Vitamin D

  • Mir hat jemand erzählt, dass Champions viel Vitamin D enthalten. Gerade habe ich etwas nachgegoogelt und da steht:

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    Champignons enthalten Vitamin D, aber meist nur in geringen Mengen. Der Gehalt kann aber durch die Exposition mit Sonnenlicht (UV-B-Strahlen) oder speziellem UV-Licht deutlich erhöht werden

    • Sonnenlicht: Lege die Champignons mit den Lamellen nach oben für mindestens 25 Minuten in die direkte Sonne, um den Vitamin-D-Gehalt zu erhöhen. Wichtig: Der UV-Schutz des Fensters blockiert die Strahlung.
    • Spezielle Lampen: Einige Züchter behandeln Champignons mit UV-Lampen, um den Vitamin-D-Gehalt zu steigern. Diese Pilze sind oft speziell gekennzeichnet.
    • Tagesdosis: 3-4 mittelgroße Champignons nach der UV-Behandlung können die empfohlene Tagesdosis an Vitamin D decken.
    • Andere Nährstoffe: Neben Vitamin D sind Champignons auch reich an Vitaminen wie B2 und B3 sowie Mineralstoffen wie Kalium, Eisen, Zink und Selen.

    Das habe ich ja auch noch nie gehört, dass man die Champions an die Sonne legen soll um ihren Vitamin D-Gehalt zu erhöhen. :huh:


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    Details zum Vitamin D in Champignons:

    • Provitamin D2 (Ergosterol): Champignons enthalten von Natur aus Ergosterol, eine Vorstufe von Vitamin D2.
    • Aktivierung durch UV-Licht: Ähnlich wie die menschliche Haut können Pilze unter Einfluss von UV-Strahlung (Sonnenlicht oder spezielle UV-Lampen) dieses Provitamin in aktives Vitamin D2 (Calciferol) umwandeln.
    • Geringer Gehalt im Handel: Da die meisten Kulturchampignons in dunklen Anlagen ohne viel Licht wachsen, enthalten sie meist weniger als 1 µg Vitamin D pro 100 g.
    • Hoher Gehalt bei UV-Behandlung: Speziell behandelte "Vitamin-D-Pilze" oder solche, die Verbraucher selbst dem Sonnenlicht aussetzen, können sehr hohe Mengen an Vitamin D erreichen (teilweise über 100% der empfohlenen Tagesdosis pro 100g).

    Tipp: Um den Vitamin-D-Gehalt zu erhöhen, können Sie geschnittene Champignons für etwa 60-120 Minuten in die direkte Sonne legen, bevor Sie sie zubereiten. Das funktioniert auch noch nach der Ernte.


  • Also wenn genug Uv-B Strahlen zur Erde prasseln kann ich mich doch gleich selber in die Sonne legen, ist für mich der bessere Weg :) Bei Champions bin ich sehr skeptisch ob die für mich gesundheitlich wertvoll sind (unabhängig vom Vitamin D Gehalt).

  • Also wenn genug Uv-B Strahlen zur Erde prasseln kann ich mich doch gleich selber in die Sonne legen, ist für mich der bessere Weg :)

    Genau das. :thumbup: Das Thema hatten wir unter anderem auch heute (Korrektur: inzwischen gestern) im Online-Meeting. :) Auch was die Wichtigkeit für den Körper, das Wohlbefinden etc. gerade auch im Winterhalbjahr betrifft.

    Das mit den Champignons und Vitamin D / Sonne ist mir auch völlig neu, habe ich noch nie bewusst gehört oder gelesen.

  • Stiftung Warentest hat die mit UV-Licht bestrahlten Vitamin D-Pilze als gut und wirksam bezeichnet.

    https://www.test.de/Vitamin-D-…ie-versprechen-5419461-0/


    Scheinbar gab es die nur bei Kaufland. Da habe ich gestern nachgefragt: Der Verkauf wurde 2022 eingestellt.

    Das finde ich schade, ich hätte diese Pilze gekauft.


    In dem Stiftung-Warentest-Artikel steht dass Hering aus dem Atlantik 25 Mikrogramm pro 100 Gramm enthält und Hering aus der Ostsee nur 7,8 Mikrogramm.

