Rund um Rohkost

  • Ich war heute beim Physio. Der hat erzählt, dass er auch mal 2 Jahre sich von Rohkost ernährt hat. Er war den ganzen Tag nur am Essen, so wie ein Gorilla. Manchmal bekam er sogar einen Krampf im Kiefer, durch das viele Kauen. Außerdem war diese Esserei sehr zeitaufwendig und teuer.

    Er ist Blutplasma-Spender, und mit der veganen Rohkost kam er nicht mehr auf die richtigen Eiweißwerte. Auch deswergen hat er mir der Rohkost wieder aufgehört.

  • Ich will bestimmt nichts schlechtes über vegan sagen, aber heute hat ein Bekannter erzählt dass er ein paar Jahre strikt vegan (gekocht) gelebt hat. Dann hat sein Arzt es ihm verboten wegen seiner schlechten Blutwerte.

    Solche kleinen Geschichten finde ich immer interessant. Klar hat das keine allgemeine 'Aussagekraft.


    Die Sprechstundenhilfe bei meinem Hausarzt, die immer die Blutabnahmen macht, hat auch gemeint, dass die Veganer so schlechte Blutwerte haben.


    Die meiste Zeit esse ich vegane Rohkost, aber ab und zu auch was tierisches. Heute Abend habe ich zum Beispiel getrocknete Eier gegessen, die ich schon 1 Jahr lang bei 2 Grad im Kühlschrank gelagert habe. Die schmeckten noch einwandfrei.

    Ich kenne aber auch einen Rohköstler, der isst schon 20 Jahre roh-vegan und bei dem funktioniert es einwandfrei.

    Eine Bekannte von mir isst schon so 30 Jahre lang roh-vegan und ihr Arzt sagt, sie hätte einen viel zu niedrigen Vitamin B12-Wert. Sie substituiert aber nichts. Sie sagt sie fühlt sich gut und sie hält nichts von diesen Richtwerten.

  • Interessant. Ich denke mir, das Rohkost durchaus kein Diät ist, das ist eine Lebensweise.

    Ich esse momentan viele Blätter, auch Pfefferminzblätter, so 5-6 Blätterchen, und Grünkohl, eigene Ernte aus eigenen Samen gezogen. Sehr "kohlig" (also schmeckt nach Kohl) und sehr intensiv in Geschmack. Johannisbeerenblätter sind auch essbar, aber im Salat.

    Portulak ist nicht so üppig wie im vorletzten Jahr.


    Aber wenn die Blätter nicht da sind, dann kann ich auch ohne .

    Gekocht esse ich auch. (nicht die Blätter natürlich)


    Blutwerte habe ich nie messen lassen. Ich habe ein bisschen Angst vor den Medizin und hauptsächlich vor den Ergebnissen, die mich traurig machen können, wenn etwas nicht stimmt. So nach dem Motto, was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.


    Eine bekannte Ärztin (ganz privat) meinte zu mir, solange man keine Beschwerden hat, braucht man nicht zum Arzt. Der Arzt findet immer, was nicht in Ordnung ist, und dann schiebt man Panik, und dann ist man wirklich krank.


    Ich mache neuerdings viel Yoga. Mal mehrmals täglich, wenn es draussen regnet.

    Einige schwere Asanas klappen nicht, oder ich muss mehr üben. Kopfstand bekomme ich grundsätzlich nicht hin, aber ganz ehrlich, ich konnte es auch als 18-Jährige nicht. Etwas mit dem Gleichgewicht ist bei mir nicht in Ordnung.

  • Blutwerte habe ich nie messen lassen. Ich habe ein bisschen Angst vor den Medizin und hauptsächlich vor den Ergebnissen, die mich traurig machen können, wenn etwas nicht stimmt. So nach dem Motto, was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.


    Eine bekannte Ärztin (ganz privat) meinte zu mir, solange man keine Beschwerden hat, braucht man nicht zum Arzt. Der Arzt findet immer, was nicht in Ordnung ist, und dann schiebt man Panik, und dann ist man wirklich krank.

    Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß, das sehe ich so wie du.


    Ich würde auch mit Beschwerden nur in aller größter Not zum Arzt gehen, da die meisten Schulmediziner nur die Symptome, nicht aber die eigentliche Ursache einer Beschwerde behandeln.

