• Hallo ihr Rohkostliebhaber☺️

    Ich bin so dankbar, dass ich damals mit 15 frühzeitig auf die Thematik gestoßen bin und vieles auf meinem Lebensweg in Heilung bringen konnte (auch ohne Fasten)

    Es gibt jedoch 1-2 Sachen, die ich mit meiner Ernährung bisher nicht heilen konnte. Ich habe dann ein paar Bücher über das Thema Fasten gelesen und denke, dass manches mit reiner Rohkost zu lange benötigten würde, damit der Körper komplett heilen kann bzw. durch die ständige Essensaufnahme nicht dazu kommt, in Heilung gehen zu können …das trifft aber bestimmt nur auf hartnäckigere Symptome oder schwere Krankheiten wie z.B. Krebs zu…Ich habe schon saftfasten Erfahrungen ca 5-7 Tage und 38 h Trockenfasten, dann wieder gebrochen mit Säften und dann wasserhaltiges Obst …ich denk jedoch, dass das Saftfasten zu kurz war…auf die empfohlenen 40 Tage, um den Darm zu heilen bzw. zu entgiften habe ich es noch nie geschafft bzw. noch nie länger durchgezogen.😕

    Teilweise trinke ich VM nur Säfte und esse die erste feste Mahlzeit zum Nachmittag hin.


    Das längste bei mir waren mal 22 Tage Wassermelon Island mit grünem Säften kombiniert..


    Mich würde interessieren, ob ihr Fastenerfahrungen habt ? Ehret schrieb darüber sehr viel ☺️ und wenn ja welche? Saftfasten ? Trocken oder Wasser ? Und welche tiefer sitzenden Erkrankungen konntet ihr damit heilen ?


    Ich kenne jemanden, der sich von Krebs geheilt hat und chemo abgebrochen hat …Aber das hat sie nicht geschafft, durch die Rohkost, sondern weil sie für eine geraume Zeit nur frisch gepresste Säfte getrunken hat


    Beim Trockenfasten kam es mir leichter vor weil kein Hunger aufkam, ich denke bei Wasserfasten kommt dann Hunger auf..

    Ich würde das Trockenfasten jedoch anders praktizieren, als wie manche das ausprobiert haben…

    Durch Henry Lop (Rohkostexperte) wurde ich damals begleitet …man macht Entlastungstage im Vorfeld ohne Fett und mit viel wasserhaltigen Lebensmitteln, dann geht man über auf Säfte und dann nach 3 Tage kann man rüber ins Trockenfasten gehen…1-2 Tage reichen, später auch 3 (wer erfahren ist) dann geht man wieder auf Säfte und dann wieder Trockenfasten …das kann man eine Weile so machen, wie man möchte oder es vor hat. Es hat den Sinn, den Körper „auszuwringen“ und die Giftstoffe rauszuholen

  • Dankeschön 😇

    Ist es normal , dass man da erstmal extrem abnimmt, bevor man dann wieder gesund zunimmt? Mein Gewicht von davor erreiche ich irgendwie nicht mehr so wie davor :/

    Wo ich noch nach raw till four gelebt habe , da hatte ich definitiv mehr gewogen 🫤🙈


    Auch weil ich auf Salz komplett verzichtet habe … Gerade verabschiedet sich viel Gewicht … es ist aber niemanden aufgefallen , dass ich abgenommen habe ( vom Fettgehalt wahrscheinlich)


    Man sagt bei Frauen ist das wegen den Hormonen schwierig mit dem Fasten … daher weiß ich nicht ob z.B. trockenfasten so gut ist bei Frauen

    Ich hab sowohl Trockenfasten schon gemacht in Kombination mit Saftfasten😇 aber auch schon alleine Saftfasten oder die wattermelon Island Kur mit grünem Saft

  • Ist es normal , dass man da erstmal extrem abnimmt, bevor man dann wieder gesund zunimmt?

    Ja, das ist absolut normal. :) Der Körper leert wie bei Diäten erst mal seine Speicher (gebundene Kohlenhydrate und Wasser), bevor er an sein Fett geht.
    Erst wenn er der Meinung ist, dass nun die Reserven "knapp" werden, beginnt er wieder Fett einzulagern.

    Wenn Interesse am Thema Fasten besteht, können wir das ja auch gerne mal in einem unserer zukünftigen Meetings behandeln. :)

  • Ja, das ist absolut normal. :) Der Körper leert wie bei Diäten erst mal seine Speicher (gebundene Kohlenhydrate und Wasser), bevor er an sein Fett geht.
    Erst wenn er der Meinung ist, dass nun die Reserven "knapp" werden, beginnt er wieder Fett einzulagern.