    Normale Zucht-Champions enthalten nur 0,3 Mikrogramm pro 100 Gramm. (Die Vitamin D-Champions aus dem Kaufland enthielten 9,6 Mikrogramm)


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    Auch Wildpilze bilden – ähnlich wie der Mensch – unter Einfluss des Sonnenlichts Vitamin D. Je sonniger ihr Stand­ort, desto höher der Vitamin-D-Gehalt.


    Auf der Seite von "Pilzland" steht etwas über Vitamin D-Pilze. Wo man die kaufen kann steht nicht dabei.


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    Frische und natürliche Vitamin D-Pilze: Wieso gibt’s die nicht bei uns in Deutschland? Genau das fragten sich unsere beiden Geschäftsführer Christian und Johannes beim Blick auf die sich stetig verändernden Ernährungstrends. Schließlich gibt es hierzulande keine vegetarische Alternative, Vitamin D natürlich aufzunehmen. Chemisch hergestellte Nahrungsergänzungsmittel kommen für die beiden nicht infrage. In den USA und wenigen EU-Ländern gehören Vitamin D-Pilze schon länger auf den Tisch. Von ihren Reisen wissen Christian und Johannes: Dort kann man in jedem Supermarkt um die Ecke Vitamin D-reiche Pilze kaufen und somit seinem Körper etwas Gutes tun.


    https://www.pilzland.de/sonnys


    Im Internet steht folgendes:" Sie können getrocknete Pilze auch in der Sonne nachbehandeln, um den Gehalt weiter zu erhöhen."

    Ich frage mich ob diese getrockneten Pilze das Vitamin D über Monate speichern können.

    Also, wenn ich im Sommer Champions der Sonne aussetze und die getrockneten Champions dann im Winter esse....haben die dann noch viel Vitamin D??

  • Interessant. Eigentlich dachte ich, sind da die "braunen" Champignons, nicht die "weissen" gemeint.
    Für Rohverzehr ist es meist bekömmlicher, aber gerade die Haut von Schwammerl abzuziehen. Genau dort aber bildet sich anscheinend das Vitamin D2 (! wie du auch geschrieben hast - (noch) nicht D3 ... dass muss da auch bewusst sein ... ).


    Mich hat dann interessiert, das Gesagte gilt auch für die Steinpilze (die finde ich komplett roh sehr gut) und interessanterweise auch für Hefen u.ä.

    Hier werden explizit weiße Champignons bestrahlt und auch erklärt, wie es gemacht wird:


    Die Methode der Bestrahlung ist recht simpel: Die Pilze werden einer kontrollierten Dosis an UV-Licht von einer UV-Lampe ausgesetzt, wobei das beste Resultat mit UV-B Strahlung (Wellenlänge von 280-315nm) erzielt wird [26, 27]. Je länger Pilze UV-B Strahlung ausgesetzt werden, umso mehr Vitamin bilden sie. Doch nach 90 Minuten ist ein Höchstwert erreicht, der danach trotz weiterer Bestrahlung wieder absinkt. Versuche zeigten, dass bereits 15 Minuten Bestrahlung das Vitamin D in den Pilzen um ein Vielfaches boostete: Die Pilze enthielten danach etwa 187 Mikrogramm Vitamin D pro 100 Gramm, was im Vergleich zu 0,4 Mikrogramm pro 100 Gramm vor dem UV-Kick beachtlich ist. Bei einem anderen Test erhöhte sich die Vitamin D-Menge in Pilzen allerdings „nur“ auf durchschnittlich 9,6 Mikrogramm pro 100 Gramm. Zum Vergleich: 100 Gramm Lachs hat im Schnitt 16 Mikrogramm Vitamin D pro 100 Gramm [29]. Die Werte hier schwanken vermutlich aufgrund von Unterschieden bei der Bestrahlung so deutlich.

    [...]

    Neben UV-behandelten Pilzen werden auch Bäckerhefe, Brot und Milch UV-Strahlung ausgesetzt, um den Gehalt des Vitamin D zu erhöhen. [...]


    Diese Studie ist dort auch u.a. erwähnt: https://www.sciencedirect.com/…89157511000779?via%3Dihub

  • Also wenn genug Uv-B Strahlen zur Erde prasseln kann ich mich doch gleich selber in die Sonne legen, ist für mich der bessere Weg :) Bei Champions bin ich sehr skeptisch ob die für mich gesundheitlich wertvoll sind (unabhängig vom Vitamin D Gehalt).

