Reine Rohkost nach Wandmaker

  • Halli hallo, ich bin neu hier im Forum. Ich komme eigentlich aus der Vollwertkost, die ich knapp 40 Jahre gelebt habe und wo der morgendliche Frischkornbrei die Basis der Ernährung ist. Nun habe ich ein Buch von Helmut Wandmaker gelesen, der so ziemlich alles, was die Vollwertkost ausmacht, auf den Kopf stellt. Seit zwei Tagen probiere ich nun die reine Rohkost aus, mit 70% Anteil Obst und der Rest Gemüse. Gibt es hier jemanden, der Erfahrung mit der Ernährung nach Wandmaker hat und berichten kann, wie es ihm damit ergangen ist?


  • Ich mache jetzt seit 4 Wochen konsequent Früchte und Wildkräuter, aber weit auf dem Lande. Letztere haben die beste Heilwirkung, da noch ungezüchtet und das macht einen gehörigen Unterschied.

  • Halli hallo, ich bin neu hier im Forum. Ich komme eigentlich aus der Vollwertkost, die ich knapp 40 Jahre gelebt habe und wo der morgendliche Frischkornbrei die Basis der Ernährung ist. Nun habe ich ein Buch von Helmut Wandmaker gelesen, der so ziemlich alles, was die Vollwertkost ausmacht, auf den Kopf stellt. Seit zwei Tagen probiere ich nun die reine Rohkost aus, mit 70% Anteil Obst und der Rest Gemüse. Gibt es hier jemanden, der Erfahrung mit der Ernährung nach Wandmaker hat und berichten kann, wie es ihm damit ergangen ist?


    Ja schon. Wandmaker ist ja einer der früheren Autoren .. und hatte auch ein Geschäft mit viel Obst und Gemüse nebenbei .. und damals war noch nicht so viel bekannt wie es heute ist.


    Achte darauf, dass du Obst isst, das nicht zuviel Fruktose im Vergleich zu Glukose hast: Fruchtzucker zu Traubenzucker, dass wird dein Körper dir lohnen.
    Bei Wildpflanzen vor allem jene, von denen mehr essbar ist: In erster Linie sind da Malvengewächse besonders gut (natürlich noch anderes, aber als ersten Tipp) -> Malve, Eibisch, Linde, ..


    Und: Achte trotzdem auf genug Protein. Es gab inzwischen genug Rohis die in falsch verstandener Selbstwirksamkeit "nebenbei" ihr "Konto" an Muskeln "abgeräumt" haben und später nicht mehr so aufbauen konnten (je jünger, desto besser kann man aufbauen).

    Zu jener Zeit gab vieles noch nicht, mit dem heutzutage eine super Ernährung möglich ist. :Rainbow: :Heart: :malve:

  • Hm, von Wildpflanzen und Kräutern lese ich bei Wandmaker gar nichts. Er sagt ja eigentlich, man solle 70% Obst und 30% Gemüse zu sich nehmen und sonst nichts. Kein Getreide, kein Brot und keine Heilkräuter. Ich habe den Anteil Obst jetzt allerdings etwas reduziert und esse Obst nur noch zum Frühstück und mal zwischendurch. So richtig bekommt mir das ganze aber noch nicht. Der Kreislauf ist ziemlich im Keller. Seit heute esse ich daher wieder zwei Esslöffel frisch gemahlenen Hafer zusätzlich zum Frühstück.

  • Ja, ich wollte dir einen „Abschneider“ legen … und da selten beworben: Wildpflanzen wurden und werden selten in Supermärkten verkauft … weißt du über diesen (ergänzenden) Hintergrund zu Wandmaker?

    Auch Wildpflanzen haben abgesehen davon, Früchte … wie auch immer, vieles war „damals“ nicht bekannt.

