Produkte mit garantierter Rohkost-Qualität

  • Also Fallobst soll doch besonders gut sein, weil es vollausgereift ist und ich finde, die schmecken meist auch frisch und sehr gut. Außerdem, was Äpfel oder Birnen angeht, die fallen ja wohl so eher erst im Oktober oder November, dann gibt es hier eh nicht mehr so hohe Temperaturen.


    Warum sollte dennree ihre Produkte nicht erhitzen?. 99,9% der Biolmarktkunden sind sowieso Kochköstler.

    Mit dem erhitzen sind sie wahrscheinlich länger lagerungsfähig und sie schließen jedes Risiko von Insektenbefall aus.

    Ich würde das so verstehen, dass diese Produkte von Denree zwar erhitzt sind, aber nicht über 42 Grad. Obwohl, nach der Antwort von Alnatura bin ich mir da auch nicht mehr so sicher. Scheint, dass Mensch da doch sehr genau nachfragen sollte, denn Nordisch Roh hat ja Alnatura etwas anderes erzählt.

    Edited once, last by Champignon: Ein Beitrag von Champignon mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Finde ich persönlich auch. Selbst Bananen müssen bei mir noch einige Tage liegen, wenn sie frisch und halb-grün aus dem Verkauf kommen, sind sie mir viel zu fest, hart und auch nicht so intensiv.
    Erst wenn die ersten kleinen braunen Stellen kommen, werden sie weicher und auch noch etwas süßer. :)

    Bei Fallobst ist es ähnlich. Als Kind hatte man ja auch häufig genau die aufgehoben.

  • Also Fallobst soll doch besonders gut sein, weil es vollausgereift ist und ich finde, die schmecken meist auch frisch und sehr gut. Außerdem, was Äpfel oder Birnen angeht, die fallen ja wohl so eher erst im Oktober oder November, dann gibt es hier eh nicht mehr so hohe Temperaturen.

    Ja Fallobst ist am besten und schadet den Zähnen auch nicht.

    Frühe Apfelsorten fallen ab Anfang August (Klarapfel) bzw Anfang September (Jakob-Fischer).



    Selbst Bananen müssen bei mir noch einige Tage liegen, wenn sie frisch und halb-grün aus dem Verkauf kommen, sind sie mir viel zu fest, hart und auch nicht so intensiv.
    Erst wenn die ersten kleinen braunen Stellen kommen, werden sie weicher und auch noch etwas süßer. :)

    Angeblich sollen Bananen auch erst in diesem Zustand bei K... helfen.

    Edited once, last by Himbeere: Ein Beitrag von Himbeere mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Ich würde eher sagen, bei Leuten, die schon Bio kaufen, ist Rohkost inzwischen schon ein zusätzliches Qualitätsmerkmal. Was mich mehr wundert, wenn Bio Produzenten behaupten, oder es mag ja auch stimmen, dass ein Produkt Rohkost ist, warum sie es dann nicht als solches deklarieren? Vielleicht ist es ihnen auch nicht bewußt, dass es für einige ein Kaufargument ist.

  • Vielleicht ist es ihnen auch nicht bewußt, dass es für einige ein Kaufargument ist.

    Vermutlich das, weil sie die Relevanz gar nicht auf dem Schirm haben. Bei Obst & Gemüse oder Eiern im Supermarkt schreibt ja auch niemand dran "das ist alles roh".
    Es wird vermutlich einfach vorausgesetzt, dass das a) bekannt ist und b) diese Information wahrscheinlich eh niemanden interessiert.
    Es sei denn es handelt sich um einen Händler/Versender, der sich speziell an Rohkost-Kunden richtet, dann aber auch andere Produkte zusätzlich anbietet.

  • Vermutlich das, weil sie die Relevanz gar nicht auf dem Schirm haben. Bei Obst & Gemüse oder Eiern im Supermarkt schreibt ja auch niemand dran "das ist alles roh".

    Ich würde eher sagen, dass alles, was ein gewisses "Regalleben" hat, vorher erhitzt bzw pasteurisiert wurde.

    Mein Beispiel Nüsse in der Schale! von Alnatura, wie bereits erwähnt.

    Alle Nüsse wurden pasteurisiert, um Schimmelbildung zu verhindern.


    Ergänzung: Die bereits geschälten Nüsse (alle Sorten) sind natürlich auch pasteurisiert.

