Gartensaison

  • War das nicht bekannt?

    Andersrum ausgedrückt: Die meisten Privatpersonen messen völlig falsch (und manche

    Danke, Jörg! Offenbar war das einigen Gärtnern bisher nicht bekannt. Deshalb auch so viele Verluste bei empfindlichem Gemüse.


    Wenn man die Bodenfrostgefahr wissen möchte, dann sollte man sich speziell danach erkundigen.


    Oder man geht auf Nummer sicher wie die alten Gärtner in Thüringen und pflanzt die heiklen Dinge erst Mitte Juni ins Freiland. 👍

  • Wie aus vielen Kommentaren zu dem o.g. Video der Gemüsekistegärtner hervorgeht haben die Leute wohl dieses ständige Wiederholen des Begriffs "Klimaerwärmung" so verinnerlicht (NLP?), dass sie sich Bodenfrostgefahr ab der dritten Maiwoche nicht einmal mehr vorstellen können.


    Wir Hobbygärtner sehen die Realität und lernen.


    So empfindliche Pflanzen wie zum Beispiel Tomaten habe ich persönlich seit Jahren nicht mehr angebaut.


    Sven schreibt, dass ihm von Tomaten die Füße anschwellen. Sie sind außerdem entzündungsfördernd und mein Zahnarzt sagte, dass sie den Zahnschmelz einfärben.


    Die Kürbispflanze, die ich vor 2 oder 3 Jahren um den 20. Mai herum ausgepflanzt hatte, die hat sich wegen der Kälte an den Boden geduckt und hat Wochen gebraucht, um endlich in Gang zu kommen.


    Seitdem warte ich bis Juni. ☀️


    Ich baue solche Sachen auch nur an, damit der neu geschaffene Boden bedeckt ist und ich verschenke die Früchte. Danach werden Bäume und Sträucher gepflanzt, die Früchte tragen und mit der Zeit entsteht dann ein kleiner Waldgarten. 😃

  • Zur Abwechslung mal wieder etwas Positives 😃


    Der Flieder, der im Schatten hinter der großen Birke gepflanzt wurde, der blüht noch immer! Er hat auch viel mehr Blütentrauben als diejenigen, die in der Sonne wachsen.


    Obwohl es heißt, dass man Flieder in der Sonne und im Halbschatten pflanzen kann, sieht der im Vollschattten am besten aus und blüht ein paar Wochen länger! 😃

  • Ja, hier habe ich in letzter Zeit auch viel Flieder wahr genommen. :) Auch über längere Zeit. Offenbar mögen sie auch mehr Schatten bzw. Halbschatten.
    Die, die unterwegs in der prallen Sonne standen, waren meist auch kleiner und nicht so "ergiebig".

  • Ich habe Gurken nachgekauft. Die Serie heißt Datschenstolz. Finde ich ein cooler Name.

    Datschen - so nannte man die Gärten in der DDR.


    Datschenstolz_gurke.jpg


    Außerdem habe ich noch Frilands Agurk Burpless gekaut. Die Beschreibung war alles auf dänisch. Ich kann ja so gut dänisch. :rolleyes:

    Scheinbar eine seltene Sorte.

    burpless_tasty_gurke.jpg


    Dann habe ich noch ein paar Gurken "Tanja" in Direktsaat ausgesät. Ich denke auf dem Acker ist Direktsaat das beste.

    "Sonja" hatte ich vor 4 Jahren mal ausprobiert. Die sind Anfang August alle kaputt gegangen. (Mehltau).

    Meine ganzen mehltauresistenten Sorten (Akito, Diamant, Loustik) haben den kühlen Mai und den heftigen Wind auf dem Acker leider nicht überlebt.

    Das Vlies habe ich viel zu spät drüber gelegt.

  • Wenn ich abends zum Acker laufe, dann kommt davor eine Autobahnbrücke. Kurz davor setzte ich mich zur Zeit an den Rand des Gehwegs und esse zu Abend.

    Da kommen Jugendliche vorbei und bieten mir eine Zigarette an. 🚬 Da kam ein Mann und fragte ob ich eine Flasche Bier will. Gestern war Stau und da war ein Wohnmobil vor mir und sie reichten mir eine halbvolle Packung Tabak aus dem Fenster. 🚐

    Vorgestern kam ein Radfahrer vorbei. Er kam gerade vom Einkaufen, hielt an und fragte ob ich Bananen will. 🍌


    Ich bin natürlich Nichtraucher, aber was einem nicht so alles passiert. 8o


    Der Acker hat einige Vorteile zum Schrebergarten. Es gibt keine Schnecken und keine Stechmücken.

