Über Tod, Trauer und Ausrichtung

  • Ich wurde mal wieder mit einem Todesfall im Bekanntenkreis konfrontiert und habe mich daraufhin intensiv mit dem Thema beschäftigt.

    Ich finde die Beschäftigung mit dem Tod bringt mir auch etwas für diese Welt in der ich im Augenblick lebe . Ich kann dadurch diese Dimension hier viel bewusster wahrnehmen.

    Wenn wir sterben schließen wir die Augen und machen sie wieder auf in einer völlig anderen Dimension. Alle Beschreibungen sagen, dass wir dort noch viel, viel glücklicher sind.

    Aber trotzdem muss es ja einen gewissen Reiz haben für die vielen Seelen hier in dieser Dimension zu inkarnieren. Hier kann man wiederum etwas erleben, was man in der nicht-physischen Welt wahrscheinlich nicht kann.


    Hier ist ein Bild das mir sehr gefällt und der Text dazu ist ja so richtig poetisch.

    https://de.pinterest.com/pin/2040762320215893/


    Wir machen uns über den Tod lustig.
    Wir sind so tot, wie man nur sein kann – und wir sind uns dieses freudvollen Erlebnisses völlig
    bewusst.
    Wir sind bei dir, jedes Mal, wenn du es zulässt.
    Wir sind in jedem singenden Vogel
    und in jedem fröhlichen Kind.
    Wir sind Teil jedes köstlichen Pulsschlags
    in deiner Umgebung.
    Wir sind nicht tot – und du wirst es auch niemals sein!
    Eines Tages wirst du einfach aufstehen und aus dem Film hinausgehen.


    – Abraham Hicks

    (Man muss dazu anmerken, dass Abraham ein Zusammenschluss aus 20 nicht-physischen Wesen sind. Deshalb sagen sie, sie sind bereits tot :) )
    Cool finde ich den Schlusssatz: "Eines Tages wirst du einfach aufstehen und aus dem Film hinausgehen."

  • Ich vermute, das die Leute die im Sterben liegen, beschäftigen sich mit dem eigenen Tod nicht besonderes. Mein Mann ist in diesem Januar innerhalb von 3 Wochen in einem Krankenhaus an Folgen Akinetischer Krise verstorben. Er war auch schon bewusstlos und konnte nicht reagieren, geschweige von Denken und Sprechen.

    Mein Vater mit fast 96 Jahren kämpft tapfer mit dem Tod, aber das interessiert ihm auch wenig. Er kann noch selbstständig essen, geht alleine auf die Toilette und versucht noch zu verstehen, was im Fernsehen erzählt wird. Er sagt, das ihm alles langweilig ist.. Er wohnt bei einer wohlhabenden Familie in St.Petersburg. Heim kam für ihm/für mich nicht in Frage. Er liegt nur und sagt, das er zu schwach ist.

    Essen tut er sehr wenig, Tee mit Zucker, Milch, Gebäck. Mal Suppe , oder normale Kost, was sie da in der Familie alles essen.

  • Das ist interessant was du über deinen Vater schreibst.


    Ich habe dieses Video hier übersetzen lassen. Das beschreibt so einen ähnlichen Fall.


    Am besten finde ich diesen Satz:
    "Wenn ihr wüsstet, wie wundervoll die Erfahrung des Todes ist, würdet ihr sie nicht denen wünschen, auf die ihr wütend seid."

  • Naja, von meinen Eltern habe ich mich schon von 34 Jahren getrennt, wenn ich 1992 hochschwanger nach Deutschland zu meinem Verlobten und späteren Ehemann gekommen bin. Unsere Tochter wurde 1992 geboren.

    Da wurde mit meiner Heimat und enger Verbundenheit vollständig abgeschlossen, weil es kam so viel auf uns zu, das iwelche Verlustgefühle oder Heimweh oder sonst was auch immer außen vor geblieben sind.

    Ja, ich bin jährlich nach St.Petersburg gereist, immer alleine mit Kinder, paar mal zusammen mit dem Mann.

    Ich will damit sagen, das wenn physische Trennung schon lange her liegt, da empfindet praktisch keine Trauer mehr.

    Hätte ich nicht geheiratet und mit meinen Eltern zusammen gewohnt, wäre das natürlich was anderes...

    aber diese Worte über "Verlust des Gefühls der Verbundenheit" finde ich voll treffend, aber in Bezug auf meinen verstorbenen Mann...


