• Wer hat Erfahrungen mit Borreliose ?


    Mein Vater ist über 60 und hat seine Ernährung seit der Diagnose angefangen umzustellen, in der Hoffnung er würde es damit heilen …zum Schluss war er bei der überwiegenden Rohkost (Nur Obst, Gemüse, Fett usw ) so wie Graham es empfiehlt, aber viel zu kurzzeitig ….manchmal macht er immer wieder Ausnahmen (ich hab das Gefühl, dass bringt die Borreliose wieder zum Aufleben)…immer wieder berichtet er von den Schmerzschüben …den kribbeln im ganzen Körper, wenn er wieder die Borrelien im Körper spürt

    🥺

    Seitdem ich 16 bin ist er schon daran erkrankt und wird es nicht mehr los …mir fällt eigentlich nichts ein, was er nicht schon versucht hat .. selbst bei der Blutwäsche war er …ich wollte ihm das ausreden …es war viel zu teuer und ich glaubte auch nicht daran


    Jetzt möchte er nochmal mit Antibiotikum eine Kur machen, die es hier aber nicht zu kaufen gibt in Deutschland…diese sind speziell gegen die Borrelien …auch davon bin ich nicht begeistert.


    Hat jemand einen Rat ? Er hat so ein großen Leidensdruck vermutlich, dass er oft so redet, als würde er das Leben mit den Schmerzen nicht mehr ertragen und es macht mich ganz traurig …

    Ich kenne das Gefühl, dass man macht und tut und sich aber nichts ändert


    Eigentlich bin ich der Meinung, hätte er keine Borreliose mehr, wenn er sich ähnlich wie ich mich ernähren würde …angelehnt an dem Ernährungsmodell von Graham .. ich merke schon in meinem Körper, wie stimmig sich das Ganze anfühlt


    Eventuell hat ja jemand damit Erfahrungen und kann mir dazu etwas sagen ?! ☺️

  • Schwieriges Thema. In Verbindung mit Rohkost habe ich auch noch nie etwas zu diesem Thema gehört.

    Ein langjähriger Rohköstler dachte einmal er hat Borreliose und später stellte es sich als Parkinson heraus. Daraufhin war er so enttäuscht von der Rohkost, dass er sie aufgab.


    Ich habe mal gegoogelt was Rüdiger Dahlke zu Borreliose sagt. In meinen Büchern steht nichts dazu.

    Ich bin mir nicht sicher ob dieses Suchergebnis exakt ist.


    Quote from Google

    Der Arzt und Psychotherapeut Rüdiger Dahlke betrachtet Borreliose als psychosomatische Erkrankung. Er deutet den Zeckenstich und die Infektion als Aufforderung der Seele, sich mit unterdrückten Aggressionen und innerer Wut auseinanderzusetzen, anstatt diese unbewusst gegen den eigenen Körper zu richten. [1, 2, 3, 4]

    • Der Zeckenbiss als Weckruf: Äußere Angriffe durch Parasiten wie Zecken spiegeln laut Dahlke innere Konflikte wider. Der Betroffene solle prüfen, wo er „gestochen“ wurde oder sich im Leben angegriffen fühlt. [1]
    • Krankheitssymptome als Lernaufgabe: Die typischen Entzündungen und das Nervensystem betreffenden Symptome werden als Ausdruck blockierter Lebensenergie interpretiert. Der Patient soll lernen, aufgestaute Wut zu akzeptieren und konstruktiv umzuwandeln, statt sie im Körper verharren zu lassen. [1]
    • Ganzheitlicher Ansatz: Dahlke empfiehlt, den Fokus neben der körperlichen Genesung auf die geistige Heilung zu richten. Er plädiert dafür, den Mut zur inneren Veränderung aufzubringen und die Warnsignale der Seele bewusst anzunehmen. [1, 2]


    Ich machte dann noch eine Suchanfrage, wie die Psychosomatik allgemein zur Borreliose steht:

  • Im obigen Zitat steht ein Link zu einem Naturheilzentrum:


    Quote

    Bei der über Jahre bestehenden Borreliose reichen Antibiotika allein – ohne eine gleichzeitig erfolgende Neurotoxinausleitung und Immunstützung- nicht aus, das immunologische Gleichgewicht und Wohlbefinden des Patienten wiederherzustellen. Antibiotika haben unsere Patienten sowieso schon bis zum Exzess bekommen und suchen nach alternativen und ganzheitlicheren Hilfen. Ein aus unserer Sicht sehr guter Ansatz ist die Stärkung des Immunsystems als 2. wichtige Therapieoption. Da es sich um intrazellulär persistierende Erreger handelt, sind die T-Lymphozyten und Natürlichen Killerzellen (NK) wichtig. Wir empfehlen also einen spezial LTT-Immunfunktions– und einen NK-Zelltest über unser Labor machen zu lassen, um dann gezielt therapeutisch nach oben zu stimulieren. Übrigens: Die von uns verwendeten Immunstimulantien sind schon sehr speziell und individualisiert.

    https://naturheilzentrum-breidenbach.de/borreliose/

    Ich denke, das hilft nur, wenn man einen großen Glauben an diesen Naturheilkunde-Ansatz hat.