  • Ja, bei Nüssen kann das natürlich sein bzw. kann ich mir auch gut vorstellen. Gerade bei den abgepackten (und geschälten) geht es ja auch gar nicht anders.
    Die würde ich dann auch möglichst aus anderen Quellen beziehen oder, wenn möglich, sogar selber ernten. Ok, die Möglichkeit haben sicher die Wenigsten. Aber da gibt es ja sicher spezielle Versender, die "erntefrische" Ware verkaufen.

  • Ja, bei Nüssen kann das natürlich sein bzw. kann ich mir auch gut vorstellen. Gerade bei den abgepackten (und geschälten) geht es ja auch gar nicht anders.
    Die würde ich dann auch möglichst aus anderen Quellen beziehen oder, wenn möglich, sogar selber ernten. Ok, die Möglichkeit haben sicher die Wenigsten. Aber da gibt es ja sicher spezielle Versender, die "erntefrische" Ware verkaufen.

    Klar geht es anders, Nüsse in Rohkostqualität werden gerne "Druckentwest", das bring auch eine 100% ige Schädlingsfreiheit und braucht keine hohe Temperatur. Ganz Naturbelassen sind sie dann halt auch nicht mehr, aber ob sie davon irgendwie beeinträchtigt werden konnte mir noch keiner beantworten.

  • , bei Nüssen kann das natürlich sein bzw. kann ich mir auch gut vorstellen. Gerade bei den abgepackten (und geschälten) geht es ja auch gar nicht anders.
    Die würde ich dann auch möglichst aus anderen Quellen beziehen oder, wenn möglich, sogar selber ernten. Ok, die Möglichkeit haben sicher die Wenigsten

    Du meinst, die Möglichkeit frische Nüsse zu ernten haben die wenigsten Rohköstler?

    Die einzige, winzige Gruppe der Bevölkerung, die sich so bewusst ernährt und so sehr auf Qualität und Frische schaut wie niemand sonst?


    Wenn Deine Vermutung stimmt, dann würde das ja bedeuten, dass nur die wenigsten Rohis Zugang zu einem (eigenen) Garten mit Haselnusssträuchern haben.


    Ist das so?


    Möchte nicht jeder, der die Erkenntnis gewonnen hat, dass man sich mit bester Rohkostqualität aus dem Garten versorgen kann, Schritte unternehmen um einen anzulegen oder zu erwerben?

  • Wenn Deine Vermutung stimmt, dann würde das ja bedeuten, dass nur die wenigsten Rohis Zugang zu einem (eigenen) Garten mit Haselnusssträuchern haben.


    Ist das so?

    Ob das statistisch so ist, kann ich nicht beurteilen. Ich denke da aber an die vielen Ballungsräume, längst nicht Jeder wohnt "ländlich".

    Ein Haselnussstrauch ist ist sicher kein Problem, hatten wir in meiner Kindheit und Jugend (trotz Stadt) auch im Garten. Aber da wohnten wir auch in einem ländlichen Stadtteil, der "Nobel-Gegend" hier und hatten im 2-Familien-Bungalow einen relativ großen eigenen Garten (der in der Mitte allerdings hauptsächlich aus einer Rasenfläche bestand und nur an den Rändern und zur Terrasse hin großzügig bepflanzt war).

    Aber es gibt ja noch reichlich mehr Nusssorten als nur Haselnüsse und vermutlich wächst nicht mal alles davon in unseren Gegenden. Sowas hatte ich hauptsächlich vor Augen. :)

    Und dann gibt es noch reichlich Arten, die zwar gemeinhin fälschlich als "Nuss" bezeichnet werden, es aber in Wahrheit gar nicht sind, da sie entweder zu den Hülsenfrüchten, Kapselfrüchten oder Steinfrüchten gezählt werden. Bekannteste Vertreter sind sicher die Erdnüsse, Walnüsse, Pistazien und Cashew.
    Die werden bekanntlich oft fälschlicherweise als "Nuss" bezeichnet, sind aber streng genommen im botanischen Sinne keine (wobei nach neueren "Erkenntnissen" die Walnuss inzwischen auch zu den Nüssen gezählt werden kann, aber eigentlich ist sie eine Steinfrucht).

