Reaktion vom Umfeld auf die Rohkost

  • Hallo Zusammen


    Vielleicht liegt es daran, dass ich noch etwas jünger bin aber mein Umfeld reagiert gar nicht positiv.

    Das interessante daran: viele machen sich sorgen um meine Nährstoffe währendessen sie sich nur von Pizza, Pasta, Süssgetränken und Alkohol ernähren und auch teils massiv übergewichtig sind. Und wenn man nur schon Arnold Ehert erwähnt ist man sowieso direkt ein Schwurbler.


    Vernünftige Gespräche sind fast unmöglich und enden immer im Streit. Mittlerweilen bin ich an dem Punkt wo ich einfach die gemeinsamen Essen und Events meide und nicht mehr hingehe.


    Gerne würde ich einmal von euch wissen wie euer Umfeld auf die Umstellung zur Rohkost und danach reagiert hat und noch tut :) Feiert ihr noch wie früher Feste (Weihnachten, Geburtstag etc.) mit dem näheren Umfeld?

  • Das sind ganz "normale" Reaktionen von den Leuten, die sich sagen wir "traditionell" ernähren.

    Ich bin momentan aus der 100 prozentiger Rohkost raus, ehrlich gesagt war 100 % roh nie, also zum Abendbrot ist bei mir immer was Erhitztes. Keine Pizza natürlich oder Konserven/Fertiggerichten, aber gedünstetes Gemüse oder Hirse/Buchweizen schon. Und unbedingt etwas Selbstgebackenes, wo ich weiß , was drinne ist. Brot/Kuchen/Gebäck aus dem Laden esse ich schon seit Jahren/Jahrzehnten nicht .


    Vielleicht sollst du auch Ausnahmen machen, ich meine für Feste, Geburtstage usw.

    Ich esse auch auf der Reisen unmögliche Sachen, aber was soll ich sonst essen, ich nehme seit einiger Zeit nichts mehr als Proviant mit, oder wenn ,dann nur für die ersten Stunden.


    Aber wenn ich mehr als 24 unterwegs bin, wie bei der letzten Reise nach St.Petersburg, dann soll ich schon die Gegebenheiten hinnehmen und "Normalkost" kaufen.

  • Vielleicht sollst du auch Ausnahmen machen, ich meine für Feste, Geburtstage usw.

    Kommt vielleicht immer darauf an, aus welchen Gründen man eine bestimmte Ernährungsform wählt.
    Wenn es z.B. medizinische Gründe hat, wird eher eine "100 % Einhaltung" erforderlich sein, also auch keine Ausnahmen zu Weihnachten etc..

    Was die Sprüche (und Unverständnis) aus der Umgebung angeht, davon können wohl so Einige ein Liedchen singen.
    Davon war ja auch im Forum schon mehrfach zu lesen (ich glaube Norbi hatte auch mal darüber berichtet). Das dürfte ein ähnlicher Effekt sein wie auch bei Veganern, Vegetariern und Frutariern usw..

    Alles was von den üblichen, eigenen Essgewohnheiten abweicht und "Sonderwünsche" produziert, wird vermutlich als befremdlich empfunden.
    Jemand schrieb hier mal (ich meine wie gesagt es wäre Norbi gewesen), dass er zu Besuchen etc. immer eigene Vorräte mitnimmt.
    Schwierig wird's natürlich bei gemeinsam geplanten Restaurantbesuchen. Aber da könnte man evtl. noch "unauffällig" auf einen Salatteller oder so ausweichen. Dabei denkt sich dann kaum einer was und gemischter Salat ist definitiv roh. .

  • Geht mir auch oft so - das Umfeld ist Verständnislos.

    Auf Arbeit habe ich die Rohkost damit erklärt, dass ich nur damit gesund bleiben kann.

    Zu Feierlichkeiten mit Nahrungsaufnahme gehe ich nicht mehr mit, denn ich empfinde es als sehr unangenehm, den Leuten beim Normalkosten essen zuzuschauen und die Gerüche wahrzunehmen. LG

  • Dabei denkt sich dann kaum einer was und gemischter Salat ist definitiv roh.

    Im Süden, wie etwa Kroatien oder Italien ist das schon so, aber bei uns in Österreich leider gar nicht. Es kann dir schon passieren das auf einem Salatteller oder manchmal sogar an einem Salatbuffet kein Rohkostsalat dabei ist. Kartoffelsalat, Rotkraut, Bohnen, Mais, Fissolen uws sind halt nicht roh und für die Gaststätten halt auch einfacher weil lange haltbar. Und selbst wenn es rohen Salat gibt wir er gerne in Essig und Öl (meist beides in sehr schlechter Qualität) ertränkt. Aber dennoch für mich immer wieder eine "aktzeptable Ausnahme".


    das interessante daran: viele machen sich sorgen um meine Nährstoffe währendessen sie sich nur von Pizza, Pasta, Süssgetränken und Alkohol ernähren und auch teils massiv übergewichtig sind.