    Bei deinem Beruf ist das sicher gut machbar bzw. ohnehin vorgesehen, oder? :Sun:

  • Quote from Angelika

    ...wobei das beste Resultat mit UV-B Strahlung (Wellenlänge von 280-315nm) erzielt wird

    Das ist interessant und wenigstens mal ein Anhaltspunkt.

    Gemini meint:

    Exo Terra Reptile UVB150 (oder Repti Glo 10.0)KompaktleuchtstofflampeSehr hoch (Wüsten-Simulation)13 W oder 25/26 W
    Zoo Med ReptiSun 10.0Kompaktleuchtstofflampe10% UVB13 W oder 26 W
    Trixie Desert Pro UV-B Kompakt 10.0Kompaktleuchtstofflampe10% UVB23 W





  • Bei mir in der Nähe ist ein Solarium . Ich habe mir schon überlegt mir dort eine Kabine zu mieten und eine Kiste voller Champions unter die Röhre zu stellen. Aber das Solarium ist nicht billig und diese UV Strahlen sind bestimmt wieder etwas anders, als oben empfohlen.


    Dann habe ich nach Vitamin D-Tropfen gegoogelt. Alle Tropfen enthalten irgendein Öl (meistens Kokosöl). Öle vertrage ich überhaupt nicht, deshalb kommen diese Tropfen nicht in frage. Und die Tabletten enthalten meist irgendeinen denaturierten Zucker, das will ich auch nicht. :(


    Ich habe gemini gefragt ob sich das Vitamin D in den Pilzen hält, wenn ich sie über den Winter lagere. (ich weiß natürlich nicht, ob die Antwort richtig ist)

    Gemini meint, dass die UV-Bestrahlung rohkonform ist: (den Ausdruck "rohkonform" habe ich bisher auch noch nicht gehört :) )


  • Das mit dem Solarium war natürlich eine Schnapsidee. Die Solarium-Röhren erzeugen angeblich zu viel Wärme und haben einen viel zu geringen UVB-Anteil. :/

    Hier nochmal eine Zusammenfassung des ganzen Prozesses:


  • Ich stelle mir das auch so bildlich vor, wenn jemand eine Sonnenbank anmietet (oder muss man da Geld einwerfen?), um dann eine Schale hinein zu stellen - und sich dann 15 Minuten in den Wartebereich setzt. :D Um anschließend die Schale zu entnehmen und wieder zu gehen.
    Die Blicke würde ich gerne mal beobachten. :D "Versteckte Kamera" oder so?

  • Nach so UVB-Lampen habe ich gesucht, aber selbst die deklarierten UVB Lampen fangen weiter oben an im Spektrum, eigentlich ähnlich die UV-Lampen mit Gesamtspektrum, habe ich den Eindruck.

    Als Teenager ging ich zur UVB Bestrahlung bei einem medizinischen Spezialgerät bei einem Hautarzt.
    Da war es tatsächlich so, dass ich nicht so leicht einen Sonnenbrand bekam, die Wirkung war speziell für die Haut .. möglicherweise genau eben wegen der Vitamin D3 Bildung wirksam.

    Da muss ich noch weiter suchen, ob solche Lampen wie von dir beschrieben gefunden, erhältlich sind. Wäre schon interessant. Hochleistungslampen .. ich nenne sie so mal, brauchen allerdings eine hitzebeständige Fassung, ich glaube zuletzt las ich, keramisch. D.h. auch die Halterung in einem Brett für die Halterung müsste man sich da selbst konstruieren und aufhängen.

  • Die Betreiberin eines Forums, das ich damals mal ab 2008 betreut hatte, berichtete mir am Telefon mal von ihrem Vitamin D Mangel und den Austausch ihrer Arbeitslampe gegen eine spezielle UV-B Lampe zu diesem Zweck.
    Damit hatte sie gute Erfahrung gemacht und der D Spiegel hatte sich wohl spürbar erhöht, allerdings seien diese Lampen nicht gerade billig.