    Jetzt ist aber etwas ganz anderes in meinem Leben passiert, etwas, was mit dem Tod wenig zu tun hat.. Etwas Schönes und gleichzeitig sehr Trauriges, etwas, mit was ich in meinem Alter gar nicht gerechnet hätte... Ich muss mich zuerst in dieser Situation klar zurecht finden, kühlen Kopf behalten und nichts überstürzen.

    Es kommt, wie es kommt, mehr möchte ich an dieser Stelle nicht sagen...

  • Ram Dass meint, dass der Tod nichts weiter ist als das Ausziehen eines zu engen Schuhes.
    Das ist das dazugehörende Bild:

    https://www.reddit.com/r/Death…fe_its_like_taking_off_a/


    "Der „enge Schuh“ repräsentiert die menschliche Form und die Grenzen des Egos und der physischen Welt, während das Ausziehen die Freiheit von diesen Zwängen bedeutet. Das Zitat beschreibt den Tod nicht als ein gefürchtetes Ende, sondern als einen sicheren und natürlichen Prozess, wie den einfachen Akt, etwas zu entfernen, das einengend geworden ist. Es impliziert, dass das, was wir „Selbst“ nennen, etwas ist, das viel größer ist als unser physischer Körper und unsere Identität, und dass der Tod gemäß dieser spirituellen Perspektive eine Gelegenheit ist, frei vom Körper zu sein. Die Analogie legt nahe, dass die Seele oder das Bewusstsein weiterbesteht, aber nicht mehr durch den „engen Schuh“ des Körpers eingeschränkt ist."


    Da gibt es von Ram Dass noch einen weiteren Spruch und ein einprägsames Bild:

    "Für die Seele ist der Tod nur ein weiterer Moment."

    Bild auf Instagram ansehen

  • Das deckt sich ja auch in etwa mit der Auffassung etlicher Religionsrichtungen. Nicht nur mit dem Christentum.
    Der (körperliche) Tod nicht als das "Ende" von allem, sondern als Übergang in eine andere, eher geistige Dimension. :)

    Der auch nichts mit (körperlicher) Reinkarnation zum Kaninchen oder Baum etc. zu tun hat wie zum Beispiel im Sikhismus, Hinduismus oder Buddhismus. Sondern eben auf einer viel höheren, nicht physischen Ebene stattfindet. Das "irdische" ist ja bekanntlich vergänglich, weshalb auch ein "neuer Körper" nicht von langer Dauer wäre.

    Selbst 90 Lebensjahre gehen ja rückblickend und nach universellen Maßstäben betrachtet rasend schnell vorbei. Ich kann ja z.B. selber kaum glauben, dass ich inzwischen schon Mitte 60 bin und damit eindeutig im letzten Lebensdrittel.
    Gefühlt 2 bis 3x umdrehen seit der Teenager-Zeit, schon ist es soweit.

  • alles ist relevant.-Solange man noch gesund ist and alle Funktion intakt sind, dann ja, dann empfindet man das Leben noch als Leben.


    Kommt eine oder andere Krankheit, oder altersbediente Gebrechlichkeit, ändert sich schon der Blickwinkel, dann will man nicht mehr leben. Oder Einsamkeit, Depressionen oder andere krankhafte Erscheinungen.

  • Ja, ein lebenswertes Leben wünscht sich natürlich jeder. Ich erinnere mich da gerade wieder an die junge Frau vor vielen Jahren, die schon in jungen Jahren durch einen (Gen-Defekt oder Unfall? Ich weiß es gar nicht mehr) dauerhaft ans Bett gefesselt war und an eine Herz-Lungenmaschine (oder genauer "eiserne Lunge") angeschlossen war.

    Sie wurde damals mal im TV gezeigt und lag in einer Art Röhre, ähnlich einer MRT, nur viel kleiner. Bewegen konnte sie sich nicht.
    Die einzige Beschäftigung war der damalige Vorläufer eines "Lesecomputers" oder E-Books. Eine Maschine über ihr, die automatisch die Seiten eines gedruckten Buches auf Sprachbefehl umblättern konnte.
    Das Buch konnte wahrscheinlich nur von einer anderen Person gewechselt werden, sie selber konnte sich ja in der Maschine nicht bewegen.

