Welche seltenen Sorten Obst kann man in D anbauen?

  • Sehr cool, hätte ich nun in Deutschland mit dem Ertrag nicht unbedingt erwartet. :)

    Übrigens: Vor ner Stunde kam meine Anfang der Woche bestellte Pflanzenleuchte für meine Efeutute, die recht dunkel im Flur steht. Die verlor mir in letzter Zeit doch zu viele Blätter im Winter, sodass die Idee einer speziellen Lampe bei mir aufkam.

    Es gibt davon mehrere Versionen zu unterschiedlichen Preisen, jeweils mit 1, 2, 3 oder 4 Armen (biegsame Schwanenhälse aus Alu, sehr stabil wie es scheint).
    Ich hatte mich nach einiger Überlegung dann für die 3-armige Version entschieden, um eine "Rundum-Charakteristik" zu erzielen.

    Entgegen der Kundenrezensionen ist sogar doch ein USB-Steckernetzteil für das USB-Kabel enthalten, damit hatte ich gar nicht gerechnet. *freu*

    Ich wollte eigentlich schon ein älteres Smartphone-Netzteil dafür opfern, ist aber jetzt gar nicht nötig. Scheinbar hat der Hersteller auf die Kunden-Kritik reagiert und nun doch eines beigelegt. USB liefert ja als Basis-Nennspannung immer 5 Volt DC, man hätte also ein anderes verwenden können (hat aber längst nicht jeder übrig, auch bei mir war das eher Glück).

    Lange Rede, kurzer Sinn: Sowas macht mit Sicherheit auch Sinn für diejenigen unter euch, die selber Pflanzen, Gemüse, Beeren wie Tomaten usw. anbauen und der Standort evtl. zu wenig Sonnenlicht zum Wachstum liefert!
    Bei Bedarf kann ich ja gerne mal Fotos davon einstellen.

    Zur Funktion: Diese Leuchten bieten verschiedene Lichtmodi per Mini-Controller (meistens fälschlich "Fernbedienung" genannt, ist aber keine, da sie sich im Stromkabel direkt an der Leuchte befindet) sowie eine 3-stufige Timerfunktion (3, 9 oder 12 Stunden Brenndauer täglich), einen 10-stufigen oder wahlweise auch stufenlosen Dimmer (Taste entweder einzeln antippen oder gedrückt halten für stufenlos) und natürlich muss man den Timer nicht nutzen, sondern kann auch manuell (so wie ich) ein- und ausschalten.

    Die Lichtmodi haben folgende Funktionen und Effekte:

    Nur Rot = fördert die Keimung, Wachstum von Blüten und wirkt positiv auf die Photosynthese.


    Nur Blau = fördert das Wachstum von Blättern und Rhizomen (das sind meist "unterirdische", horizontal verlaufende Stränge, die Knoten bilden und u. a. das Überleben im Winter ermöglichen, Nährstoffe speichern und für neues Wachstum sorgen - bei Kurkuma oder Ingwer und Minze beispielsweise können sie auch verzehrt oder medizinisch genutzt werden).

    Rot + Blau = Violett = Schmalbandspektrum-Licht, kombiniert alle Eigenschaften und "bremst" zusätzlich das übermäßige Längenwachstum von Stängeln, die Pflanze schießt also nicht so in die Höhe, wird dafür aber insgesamt "kompakter" und unten fülliger, breiter.
    Sog. Internodien (das sind die Abstände zwischen den Blättern) werden dadurch kleiner und das bei Pflanzen häufige "Vergeilen" von Trieben und Stängeln wird durch das Vollspektrum vermindert/vermieden.
    Auch wird die Bildung von Anthocyanen angeregt, was die Farbe und das Aussehen von Früchten und Blättern verbessern kann.

    Alternativ könnte man natürlich auch spezielle Vollspektrum-Lampen (= Weiß) verwenden, sofern sie ebenfalls auch Rot/Blau-steuerbar sind und für Pflanzen geeignet sind.

    Durch den Dimmer bzw. die Helligkeitsstufen kann das Licht sehr gut an die Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzen angepasst und z. B. ein Verbrennen/Vertrocknen vermieden werden. Da muss man sicher anfangs etwas ausprobieren, was der Pflanze am besten bekommt.
    Ich habe heute nach Inbetriebnahme jetzt erstmal "Vollgas Vollspektrum" gewählt, werde aber i. d. R. dann stärker dimmen und dann immer mal zwischen Blau und Rot einzeln wechseln.

    Nachts eher gar nicht, da nachts nahezu alle Pflanzen auch ihre wohlverdiente Ruhephase für andere Prozesse benötigen. Und im Sommerhalbjahr werde ich sie wohl auch eher spärlich einsetzen, obwohl der Standort in der Ecke auch da eher dunkel ist (und sie eigentlich Halbschatten benötigt). Mal sehen, wie sie sich dann wieder entwickelt.

    Ich denke, mit zwischen ca. 17,- und 35,- Euro (je nach Art/Größe und Anbieter) lohnt die Anschaffung mit Sicherheit, wenn man selber Pflanzen zieht, anbaut und evtl. später auch etwas ernten möchte. :)
    Die meisten Kunden sind laut Rezensionen jedenfalls begeistert.

  • Kiwis sind, glaube ich, nicht selten in unseren Gärten, aber diese Fotos, die mir ein alter Freund aus Südwestdeutschland geschickt hat, sind phänomenal.

    Er hat ein paar 30-40 Jahre alte Kiwi-Sträucher im Garten und die haben dieses Jahr knapp 1.800 Kiwis getragen.
    Kann man sich ja kaum vorstellen!


    kiwis_ (1).jpgkiwis_ (2).jpgkiwis_ (3).jpg

    Ich habe Kiwis schon mal im Garten probiert zu kultivieren, also eine kleine Sorte. Diese war zweihäusig (also mind. 2 Pflanzen) .. leider hat es den Pflänzchen bei uns nicht so gut gefallen. Vielleicht probiere ich es mal an anderer Stelle nochmal.


    Sehr motivierend, zumal die Fotos aus dem Süden von Deutschland sind .. :garten:

  • Ich habe Kiwis schon mal im Garten probiert zu kultivieren,

    hatte ich auch vor paar Jahren 2 Pflänzchen gepflanzt. Dieses Jahr gabs 3 Früchte!!! so klein, wie ne Himbeere., sogar süß. Ich denke, ich mache etwas falsch. Man musste vielleicht die Büsche richtig schneiden so wie Weintrauben, sonst geht die ganze Kraft in Zweige und Blätter, und die Früchte fallen gleich nach der Blütenzeit ab.

  • Wir haben 4 von diesen "Bayern-Kiwis" an der Hauswand stehen. Früher hatten wir einen großen (doppelstrauch) der sich aber zu viel in das Dach verwachsen hat und den Garten auch zu viel beschattet hat, außerdem hat der schon viele Jahre keine Früchte mehr getragen. Von den 4 Jungen Sträuchern haben 2 im Vorjahr ganz schön getragen. Diese Kiwis sind leider doch sehr spätfrostgefährdet und sie brauchen viel Wasser, aber sonst habe ich sie echt gerne.

  • Wow! 1.800 Kiwis, das ist ja unglaublich… Es erinnert mich daran, dass alte Pflanzen manchmal einfach nur ein kleines Pflege-Ritual brauchen, um weiterhin produktiv zu bleiben, so wie kleine Traditionen, *EDIT: Werbe-Link entfernt * . Schon regelmäßiges Gießen oder das Entfernen alter Äste kann die Ernte total verändern. Und wenn die ganze Familie mitmacht, muss das richtig Spaß machen!

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