen in diesem Video primär als Widerstand, den man sich selbst in den Weg legt. Hier sind die zentralen Aussagen dazu:

    • Die Falle des „Beschäftigtseins“: Wenn man ständig betont, wie beschäftigt man ist („beating the drum of how busy you are“), wird man immer weniger effektiv. Man signalisiert damit, dass die Dinge nicht funktionieren und man zu viel zu tun hat, was zu einem Gefühl von Zeitknappheit führt, das wiederum inspirierte Durchbrüche verhindert.
    • Widerstand gegen den eigenen Fluss: Stress und negative Gefühle sind Anzeichen dafür, dass man Widerstand leistet, oft ohne es zu merken, weil man sich an diese negativen Emotionen gewöhnt hat. Dieser Widerstand verhindert, dass man die „Säfte“ (die eigene Energie) fließen fühlt.
    • Anstrengung vs. Leichtigkeit: Der Text setzt Stress mit „Kampf“ (struggle) gleich und stellt ihm das Konzept der Leichtigkeit (ease) gegenüber. Wahre Fortschritte entstehen nicht durch hartes Arbeiten oder das Lösen von Problemen unter Druck, sondern durch das Finden eines Gefühls von Freiheit und Spaß.
    • Angst als Indikator: Wenn Angst oder Sorge aufkommt, bedeutet das laut Quelle oft, dass sich die Dinge schneller bewegen, als man emotional bereit ist. In solchen Momenten ist es wichtig, innezuhalten und zu versuchen, zum ursprünglichen positiven Gefühl zurückzukehren.
    • Die Blockade durch das „Wie“: Stress entsteht oft durch den Versuch, bereits im Vorfeld herauszufinden, wie, wann, wer oder wo etwas geschehen soll. Dieses „Wissen-Müssen“ blockiert den Empfangsmodus (receptive mode). Das Video rät stattdessen dazu, sich nur darauf zu konzentrieren, wie man sich fühlen möchte, anstatt die Details der Umsetzung erzwingen zu wollen.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Stress im Text als ein Zeichen für fehlende Ausrichtung (Alignment) gewertet wird. Anstatt durch bloße körperliche Aktion oder Anstrengung Ergebnisse erzwingen zu wollen, sollte man zuerst in einen Zustand der Leichtigkeit finden, aus dem heraus dann „inspirierte Handlung“ entsteht."


    Im Video wird der Urlaubs-Modus angesprochen:

    Quote

    In dem Video wird der Urlaubsmodus (bzw. das Gefühl, im Urlaub zu sein) als ein kraftvolles Werkzeug beschrieben, um in den sogenannten Empfangsmodus (receptive mode) zu gelangen.

    Hier sind die zentralen Punkte dazu:

    • Das „So-tun-als-ob“-Prinzip: Esther Hicks wird zitiert, wie sie zu ihrem Mann Jerry sagte: „Lass uns eine Cola holen und so tun, als wären wir im Urlaub“. Es geht darum, das spezifische Gefühl von Urlaub aktiv herbeizuführen, unabhängig von der tatsächlichen äußeren Situation.
    • Definition des Gefühls: Der Urlaubsmodus fühlt sich laut Video so an, als würde man aufwachen und absolut nichts tun müssen. Es ist ein Zustand von:
      • Leichtigkeit (ease): Kein Kampf, kein Stress.
      • Freiheit: Das Gefühl, dass alle Entscheidungen bei einem selbst liegen.
      • Spaß: Ein Zustand, der frei von Verpflichtungen und Widerständen ist.
    • Zweck des Zustands: Indem man sich in dieses Gefühl hineinversetzt, löst man inneren Widerstand auf. Man muss nicht erst auf eine Gehaltserhöhung, ein Erbe oder eine tatsächliche Reise warten, um diese Freiheit zu fühlen.
    • Vom Gefühl zur Inspiration: Sobald man sich emotional in diesen „Urlaubsmodus“ (Freiheit und Leichtigkeit) versetzt hat, ist man mit dem eigenen positiven Potenzial „synchronisiert“. Erst aus diesem Zustand heraus entstehen laut dem Video die wirklich inspirierten Ideen und Impulse, die einen dann erfolgreich zum Handeln führen