  • Nein, ich habe nur sein bekanntestes Buch gelesen "willst du gesund sein...". Dort trifft er schon einige denkwürdige Aussagen, die mich nicht wirklich überzeugen. Aber gut, das Buch ist über 30 Jahre alt. Und ich wollte es einfach mal ausprobieren. Aber wie schon geschrieben, gut bekommt es mir nicht. Ich war eh schon sehr schlank mit 1,83m, 72 Kilo, bin ich heute morgen schon bei 66kg und fühle mich auch nicht gut (Kreislauf). Lange halte ich seine Kostform daher nicht mehr durch. Und ob es die Wildkräuter da wirklich rausreißen würden?


  • Nein, ich habe nur sein bekanntestes Buch gelesen "willst du gesund sein...". Dort trifft er schon einige denkwürdige Aussagen, die mich nicht wirklich überzeugen. Aber gut, das Buch ist über 30 Jahre alt. Und ich wollte es einfach mal ausprobieren. Aber wie schon geschrieben, gut bekommt es mir nicht. Ich war eh schon sehr schlank mit 1,83m, 72 Kilo, bin ich heute morgen schon bei 66kg und fühle mich auch nicht gut (Kreislauf). Lange halte ich seine Kostform daher nicht mehr durch. Und ob es die Wildkräuter da wirklich rausreißen würden?


    Da ist halt auch sehr die Frage wie deine bisherige Kost ausgesehen hat? Das man in der Umstellungsphase deutlich an Gewicht verliert das man dann (zumindest teilweise) wieder aufbaut ist normal. Ob nun der Umstieg von anderen Rohkostlehren zu Wandmaker auch so mit Gewichtsverlust begleitet ist kann ich nicht beurteilen.

  • Das dürfte auch stark vom individuellen Wesen, genauer seinem Stoffwechsel/Metabolismus, abhängen (ob und wie stark ab- oder zugenommen wird). Jeder Körper reagiert immer etwas anders auf Nahrung.

    Ich selbst neige z.B. seit jeher zur (sehr) guten Verbrennung, nehme daher unabhängig von der Kalorien-Zufuhr nicht zu und war immer sehr schlank.
    Wenn andere Leute das essen würden was ich früher an Portionen verdrückt habe, wären sie Ruckzuck das Dreifache von mir...
    Ich wurde oft für diese Eigenschaft "bewundert" bzw. "beneidet", dabei ist das gar nicht mal immer so gut.
    Zumal dann früher auch öfter so Sprüche wie "Du musst mal richtig was essen!" usw. kamen.

    Selbst in einer Klinik damals hatten sie wie gesagt sogar mit hochkalorischen Drinks und medikamentösen "Hungerverstärkern" (hatte ich doch eh schon mehr als genug, also Appetit) versucht und waren sich absolut sicher: "Also damit bekommen wir bei Ihnen in wenigen Tagen ein paar Kilo drauf, passen Sie auf!". Ich hätte sie fast ausgelacht, denn ich kannte meinen Körper besser. :D

    Und genau so kam es dann auch, die Versuche blieben erfolglos.... :D Ich hatte dort dann zusätzlich reingehauen (weil ich durch das Medi wirklich extremen Heißhunger bekam, der den ganzen Tag anhielt) und auch Mittags für zwei bis drei gestandene, kräftige Männer "Typ Holzfäller" gegessen (und dafür teils Sprüche kassiert), aber nach 1,5 bis 2 Wochen kamen gerade mal so 1,5 Kilo drauf! Und die waren Ruckzuck auch wieder runter...

    Ich will damit sagen: Jeder Körper reagiert anders auf derartige Ernährungsumstellungen, das kann man nicht verallgemeinern. :)
    Ein Anderer liest nur die fettgedruckten Schlagzeilen in der BILD-"Zeitung" und nimmt davon schon 3 Kilo oder mehr zu.

  • Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich vorher, und das seit 40 Jahren, mit immer mal wieder kurzen Ausflügen in andere Ernährungsrichtungen, mich vollwertig (Bruker) ernährt habe. In der Vollwertküche wird natürlich auch gekocht, aber der Rohkostanteil ist dort auch rel. hoch. Ich habe es immer so gemacht, dass ich morgens den dort üblichen Frischkornbrei, Mittags einen gemischten Salat und Abends etwas warmes, gegessen habe. An Milchprodukten wurde Käse, Butter, Sahne konsumiert. Schmand, Creme Fraiche, Eier etc. dann ggf. zum Kochen und Backen. Derzeit esse ich keinerlei Milchprodukte, keine Eier, auch Salz habe ich weggelassen und natürlich alles roh. Morgens einen Obstsalat, also anders als Wandmaker, der ja nicht mischt, sondern nur Mono futtert. Mittags dann einen rohen Gemüsesalat und Abends meist Gemüse roh und nicht zusammen. Also mal eine Mohrrübe, danach eine Gurke etc. Mit dem Gewichtsverlust könnte ich noch leben, aber ich fühle mich einfach schlapp und alles andere als fit. Der Kreislauf ist auch etwas im Keller. Sport traue ich mich im Moment gar nicht mehr. Zumindest keinen, der den Puls hochtreibt wie Joggen. Im Moment ist mein Fazit also eher desaströs und ich weiß nicht, wie lange ich das noch durchhalte. Seit gestern peppe ich den morgendlichen Obstsalat mit gemahlenen Hafer, Nüssen, Kakaonibs und Leinsamen auf. Den Rest des Tages dann wie oben beschrieben. Als nächstes werde ich wieder Hülsenfrüchte integrieren. Reicht es nicht, kommt wieder Vollkornbrot und Butter dazu. So zumindest mein Plan.


    Ach ja, fast das wichtigste vergessen, danke für die Rückinfos an alle! 🙏

    Edited 2 times, last by Ferry: Ein Beitrag von Ferry mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Lange halte ich seine Kostform daher nicht mehr durch

    Muss Du auch nicht. Nach 1-2 Wochen kannst Du wieder "normal" essen, das muss aber nicht gleich Burger oder Pizza sein. Aber so zum Beispiel Nussmilch oder Nüsse, oder Schüssel Salat mit frisch gepresstem Öl - dann fühlst Du dich bestimmt wieder besser.


    Ausserdem die im Supermarkt verkaufte Obstsorten sind nicht immer die beste Entscheidung.

  • Am Anfang meiner Rohkostzeit hatte ich das Buch von Wandmaker richtig gefeiert. Aber ich habe es dann bald entsorgt. Ganz schön unausgewogen, was der da schreibt.

    Der Wandmaker ist ja dann im Alter auch ganz schön krank geworden. Er sagte, das waren die Nachwirkungen von seiner Zeit in Kriegsgefangenschaft, aber ich denke, er ist eher wegen seine einseitigen Diät krank geworden.


    Auf Wikipedia steht folgendes:

    Quote

    Wandmaker veröffentlichte drei Bücher zu dieser Thematik. Sie sind durch einen Sprach- und Argumentationsstil gekennzeichnet, der an das Schrifttum religiöser Gemeinschaften erinnert. Der Autor unterschied in „Erlöste“ – das sind Rohköstler, die Wandmakers Richtung strikt befolgen – und „Verdammte“ – diejenigen, die einer anderen Richtung anhängen oder sich gar nicht von Rohkost ernähren.

    Da bin ich ja beruhigt, dass ich nicht zu den Verdammten gehöre. 😃😃

    Nein, das stimmt nicht, ich gehöre ja auch zu den Verdammten, weil ich seine Richtung nicht befolge. Ich mache ja Instincto-Rohkost. 😃


    Ein Instinkto-Rohköstler hatte Wandmaker mal einen Brief geschrieben.

    https://www.facebook.com/notes/2801141223503352/


    Wandmaker verteufelte ja sogar den Honig. 😈 Mannomann!


    Dann gab es früher im Instinkto-Magazin noch einen Leserbrief von jemanden, der mal die Wandmaker-Diät praktiziert hatte.

    https://www.facebook.com/notes/1792590674222401/

  • Das hatte ich ja ganz vergessen. Nach seiner schweren Nierenkrankheit hatte Wandmaker angefangen zusätzlich zu seiner Rohkost dampf gegarte Kartoffeln mit Budwig-Creme zu essen.