  • Die Ernährung ist so ein breites Thema, dass sich kaum jemand weder "in die Karten schauen" lässt, nicht einmal in Gesprächen mit Ärzten oder Ernährungsmedizinern und doch glaubt fast jeder, sich eh super zu ernähren.


    Kürzlich habe ich erfahren, dass eine Dame, die sich roh vegan ernährt - und sehr darauf schwört, sich auch von allerlei Veganen Gurus oder sonstigen Institutionen oder Geschäftemachern allerlei erzählen lassen hat, ins Krankenhaus gekommen ist.


    Da ging es einige Zeit (Tage/Wochen) hin und her, weil wie es so ist, halten Rohis ja nicht viel von Tipps von Ärzten, so sie meist nicht einschlägiges Wissen haben, was die Facetten der Rohkost betrifft.


    Dazu sind sie ja auch nicht ausgebildet, außer sie sind selbst interessiert. Und ehrlich gesagt ich denke dass Rohkost von jeder Person anders praktiziert wird. In welchen Aspekten auch immer.


    Dann dauert die Interpretation natürlich auch länger und die Überlegungen und auch Tests die sie dann machte. Ja, sie testete auch das eine oder andere Lebens/Nahrungsmittel mit hineinzunehmen oder auch anderes wegzulassen und die Blutwerte wurden auf andere Weise schlechter.


    Dazwischen ließ sie sich wieder von jemanden in englischer Sprache beraten, die Beratung hatte sie sogar über eine Webcam aufgenommen. Es hat sie bestimmt etwas gekostet. Das Ergebnis war, sie solle nur Obst essen, so in der Art. Nichts, was die Verdauung zu sehr beansprucht. Mir kam die beratende Person nicht besonders initiativ vor oder ausreichend in die Tiefe fragend.


    Am Ende des Liedes waren die Werte relativ kurz darauf so schlecht, dass sie in der Dialyse endete. Es soll das Osmosewasser gewesen sein, das ihre Minderalstoffwerte so katastrophal beeinflusst hat über die Zeit. Ich glaube mich erinnern zu können, dass sie vor Jahren schon dazu schwörte. Woher sie auch immer so eine Begeisterung dafür hatte. Wenn sie es tatsächlich über Jahre getrunken hat, war das wohl nicht die beste Idee.


    Was ich von Osmosewasser halte, hatte ich schon früher kommuniziert und steht auch in meinem Buch (so gut wie nichts halte ich davon - zum Bügeln ist es aber super).

    Aber es ist offenbar ein langer Weg bis man alle Aspekte, die eine Person bei einer Ernährung einbezieht - oder auch nicht - als Außenstehende Personen überhaupt erkennen kann.

  • Habe gerade die Geschichte des Ökolandbaus gelesen.

    https://www.biocompany.de/neui…te-des-oeko-landbaus.html


    "Um 1900 ist Deutschland ein Agrarstaat, 38 Prozent der Menschen arbeiten in der Landwirtschaft (heute: rund zwei Prozent). In der Gesellschaft wächst das Bewusstsein für Umwelt und gesunde Ernährung."


    "Um 1940 wachsen in deutschen Gärten noch Tausende Kulturpflanzen-Sorten. Inzwischen sind geschätzt drei Viertel von ihnen verschwunden."


    Dreiviertel verschwunden! Das ist schon sehr schade.


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    In einem anderen Artikel schreiben sie über Wildretter-Systeme in der Landwirtschaft:


    "Tiere werden oft Opfer von Mähmaschinen. Dies betrifft besonders Rehkitze, aber auch junge Hasen oder Vögel, die am Boden brüten. Mit einer Drohne werden die Tiere mittels einer Infrarot- und einer Farbkamera in Kombination mit einer Erkennungs-Software ausfindig gemacht. Mittlerweile haben mehrere Hersteller derartige Wildretter-Systeme in ihrem Programm."

    https://www.biocompany.de/neuigkeiten/ab-in-die-zukunft.html

  • Ich schaue mir gerade ein Video von der Heike Michaelsen an.
    Das ist die Frau, die Seiten wie GermanyGoesRaw und die deutsche Markus Rothkranz-Seite betreibt.

    Sie wurde 2016 von einem Geschäftsfreund auf einen Besuch nach Neuseeland eingeladen.
    Sie flog mit einem kleinen Koffer dorthin und sie kam nie mehr zurück, obwohl sie hier ein schönes Haus hatte und ihr das Leben in Deutschland gefiel.