    Und außerhalb dieser Röhre wäre sie sofort verstorben, wahrscheinlich binnen weniger Sekunden. Ist sowas nicht total grausam?
    Für die meisten von uns unvorstellbar und nicht lebenswert. Aber diese junge Frau hatte es sogar geschafft, selbst in ihrer Situation übers TV noch anderen Menschen Mut zu machen! Sie wirkte überhaupt nicht verzweifelt oder "lebensmüde".

    Das hatte mich damals zutiefst beeindruckt, nahezu jeder andere in ihrer Situation wäre da wahrscheinlich durchgedreht. Und diese Frau machte anderen noch Mut.
    Ob sie heute noch lebt, entzieht sich meiner Kenntnis. Das war vor einigen Jahrzehnten.

    PS:
    Hier ist von mehreren Frauen die Rede, die um die - oder sogar über - 60 Jahre in eisernen Lungen gelebt haben und diese für maximal 3 Stunden pro Tag verlassen durften:


    https://www.spiegel.de/panoram…erner-lunge-a-658500.html

  • Fast jeder wünscht sich ein lebenswertes Altern, aber nur sehr wenige sind bereit auch etwas dafür zu tun, denn es liegt (fast) nur an uns das auch zu erreichen. Schon bei der Ernährung sagen mir die allermeisten: "na, so könnt ich nicht leben, da fehlt mir der Genuss", weiter geht es bei Alkohol, Rauchen mangelnder Bewegung, schlechte Atmung und kaputte Psyche, alles Punkte die sehr direkt aus die gesunde Langlebigkeit wirken. Lange gesund Leben ist eine Hohlschuld. Und 90 ist eigentlich eher noch kein hohes alter, das sollten wir alle locker erreichen können von der "Genetik" her.

  • Ja, Lebensstil plus genetische Disposition, auch die gehört dazu. Und auch dier innere Einstellung/Haltung trägt sicher ein großes Maß dazu bei.

    Insgesamt betrachte ich ein langes - und trotzdem halbwegs gesundes - Leben auch als Geschenk. Nicht nur als "Eigenverdienst".
    Beispielsweise sehe ich das auch an meiner Mutter, bei der die Genetik (zum Glück) nicht so stark greift: Praktisch ALLE aus ihrer Familie bis auf ihre Mutter litten im Alter relativ früh unter fortschreitender Demenz, zunächst ihr Vater - und später dann auch (jeweils ältere) ihr Bruder und anschließend ihre Schwester.
    Und alle erreichten nicht das Alter, in dem sie sich jetzt schon zu Lebzeiten (als das Nesthäkchen) befindet.

    Und man darf nicht vergessen: Diese Generationen waren allesamt sogar Kriegsgeschädigt! Inkl. Mangelernährung zu dieser Zeit (später allerdings dafür umso gesünder). Ein Großteil der Nahrung kam bei meinen Großeltern ja später aus dem eigenen Garten. Da wurde gar nicht so viel zugekauft.

    Zur Kriegszeit waren sowohl mein Opa als auch Onkel jeweils bei der Marine, der Eine bei der Kriegsmarine und der Andere Handelsmarine.
    Mein Onkel brachte daher wohl auch mal Nahrung direkt aus Japan mit. Offenbar irgendwas, was sich sehr lange hält (meine Mutter hatte davon mal näher berichtet, ich habe die Details inzwischen vergessen).
    Auch Bananen brachte er mal von irgendwoher mit, an den Bericht kann ich mich noch erinnern. Das war zu Kriegszeiten ja "ein Fest".

    Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass meine Mutter bis heute soweit autonom leben kann und weit ab von irgendeiner Demenz ist. Ganz im Gegenteil: Sie kann nicht nur nach wie vor logisch denken und ihren Behördenkram etc. noch alleine erledigen (bis auf Computer-basierte Vorgänge, dabei braucht sie dann öfter mal Hilfe von mir, aber auch nicht immer), sondern hat auch bis heute das mit weitem Abstand beste Langzeit-Gedächtnis von uns allen in der Familie!

    Das hatte uns als Familie immer wieder verblüfft: Ich weiß nicht mal mehr, was ich vorgestern gegessen habe... und diese Frau erzählt dir Details aus den 60er und 70er Jahren auf den Tag genau, das ist absolut irre!
    Welche Klamotten sie an einem Tag trug, wo wie waren, was wir an bestimmten Tagen gegessen hatten, wer zu Besuch war, was ich in welchem Jahr als Kind zum Geburtstag bekam oder wo wir in Urlaub waren.
    Und all das lässt sich dann auch immer irgendwie belegen, spätestens wenn man alte Bilder heraus kramt.