    Zusammenfassend dient der Urlaubsmodus als eine emotionale Abkürzung, um Leichtigkeit und Freiheit zu fühlen, bevor die äußeren Umstände (wie geschäftlicher Erfolg oder Wohlstand) sich materiell manifestiert haben


    Wie erreiche ich den Empfangsmodus ohne tatsächlichen Urlaub? (ich als Rohköstler kann nicht sagen: "Lass uns eine Cola holen" 😀 🥤

    Quote

    Um den Empfangsmodus (receptive mode) zu erreichen, ohne tatsächlich in den Urlaub zu fahren, müssen Sie lernen, das Gefühl von Urlaub bedingungslos in sich zu erzeugen. Es geht darum, eine emotionale Schwingung zu finden, die unabhängig von Ihren aktuellen äußeren Umständen existiert.

    Hier sind die konkreten Schritte aus den Quellen, wie Sie diesen Zustand erreichen:

    • Das „So-tun-als-ob“-Prinzip: Sie können den Empfangsmodus aktivieren, indem Sie so tun, als wären Sie bereits im Urlaub. Ein Beispiel aus dem Text ist, sich einfach eine Cola zu holen und sich bewusst in das Gefühl zu versetzen, Urlaub zu haben. Das Ziel ist das Gefühl von: „Ich wache auf und es gibt absolut nichts, was ich tun muss“.
    • Gefühle generalisieren: Gehen Sie weg von Details und konzentrieren Sie sich auf allgemeine, positive Zustände. Wiederholen Sie Wörter wie Leichtigkeit (ease), Spaß (fun) und Freiheit (freedom). Sagen Sie sich immer wieder: „Es fühlt sich leicht an, es macht Spaß, es ist frei“.
    • Schreiben als Fokus-Werkzeug: Wenn Sie nur in Ihrem Kopf denken, schweifen die Gedanken leicht ab. Wenn Sie jedoch über das schreiben, was Sie wollen und wie es sich anfühlt, hilft Ihnen das, sich selbst in den Zustand zu „überreden“ und die Emotionen stärker zu spüren.
    • Das „Was“ und „Warum“ betonen, nicht das „Wie“: Stress entsteht, wenn Sie versuchen zu planen, wie, wann oder durch wen etwas geschehen soll. Um in den Empfangsmodus zu kommen, konzentrieren Sie sich stattdessen nur darauf, was Sie wollen und warum (z. B. „weil es sich gut anfühlt“, „weil ich es verdiene“, „weil es Spaß machen würde“).
    • Den Widerstand des „Beschäftigtseins“ stoppen: Hören Sie auf, davon zu sprechen, wie viel Sie zu tun haben. Wenn Sie ständig betonen, wie beschäftigt Sie sind, signalisieren Sie Zeitmangel, was inspirierte Durchbrüche blockiert und Sie aus dem Empfangsmodus wirft.
    • Glückliche Kontemplation: Nehmen Sie sich Zeit, sich einfach hinzusetzen und glücklich über Dinge nachzudenken, die Ihnen Freude bereiten. Dies setzt den Widerstand herab und lässt Ihre natürliche Energie („Säfte“) wieder fließen.

    Sobald Sie dieses Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit ohne äußeren Anlass gefunden haben, sind Sie „synchronisiert“ und im Empfangsmodus. Erst dann werden Ihnen und Impulse für Handlungen einfallen, die sich nicht wie harte Arbeit, sondern wie ein natürlicher nächster Schritt anfühlen.

    Das Schaubild zu dem Video:

    https://drive.google.com/file/…isHXqhHR/view?usp=sharing

    Die Präsentation:

    https://drive.google.com/file/…yA8XbgeQ/view?usp=sharing

  • Wenn man ständig betont, wie beschäftigt man ist („beating the drum of how busy you are“), wird man immer weniger effektiv. Man signalisiert damit, dass die Dinge nicht funktionieren und man zu viel zu tun hat, was zu einem Gefühl von Zeitknappheit führt, das wiederum inspirierte Durchbrüche verhindert.

