1, 2 einfachst und schnellst zubereitbare Mahlzeiten?

  • Würde gerne mal Rezepte für ein, zwei nährstoffreiche Gerichte / Mahlzeiten erfahren, die mit einfach (vielleicht im normalen Supermarkt) erhältlichen Zutaten möglichst schnell und einfach zubereitet werden könnten.

  • Dabei geht es Dir vermutlich auch um rohe Speisen, oder? Sonst würden mir auf die Schnelle vermutlich zig einfallen, die Zutaten aus dem Supermarkt enthalten.


    Z.B. wären sonst Falafel eine sehr nährstoffreiche (Folsäure, Kupfer, Ballaststoffe...usw. ) Möglichkeit. Schnell gemacht und man dazu beispielsweise einen Avocado-Hummus vorbereiten und als Dip benutzen.

    Das alles wäre (mit etwas Übung in der Küche) in ca. 15-20 Minuten gemacht. :) Allerdings sind auch Falafel (aus Kichererbsen) nicht gerade "roh".

    Lieben Gruß

    Jörg


    Sollte tatsächlich mal ein Veganer zu Besuch kommen, mähe ich vorher den Rasen, damit er was zu essen hat. ;)

  • Es war eigentlich schon rohe Kost angedacht gewesen, vorrangig. Aber solange es ("gesunde") vegane Kost wäre, also auch mit Erhitzung, interessierte mich auch das sehr. Vegane, gesunde Kost ist ja auch, was ich anstrebe zu mir zu nehmen. Neben Rohkost. Also immer noch im "Umstellungsstadium".


    Auch alles, was man unbeaufsichtigt, also ohne Kontrolle, im Ofen machen kann, gefällt mir. Also ohne etwa, wie wohl beim Kochen, öfter danebenstehen zu müssen oder zu rühren.


    Falafel, schon oft gehört, klingt auf jeden Fall verdammt gut. Ist bestimmt etwas, das mir gutschmecken würde. Avocados aß ich - als Brotaustrich - in letzter Zeit auch öfter mal. Hummus, noch nie gegessen.


    Ah, ich drückte mich falsch aus, der Aufwand soll möglichst gering sein, die Zeit, in der Arbeitskraft nötig ist. Die Zubereitung / das Fertigwerden (ohne Eingriff / Kontrolle einer Person) könnte ruhig Stunden, gar viele dauern (wie etwas bei einem Teig, der geht).


    Und auch vorteilhaft wäre, wenn die Zutaten lange gelagert werden könnten, nicht innerhalb einer gewissen, kurzen Zeit verbraucht werden müssten. Z.B. bei einem Avocado finde ich es unangenehm, dass man (fals nicht entsprechend gekauft) man auf einen gewissen Reifegrad warten muss, damit er (so) schmeckt und wohl verarbeitbar wird, ab dem man ihn essen kann. Und nach gewisser, recht kurzer Zeit wohl, ist er gar nicht mehr gut. Aber das trifft wohl auf viele Obstsorten zu, fiel mir nur gerade ein, als Beispiel. Na ja, aber Obst ist ja auch wichtig, also das nicht unberücksichtigt lassen deswegen.


    Gut wären auf jeden Fall wohl diese Art Lebensmittel (etwa Kerne, verschiedenste (gesunde, wohl Vollkorn-)Mehlarten, Nüsse, Leinsamen, irgendwelche Flocken, kenne mich da gar nicht aus, die man etwa in Drogerien kriegt in entsprechender Abteilung, in der es so viele mir unbekannte Zutaten / Produkte gibt.

  • Ah, ich drückte mich falsch aus, der Aufwand soll möglichst gering sein, die Zeit, in der Arbeitskraft nötig ist. Die Zubereitung / das Fertigwerden (ohne Eingriff / Kontrolle einer Person) könnte ruhig Stunden, gar viele dauern (wie etwas bei einem Teig, der geht).


