Erntesaison Sommer/Herbst 2022

  • Ja, Tintling-Art im Auflösungsstadium. Wurden früher tatsächlich als Quelle für Schreib-Tinte verwendet.
    Die Gruselstimmung bzw. Andersweltstimmung macht vermutlich die Musik. Hat Bruno Coulais aber damals für Microcosmos - Das Volk der Gräser komponiert.


    Momentan teste ich mich vorsichtig an die gefundenen Pilze heran. Also an den Rohverzehr.

    00:42 schlechtes/farbloses Foto eines Rotfußröhrlings, davon hab ich schon zwei Stück roh gegessen. Zwar jeweils nur ein Stück, aber war angenehm im Geschmack und es gab keine Nebenwirkungen


    01:10 Cyclamen purpurascens, hab ich nicht gekostet ;)

    01:21 Parasol, hab ich schon ein paar Mal roh gegessen, sehr schmackhaft, aber war glaub ich immer nur ein halber

    01:26 Langstielige Knoblauchschwindlinge, sollten laut Literatur nur in kleinerer Menge (als Würzpilz) verwendet werden, sehr leckeres, knoblauchartiges Aroma, da reicht echt ein kleiner für ne große Salatschüssel, grad einen gegessen, mal schauen . . . falls ich die nächsten Tage nix mehr schreib, wars doch nix ;)

    01:45 Quendel


    02:00 Totentrompete aka Herbsttrompete, ganz heißer Tipp! praktisch unmöglich mit was anderem/giftigem zu verwechseln, getrocknet zB auch als Würzpilz zu verwenden, hab heute zu Beginn des Abendessens ca. 2 getrocknete pur gegessen, sehr guter Geschmack, scheint gut roh zu gehen und vermutlich auch in Menge, nächstes Mal probier ich dann mehr.

    Aber bei Pilzen muss man glaub ich besonders drauf achten, keine schlechten Kombinationen bei der Mahlzeit zu machen.
    Hatte vor Jahren mal schlechte Erfahrung gemacht, als ich hinterher noch Tomaten gegessen hab. Hat (bei mir zumindest) nicht funktioniert, kam mir in verkehrter Richtung oben wieder raus . . .

  • Aber bei Pilzen muss man glaub ich besonders drauf achten, keine schlechten Kombinationen bei der Mahlzeit zu machen.
    Hatte vor Jahren mal schlechte Erfahrung gemacht, als ich hinterher noch Tomaten gegessen hab. Hat (bei mir zumindest) nicht funktioniert, kam mir in verkehrter Richtung oben wieder raus . . .

    Pilze:

    Bisher esse ich eher Minimengen bei Pilzen. Gerade noch die Steinpilze immer wieder (1 Pilz reicht mir meist), wenn Saison ist. Die würde ich gerne selber finden können. Diese auch gerne getrocknet, eingeweicht, in gedörrten Wraps.

    Champignons locken mich ja weniger, obwohl die ganz "in" sind für einen "Burger-Effekt" in der Rohkost-Szene.

    Im Zweifel bei Pilzen, oder generell zur Reduktion der "Dosis" würde ich ggf eher die Haut oben abziehen, soweit ich gelesen habe, sind dort die meisten unbekömmlichen Stoffe enthalten


    Paradeiser/Tomaten:

    Mit Tomaten vom Naschmarkt hatte ich einmal ein kurioses Erlebnis. Da dachte ich gar nicht daran, das die auch sehr unbekömmlich sein könnten (Nachtschattenartige). Eine Sorte, die extrem nach Tomate roch, aber ich hatte dennoch irgendwie den Eindruck, das sie nicht reif sei. Ich weiß nicht mehr, ob sie als grün-reife Sorte verkauft wurde oder ob der Eindruck aus einem anderem Grund seltsam war. Der ganz tolle/kostenintensive Shop am Naschmarkt, weiter Richtung Zentrum - ich dachte, da kann ja nix sein.

    Der Geruch und Geschmack war extrem intensiv. Ich glaube, diese Sorte war speziell gezüchtet. Ein paar (nicht arg viel) aß ich gleich.

    Wenige Stunden später war ich bei einem Friseur Haare waschen und schneiden und mir war sooo übel, das ich mich dort übergeben musste. Das ist extrem selten bei mir und die Ursache waren diese .. Tomaten gewesen. Der Rest wanderte auf den Kompost.


    Ich habe immer noch ein paar Paradeiser im Garten, aber es ist ja auch relativ warm derzeit ..


    Weintrauben - letzte Sorte bei mir:

    Die letzten reifen Früchte bei mir hier sind die Isabella Weintrauben. Manche mögen diese gar nicht, ich dafür sehr. Wobei sie länger hängen müssen, damit sie ihr Aroma voll entwickeln und auch Süsse haben. Mit solchen Trauben hatte ich mich auch einmal überlastet, als ich Schälchen kaufte und auf einmal aß .. ich war so überzuckert, dass ich auf der Damentoilette damals im Büro einige Liegestütze machen musste, damit es mir wieder gut ging, das vergesse ich nicht so leicht. Aber seit der eigene Rebstock trägt, suche ich nicht mehr am Markt sondern esse in kleinen Mengen einfach die größeren Trauben runter.


    Dieses Foto ist von diesem Wochenende - die Blätter sind schon bald ganz weg aber die Trauben reifen noch fertig.


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