    Aber es gibt jede Menge Maikäfer, und die attackieren mich immer bei Sonnenuntergang. Die haben so ein tiefes Brummen. Die landen auf meinem Kopf und fliegen sogar hinten ins T-Shirt rein. 🐞 :huh:



    🪲 Warum Maikäfer in der Dämmerung so aktiv sind:

    1. Dämmerungsflieger:

      Maikäfer sind in der Abenddämmerung besonders aktiv. Das ist ihre Flugzeit zur Paarungssuche, meist im Mai/Juni, und genau dann fliegen sie wild umher.

    2. Anziehung durch Bewegung und Silhouetten:

      Sie orientieren sich nicht besonders gut und reagieren auf große, dunkle Formen – wie Menschen. Wenn du dich bewegst, halten sie dich vielleicht für einen Baum oder etwas anderes, auf dem sie landen könnten.

    3. Sie sind schwerfällig:

      Maikäfer sind nicht besonders wendige Flieger. Wenn sie in deine Richtung fliegen, wirken sie wie kleine Flugpanzer – aber sie wollen dich nicht beißen oder stechen. Es ist einfach Zufall und ihre Trägheit.

    💡 Was kannst du tun?

    • Trage helle Kleidung, das macht dich weniger auffällig.

    • Beweg dich langsam und vermeide hektische Gesten (das zieht sie eher an).

    • Künstliches Licht meiden, wenn du draußen bist.

    • Bleib ruhig – Maikäfer sind harmlos und beißen nicht.

  • Ich habe mit den Pflanzen ausgemacht sie nur noch einmal im Monat zu gießen.

    Sie sind darauf eingegangen.

    Wirklich??? :D


    Ich giesse momentan 2 mal am Tag, aber einige Paprika-Pflanzen sind noch in Töpfen und stehen im Gewächshaus, und dort trocknen sie extrem schnell.

    Tomaten werden einmal in zwei Tagen gegossen, je nach Sorte. Meine russische "Ur-Tomaten", die ich von meinem Vater übernommen hatte und selber schon über Jahrzehnten pflanze, brauchen nicht so viel Wasser, die giesse ich einmal in 5 Tagen.

  • Ich habe gerade die Wettervorschau angeschaut:

    1 july - 38 Grad

    2 july - 39 Grad

    3 july - 39 Grad


    ...das wird lustig :)


    Meine russische "Ur-Tomaten", die ich von meinem Vater übernommen hatte und selber schon über Jahrzehnten pflanze, brauchen nicht so viel Wasser, die giesse ich einmal in 5 Tagen.

    Das ist bemerkenswert. Das spricht auf jeden Fall für die Sorte.

  • Wo hast du denn da nachgeschaut? In der Glaskugel oder im Kaffesud? ^^ Alles was über 4 Tage hinausgeht ist bei "Wettervorschau" einfach unseriös...

  • 4 Tage sind sogar schon ambitioniert. Fachlich spricht man von 2 bis maximal 3 Tagen, die man "seriös" vorhersagen kann (und selbst dabei gibt es immer noch verschiedene sog. "Wettermodelle", mit denen man rechnet).
    Alles andere sind lediglich reine "Trends", die sich permanent durch unzählige Faktoren noch ändern können.

    Ich habe diesen ganzen "Mist" ja selber mal durch die Fliegerei lernen müssen, "Meteorologie" gehört zu den Hauptfächern in der Piloten-Ausbildung.
    Und daher weiß ich auch, dass selbst sogar die berühmten engflächigen 2-Stunden Vorhersagen des Flug-Wetters oft nur "peng" sind und einen ganz andere Bedingungen erwarten.

    Das ist auch der Grund, warum jeder Pilot selber in der Lage sein muss, das lokale Wetter zu berechnen und das ebenso gelernt hat wie ein Diplom-Meteorologe (schwieriges Fach!).
    Ich lache immer, wenn z.B. meine Mutter mit 16-Tages Vorhersagen aus dem Internet ankommt. :D
    Ich selbst ziehe mir lieber die reinen Roh-Daten von Spezialseiten und liege mit der eigenen Berechnung dann "komischerweise" zu 98 % richtig, während sich die 1000 Wetterdienste im Internet dann aber gründlich vertan haben...

    Ich habe ihr z.B. am 1. Weihnachtsfeiertag vor einigen Jahren etwas Schnee gar nicht weit von uns versprochen. Sie war zunächst ungläubig. da die "offiziellen" Vorhersagen nur EINEN Tag vorher noch Sonne und sehr milde Temperaturen für den Tag angesagt hatten.
    Und was war? Wir fuhren nur wenige Kilometer in eine leicht bergige Gegend, und "voila"... dort waren bei Minusgraden sogar die Baumkronen weiß vereist und es lag oben der von mir vorhergesagte Schnee!
    Sie konnte es kaum fassen. :D Dabei war das nicht mal Mittelgebirge, sondern nur etwa 15 Kilometer von hier entfernt in der freien Natur.