    Das kenne ich nur zu gut, aber dazu schweige ich bzw. lasse meine Meinung darüber nur an meiner Frau aus :P


    erne würde ich einmal von euch wissen wie euer Umfeld auf die Umstellung zur Rohkost und danach reagiert hat und noch tut :) Feiert ihr noch wie früher Feste (Weihnachten, Geburtstag etc.) mit dem näheren Umfeld?

    Also ich habe es mit meiner Krankheit begründet und das akzeptieren bis heute eigentlich alle, und mein Umfeld hat halt schon gesehen das es mir zumindest nicht geschadet hat, das nahe Umfeld hat gesehen wie gut es mir getan hat. Feste Feiern wir (wie schon vorher) nur wenige und im kleinen Rahmen. Das geht eigentlich nicht schlecht. Wenn in die Gastronomie geht wird oft sogar im Vorfeld darauf geschaut das ich auch nicht leer ausgehe. Bei Familienfeiern nehme ich auch immer wieder mal was mit (zb Rohost-Kuchen oder Energieballs, beides kommt meist auch bei Normalos gut an.)


    Vernünftige Gespräche sind fast unmöglich und enden immer im Streit.

    Vernünftige Gespräche gibt es leider auch abseits der Rohkost nur noch selten, an das habe ich mich schon seit Jahren gewöhnt. Aber beim Essen sollte man ohnehin nicht reden und ich zelebriere mein Essen mit 30-40 mal kauen pro bissen, da bleibt nicht viel zeit zum reden :D

    Edited 2 times, last by Bernhard: Ein Beitrag von Bernhard mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • So Leute, jetzt reicht es mir :P

    Hier ist einfach zu wenig los, also muss ich einfach wieder mal was schreiben.


    Einfach mal kurz und Bündig: Euch allen ein schönes Osterfest!


    Feiert ihr Ostern? Für Christen ja ein sehr wichtiges wenn nicht sogar das wichtigste Fest. Ich habe mich von Glauben gelöst, aber ganlz an mit/ uns vorbei geht es auch nicht. Eine nette Gelegenheit sich mit der Familie wieder einmal zu treffen. Ich bin zwar der Einzige Rohi in der Familie, aber es gibt auch ein paar andere die beim Essen "speziell" sind und so falle ich da weniger auf :)

    Außerdem haben wir es uns so eingebürgert das wir zu Ostern als Gastgeber fungieren (schon weil Weihnachten bei uns wegen dem Wetter oft nicht so beliebt ist). So kann ich es mir noch leichter richten.

    Jetzt ist es ja auch endlich soweit das wieder die Natur erwacht und an jeder Ecke schon frisches Grün zu finden ist, da macht Rohkost ja gleich noch mehr Spaß.

  • Einfach mal kurz und Bündig: Euch allen ein schönes Osterfest!


    Feiert ihr Ostern? Für Christen ja ein sehr wichtiges wenn nicht sogar das wichtigste Fest. Ich habe mich von Glauben gelöst, aber ganlz an mit/ uns vorbei geht es auch nicht.

    Weil mein Neffe sich so für die Bibel interessiert, tue ich das mittlerweile auch so ein bisschen. Habe zu Ostern nette religiöse Bilder verschickt :) :

    https://de.pinterest.com/pin/199425089746383378/
    https://de.pinterest.com/pin/54395107995735322/


    Eine nette Gelegenheit sich mit der Familie wieder einmal zu treffen. Ich bin zwar der Einzige Rohi in der Familie, aber es gibt auch ein paar andere die beim Essen "speziell" sind und so falle ich da weniger auf

    Das ist natürlich praktisch 😀



    Ich habe mich von Glauben gelöst, aber ganz an mir/ uns vorbei geht es auch nicht.

    Naja, der Glaube an sich ist, denke ich mal, nicht so viel Wert, wie dieses Bild eindrucksvoll darstellt:

    https://de.pinterest.com/pin/739364463870501994/

    Wenn man "Gott" gehorcht oder seine Ratschläge befolgt, dann bringt das, meiner Erfahrung nach, einen schon weiter.

    Wobei ich das Wort "Gott" mit dem Ausdruck "Höheres Selbst" oder "Innere Stimme" ersetzten würde. Das ist eh alles dasselbe.


    EDIT: Dieses Bild ist auch sehr schön. Es veranschaulicht den Unterschied zwischen dem eigenen Plan und "Gottes"Plan.

    https://de.pinterest.com/pin/6051780746197128/

  • Auch von mir noch frohe Ostern an alle. :)


    Es veranschaulicht den Unterschied zwischen dem eigenen Plan und "Gottes"Plan.

    Es gibt ja den alten Spruch "Der Mensch plant... und Gott lacht sich kaputt!". Das tut er wahrscheinlich nicht wirklich, aber uns Menschen fehlt halt die Weitsicht, um wirklich sinnvoll voraus planen zu können. Das zeigt ja auch diese Zeichnung sinngemäß sehr schön.

    Wir erleben immer wieder, dass wir beim Versuch, eigene Pläne zu machen und alles allein schaffen zu wollen, immer wieder scheitern und letztlich doch vieles völlig anders kommt als erwartet. Und dass wir eben nicht alles auf der Welt (auch nicht das Verhalten anderer Menschen) steuern und beeinflussen können.

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