    Das Video ist wirklich sehr schön und in einem angenehmen ruhigen Ton gehalten.
    Das weckt echt Sehnsüchte in mir. Da will ich auf jeden Fall auch mal hin. Von meinen Bekannten waren schon ziemlich viele dort.


    https://www.youtube.com/watch?v=mI7z9Pr7BKY


    Seitdem sich in Deutschland alles um 180° gedreht hat gefällt es mir hier überhaupt nicht mehr gut.
    2020 sind über 1 Million Deutsche ausgewandert. Das kann ich gut nachvollziehen.


    Habe mir ihr Geburtstagsvideo angeschaut. Wenn das ihr Haus ist, so mitten in der Natur, echt abgefahren.
    https://www.youtube.com/watch?v=1H6CLHflT38

  • Habe gerade den Trailer zu "Hungrig nach Veränderung" angesehen.


    https://youtu.be/sV9KQg1oSME?t=34


    Es wird der große Zuckerkonsum von Schulkindern angesprochen. Die Ärztin Dr. Christiane Northrup sagt:

    "Man könnte genauso gut die Ärmel des Kindes hochrollen und ihm Heroin verabreichen."


    Klingt sehr übertrieben, aber das kann ich aus Erfahrung bestätigen. War über 30 Jahre zuckersüchtig. Der Kick funktionierte fast jeden Tag.


  • Es ist immer schön von jenen zu lesen, die auch schon länger in der Rohkostszene aktiv sind.

    Heike erinnert mich immer an den Start der Internet-Kommerzialisierung. "Damals" kamen die Seiten und Betreiber, die sich mit Provisionen für Linksetzung erhalten relativ neu auf.

    Ich hatte mich gewundert, warum sie Homepageangaben auf Ihren Seiten zwar angab, aber nicht alle auch mit einer Verlinkung bei Klick ausstattete. Später wurde es mir klar.


    Das Traurige ist .. oder auch das Bestärkende .. auch Rohkost ist ein Markt und es "überlebt", wer damit Geld verdienen kann und Werbungskosten erwirtschaften kann.


    Rohkost ist per se allerdings eine Lebensweise, die nicht nur sehr individuell gestaltet werden muss, eine jede Rohköstlerin und Rohköstler wird nicht immer gute Quellen preisgeben, weil die Menge für die Masse gar nicht vorhanden ist.

    Am Ende müssen wir froh sein, wenn wir ein paar Versender durch unser Konsumverhalten und Emfehlungen am Leben halten.


    Inzwischen - auch durch mein Studium - sehe ich die Sache mit der Bewerbung weit besser. Schade ist allerdings, dass fast nur noch jene z.B. auf Facebook aktiv sind, die auch ein Geschäft damit machen. Das ist nicht verwerflich, jedoch ist meine rosarote Brille von vor 20 Jahren schon lange nicht mehr nur rosa.


    Damals hatte ich diese Art von Bilder von Rohkost im Kopf:


    https://www.youtube.com/watch?v=PSZxmZmBfnU


    Das Video "Over the rainbow" von "The wizard of oz" zeigt am Anfang graue Bilder. Nach dem Hurrikan (starker Sturm) ist der Film bunt, Die Welt ist auf einmal so farbenreich, wie sie vorher nie erschien.

    Was hier auch passt ist, dass aber auch in dieser bunten Welt verschiedene Kräfte aktiv sind: Eine gute Hexe und eine die böse ist (weil sie enttäuscht wurde). Und ein Zauberer, der nur vortäuscht ein Zauberer zu sein. Dennoch geht alles (relativ) gut aus.

    Und es ist aber auch klar, dass es eine Welt ist, in die nicht jeder Mensch findet.

  • Wegen deinen Gedanken zur Auswanderung: Die Corona-Maßnahmen die werden ja nun wohl bald auch in Deutschland zurückgenommen zum großen Teil, oder? Ich freue mich (auch) schon auf mögliche Live Treffen mal wieder.