  • Aber es gibt ja noch reichlich mehr Nusssorten als nur Haselnüsse und vermutlich wächst nicht mal alles davon in unseren Gegenden. Sowas hatte ich hauptsächlich vor Augen. :)

    Wenn ich es schaffe in meiner "rauen" Gegend Haselnüsse, Walnüsse und Esskastanien anzubauen, dann sollte es im restlichen Deutschland auch möglich sein. 😊


    Ich hoffe, dass sich mehr Leute das zutrauen und anfagen zu gärtnern.

    Mit Permakultur ist das ziemlich einfach.


    Wer Tipps haben möchte darf sich gerne bei mir melden.


    🍇🍎🍏🍐🍑🍒🍓🫐

  • Ich würde eher sagen, dass alles, was ein gewisses "Regalleben" hat, vorher erhitzt bzw pasteurisiert wurde.

    Mein Beispiel Nüsse in der Schale! von Alnatura, wie bereits erwähnt.

    Alle Nüsse wurden pasteurisiert, um Schimmelbildung zu verhindern.


    Ergänzung: Die bereits geschälten Nüsse (alle Sorten) sind natürlich auch pasteurisiert.

    Dann hätte mich der Kundenservice von DM aber angelogen, die haben mir garantiert, dass u.a. ihre Bio Haselnusskerne, Walnüsse und Mandeln nicht über 42 Grad behandelt wurden. Die tel. Kundenbetreuerin brauchte eine Weile, bis sie die Unterlagen fand, also das war dort auch dokumentiert, anscheinend.

  • Dann hätte mich der Kundenservice von DM aber angelogen, die haben mir garantiert, dass u.a. ihre Bio Haselnusskerne, Walnüsse und Mandeln nicht über 42 Grad behandelt wurden.

    Danke! Das ist sehr interessant zu wissen!

    Vielleicht haben sie ja tatsächlich ein anderes System, um die Nüsse von Schimmel und anderem zu bewahren?

    "Druckentwesung"?


    Die Gretchenfrage bleibt, kannst Du einen Unterschied heraus schmecken zwischen den gekauften und den zuhause in der Sonne getrockneten Nüssen?


    Alle meine Freunde, denen ich Nüsse zum selbst knacken angeboten habe, beteuern, dass der geschmackliche Unterschied enorm ist. 🌰🌰🌰


    Wie ist denn Deine Erfahrung damit?

  • Ich kann schon geschmacklich unterscheiden zwischen "Eigenernte" und Regalnüssen, sagen wir so. Natürlich werden die Regalwaren erhitzt, oder anderweitig haltbar gemacht, das ist ausser Frage. Mein Vergleich -Beispiel wären dann die Walnüsse: die aus eigener Ernte schmecken intensiver und etwas herber, als die Walnüsse aus dem Supermarkt.

  • die Walnüsse: die aus eigener Ernte

    Die sind glaube ich auch von der Konsistenz her etwas anders, irgendwie etwas "weicher", oder? Zumindest hatte ich in der Jugend mal den Eindruck, als ich mal selbst-geerntete aß. "Intensiver" auf jeden Fall, das kann ich bestätigen.

    Meine Mutter isst gerne und häufiger Nüsse (gerade auch Walnüsse), aber die kommen dann meist aus dem Supermarkt oder anderen Läden.
    Mir sind sie meistens etwas "zu hart" und auch geschmacklich mochte ich sie nie sonderlich. Kann man "mal" machen... aber oft brauche ich die auch nicht.

    Als Kind war das aber Ritual zur Nikolaus- und Weihnachtszeit. :) Da gehörte noch der obligatorische "Nussknacker" in der Schale dazu. :D
    Vielleicht habe ich in den Jahren auch zu viel von dem Zeug gegessen und dadurch eine gewisse Apathie dagegen entwickelt, keine Ahnung.
    Walnüsse, Haselnüsse, das volle Programm war damals "Standard" in rauen Mengen.

  • Meine Mutter isst gerne und häufiger Nüsse (gerade auch Walnüsse), aber die kommen dann meist aus dem Supermarkt oder anderen Läden.
    Mir sind sie meistens etwas "zu hart" und auch geschmacklich mochte ich sie nie sonderlich. Kann man "mal" machen... aber oft brauche ich die auch nicht.

    Das ging mir mit den gekauften Walnüssen auch sehr lange genauso! Die ersten paar male, als mir hier Leute Walnüsse von ihrem eigenen Baum angeboten haben, da habe ich immer abgelehnt mit der Begründung, dass ich Walnüsse generell nicht so mag.