    Wenn man nicht gleichzeitig die psychischen Ursachen sich anschaut und entsprechend handelt und Sachen in seinem Leben ändert, dann sehe ich keinen Sinn für die Naturheilkunde viel Geld auszugeben. Ich denke, es wird nicht wirklich funktionieren.
    Wahrscheinlich kann man diese Symptome nicht loswerden, ohne an die wirklichen Ursachen zu gehen.


    Ein unter einer Krankheit leidendes Familienmitglied zu einer besseren Ernährung zu überreden habe ich aufgegeben. Das war immer aussichtslos.


    Abraham Hicks stellt folgende Frage:


    Die Frage:

    „Was hat dich in letzter Zeit beschäftigt?“
    (oder emotionaler ausgedrückt: „Was hat dich gequält / belastet?“)

    liegt der Wurzel jeder Krankheit und jedes unerwünschten körperlichen Zustands zugrunde, die der Menschheit bekannt sind.


    — Abraham Workshop, Syracuse (NY), 1998

    https://scontent-ber1-1.xx.fbc…RvQmk9ucgnCmg&oe=6A4D4E97



  • Diese oben erwähnten psychosomatischen Therapieansätze ( Psychoedukation, Psychotherapie, Stressmanagement ) führen, meiner Meinung nach, bestenfalls zu einer leichten Linderung der Symptome.

    Man muss da wirklich ans Eingemachte gehen. (Es ist nicht leicht). Da gibt es viele Widerstände.

    Quote from Google

    Rüdiger Dahlke sieht Krankheiten nicht als bloße Zufälle oder Fehler der Natur, sondern als Hilferufe der Seele. Symptome sind für ihn symbolische Botschaften, die ungelöste innere Konflikte sichtbar machen. Der Körper zeigt demnach genau das, was die Person im Bewusstsein verdrängt oder ignoriert. [1, 2, 3, 4]

    Dahlke zufolge entstehen Krankheiten aus folgenden Grundannahmen:

    • Symptome als Spiegel: Jede körperliche Störung entspricht einem seelischen Problem. Eine Krankheit zwingt den Menschen dazu, sich mit Lebensthemen auseinanderzusetzen, die er bislang vernachlässigt hat. [1, 2]
    • Das Prinzip von Schatten und Polarität: Krankheiten zeigen an, was dem Menschen fehlt, um ganz zu werden. Was im Bewusstsein nicht gelebt wird, drängt als „Schatten“ über den Körper in Form von Krankheitssymptomen an die Oberfläche. [1, 2]
    • Lernaufgabe statt Feind: Dahlke interpretiert Krankheit als Chance. Sie symbolisiert eine notwendige Entwicklungsstufe, die der Betroffene annehmen und „einlösen“ sollte, anstatt sie rein schulmedizinisch und feindselig zu bekämpfen. [1, 2, 3, 4]

    Ausführliche Deutungen zu hunderten Beschwerdebildern und Organen beschreibt Dahlke in seinem Nachschlagewerk Krankheit als Symbol. Die theoretischen Grundlagen seines ganzheitlichen Krankheitsverständnisses legt er unter anderem in seinem Standardwerk Krankheit als Weg dar.

    Anmerkung: Ich habe nachtgeschaut. In den Büchern "Krankheit als Symbol" , "Krankheit als Sprache der Seele" und "Krankheit als Weg", steht nichts über Borreliose.

    "Nach Meinung der Autoren von "Krankheit als Weg", kann Heilung nur auf der Ebene des Bewusstseins stattfinden und nie durch reine Schulmedizin auf Ebene des Körpers herbeigeführt werden."

  • Schwerwiegende Krankheiten hatte ich bisher noch nicht. Vor 2 Monaten hatte ich Kniebeschwerden, ging zum Orthopäden und zum Physio und dann gingen die Schmerzen auch wieder weg. Aber bestimmte Sachen gehen nicht weg. Da kann man noch so oft zum Arzt gehen. Und dann muss man sich selbst öffnen und man spürt im Inneren, was der Grund ist und was zu tun ist.

    Wenn man ein Krankheitssymptom hat, das sich über längere Zeit hartnäckig hält, dann ist meist auch ein ebenso hartnäckiges Widerstandsmuster gegenüber dem Leben in der Psyche vorhanden.