    Auch alles, was man unbeaufsichtigt, also ohne Kontrolle, im Ofen machen kann, gefällt mir.


    Also unter der Prämisse und wenn es doch gegart sein darf, bieten sich dann auch diverse vegetarische (und möglicherweise auch rein vegane) Aufläufe an.

    Die Zutaten kann man vorbereiten und den Vorgang "im Ofen" muss man nicht beaufsichtigen, also auch nicht daneben stehen bleiben.

    Da gibt es ja reichlich Varianten, egal ob reine Gemüse-Aufläufe oder mit Kartoffeln oder Nudeln oder oder oder....

    Wenn es vegan sein soll, muss es ja nicht mit Käse überbacken werden.


    Falafel, schon oft gehört, klingt auf jeden Fall verdammt gut. Ist bestimmt etwas, das mir gutschmecken würde.

    Ja, die sind recht lecker. Stammen ursprünglich aus der arabisch-orientalischen Küche, werden aber auch hierzulande immer beliebter. Habe ich zwar auch noch nicht sooo oft gegessen und stehen auch nicht gerade ganz oben bei meinen Lieblingsspeisen, können aber mal eine Alternative sein.


    Allerdings bestehen sie halt als Basis aus Kichererbsen und diese sollte man keinesfalls roh essen, da sie im rohen Zustand einen Giftstoff enthalten, der zwar für den Menschen in normalen Mengen nicht lethal wirkt, aber zumindest für reichlich Probleme im Magen-Darm-Trakt sorgen kann.

    Deshalb meine Frage, ob es bei der Frage ausschließlich um rohe Gerichte geht. Denn damit scheiden Kichererbsen eindeutig aus.


    Tja, was kann man lange aufbewahren? Da scheiden wohl die meisten Früchte und Gemüse-Arten mehr oder weniger aus. Vieles reagiert mit Sauerstoff und oxidiert beispielsweise, anderes "verwelkt" oder wird einfach trocken usw. Auch für den Kühlschrank ist bekanntlich längst nicht alles geeignet und auch der Rest hält sich darin nicht "ewig".


    Es liefe also mehr oder weniger auf entweder Konserven (über die man dann auch wieder getrennt diskutieren müsste) oder aber getrocknete Lebensmittel hinaus. Die halten sich natürlich auch länger im dehydrierten Zustand.

    Aber sonst fiele mir ad hoc nicht allzu viel ein, was sich lange und offen gelagert halten würde. :/

    TK-Ware halt noch. Darunter gibt es ja heute auch sehr vieles an Gemüse usw. Aber eben längst nicht alles davon ist dann auch roh genießbar.


    Ganz generell ist es glaube ich auch schwierig, da alles unter einen Topf zu bekommen: Einerseits roh, dann vegetarisch/vegan und andererseits auch noch "schnelle. unkomplizierte Küche".

    Ich denke, da schließt sich dann einiges gegenseitig aus bzw. man muss Kompromisse eingehen.

    Lieben Gruß

    Jörg


    Sollte tatsächlich mal ein Veganer zu Besuch kommen, mähe ich vorher den Rasen, damit er was zu essen hat. ;)

  • Ja, natürlich, das scheint tatsächlich nicht bzw. nur zu (sinnlos) eingeschränkt möglich zu sein. Deshalb auch nur, wenn es tatsächlich wirklich möglich / sinnvoll wäre. Kompromisse sind wohl leider unumgänglich. Da werde ich dann wohl eine andere Organisation des Einkaufens / und oder der Zubereitung walten lassen müssen zwangsläufig.


    Ja, TK käme auch in Betracht, die Produkte sind ja (mitunter) wohl gar nicht schlecht, etwa Hülsenfrüchte, Gemüse, das hat noch brauchbar Nährstoffe, schätze ich.


    Ja, Aufläufe klingt gut, mochte ich eigentilch schon immer. Ja, Käse weglassen oder veganen nehmen oder gar rohköstlichen.