    Quote from Ferry

    Seit zwei Tagen probiere ich nun die reine Rohkost aus, mit 70% Anteil Obst und der Rest Gemüse.

    So etwas könnte ich nie praktizieren. Das ist doch viel zu viel Obst.

    Ich esse täglich zwei Mahlzeiten. Mittags Obst und abends ein Protein (Nüsse, Samen etc) und danach meist ein bisschen Lauch, dann gekeimten Buchweizen, danach Champions und dann Gemüse.

    Abends könnte ich auf keinen Fall nochmals Obst essen. Das wäre mir zuwider. Da würde ich auch völlig aus der Balance fallen.

    Ich glaube ein Ernährungsgleichgewicht ist wichtig um sich immer sehr wohl zu fühlen.


    Auf Facebook gibt es eine Fruitarier-Gruppe.
    https://www.facebook.com/groups/848839445195179

    Keine Ahnung, wie die so etwas praktizieren können. Das ist mir ein Rätsel.

    Und ob so etwas gesund ist, ist noch eine andere Sache.

  • Danke für deine ausführlichen Ausführungen. Ich habe die 100% Rohkost nach Wandmaker nun auch etwas abgewandelt und halte mich nicht mehr strikt daran. Es war ein Versuch und er ist gescheitert. Im Moment esse ich aber weiterhin keine Milchprodukte, keinen Salz und so gut wie nichts gekochtes. Strikt daran halten möchte ich mich aber nicht auf Dauer. Mein Ziel ist es, Morgens Frischkornbrei (mit Obst), unter der Woche Mittags und Abends Rohkost Gemüse in Form von Salaten. Dabei ein oder zwei Scheiben selbs gebackenes Vollkornbrot. Und am Wochenende dann auch mal Kochkost, damit man nicht ganz so ein Außenseiter ist. Zudem koche ich einfach gerne. Warum habe ich trotzdem Wandmaker ausprobiert und stelle etwas um? Wandmaker behauptet, das eine BPH (vergrößerte Prostata), an der ich leide, vom Getreide käme. Auch bei Walker habe ich das gelesen. Wobei Walker nicht explizit vom Getreide spricht, sondern als Ursache die Kochkost nennt. Ich habe zwei Bücher von Wandmaker gelesen. Die sind schon sehr ideologisch, das stimmt. Viele seiner Aussagen sind aus meiner Sicht sehr grenzwertig und wissenschaftlich auch nicht mehr haltbar. Aber ich bin grundsätzlich immer für Selbsversuch, als etwas einfach abzutun. Mir ist natürlich bewusst, dass man nach zwei Wochen kein aussagekräftiges Fazit abgeben kann, aber für mich scheint seine strikte Kostform nicht gut zu funktionieren.

  • Auf Wikipedia steht folgendes:

    Seine zitierten Aussagen klingen sogar eher nach "Sekte", nicht nach einer normalen "religiösen Gemeinschaft" (die nur nach der Bibel lebt).
    Das ist eher typischer Sekten-Guru Slang: "Wenn ihr schön tut was ich sage, allem Materiellen inkl. Geld entsagt (und das schön mir gebt) und meine Lehre haltet, gehört ihr zu den 'Erleuchteten', die 'da draußen' sind die 'Verblendeten, Verdammten'!".

    Es wird für mich immer äußerst schwierig, wenn eine einzelne Person behauptet (ja, vermutlich sogar irgendwann selber glaubt) "die einzig wahre Weisheit" zu besitzen - und den "Rest der Welt" darüber aufklären und zu "seiner Lehre" bekehren zu müssen... :rolleyes:

  • Naja, grundsätzlich bracht der Körper etwa 3 Wochen um sich auf die neue Kost einzustellen und etwa 3 Monate um sich umzustellen. Man kann aber auch langsam und schrittweise umsteigen, damit es eben nicht zu den genannten Reaktionen kommt.


    Zu empfehlen ist, gerade in der Zeit der Umstellung, viel zu Essen und viel (Wasser) zu trinken.