    Das aufzulösen ist, meiner Erfahrung nach, ganz schön schwierig.

    Abraham Hicks bietet in dem Buch hierein paar Methoden an um Widerstandsmuster aufzulösen.

    Ich praktiziere zur Zeit die "Segment Intending"- Methode.

    Die bringt aber nur etwas, wenn man sie oft und konsequent anwendet, und da war ich in den letzten Tagen etwas nachlässig.



    Man muss das Segment Intending immer am Anfang anwenden, wenn ein neues Segment anfängt. In der Mitte eines Segments ist zu viel Momentum vorhanden und hat man keinen Zugriff mehr.
    Je länger man die Methode anwendet, desto besser merkt man, was man wirklich will und das tritt dann auch ein im darauf folgenden Segment.

    Man verändert sich mit der Zeit, das Leben verändert sich und so manches Krankheitssympton wird dann überflüssig und verschwindet.


    Ich kaufe mir immer so kleine DIN A6 - Schulhefte und trage dort am Anfang eines neuen Segments meine Intention ein.
    Einfach spontan zu leben ist natürlich das Beste, aber bei mir funktioniert das nicht so gut, deshalb bin ich offen dafür diese Methode anzuwenden.


    Quote

    Manche von euch werden es vielleicht effizienter und effektiver finden, wenn sie ein kleines Notizbuch bei sich tragen und körperlich stehen bleiben, um den Abschnitt herauszufinden, während sie eine Liste ihrer Wünsche ins Notizbuch schreiben. Da ihr euch beim Aufschreiben am meisten konzentriert, könnte euch euer Notizbuch gerade am Anfang der Beschäftigung mit dem abschnittweisen Wünschen eine besonders große Hilfe sein.

    Hicks, Esther. The Law of Attraction: Das kosmische Gesetz hinter THE SECRET (German Edition) (p. 275)


  • Hierzu habe ich keine persönliche Erfahrung (*holzklopf*). Allerdings habe ich in meinem Umfeld schon von mehreren Menschen mit Borreliose gehört – das kann offenbar sehr langwierig und belastend sein. Mindestens eine Person davon war auch Rohi, eine andere hatte TCM gemacht.


    Zuletzt hatte es eine nahe Verwandte (in Abheilung): Nach einem Aufenthalt draußen bekam sie an der Stelle eine Wanderröte, und da war dann auch ziemlich schnell klar, dass das schnell ärztlich abgeklärt werden muss. Das hat mich nochmal daran erinnert, wie wichtig es ist, bei Borreliose früh hinzuschauen und nicht zu lange zu warten - das sagten auch die zuvor erwähnten Personen, soweit ich mich erinnere.


    Ich kann mir gut vorstellen, dass eine sehr stimmige Ernährung den Körper insgesamt unterstützt. Ob man damit eine Borreliose wirklich ausheilen kann, kann ich aber nicht beurteilen. Bei so starkem Leidensdruck würde ich jedenfalls nicht nur auf Ernährung setzen (obwohl auch ich immer MIT, also inklusive, auf Ernährung setze), aber auch eine gute medizinische Begleitung mitdenken.


    Es tut mir sehr leid, dass dein Vater so viel Schmerzen hat. Ich wünsche euch sehr, dass ihr noch einen Weg findet, der ihm wirklich hilft. :Rainbow:


    Ich habe inzwischen auch in meinen Büchern von Stephen Harrod Buhner nachgesehen (dem über Viren und dem über Antibiotika), aber unter Borreliose finde ich dort zumindest im Verzeichnis nichts. In beiden Büchern steht allerdings hinten ein mehrseitiger Hinweis, dass Buhner zu Lyme-Borreliose noch ein separates großes Buch geschrieben hat.


    Auf den Seiten mit dem Hinweis wird Lyme-Borreliose als durch Spirochäten verursacht beschrieben. Es wird dort darauf hingewiesen, dass diese Erreger sich in Zellen verstecken oder ihre Form verändern können, sodass sie vom Immunsystem schwerer erkannt werden. Außerdem wird im dort empfohlenen Buch auf wissenschaftliche Forschung, Testverfahren sowie schulmedizinische und naturmedizinische Behandlungsansätze eingegangen.


    Das Buch richtet sich laut Beschreibung an Patienten mit Lyme-Borreliose sowie an Therapeuten, die damit arbeiten. Es wird auch erwähnt, dass es für viele Betroffene sehr hilfreich gewesen sein soll. Im Vorwort des Borreliose-Buches von Buhner steht u.a. von Dr. med. Neil Nathan: „Alles, was Sie schon immer über Lyme-Borreliose wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten“ und es hat 656 Seiten.

    Die KI fasst Buhner so zusammen:


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