    Ja, Konservendosen lieber nicht. Es gibt doch diese "trockenen" Kichererbsen (oder waren das vielleicht Linsen, die ich letztes Mal gesehen habe, weiß ich auch nicht mehr), etwa tütenähnlich verpackt. Die rohen, vielleicht waren das ja solche, müssen also wohl zur Verwendung vorher eine betimmte Zeit gekocht werden wohl. Oder müssen die nicht extra vorher einzeln gekocht werden, sondern genügt es, sie überhaupt zu kochen (oder vielleicht auch zu backen), also schon mit allen anderen Zutaten zusammen?

  • Ja, TK käme auch in Betracht, die Produkte sind ja (mitunter) wohl gar nicht schlecht, etwa Hülsenfrüchte, Gemüse, das hat noch brauchbar Nährstoffe, schätze ich.

    Zum Teil ja sogar noch einiges frischer als sog. "Frischprodukte", was ja auch diverse Labortests ergeben haben.

    Einfach weil sie sofort nach der Ernte ein- oder gar schockgefroren werden und dann ihren Zustand halten. Es geht also nichts verloren, im Gegensatz zu frischem Gemüse oder Fisch, das/der erst gelagert und transportiert werden muss und dabei stetig irgendwelchen Reife- und sonstigen Prozessen ausgesetzt ist. Und natürlich Umwelteinflüssen, von deen TK-Ware dann ebenfalls nicht betroffen ist.


    Oder müssen die nicht extra vorher einzeln gekocht werden, sondern genügt es, sie überhaupt zu kochen (oder vielleicht auch zu backen), also schon mit allen anderen Zutaten zusammen?

    Das lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern muss im Einzelfall beurteilt werden.

    Unterschiedliche Produkte haben auch teils unterschiedliche Garzeiten, weshalb es selten Sinn macht, alles gleichzeitig "in einen Topf zu werfen" und dann abzuwarten was passiert.

    Linsen und ähnliche Hülsenfrüchte würde ich meistens eher getrennt kochen. Soll ja auch kein "Eintopf" werden.


    Was aber das Gift (Phasin) in rohen Kichererbsen betrifft, so dürfte es ziemlich egal sein, ob man sie vorgart oder alles gemeinsam. Hauptsache sie werden überhaupt gekocht und somit das Gift eliminiert.


    In etwas harmloserer Form gilt das übrigens auch für Kartoffeln, auch die sollten aus ähnlichen Grünen möglichst nie roh verzehrt werden. Auch wenn das enthaltene Gift niedriger konzentriert ist und es dabei eher um die Stärke geht, die im rohen Zustand nur schwer verdaulich ist.

    Lieben Gruß

    Jörg


    Sollte tatsächlich mal ein Veganer zu Besuch kommen, mähe ich vorher den Rasen, damit er was zu essen hat. ;)

  • Ja, das ist bei TK tatschlich ein Vorteil, weniger Arbeit, einfacher zu handhaben und dazu noch mehr Nährstoffe als die gleichen nicht eingefroren angebotenen Produkte, die (erstere) zudem auch noch weniger (in unverpackter Form) in Kontakt mit Menschen kommen. Glaube, ein gewisser Anteil an Nährstoffen geht zwar verloren bzw. werden die Mengen von Nährstoffen reduziert beim Einfrieren / in diesem Zustand, aber immerhin bleiben wohl noch viele (ausreichend) übrig. Hatte ja schon mal "Gerichte" mit TK ausprobiert, die man wohl als Mißlungen bzeichnen muss.


    Rezepte insbesondere für Falafel oder TK-Gerichte hast Du wohl nicht (sonst hättest Du sie bestimmt schon mitgeteilt). Also ist bestimmt angedacht, sich welche aus den unzählig erhältlichen rauszusuchen.


    Quote

    Das lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern muss im Einzelfall beurteilt werden.


    Unterschiedliche Produkte haben auch teils unterschiedliche Garzeiten, weshalb es selten Sinn macht, alles gleichzeitig "in einen Topf zu werfen" und dann abzuwarten was passiert.