    Ich denke aber auch, dass diese Diskussion etwas zweigleisig verläuft: Der Umstand, irgendwelche Pilze (durch Lampen oder Solarium etc.) der UV Strahlung auszusetzen ist sicher nicht damit vergleichbar, den eigenen Körper zwecks Vitamin D Produktion zu "bestrahlen".

  • Die Betreiberin eines Forums, das ich damals mal ab 2008 betreut hatte, berichtete mir am Telefon mal von ihrem Vitamin D Mangel und den Austausch ihrer Arbeitslampe gegen eine spezielle UV-B Lampe zu diesem Zweck.
    Damit hatte sie gute Erfahrung gemacht und der D Spiegel hatte sich wohl spürbar erhöht, allerdings seien diese Lampen nicht gerade billig.

    Vielleicht waren das spezielle Lampen, aber es wird ja auch vor den UV-B Lampen gewarnt:

    Quote

    ⚠️ Sicherheitshinweis: Schauen Sie niemals direkt in die Lampe und betreiben Sie die Bestrahlung nicht in einem Raum, in dem Sie oder Haustiere sich ungeschützt aufhalten (UVB ist schädlich für Augen und Haut).


    Sicherheit: Bestrahlung in einem separaten Raum oder einem Karton, um UV-Schutz zu gewährleisten.

    In Berlin wurden bis in die 50er Jahre hinein die Kinder, die in den lichtarmen Hinterhöfen aufwuchsen, mit Höhensonne bestrahlt, damit sie keinen Vitamin D Mangel bekommen. Ich war mal in einem Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Da stand auch so eine Höhensonne für die Kinder.


    Quote

    Während der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg und auch noch in den Jahrzehnten danach (besonders in den 1920er bis 1950er Jahren), wurden Kinder, die in den dunklen, engen Berliner Hinterhöfen mit wenig Sonnenlicht aufwuchsen, vorsorglich mit Höhensonne (oder Quarzlampen) behandelt.


    Hintergrund und Zweck

    1. Das Problem: Das Hauptproblem in den dunklen Hinterhöfen war der Mangel an UV-B-Strahlung. UV-B-Strahlung ist notwendig, damit die Haut die Vorstufe von Vitamin D produzieren kann.
    2. Die Krankheit: Der schwere Mangel an Vitamin D führte bei vielen Kindern zur Rachitis (auch bekannt als "Englische Krankheit"). Rachitis bewirkt eine Mineralisierungsstörung der Knochen, was zu Verformungen (z.B. O-Beinen) führt. Dies war in den dicht besiedelten Industriestädten ein ernstes Problem der Volksgesundheit.
    3. Die Lösung (Höhensonne): Die Höhensonne war eine Art medizinische Lampe, die ein intensives Spektrum an UV-Licht (ähnlich der Höhenluft, daher der Name) abgab. Diese Bestrahlung wurde in speziellen Bestrahlungsstellen, Kinderheimen oder sogar in Schulen durchgeführt, um die Vitamin-D-Produktion künstlich anzuregen und so Rachitis zu verhindern oder zu behandeln.

    Die Anwendung dieser Lampen war eine gängige prophylaktische Maßnahme, bevor Vitamin D in Form von Präparaten (z. B. Lebertran oder Vitamin-D-Tropfen) allgemein zugänglich und akzeptiert wurde.

  • In Berlin wurden bis in die 50er Jahre hinein die Kinder, die in den lichtarmen Hinterhöfen aufwuchsen, mit Höhensonne bestrahlt,

    Das wurde ich auch selbst in den 60ern, als kleines Kind und weit weg von Berlin, noch regelmäßig bei einer Kinderärztin. Aber nicht wegen Vit. D Mangel.

    Oh man, wie ich das Ding gehasst habe!
    Nicht nur die notwendige Schutzbrille (die zu der Zeit natürlich noch sehr einfach/grob war), sondern auch wegen des strengen Geruchs (den ich als Erwachsener wohl am ehesten mit der Entstehung von Ozon während des Betriebs erklären würde) und der für mich vertanen Lebenszeit.
    Auch wenn ich mich sonst kaum an die Kinderärztin Frau Dr. G. erinnern kann (ich war sonst immer bei einem männlichen Kinderarzt), werde ich diese Sessions dort nie vergessen.