    Irgendwann habe ich dann so eine selbst geerntete Walnuss probiert und war ganz überrascht, wie lecker die war.


    Seither habe ich meine Einstellung dazu revidiert. 😊

  • Kann ich mir vorstellen. :)
    Das ist ja mit vielen Naturprodukten ganz ähnlich. Auch frisch gelegte Eier direkt vom Bauernhof sollen ja häufig anders schmecken als die aus dem Supermarkt.
    Was ich persönlich mangels direktem Vergleich aber weder bestätigen noch dementieren kann. Vielleicht spielt da manchmal auch etwas Einbildung rein, mag sein.

    Was ich aber definitiv weiß, ist, dass es bei Milch tatsächlich so ist. Das konnte ich als Kind im Urlaub testen, als ich direkt auf einer Alm welche bekam. Das ist ein völlig anderes Produkt als die pasteurisierte aus dem Laden - und auch mein Vater konnte das aus seiner Kindheit bestätigen.
    Dagegen ist gekaufte Milch regelrecht "wässrig".
    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das auch bei (unbehandelten) Nüssen aus frischer Ernte ganz ähnlich ist.

    Auch Beeren direkt aus dem Garten schmecken oftmals etwas anders als die aus dem Supermarkt. Da habe ich quer durch alle Kategorien früher einen sehr guten Vergleich gehabt. Da sind auch Früchte nicht gespritzt oder sonstwie chemisch behandelt und das ist schon ein Riesenunterschied. Noch mehr "Bio" geht dann schon gar nicht mehr. Sie wachsen, werden geerntet und gut ist.

    Wenn sich die Vögel einen Teil davon holen, ist das auch ok. Die wollen auch leben. :) Und in einem "gesunden Biotop" gibt es auch nicht übermäßig viele Schädlinge. Dass mal eine komplette Ernte "völlig kaputt" ist, habe ich glaube ich bei meinem Opa früher nie erlebt. Da war trotz "Nicht-Behandlung" (mit Gift) trotzdem immer alles in Fülle vorhanden. Wenn es wirklich mal "schlimm" wurde in einem Jahr, hat er eher "natürliche Barrieren" gebaut. Mit einer Sprühflasche auf dem Rücken und Gift-Fläschchen habe ich ihn dort nie gesehen, sowas gabs gar nicht.
    Das machte eher unser Hauswirt bei bestimmten (Zier-)Pflanzen bei uns zuhause, oder manchmal auch mein Vater.

  • Auch Beeren direkt aus dem Garten schmecken oftmals etwas anders als die aus dem Supermarkt.

    Nicht nur oftmals sondern immer!!!


    Der Grund, warum ich von der Stadt wieder zurück bin aufs Land war genau das!


    125 g Himbeeren bei Alnatura gekauft. In Plastik verpackt und auf Noppenfolie "aufgebahrt". Die schmeckten wie tot.


    Absolut gar kein Vergleich mit sonnenwarmen, frisch geernteten Himbeeren! 😊

  • Bei Tomaten merke ich das auch ganz deutlich, selbst wenn ich beste Demeter Tomaten im Bioladen kaufe, die aus einem eigenen Garten sind immer besser. Ich denke, das liegt aber auch daran, dass kommerziell angebautes mehr oder weniger aus Monokulturen stammt im Gegensatz zu Eigenanbau. Das trifft sicher auch bei Walnüssen zu und vielleicht sind es auch oft ursprünglichere Sorten aus Wild-Ernte oder eigenem Garten. Klar, selbst gesammelte Walnüsse sind, wenn vernünftig getrocknet, härter, wie die aus dem Supermarkt, schmecken intensiver und sättigen schneller. Qualitativ würde ich sagen liegen ungeknackte Nüsse aus dem Bioladen in der Regel ungefähr in der Mitte zwischen geknackten verpackten Walnüssen und Eigenernte, obwohl, ich habe auch schon ganze Walnüsse gekauft, die waren echt gut. Leider waren bei uns um die Ecke die letzten beiden Jahre die (wild wachsenden) Walnüsse von einer Krankheit befallen, oft total schwarz aussen und die Bäume trugen auch nicht so viel. Aber essbar sind die trotzdem und ich hatte auch einiges gesammelt. Na ja, einige waren definitiv gut, bei einigen war ich mir nicht so sicher, ob sie nicht leicht verdorben waren. Nun, wenn sie hinüber oder ranzig sind, dann schmeckt man das ja schon deutlich.

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