    Linsen und ähnliche Hülsenfrüchte würde ich meistens eher getrennt kochen. Soll ja auch kein "Eintopf" werden.

    Ja, natürlich, das klingt plausibel, ich meinte einzig Kichererbsen für Falafel. Ob die extra gekocht / gegart werden müssen oder ob das im selben Vorgang geschehen kann oder soll wie das Kochen / Fertigstellen des Falafel.


    Quote

    Was aber das Gift (Phasin) in rohen Kichererbsen betrifft, so dürfte es ziemlich egal sein, ob man sie vorgart oder alles gemeinsam. Hauptsache sie werden überhaupt gekocht und somit das Gift eliminiert.

    Ah, das ist wohl die Antwort schon, also müssen Kichererbsen nicht zweimal gekocht werden. Allerdings habe ich immer Bedenken bei Lebensmitteln, die in gewissen Zuständen giftig / schädlich sind oder sein können (wie etwa besonders Hühnerfleisch, Erdnüsse ja wohl auch, Mehl, Eier).


    Ich nehme an, backen "entgiftet" Kartoffeln ebenfalls gänzlich, kommt also bestimmt immer nur einzig auf die Hitzeeinwirkung an. Ist also damit auch kein Lebensmittel für Rohkostler.

  • Ich hoffe wir können uns darauf einigen, dass wir NICHT von einem Falafel Rezept sprechen, dass im Fett heraus gebacken wird. :evil: Weil das wäre dann eine AGE - ALE Bombe, selbst wenn sie vegan ist. Denn wenn wenigstens der Weg RICHTUNG Rohkost eingeschlagen werden soll, dann sollte von Einweichen, Zerkleinern und Dörren die Rede sein und nicht Frittieren. Und wenn etwas wegen ungeeigneter Stoffe besser blanchiert werden soll, dann eben (wie sonst) im Wasser. Dann abseihen, zerkleinern, mischen und dörren. Je höher die Temperatur ist, desto schneller, jedoch umso weniger Rohkost ab 42 °C.



    Statt Kichererbsen können auch Sesamkörner, Walnüsse, Mandeln als Basis verwendet werden (bitte keine Sonnenblumenkerne wie bei Fleischbällchen, überhaupt am besten nicht wegen dem 1:310 Omega 3:6 Fettverhältnis), der Rest sind ja die Gewürze Cili, Pfeiler, Petersilie, Koriander, Minze, Knoblauch, Oregano, Kreuzkümmel, Nährhefe (Verstärkt durch Glutamat), Salz, ggf natives Olivenöl (wem es immer noch nicht genug Fett ist). Am besten mit aktuellen Wildpflanzen wie z.B. Bärlauch aktuell.


    Gedörrt ca. eine Woche (Arbeitstage) haltbar.



    Kichererbsen hatte ich früher häufig eingeweicht und zum Keimen und dann einige Stück davon gegessen. Hier kommt es allerdings sicher auf die Quelle bzw. Wachstumsbedingungen an, wie hoch potentielle unerwünschte (Pflanzenabwehr-) Stoffe enthalten sind. Deshalb esse ich diese lieber pur, dann kann ich die Sperre besser wahrnehmen.


    Als Sauce ggf. fermentierte Nussmilch (Cashews sind da sehr "dankbar"), verdickt ggf mit Flohsamenschalen.


    Ansonsten kaufe ich einfach auch mal ein paar Stück Karotten oder Sellerieknolle (Bio-Suppenbund) und lasse sie bei Raumtemperatur ein paar Tage gummiartig werden. Die Sellerieknolle schneide ich davor in ca. 1 cm dicke Scheiben und schneide den Rand weg. Ist dann wie ein würziges weiches Brot, wenn man mal wieder in etwas "festeres" reinbeissen will, das aber auch etwas weicher geworden ist.