  • Ich habe mich jetzt 4 Tage hintereinander um die Mittagszeit der Sonne ausgesetzt.
    Freitag, Samstag, Sonntag hat die Sonne eine gewisse Kraft gehabt, aber heute habe ich das nicht so wahrgenommen.

    Manche Leute behaupten, dass man um diese Zeit sich nackt eine Stunde in die Sonne stellen kann und es hätte null Wirkung. Aber das glaube ich nicht ganz.
    Ich denke, wenn ich mein Gesicht um diese Jahreszeit 30 Minuten der Sonne aussetzte, hat das doch eine positive Wirkung. :Sun:

  • Ich denke, wenn ich mein Gesicht um diese Jahreszeit 30 Minuten der Sonne aussetzte, hat das doch eine positive Wirkung. :Sun:

    Davon bin ich fest überzeugt und das ist auch der Stand der wissenschaftlichen Meinung. Habe ich am Freitag Mittag auch noch kurz gemacht (derzeit plästert es ja eher, keine Sonne).
    Zwar dauert es im Winterhalbjahr länger als im Sommer, logisch - die Sonne ist längst nicht mehr so intensiv, aber die Wirkung ist dennoch noch da.

    Dass man selbst nackt nach längerer Zeit keine Wirkung hätte, ist ausgemachter Blödsinn. Im Gegenteil wird sogar ärztlicherseits empfohlen, sich im Winter möglichst immer mal einige Zeit der Sonne auszusetzen.
    Denn neben der Nahrung ist die Sonne die einzige Quelle für die Vitamin D Produktion unseres Körpers (fachlich genauer die Umwandlung von Provitamin D3 in Prävitamin D3 in der Haut).

  • Positiv auf den Körper und Geist wirkt sich die Sonne auch im Winter aus, aber zur Bildung von VitaminD fehlt es halt doch fast gänzlich an UV-B Strahlung. Dazu muss bekanntlich der Einstrahlwinkel der Sonne höher als 45Grad sein (als Richtmaß). Zwar ist die Wirkung nicht Null, aber halt sehr wenig.

  • Einstrahlwinkel der Sonne höher als 45Grad sein

    Dafür gibt es übrigens einen ganz einfachen Trick, um das im Herbst/Winter zu testen: ;) Wenn der eigene Schatten länger ist als die tatsächliche Körpergröße, steht die Sonne unter den nötigen 42-45° und somit dringt kaum noch UVB-Strahlung durch die Atmosphäre.

    Aber "kaum noch" bedeutet eben nicht "keine" (wie die von Norbi zitierten Personen gerne behaupten). Man muss halt gezielt die Mittagssonne erwischen und die Zeit entsprechend ausdehnen (gegenüber dem Sommer).

  • Japp, die dünne Atmosphäre in der Höhe halt. :) Aber wer hat schon das Glück, immer direkt in der Nähe von 3000+ern zu sein?

    Aber kein Scherz, ich bin früher zu meiner aktiven Zeit immer (aus diversen Gründen) sehr gerne auch im Winterhalbjahr geflogen (wo sich viele Piloten gar nicht mehr trauen und das für "gefährlich" oder "unbequem" halten).
    Und da besonders gerne auch zu der Zeit mit der Katana DV-20 als wir den Demonstrator zum Testen bekamen, bevor dann unsere eigene kam.

    Die hatte nämlich noch dieses vollverglaste Canopy, sprich man bekam dadurch die Sonne voll ab (im Sommer geht das nicht ohne Basecap) und wurde von einer etwa 70 jährigen Testpilotin zu uns geflogen und ein paar Monate später wieder abgeholt.
    Diese Maschine wurde in Österreich, genauer gesagt Wiener Neustadt, von der Firma Diamond Aircraft entwickelt und gebaut und ich habe sie geliebt. :)

    Naja, long story short: Jedenfalls bekam man in der Höhe durch sie auch im Winter genug Sonne ab. :) "Leider" hatte unsere danach dann ein starres Dach statt Canopy (was im Sommer natürlich sehr gut ist), da war nicht mehr viel mit Sonne.
    Dass ich sie auch gerne mal "upside down" geflogen habe, verrate ich jetzt lieber nicht. :P ;) Aber - auch wenn nicht erlaubt - mit ihr ließ sich herrlich "turnen". :thumbup:

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