  • Na ja, das sind jetzt sehr spekulative Zeitvorgaben, die ja von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein dürften. Ich bin ja nicht ganz unbedarft an die Sache herangegangen, sondern habe vorher schon einen erheblichen Anteil an Rohkost gegessen. Wenn eine Kostform Monate benötigt, um sich daran anzupassen und sich wieder besser zu fühlen, dann taugt sie aus meiner Sicht einfach nichts. Wer auf Vollwertkost umsteigt, merkt z.B. innerhalb von drei Tagen eine Verbesserung der Verdauung, wenn er von der üblichen Zivilisationskost herkommt.

  • Na ja, das sind jetzt sehr spekulative Zeitvorgaben, die ja von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein dürften. Ich bin ja nicht ganz unbedarft an die Sache herangegangen, sondern habe vorher schon einen erheblichen Anteil an Rohkost gegessen. Wenn eine Kostform Monate benötigt, um sich daran anzupassen und sich wieder besser zu fühlen, dann taugt sie aus meiner Sicht einfach nichts. Wer auf Vollwertkost umsteigt, merkt z.B. innerhalb von drei Tagen eine Verbesserung der Verdauung, wenn er von der üblichen Zivilisationskost herkommt.

    Das hat nichts mit der Kostform zu tun, der Körper braucht etwa 3 Monate um (fast) alle seine Zellen zu erneuern, daher sollte man auch die Auswirkungen einer neuen Kostform zumindest auf diesen Zeitraum beobachten. Aber ich verstehe schon was du meinst, bei mir war es bei der Rohkostumstellung ganz anders, ich hatte schon nach wenige Tagen ein ungewohnt hohes Energielevel und mein Körper hat seine Körpermasse in Muskel umgebaut. Auch die Ausdauer wurde schnell besser. Ich war allerdings zuvor krankheitsbedingt auch "weit unten" mit der Energie und der Muskulatur. Was bei mir das Energielevel rasch erhöht hat war der Umstieg auf Intervallfasten 16/8 mit 2 Mahlzeiten täglich. Das bringt vielen Vorteile ganz unabhängig von der Ernährungsform.

  • Intervallfasten 16/8 mit 2 Mahlzeiten täglich. Das bringt vielen Vorteile ganz unabhängig von der Ernährungsform.

    Kann ich nur bestätigen. Bei mir aber mit 3 Mahlzeiten , 2 relativ kleinen und einer "üppigen", damit ich gut einschlafen kann. Wenn ich hungrig ins Bett gehe, kann ich nicht schlafen. Verstehe nicht die Leute, die um 18 Uhr zu Abend essen. Ich war in einer Familie, wo sie das Abendbrot schon zwischen 18 und 19 Uhr aßen. Und beim Fernsehgucken gab es Bier, oder Wein, oder Pralinen, oder Eis. Und dabei meinten sie, sie haben nur 3 Mahlzeiten am Tag

  • Wir essen üblicherweise auch so im Zeitfenster 18-19 Uhr die letzte Mahlzeit. Danach nur noch Wasser, wenn überhaupt. Mich stört das beim Einschlafen gar nicht, ganz im Gegenteil, mit vollem Magen einschlafen finde ich nicht entspannend.

  • Auch wenn Menschen unterschiedlich sensibel darauf reagieren, kann man als grobe Empfehlung sagen, dass man die letzte Mahlzeit möglichst spätestens so 2 bis 3 Stunden vor dem Schlafengehen einnehmen sollte. Daher sehe ich eine starre Uhrzeit wie z.B. "spätestens 18.00 Uhr", wie sie häufig zu hören/lesen ist, so pauschal nicht.

    Direkt vor dem Schlafengehen sollte man nichts mehr essen, egal wie früh oder spät es dann ist. Andernfalls hat einfach unser Verdauungstrakt nicht mehr genügend Zeit zum Verdauen. Zusätzlich arbeitet der Verdauungsapparat nachts langsamer als tagsüber. In der Folge können Einschlafprobleme, schlechter Schlaf und ein erhöhter Blutzuckerspiegel entstehen.

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