  • In etwas harmloserer Form gilt das übrigens auch für Kartoffeln, auch die sollten aus ähnlichen Grünen möglichst nie roh verzehrt werden. Auch wenn das enthaltene Gift niedriger konzentriert ist und es dabei eher um die Stärke geht, die im rohen Zustand nur schwer verdaulich ist.

    Naja, ich kenne Rohis, die durchaus auch gerne frische Kartoffel roh essen, durchaus mehrere 100 g. Natürlich bio, ungemischt, damit die Sperre erkennbar ist.

    Habe ich auch schon gemacht, besonders gerne frische Kartoffel direkt aus dem Garten.

    Ich müsste es nochmal nachschlagen, aber bei üblichen Werten müssten erst größere Mengen Kartoffel da ein Thema sein und roh und pur würden sie jedenfalls sperren.


    Anders bei Bohnen, da haben schon manch experimentierfreudige "Rohis" ihre Lehren ziehen müssen - das geht gar nicht roh.
    Auch Fisolen würde ich eher nicht roh essen, auch wenn manche Rohkost-Restaurants diese manchmal in ihre Salate gaben (zumindest noch vor ein paar Jahren).

  • Gut wären auf jeden Fall wohl diese Art Lebensmittel (etwa Kerne, verschiedenste (gesunde, wohl Vollkorn-)Mehlarten, Nüsse, Leinsamen, irgendwelche Flocken, kenne mich da gar nicht aus, die man etwa in Drogerien kriegt in entsprechender Abteilung, in der es so viele mir unbekannte Zutaten / Produkte gibt.

    Also wenn du Nackthafer nicht einweichen, anfermentieren willst, wie ich das gerne mache, könntest du über eine Flockenquetsche für frischen Nackthafer nachdenken.

    Die allermeisten Haferflocken werden erhitzt, weil sonst (u.a. das Fett darin) ranzig/bitter wird.

    Nackthafer ist auch sehr sehr nahrhaft und gut lagerbar. Andere Getreide wie Weizen usw würde ich mir nicht als Korn beschaffen.

    Ab besten fährst du, wenn auf der Packung steht, dass der Hafer keimfähig wäre (meist eher bei kalter Temperatur, nicht bei üblicher Raumtemperatur - falls du das probieren willst).


    Auch Reis lässt sich keimen, schmeckt aber sehr schnell bitter, das ist kein Favorit von mir.


    Flohsamenschalen können dir dienlich sein, z.B. zum Verdicken von Saucen.

    Verwende ich kaum, aber vielleicht taugt es dir.

    Von den Leinsamen die hellen, nicht die braunen.


    Generelle alle Samen/Getreide eher "im Ganzen" und selber zerkleinern, mahlen oder quetschen, da sie so länger haltbar sind, wenn sie im Ganzen sind. Ebenso Walnüsse mit Schale am besten .. Und keine geriebenen Nüsse.


    Das würde ich hier als die nächsten Schritte sehen. Wobei das Aroma von Rohkostversendern im Unterschied zu meist hoch temperiert erhitzten Mandeln zumindest nach einer Weile der Umstellung merkbar sein müsste.

  • Quote

    Ich hoffe wir können uns darauf einigen, dass wir NICHT von einem Falafel Rezept sprechen, dass im Fett heraus gebacken wird.

    Ja, natürlich, auf alles, was "gesund" ist und geschmeckt. Danke für den Link, ich glaube, da verstehe ich irgendwie leider nur "Dattelpaste" (obwohl es da wohl gar nicht steht). Auf jeden Fall sollte man die da genannten Stoffe wohl meiden.


    Quote

    Denn wenn wenigstens der Weg RICHTUNG Rohkost eingeschlagen werden soll, dann sollte von Einweichen, zerkleinern und dörren.

    Verzeihung, wie ist das genau zu verstehen?


    Verstehe ich richtig, Sonnenblumenkerne gar nicht essen?