    Dafür vergisst sie aber heute neuerdings viele aktuelle Dinge (und merkt das auch selber), das ist in den letzten 2 Jahren stärker geworden. Auch mit typischen Computer-Begriffen muss ich (spätestens bei Problemen oder Fragen) immer wieder neu bei Null mit ihr anfangen.
    Fragen wie "Was ist nochmal 'Browser' oder 'Desktop'?" oder "Wie ging das nochmal mit Weiterleiten einer E-Mail?" sind heute an der Tagesordnung.

    Klar, sie selber benutzt ja diese Begriffe nicht wenn sie am Rechner sitzt und auch mit E-Mails macht sie ja nicht so irre viel, daher vergisst sie das alles sofort wieder.
    Aber Orientierung in der Stadt, historische Daten, Alltagsabläufe und ihre Termine... all das klappt auch mit knapp 90 noch hervorragend bei ihr. :)

    Und letzten Mittwoch hatte ich mal wieder einen Ausflug mit ihr gemacht, auch das geht G.s.D. immer noch. Auch wenn sie sich inzwischen immer häufiger nach wenigen hundert Metern in Parks immer mal 10 Minuten hinsetzen muss (wenn eine Bank für mich "kommt", sie selbst kann ja überall auf ihrem Rollator sitzen).

    Aber die Strecken insgesamt verblüffen mich immer wieder, auch am Mittwoch wollte sie nach dem Kaffeetrinken eigentlich wieder nah Hause (zumal sie dann noch Einkaufen gehen wollte), aber kurz vorm Auto angekommen... wollte sie dann plötzlich doch noch in eine andere Richtung und wir gingen eine ländliche Straße zwischen den Feldern durch, bis irgendwann nur noch Schatten zwischen Bäumen kam. Hin und zurück locker noch mal mind. 1 bis 1,5 Kilometer.
    Und das Ein/Aussteigen ins Auto ist nicht mehr ganz einfach. Da muss ich sie öfter mal etwas "ziehen" und auch sonst geht das natürlich nicht mehr schnell.

  • Byron Katie ist eine herrliche Frau, und ich glaube, es gibt kaum jemanden, der das Leben so liebt wie es ist, wie sie es tut. Vor ein paar Jahren fragten sie Freunde der Familie nach dem Befinden ihrer Mutter:

    Quote

    Vor einigen Monaten war ich zu Besuch in Needles, der kleinen Stadt in Südkalifornien, in der meine Tochter lebt. Als ich mit ihr im Lebensmittelladen war, entdeckten mich alte Freunde der Familie, die ich jahrzehntelang nicht mehr gesehen hatte. »Katie!«, riefen sie und kamen strahlend auf mich zu. Sie umarmten mich, erkundigten sich nach meinem Befinden und fragten dann: »Und wie geht es deiner lieben Mutter?« Ich sagte: »Es geht ihr sehr gut. Sie ist tot.« Schweigen. Schlagartig war das Lächeln aus ihren Gesichtern gewichen. Mir war klar, dass etwas nicht stimmte, aber ich wusste nicht, was. Als ich mit Roxann den Laden verlassen hatte, wandte sie sich mir zu und sagte: »Mom, die Leute kommen nicht klar damit, wenn du so etwas sagst.« Das war mir nicht in den Sinn gekommen. Ich hatte nur die Wahrheit gesagt.


    Katie, Byron - Eintausend Namen für Freude: Leben in Harmonie mit dem Tao


    Jörg -- Das hört sich gut an, was du über deine Mutter schreibst.

    Die Kessler-Zwillinge waren auch in diesem Alter. Sie waren 89 und haben begleitende Sterbehilfe in Anspruch genommen. Ich verstehe nicht so ganz, wieso dies taten. Schade, dass sie nichts Schriftliches hinterlassen haben, wo sie ihre Gedanken aufgeschrieben haben.

    https://www.bild.de/news/kessl…-691b120458d2cfb625f5eca3

  • Interessant ist auch was Bashar zum Thema Tod sagt:

    Quote

    "Manche entscheiden sich nach dem Tod dafür:

    • Andere dimensionale Bereiche zu erkunden.
    • Innerhalb ihrer Zivilisations-Zeitlinie zu reinkarnieren, an jedem beliebigen Punkt, den sie wählen – Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft.
    • In völlig anderen physischen Zivilisationen zu inkarnieren.
    • Im nicht-physischen Bereich zu verweilen.