    Wenn Interesse am Thema Fasten besteht, können wir das ja auch gerne mal in einem unserer zukünftigen Meetings behandeln. :)

    Ja sehr gerne :)


    Ich bin 1,70 groß und wog ursprünglich 56 kg …in letzter zeit aß ich abends immer weniger gekochtes und seit einer Woche wieder komplett roh. Ist es auch da normal, dass ich so viel abnehme ? Ich meine ich war davor schon dünn , daher hab ich schon langsam bedenken😅 …ich wiege jetzt nur noch 49/50 kg …ich verzichte komplett auf gekochtes und auf salz …da ging viel gewicht weg aber das gute ist, dass meinem Partner das gar nicht aufgefallen ist…aber meine Waage sagt das 🙈 ich hab schon öfter gehört, dass einige die auf Rohkost umstellen erstmal abnehmen und davor hatte ich immer noch so Sachen gegessen wie Hirse oder Quinoa ….dsmit wog ich immer mehr .. gab es immer zum Salat dazu ….jetzt esse ich nur noch z.B. gekeimten Buchweizen zum Salat oder Sprossen ….aber irgendwann muss ja der Körper wieder anfangen aufzubauen ….körperfett kann das eigentlich nicht viel sein, was ich jetzt verloren habe….🙈

    Mein Körper wird schon wissen was er macht, aber ich möchte das eigentlich gar nicht, weil ich war schon davor super schlank …Ich hoffe ich nehme bald mal wieder zu, nachdem mein Körper am tiefsten Gewicht angekommen ist 😅

  • weil ich war schon davor super schlank …

    Das ist ja auch eine Veranlagungssache und Frage des Stoffwechsels, mir geht es seit jeher genau so. Ich nehme praktisch auch kein Gramm zu.



    Ich achte halt nicht auf kcal sonderlich ,sondern ich esse so viel, bis ich satt bin 😇

    Genau so mache ich es auch. :) Bzw. bis kurz davor. Unser Körper weiß (und zeigt) halt am besten, wann er genug hat und was ihm gut tut.

  • Naja ich weiß halt, dass ich mehr wiegen könnte, aber dann müsste ich wieder zu RAW Till Four zurück…das möchte ich ja auch nicht wirklich …aber gerne würde ich etwas mehr wiegen. Ich sehe das schon im Zusammenhang mit dem Ausfall der Monatsblutung


    Ich habe dir dazu mal was aufgesprochen: https://archive.org/details/ro…tenphysik/FastenTeil1.mp3

    https://archive.org/details/ro…tenphysik/FastenTeil2.mp3

    Nachtrag: auch meine zweite chronische Entzündungserkrankung hat sich inzwischen deutlich gebessert.

    Ich hab mir das beides in Ruhe angehört…Danke dafür 😇

    Kennst Du auch Frauen, die damit gute Erfahrungen gemacht haben ? Weil bei Frauen wird ja immer gemeint, da ist es wegen dem Zyklus nicht ganz so einfach …

    Ich hab schon saftfasten gemacht und hänge dann dort meine Trockenfastentage dran …Trockenfasten fällt wohl auch viel leichter als Wasserfasten 😇


    Schön wenn du einiges mit dem Fasten bessern oder heilen konntest :) Aber sobald du isst kommen einige Symptome doch zurück ? Hm…🤔eigentlich sollte das ja nicht der Fall sein, denn eigentlich heilt sich der Körper in der Fastenzeit komplett, weil er keine Energie für die Verdauung benötigt und in Ruhe heilen kann



    Wie lange möchtest du das machen mit dem einmal am Tag für eine Stunde essen und danach weiter Trockenfasten? Siehst du das jetzt als Reinigungseinheit an ? Oder hast du vor das länger zu machen 😇

    Mich würde sehr interessieren, was du dann in dieser einen Stunde so isst und was das so an Mengen sind ?! Da Kalorien sind jetzt nicht so aussagekräftig ,aber mich würde interessieren, wie du das so aufbaut wegen der Reihenfolge der Lebensmittel


    Hat du gesagt du nimmst zu, wenn du nur einmal am Tag isst 🤔😅? Ja das ist gerade immer noch so mein Thema …mit dem kompletten Wechsel auf Rohkost und dem Verzicht auf Salz ist Gewicht als Zahl weggegangen …angeblich sieht man mir aber noch nicht an, dass ich Gewicht verloren habe …also kann es nicht so viel Körperfett sein, was ich jetzt verloren habe …🙈 nur dachte ich das z.B. pseudogetreide wie Hirse oder quiona einfach kalorienreicher war, weswegen ich damit in Kombination mit meinem Salat immer mein Gewicht gut halten konnte 🫤

    Ich bin gespannt, bis wohin ich noch abnehmen werden…also wo mein Körper sagt, so jetzt bleibt das Gewicht konstant und wird wenn dann eher höher

    Ich denke die Gewichtsabnahme kommt bei mir jetzt auch daher, weil ich Dinge loswerde, die eher Ballast waren

    Edited once, last by estelle.sh_: Ein Beitrag von estelle.sh_ mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Also ich hab ja einen "radikal-Umstieg" zur Rohkost gemacht und hab da von etwa 77kg auf etwa 60kg (bei einer Größe von 1,81) abgenommen, aber war dabei vom ersten Tag an "fit wie Turnschuh". Wann genau ich den "Tiefpunkt" hatte weiß ich nicht, aber nach etwa 3 Monaten habe langsam wieder etwas an Gewicht zugelegt und mich dann so im Bereich 67-70kg eingependelt.