    Du hast mich an ein Video erinnert, das mir kürzlich auf Youtube vorgeschlagen wurde. Es war ja schon länger - zumindest in Rohkost-Kreisen denke ich - bekannt, dass Paraguay ein beliebtes Auswanderer Land für Deutschsprachige ist - es gibt ganze Kolonien. Diese sind allerdings gar nicht so sehr begeistert über den neueren Zustrom:


    https://www.youtube.com/watch?v=Bc_kl41t1lE

  • Und es ist aber auch klar, dass es eine Welt ist, in die nicht jeder Mensch findet.


    Hier zu noch ein weiterer Gedanke der heute auch noch immer zutrifft, zum Teil noch mehr als früher: Die Hexe in "Das letzte Einhorn" zaubert für ihren Zirkus einem Pferd ein künstliches Horn, damit die Besucher(innen) glauben, es ist ein Einhorn. Ein echtes Einhorn hatte auch sie schon länger nicht mehr gesehen, weil sie der raffgierige reiche König alle vom (heißen brennenden) Stier einfangen und in das Meer (Unterbewusstsein) drängen ließ.

    Als die Hexe das letzte Einhorn fand, musste sie aber auch dem letzten Einhorn ein Horn hinzu zaubern, weil die Menschen meist das echte Einhorn gar nicht mehr erkennen konnten.


    Der Ausschnitt ist leider nur in englischer Sprache separiert im Netz, aber die Bilder sprechen für sich:


    https://www.youtube.com/watch?v=1Gw2BCCxL1U


    Auch interessant, dass das Einhorn sagt, die Harpyie ist nur die andere Seite derselben Magie.

    Später befreit der Zauberer, der gerne ein echter Zauberer wäre, das Einhorn.


    Für mich hat der Autor Peter S. Beagle den genialsten Film überhaupt gemacht (auch das Buch, das hat einen Aspekt mehr drin). Passt im übertragenen Sinn auch sehr gut zur Rohkost.

  • Wegen deinen Gedanken zur Auswanderung: Die Corona-Maßnahmen die werden ja nun wohl bald auch in Deutschland zurückgenommen zum großen Teil, oder? Ich freue mich (auch) schon auf mögliche Live Treffen mal wieder.


    Du hast mich an ein Video erinnert, das mir kürzlich auf Youtube vorgeschlagen wurde. Es war ja schon länger - zumindest in Rohkost-Kreisen denke ich - bekannt, dass Paraguay ein beliebtes Auswanderer Land für Deutschsprachige ist - es gibt ganze Kolonien. Diese sind allerdings gar nicht so sehr begeistert über den neueren Zustrom:


    https://www.youtube.com/watch?v=Bc_kl41t1lE


    Der Rohköstler Dr. Karl Probst lebt in Bolivien und hat in seinem Newsletter zum Thema Auswandern neulich folgendes geschrieben:

    Zum Einhorn-Film:
    Mein 8jähriger Neffe steht zur Zeit total auf Einhörner. Ich habe ihm neulich den Film "Das letzte Einhorn" geschickt und selbst mal reingeschaut.

    Der Zeichenstil ist schon ziemlich altbacken für die heutige Zeit, die Filmmusik von America ist toll. Ich habe nur die ersten 20 Minuten gesehen, deshalb kann ich nicht viel über den Film sagen.


    Ich kann mich an den Film "Legende" erinnern, den uns Burger auf einem Metapsychoanalyse-Seminar gezeigt hat. Da spielt auch ein Einhorn eine wichtige Rolle. (hier ist die Einhorn-Szene)
    Burger meinte, dass das kollektive Unterbewusstsein solche Filme erschafft um so bestimmte Inhalte in symbolischer Form ans Tageslicht zu bringen. (Würde man sie direkt ansprechen, würden zu viele Widerstände auftauchen)
    Wenn ich mich richtig erinnere war das Einhorn ein Symbol für den heiligen Phallus, die Meta Energie.
    Der Teufel war ein Symbol für den Intellekt. Das ganze kann man aber leicht missverstehen, GCB hat sich über 2 Stunden Zeit genommen für die Film-Interpretation.

  • Naja das ist wieder typisch, dass es auch für gewillte Auswanderer Ausbeuter bzw. Betrüger gibt.

    All jene die ich kenne, die ausgewandert sind oder waren, waren überzeugt, dass sie vorher die einheimische Sprache beherrschen mussten. Dahingehend ist der Appell von Dr. Karl Probst sehr ernst zu nehmen.


    Den Film "Legende" habe ich ich vor Jahren gesehen, kann mich aber nicht mehr so wirklich erinnern. Ich werde ihn mir demnächst wieder ansehen.