    Das erinnert mich an eine gute Predigt, die ich in der Jugend mal zu dem Thema gehört habe:
    Darin ging es unter anderem darum, dieses "Ich habe keine Zeit!" zu entkräften. Weil das Blödsinn ist.
    Jeder Mensch hat 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 52 Wochen im Jahr "Zeit", damit haben also ALLE Menschen dieselbe Zeit zur Verfügung.

    Der Konsens war, dass es also nur darauf ankommt, WIE wir diese Zeit persönlich ausfüllen und wie wir was gewichten. Die Ausrede "ich habe keine Zeit" zieht nicht, da niemand uns "Zeit" stiehlt. Es liegt in unserer eigenen Verantwortung, die uns zur Verfügung stehende Zeit im Leben sinnvoll zu füllen.

    Jemand, der im Stress immer nur irgendwelchen Idealen hinterher jagt, wird niemals wahre Erfüllung erfahren. Viele Menschen rennen und jagen irgendwelchen Zielen hinterher, viele Jahre ihres Lebens. Sie vergeuden wertvolle, knappe Zeit ihres Lebens und merken nicht, wie das Leben an ihnen vorbei rauscht.

    Es gibt z.B. das Sprichwort "Life is what happens to you while you're busy making other plans!", frei übersetzt etwa "Leben ist das was passiert, während du damit beschäftigt bist, andere (eigene) Pläne zu machen".

    In dieser (oder einer anderen, ich weiß es nicht mehr genau) Predigt ging es auch darum, im "Hier und Jetzt" zu leben. Zitat: "Gestern war schon, Morgen kommt erst noch, lebe HEUTE".
    Das will auch das berühmte John Lennon Zitat/Sprichwort (mit dem "Pläne machen") ausdrücken. Man sollte seine Zeit nicht mit zu vielen Gedanken an die Vergangenheit oder Zukunft verplempern, sondern bewusst leben.

    Ein anderes Sprichwort besagt "Lebe jeden Tag so, als wäre es dein letzter!". Seinen Fokus bewusst auf das Wesentliche im Leben lenken.
    Jeden Tag genießen, sinnvoll verbringen. Und sich nicht zu sehr von anderen "verplanen" lassen. Auch wenn das im Berufsleben leichter gesagt als getan und nur bedingt möglich ist.

    Deshalb stimme ich der Aussage absolut zu, dass man sich mit dem "beating the drum" nur selber ausbremst.

  • Ich habe gestern noch eine weitere Art entdeckt, wie Stress entstehen kann. ⚡

    Nämlich mit Produkten die nicht ganz in Ordnung sind (wahrscheinlich um einiges über 42° erhitzt.)

    Ich habe jetzt ein paar Tage hintereinander die Erdnüsse von Keimling gegessen. (habe mir 2,5 kg bestellt) (sie kommen aus China)

    Vorgestern war ich etwas gereizt, was ich normalerweise bei mir nicht kenne. Und gegen Abend hin, hatte ich sogar das Gefühl, ich werde krank.
    Im Kontakt mit anderen Menschen war ich ziemlich zurückhaltend und gar nicht redselig.
    Nach ein oder zwei Mahlzeiten habe ich nichts gemerkt. Erst als ich die Erdnüsse ein paar Tage hintereinander gegessen habe.


    Vielleicht hatte es auch andere Gründe, aber ich tippe auf die Erdnüsse.

  • Diese Woche war ein Webinar mit Rüdiger Dahlke zum Thema "Gesundheit der Zukunft". Da ging es auch um Burnout im Job.

    Hat man einen Beruf, eine Berufung, die einen erfüllt, oder geht man nur einen Job nach?

    Es ging, in diesem Zusammenhang auch darum, wie wichtig eine beste Freundin (Freund) ist.

    Hier der Ausschnitt aus dem Webinar zu dem Thema:


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