    Glaube, meine nicht vorhandenen Fähigkeiten, Wissen ebenso, reichen überhaupt nicht aus, aus den Angaben eine Mahlzeit herzustellen bzw. überhaupt erst zu verstehen. Aber ich werde einfach mal nach entsprechenden Rezepten im Netz gucken. Sieht auf jeden Fall irgendwie köstlich aus.

  • Verzeihung, wie ist das genau zu verstehen?

    Ups, da hatte ich einen Satz umgestellt und dann nicht vervollständigt - Dankeschön, ich habe ihn nun korrigiert und kopiere ihn hier zusätzlich her: "Denn wenn wenigstens der Weg RICHTUNG Rohkost eingeschlagen werden soll, dann sollte von Einweichen, Zerkleinern und Dörren die Rede sein und nicht Frittieren."


    Sonnenblumenkerne: Ja genau, besser nicht. Diese pdf hier kann ich dir empfehlen (in meinem Buch seht es aber auch erklärt, mit Bildern): "klick"

  • Glaube, meine nicht vorhandenen Fähigkeiten, Wissen ebenso, reichen überhaupt nicht aus, aus den Angaben eine Mahlzeit herzustellen bzw. überhaupt erst zu verstehen. Aber ich werde einfach mal nach entsprechenden Rezepten im Netz gucken. Sieht auf jeden Fall irgendwie köstlich aus.

    Da gibt es einige, die Geschäfte damit machen. Oder einfach Bücher. Oder Zufallsfunde. Ich persönlich habe einen Grundstock an geeigneten Lebensmitteln im Haus und esse davon, das gerade passt. Da Rezepte für mich meist nicht passen, improvisiere ich - wenn ich etwas mische - ohnehin.

    Wenn du besonders Feines machen möchtest, würde ich dir allerdings einen Hochleistungsmixer empfehlen. Und ein Dörrgerät (oder eben Umluft im Umluftbackofen unter 42 °C -> der hält allerdings meist nicht die erforderlichen Betriebsstunden lange aus).


    Hast du schon mal an Rohkostprotein, wie es seit einigen Jahren im Handel erhältlich ist, gedacht?

  • Rezepte insbesondere für Falafel oder TK-Gerichte hast Du wohl nicht (sonst hättest Du sie bestimmt schon mitgeteilt). Also ist bestimmt angedacht, sich welche aus den unzählig erhältlichen rauszusuchen.

    Genau, da finden sich unzählige im Netz und deshalb habe ich bewusst darauf verzichtet. :)

    Ich selbst bin bei solchen Gerichten kein großer Freund von Rezepten, ich mache sowas fast immer "frei Schnauze", also nach Gefühl & Erfahrung.


    Beim Backen sieht es anders aus, da sind Rezepte und genaue Mengen meistens unumgänglich, aber ich backe auch seit meiner Jugend nicht mehr. :D Deshalb bin ich da auch nicht so im Thema und die Rezepte sind offenbar auch der Grund dafür, dass auch sehr viele Profi-Köche zwar sehr gerne kochen, aber das Backen hassen und vermeiden.



    Zu den Kartoffeln noch mal: Ja, sehr kleine Mengen habe ich auch schon mal roh gegessen und dabei ist es wohl zu verkraften. Aber die allgemeine Empfehlung lautet ja, das möglichst ganz zu lassen. Abgesehen davon, dass sie roh ja auch nicht gerade "toll" schmecken...

    Was früher mal ganz nett war: Sie mit Schale über dem Feuer kurz zu garen. Und direkt unter der Schale sitzen bekanntlich die meisten Vitamine, die schälen viele Leute aber zu tief weg. Dabei kann man ab und zu selbst die mitessen.

    Lieben Gruß

    Jörg


    Sollte tatsächlich mal ein Veganer zu Besuch kommen, mähe ich vorher den Rasen, damit er was zu essen hat. ;)

  • Aber die allgemeine Empfehlung lautet ja, das möglichst ganz zu lassen. Abgesehen davon, dass sie roh ja auch nicht gerade "toll" schmecken...