    Betreffend Symbolik ist manches oft verschiedentlich deutbar, wie die kontroversen Diskussionen um Bibel- und Koranstellen oft zeigen.

    Mir sind die Deutungen von Burger zu "männlich-zentriert-körperlich", denn auch dahinter ist eigentlich die Unschuld zu sehen. So ganz "unschuldig" wurden seine Deutungen nicht gesehen soweit ich mich erinnere. Wir wollen hier ja nicht darauf eingehen, wie du selbst angedeutet hast.


    Die heute modernen Einhörner mit dem Regenbogen scheinen allerdings nochmal eine ganz neue Bedeutung errungen zu haben, ich glaube die Vielfältigkeit gewisser Orientierungen.


    Und auch sonst sind Einhörner sehr beliebt, dort und da.


    Was mir an dem Zeichentrickfilm "Das letzte Einhorn" so gut gefällt (das Drehbuch stammt in diesem Fall auch vom Autor selbst), ist dass es doch sehr viele Deutungen übernimmt, die der Psychoanalytiker Freud gesehen hat. Z.B. das Meer für das Unterbewusste:


    In der psychologischen Traumdeutung nach Carl Gustav Jung führt uns der Traum vom Weltmeer oder Strand an den Rand des gemeinsamen Unterbewusstseins.


    Der "rote Stier" meint dem Film nach tatsächlich Feuer.

    Die Traumdeutung sieht hier verschiedene Auslegungsmöglichkeiten:

    Wie auch in der realen Welt, so besitzt das Feuer im Traum auch positive wie negative Eigenschaften. Es kann wärmend und leuchtend sein, aber auch heiß und zerstörerisch. Dieser elementare Unterschied entscheidet, ob das Feuer ein positives oder ein negatives Traumsymbol ist.


    Den "roten Stier" wiederum sehe ich ziemlich platt als Feuer .. Aus meiner Sicht und Empfindung unterdrückt der Verzehr von erhitzten Speisen Gefühle und Empfindungen. Man isst mehr als erforderlich, außer man schränkt sich bewusst ein. Durch den Erhitzungsprozess gibt es meist keine geeignete Sperre mehr. Im Gegenteil, es können Toleranzeffekte bis zur Sucht entstehen. Das ist natürlich super für das Geschäft, den Verkauf von allerlei Nahrungsmittel.

    Und im Nachgang verändert sich auch das Körpergefühl und die innere und äußere Wahrnehmung.

    Vieles gerät entweder in das Unterbewusstsein oder gerät ganz verloren im schlimmsten Fall.


    Für die Gesellschaft an sich ist die Nutzung des Feuers zu großem Teil aufbauend, stärkend. Meist. Aber die Wahl ist hier auch ein bißchen wie die "blaue" oder die "rote" Pille.

    Manche Rohis ertragen dies nicht lange und nehmen dann bewusst dosiert Gekochtes, das dämpft, zu sich.

    Und parallel anderes, das sie zu Leistungen puscht, die sie sonst nicht leisten wollen würden von Ihrer Wahrnehmung und ihrem (Körper-) Gefühl her. Den Blick einschränkt wie die Scheuklappen eines Pferdes, das einen Karren ziehen soll.


    Was meinst du?

  • Das habe ich heute morgen vom TV-Gerät abfotografiert. Ein Filmbericht über die Lage in der Ukraine.



    Für mich hat das Bild mit dem Herd eine gewisse Symbolkraft. Letztendlich befinden wir uns in einer Zeitenwende.
    Corona hat nichts gebracht, wir Menschen haben uns eher weiter verschlossen, statt uns mehr und mehr dem Neuen zu öffnen.

    Jetzt ist Krieg und vielleicht einhergehend eine Wirtschaftskrise im Westen. Und danach wird nochmal was kommen, wenn wir immer weitermachen wollen wie bisher.


    Obwohl ich 100% Rohkost praktiziere, habe ich mit dem Thema innerlich irgendwie abgeschlossen, weil es für die meisten Menschen sowieso nicht praktikabel zu sein scheint.


    Ich denke die Zeitenwende geschieht auf vielen verschiedenen Ebenen, aber es ist ja auch nicht ausgeschlossen dass die Rohkost auch etwas damit zu tun hat. Gewisse Hinweise gibt es schon.