    Da lagen sämtliche Wetterdienste für diese Gegend zu 100% daneben, sogar wenige Stunden vorher noch! Nur Jörg hatte es "erstaunlicherweise" Dank Rohdaten korrekt vorher gesagt. Man darf eben nicht nur mathematische Parameter, sondern muss auch etwas Erfahrung samt Windströmungen, Druckgefälle etc. dabei einfließen lassen.

  • Ich habe ja auf einem Acker 20 qm gemietet. Ich kann das alles nicht essen. Ich habe so ungefähr 35 Kohlrabi geerntet und nur einen davon gegessen.

    Dasselbe mit dem weißen Rettich. Ungefähr 25 Stück geerntet und keinen einzigen davon gegessen.

    Im Sommer reicht mir abends, was Gemüse anbelangt, Salat und Gurke. Diese Gurkensorte "Burpless tasty", die ich im Innenhof gepflanzt habe, erzeugt super tolle Gurken. Alle anderen Gurkensorten konnte ich vergessen.

    Auf dem Acker gedeihen die Gurken überhaupt nicht gut. Ich denke die müsste man dort mindestens alle 2 Tage gießen.


    Ich habe Gießdienst in einem Schrebergarten gemacht. Dafür konnte ich mir soviel Mirabellen und Pflaumen ernten, wie ich wollte.

    Oh man", ich esse seit einer Woche nur Pflaumen und Mirabellen!!!!

    Äpfel habe ich auch jede Menge geschenkt bekommen.

  • Gestern war bei uns auf dem Acker die Saison vorbei und heute ist großer Räubertag 🦹🏹 🥦

    Quote

    • "Räubertag": am 05.11.2025 darf "geräubert" werden. Das bedeutet, Gemüse, das noch in den Gärten steht, darf dann von jeder / jedem geerntet werden auf der ganzen Fläche.

    Ich hatte nur 20 qm gemietet, aber trotzdem konnte ich von dem ganzen Gemüse höchstens 30% essen. Das war einfach zuviel.

    Loben muss ich die Rote Beete. Die kann man ewig stehen lassen und sie schmeckt immer noch.

    Ich habe dann ende Juli hauptsächlich Endivien ausgesät, weil der im Herbst am besten wächst. Aber ich muss sagen, dass der Pflücksalat mir doch wesentlich besser schmeckt.


    Fast alles was gestern noch im Beet gestanden hat, habe ich mit nach Hause genommen( Lauch, Stangensellerie, Salat, Spitzkohl, Rote Beete, Wirsing, Schnittlauch, Petersilie, Sauerampfer, Grünkohl, Kohlrabi). Weiß gar nicht wo ich das alles lagern soll. Ich denke das reicht noch für die nächsten 3 Wochen.

    Ich habe auch eine Reihe Spitzwegerich gepflanzt. Aber das war eine Sorte mit ziemlich kleinen Blättern. Da muss ich mir für nächstes Jahr eine großblättrige Variante besorgen.

    Wirsing mag ich eigentlich nicht, aber gestern hatte ich mal von einem Kopf probiert und das schmeckte gar nicht schlecht.

    Überall auf dem großen Feld steht noch Wirsing.


    Gurken kann man auf dem Acker vergessen. Da ist es viel zu zugig und man müsste mindestens alle 2 Tage gießen.


    Die Kohlrabi und die Rettich sind mir verholzt. Da muss man wirklich sehr aufpassen und sie ja nicht zu spät ernten.

    Der Sauerampfer ist üppig gewachsen. Hat mir den ganzen Sommer über saure Blätter beschert.


    Morgen pflügt der Bauer alles um. 🚜

  • wow, was für Leckereien!

    Ich habe momentan auf meinem über 1000 Quadratmeter Grundstück nur die Paprika-Pflanzen, also das ist so ein Mittelding zwischen Paprika und Chili, die Hälfte ist süß, die Hälfte scharf, die Samen aus der Chili-Schotte von der Türke.

    Und die Rote Beten sind noch in der Erde. Das wars schon...

    Mit Lauch und Salat klappt es nicht so wirklich. Paar Kürbisse sind auch noch da. Und Grünkohl, die jünge Blätter für mein Abendbrot- Salat.

    Tomaten sind schon längst abgeerntet....

  • Das ist ja mal eine tolle Aktion. :) So kommt wenigstens nichts um (oder nur relativ wenig) und auch anderen Menschen ist damit noch gedient.
    So soll es sein.

    Wirsing mag ich persönlich recht gerne (ewig lange keinen mehr gegessen). Während ich von Kohlrabi und Rettich auch nicht gerade der größte Fan bin.
    Auch rohen Weißkraut-Salat habe ich immer ganz gerne gegessen, wobei das irgendwann wahrscheinlich zu viel war und ich den inzwischen auch nicht mehr so sehen kann.

    Grünkohl esse ich derzeit (ist ja ein typisches "Wintergemüse") wieder öfter und mag den nach wie vor. :)

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