    Die allgemeine Empfehlung möchte viele Menschen ernähren, dass diese satt werden und keine Sperre wahrnehmen. Das führt zu einer Überernährung von Kohlenhydraten und Fetten in der Zivilisation und zum Überleben in Mangelgebieten (ggf. mit Eiweißmangel oder anderem). Wer sich an die Wahrnehmung roher Lebensmittel (um-) gewöhnt hat, dem schmeckt gekochte Kartoffel weniger als rohe. Allerdings auch in geringeren Mengen.

    Also praktisch gesehen halten sich rohe Kartoffelmengen bei mir wirklich gering. Allerdings lassen sie sich prima im Garten oder noch besser in einem Bottich/Kübel anbauen, besser als die wasserverwöhnte Yaconknolle.

    Süßkartoffel sind roh wohl am beliebtesten, wenn wir hier ein bisschen üblicheres "Fahrwasser" einschlagen.


    Ich vermute mal, dass wir nicht wirklich alle Obst- und Gemüsesorten durchgehen, die sind ja alle ganz gut nutzbar, von Apfel bis Zucchini (z.B. als Zuchini-Nudeln).

    Also Kohlenhydratquelle die nicht gar so süß ist und relativ gut zu lagern ist, ist Kürbis. Besonders Hokkaidokürbis.

  • Ja, die Eltern meines Vaters hatten die früher auch noch selber im Garten angebaut und direkt von dort geerntet.

    Sowas ist ja heute leider nahezu aus der Mode gekommen bzw. bei enger Besiedlung gar nicht mehr möglich.


    Einen Zusammenhang zu "möglichst viele Menschen ernähren wollen" sehe ich aber zunächst nicht. Bei z.B. 3 Kartoffeln pro Person ist es ja relativ egal, ob diese die nun roh oder gekocht verzehren. Die 3 Kartoffeln sind so oder so futsch. ;)

    Lieben Gruß

    Jörg


    Sollte tatsächlich mal ein Veganer zu Besuch kommen, mähe ich vorher den Rasen, damit er was zu essen hat. ;)

  • Einen Zusammenhang zu "möglichst viele Menschen ernähren wollen" sehe ich aber zunächst nicht. Bei z.B. 3 Kartoffeln pro Person ist es ja relativ egal, ob diese die nun roh oder gekocht verzehren. Die 3 Kartoffeln sind so oder so futsch. ;)

    Also in Gartenmengen gesehen, hast du recht. Aber es gab schon Zeiten, da linderte der Anbau von Kartoffeln Hungersnöte. Und ich finde sie persönlich besser nutzbar als Getreide, die erst mühsam behandelt werden müssen, falls sie im Garten wachsen würden.


    Also wegen "möglichst viele Menschen ernähren wollen" im größeren Maßstab gesehen: Wenn du mal das Vergnügen hast, auf ein "richtiges" Rohkost-Treffen zu gehen, also eines wo du selbst rohe Gemüse, Früchte, ... kaufst oder mitnimmst, wirst du ggf beobachten, dass diese Menschen alle GANZ unterschiedlich essen werden. Also ich meine jetzt nicht eines, wo alle Gourmet-Rohkost mitnehmen und sich die meisten Querfeldein durch verkosten, was andere so mixen.


    Vor ca. 20 Jahren hatte ich mit Rohkost begonnen. Und ich ließ etwas später meinem Sohn ganz frei, ob er bei meinem Mann oder bei mir mitaß. Egal, was ich in roher Form anbot und auch selbst zu mir nahm, so war das anfangs durchaus gut, doch der Genuss hörte langsam auf und weder mein Sohn noch ich aßen zu viel. Im Vergleich dazu kann von gekochten Mahlzeiten (egal ob mit Teigwaren, Kartoffeln etc) so viel gegessen werden, wie jemand in den Magen hineinbekommt. Es schmeckt vom ersten bis zum letzten Bissen. Manches triggert richtig.