    Die Wahl liegt ganz bei Ihnen. Einige Ebenen der Manifestation mögen sich je nach Ihrem energetischen Zustand natürlicher oder zugänglicher anfühlen, aber es gibt keine Einschränkungen.

    Im Wesentlichen ist der Tod kein Ende; er ist eine Transformation. Er ist eine Erweiterung des Bewusstseins, die es Ihnen ermöglicht, in das unendliche Potenzial Ihres wahren Energiewesens einzutreten."

    Also, falls das wirklich möglich ist, innerhalb meiner Zivilisations-Zeitlinie an jedem beliebigen Punkt zu reinkarnieren (Vergangenheit oder Zukunft), dann glaube ich, dass ich mich entscheide im Berlin der 20er Jahre zu reinkarnieren.

    Habe neulich ein kurzes Video über diese Zeit gesehen. Da will ich hin. :) Die Zeit fasziniert mich irgendwie.
    https://www.youtube.com/watch?v=fNo9gABWyB0


    Natürlich wäre es auch sehr interessant völlig andere physische Zivilisationen zu besuchen. Eine Zeit lang im nicht-physischen Bereich zu verweilen ist bestimmt auch ziemlich abgefahren.

  • Das wäre nicht schlecht, wenn man wie hier beschrieben, Entscheidungshilfen bekommt. Man bekommt angeblich nach dem Tod eine kurze Rückschau auf sein Leben und auf andere Leben, die man bisher gelebt hat, so dass man sich leichter entscheiden kann, was man als nächstes in Angriff nimmt.

    Quote

    Im Allgemeinen werden Sie nach dem Tod eine umfassende Rückschau auf sich selbst erleben – nicht nur auf das Leben, das Sie gerade gelebt haben, sondern auch auf andere Leben, die Sie gelebt haben. Dies ermöglicht Ihnen, Muster in Ihren Entscheidungen und Schwingungsfrequenzen zu erkennen, was Ihnen dabei hilft, zu entscheiden, was Sie als Nächstes erleben möchten.


    Sie werden sich der nicht-physischen Wesen bewusst werden, die da sind, um Sie zu führen und Ihnen zu helfen. Sie können in Formen erscheinen, die Ihnen vertraut sind oder Ihnen Trost spenden, je nach Ihren Überzeugungen und Bedürfnissen. Zunächst mag die nicht-physische Realität der physischen Realität ähneln, da Sie an diesen Rahmen gewöhnt sind. Mit der Zeit erkennen Sie, dass die Physikalität lediglich eine Projektion des Bewusstseins ist, und Sie können beginnen, jede physische Form aufzulösen, wann immer Sie es wünschen.


    Bashar 101 Life-Changing Answers

  • Ich finde die Einstellung der Frau klasse. Ja, die meisten Menschen kommen wohl nicht klar damit, wenn man sagt "jetzt geht es ihr besser, dort wo sie ist".
    Aber sie hat ja recht damit. Spätestens Menschen, die an das ewige Leben (im geistigen Sinne der Seele) glauben, wissen aber was damit gemeint ist.


    und haben begleitende Sterbehilfe in Anspruch genommen. Ich verstehe nicht so ganz, wieso dies taten.

    Ja, ich hatte es direkt danach zufällig im Auto in den Nachrichten gehört. Dort war zunächst nur von "heute gemeinsam im Alter von 89 Jahren verstorben", was mich schon sehr wunderte - und in der nächsten Sekunde dachte ich auch sofort an gemeinsamen Suizid.
    Anders wäre das ja nicht vorstellbar, auch Zwillinge sterben nicht "zeitgleich".

    Aber laut einem Bericht wenige Stunden später war in den Medien die Rede davon, dass sie schon zeitlebens davon geredet hätten: "Wir wurden gemeinsam geboren (ok, mit kurzer Zeitverzögerung natürlich, Anmerkung von mir) - und wir wollen später mal auch gemeinsam sterben!".
    Demnach war das lange mit diesem Institut vorbereitet, das solche "Dienste" anbietet.

    Verstehen kann ich es auch nur bedingt, gutheißen nicht unbedingt. Aber letztlich müssen sie es (und sich selbst) selber verantworten und entscheiden. Ich möchte darüber auch nicht urteilen.

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