    Der Körper weiß meist, was für ihn gut es, aber wenn du mehr möchtest dann ist das eben Kopfsache und der Kopf in mit dem Körper leider nicht immer einer Meinung. ^^

    Ich weiß ja nicht ob du Corina Pernitsch ("CorinaRohVegan") kennst, aber von der weiß ich das sie bei der Umstellung auf nur noch 37kg abgenommen hat(sie ist allerdings auch wirklich klein, wie genau weiß ich nicht, aber wohl jeden fall unter 1,50m). Ihr ging es auch immer gut damit, nur ihr Umfeld hat halt damit nicht gut leben können.


    Ich finde, solange man sich wohl fühlt und fit ist passt alles. Im Grunde ist der Köper ja froh über jedes Kilo das er nicht mitschleppen muss.

  • Ihr ging es auch immer gut damit, nur ihr Umfeld hat halt damit nicht gut leben können.

    Diesen Effekt kenne ich auch nur allzu gut. :huh: Das geht los mit harmlosen "Empfehlungen", sich doch noch mal untersuchen zu lassen... und endet mit Sprüchen wie "Wenn du über die Straße gehst, musst du die Arme ausbreiten um nicht zwischen die Gulli-Stäbe zu rutschen!", "Der wird ja vom leichtesten Windstoß weg geweht." oder "Man muss aufpassen, dass man sich an dir nicht blaue Flecken an den Rippen holt!" usw.. 8|

    Dabei ist es so schlimm nun wirklich nicht. ^^ Mein Körper fühlt sich wohl damit, das Problem haben immer nur andere.
    Die Sprüche sind meist noch heftiger, als wenn jemand umgekehrt super-adipös ist. Man wundert sich immer, welche Gedanken sich manche so über andere Menschen machen... :rolleyes:

  • Habe dir nochmal was aufgesprochen: https://archive.org/details/ro…quantenphysik/Fasten3.mp3

    https://archive.org/details/ro…quantenphysik/Fasten4.mp3 https://archive.org/details/ro…quantenphysik/Fasten5.mp3

    Nachtrag: Durch das Fasten wird auch psychisch alles intensiver, einerseits, wie beschrieben, freudvolle Phasen, andererseits werde ich auch mehr und deutlicher mit meinen Schatten, Ängsten, Problemen und Unzulänglichkeiten konfrontiert, was mir aber auch die Chance gibt, darauf einzugehen und etwas zu ändern.

  • Ich mache täglich Intervallfasten. Ich frühstücke nicht sondern nehme meine erste Mahlzeit ca, um 13.00 Uhr ein.

    Das macht für mich viel mehr Sinn als Fastentage einzulegen.

    Während meiner Kochkostzeit habe ich ein paar mal gefastet, aber da ist nicht viel passiert.

    Ich denke mit einer Erkältung entgiftet man besser als mit Fasten. Ich habe ca 2x im Jahr eine Erkältung mit viel Schleimabsonderung.

    Wenn man keine Erkältung bekommt und kein tägliches Intervallfasten praktiziert, dann machen ein paar Fastentage bestimmt Sinn.


    Im Laufe meiner Rohkostjahre habe ich ziemlich viele Entgiftungen gehabt. (Instincto Rohkost galt früher als die "Formel 1 der Entgiftung").

    Deshalb machte Fasten für mich absolut keinen Sinn.

    Auf diese Entgiftungen war ich nicht gerade scharf, weil das oft mit Müdigkeit oder anderen Symptomen begleitet war.

    Früher, als ich oft zwischen Rohkost und Kochkost hin- und her wechselte , merkte ich, wenn ich mit meiner Rohkost in einer etwas unangenehmen Entgiftungsphase war, da konnte ich diese stoppen, wenn ich nur einen Bissen Brot aß. Die Entgiftung stoppte fast augenblicklich. Der Körper stellt um.


    Vor 20 Jahren wurde mal behauptet, dass Patienten mit Krebs oft in den letzten Jahren vor der Erkrankung keine Erkältung bekommen haben und so konnten sie nicht entgiften und das hat vielleicht den Krebs mit begünstigt.

    Heute sagt man , dass das nicht stimmt:

    Quote

    "Nein, das ist ein Mythos. Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass das Ausbleiben von Erkältungen das Krebsrisiko erhöht."

  • Ich denke, dass ist bei jedem unterschiedlich und auch je nach derzeitiger Verfassung, ob Fasten Sinn macht und in welcher Form.

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