    EDIT: Da habe ich gerade noch was entdeckt:

    Die Aussage stimmt so natürlich nicht, aber ich finde das trotzdem interessant.


    https://www.youtube.com/watch?v=NLGEo1tlbXE


    Auch die Aussage "Rohkost keeps the Putin away" würde wahrscheinlich nicht aufgehen. Dazu bedarf es schon mehr. Aber durch Rohkost wären vielleicht ganz andere Sachen in der Gesellschaft wieder möglich.

    Und je mehr die Energie innerhalb einer Gesellschaft zirkuliert, desto besseren Schutz hat sie wahrscheinlich gegen "the Putin".

  • Was du immer passendes im Netz findest .. sehr inspirierend. Dankeschön dafür. :klatschen:


    Ja das Foto mit dem Herd hat eine Symbolkraft. Vor allem, wie sehr diese Menschen herausgerissen wurden aus ihrem Leben.

    Während manche Menschen wie wir über Frischkost kommunizieren, sind andere froh, dass sie überhaupt etwas zu Essen haben - meist länger lagerbares.

    Als die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine in Österreich landeten, berichtete ein Sender von Menschen, die mit nichts als einem sehr fetten Speck im Sackerl unterwegs waren. Sehr rationell, hier geht es um das Überleben. Nicht mehr um Überernährung.


    Aufgrund deiner Anregung habe ich in der Suchmaschine gesucht, was Putin vor ein paar Jahren angeblich so aß:


    Das Präsidenten-Frühstück

    (...) am liebsten Getreidebrei, Quark mit Honig und drinkt dazu ein paar rohe gequirlte Eier. Dies wenigstens haben Reporter der russische TV-Sender NTV 2012 beobachtet, als sie gemeinsam mit dem Staatschef frühstückten. Außerdem, (...) Cocktail aus Rote-Beete- und Meerrettich-Saft. (...) gern Reis und Buchweizen mag, aber keine Haferflocken.

    (...) Gemüse: Tomaten, Gurken, Salat. Morgens esse ich Brei, Quark und Honig. Wenn ich zwischen Fleisch und Fisch wählen kann, bevorzuge ich Fisch, Lamm mag ich auch.“ Ein Leckermaul sei er jedoch nicht, aus der Vielfalt der Süßigkeiten möge er nur ab und an mal Eiscreme.

    Mahlzeiten unterwegs

    (...) aus eigentlichen Mahlzeiten ein Snack to go. „Wenn ich irgendwohin fahre, dann probiere ich gern die dortige lokale Küche. Grünen Tee bin ich schon gewohnt“,(...) „abends esse ich gewöhnlich nicht. Am Nachmittag versuche ich Früchte zu essen oder Kefir zu trinken, wenn es ihn gibt. Wenn nicht, dann esse ich lieber gar nichts.“

    Aber dann steht im selben Artikel, dass ein Restaurant Geschäfte mit dort günstig zu beschaffenden, teuer zu verkaufenden Nahrungsmitteln machen, würde ich sagen:



    Alkohol steht auch in vielen Version am Plan, wenn man diesem Bericht glauben darf.


    Aber es ist erkennbar, dass er - angeblich - auch längst keine "Brot-Frühstücke" zu bevorzugen scheint. Vielleicht hat sich der Ernährungsplan auch stark geändert inzwischen.


    Wie auch immer, ich denke dass Ernährung jedenfalls beeinflusst. Und ggf auch der allgemeine Gesundheitszustand über Ängste oder Zwänge .. von "Normalos" bis zu "den Hochrangigen".


    Aber durch Rohkost wären vielleicht ganz andere Sachen in der Gesellschaft wieder möglich.

    Und je mehr die Energie innerhalb einer Gesellschaft zirkuliert, desto besseren Schutz hat sie wahrscheinlich gegen "the Putin".

    Ich bin mir leider gar nicht (mehr) sicher, ob es manchmal nicht eher die Egozentrik und Narzissmus den als den gemeinschaftlichen Sinn der betreffenden Personen fördert, wenn ich verschiedene Menschen ansehe aus Vergangenheit und Gegenwart.


    Vielleicht wird es besser, wenn Wege gefunden werden, bei denen Menschen nicht mehr so krass auf manche denaturierte Nahrungsmittel angesetzt werden und damit versorgt werden "müssen".

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