    Und das ist kein Zufall. Stell dir eine Mutter mit 3 bis 5 Kinder vor. Sie kocht und alle sollen essen und sie muss mit geringem Budget auskommen. Wenn da eines mehr von dem und das andere mehr vom anderen möchte, gleicht sich das dennoch selten aus.

    So stieg mit Kochkost nicht nur die Fruchtbarkeit (und vermutlich auch der Drang), sondern auch die Möglichkeit, "viele Mäuler auf Dauer" wirtschaftlich zu ernähren.


    Menschen, die auf Rohkost umstellen kommen meist nicht gut mit dem Hinweis aus, dass Gemüse viel wichtiger ist als Obst - sie kaufen am liebsten Obst und sind gewohnt, dass Essen "triggern" soll.


    Damit könnte man keine Welt ernähren.

  • Quote

    Sonnenblumenkerne: Ja genau, besser nicht. Diese pdf hier kann ich dir empfehlen (in meinem Buch seht es aber auch erklärt, mit Bildern): "klick"


    Vielen Dank für den Link. Ja, mit Bildern ist natürlich viel schöner. Kann da gar nichts über Sonnenblumenkerne finden, also auch nichts Negatives bzw. Informationen, an denen ich das erkennen könnte. Was ich da wohl übersehe.


    Ja, einen Hochleistungsmixer habe ich, ohne geht ja sozuagen gar nicht bei gewisser Ernährung, einen Dörrer noch nicht.


    Quote

    Hast du schon mal an Rohkostprotein, wie es seit einigen Jahren im Handel erhältlich ist, gedacht?

    Nein, noch nicht, nie davon gehört.


    Quote


    Die Grundregel bei Samen und Nüssen ist eigentlich immer - mindestens über Nacht einweichen.

    Wozu denn?


    Quote

    Ich selbst bin bei solchen Gerichten kein großer Freund von Rezepten, ich mache sowas fast immer "frei Schnauze", also nach Gefühl & Erfahrung.

    Schnauzenmäßig mache ich nie, will unbedingt Rezepte, damit es immer gleich schmeckt. Davon abgesehen, veräße ich ja schnauzenäßige Vorgehensweise bestimmt auch schnell.


    Quote

    Beim Backen sieht es anders aus, da sind Rezepte und genaue Mengen meistens unumgänglich, aber ich backe auch seit meiner Jugend nicht mehr. :D Deshalb bin ich da auch nicht so im Thema und die Rezepte sind offenbar auch der Grund dafür, dass auch sehr viele Profi-Köche zwar sehr gerne kochen, aber das Backen hassen und vermeiden.

    Bei mir ist es wohl eher umgekehrt, backen (allein die angenehmen Zutaten, Teig ist eine angenehme Substanz etc.) finde ich gut, kochen und so was nicht, glaube ich.


    Ja, die Kartoffelschalen eigentlich nicht essen. Je mehr Vitamine lassen sich tatsächlich retten, desto flacher man die Schale entfernt? Ich dachte, auch bei bestimmten Früchten, etwa Äpfel, Birnen ist das ja so wohl, egal wie man die Schale entfernt, die Vitamine darunter werden IMMER entfernt, weil sie eben direkt unter der Schale sind, nicht weiter im Innern der Kartoffel. Aber das ist also offenbar gar nicht so, so dass man tatsächlich so wenig wie möglich das Gelebe der Kartoffel versuchen sollte zu entfernen wohl. Das heißt, am besten ist dann wohl ein Kartoffelschäle dafür geeignet?


    Quote

    Im Vergleich dazu kann von gekochten Mahlzeiten (egal ob mit Teigwaren, Kartoffeln etc) so viel gegessen werden, wie jemand in den Magen hineinbekommt. Es schmeckt vom ersten bis zum letzten Bissen

    Oh ja, das kann ich mehr als bestätigen, vor allem für Kuchen. Habe da aber eher das Gefühl, ich kriege noch mehr in den Magen als reingeht.

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