Rund um Rohkost

  • Ich war heute beim Physio. Der hat erzählt, dass er auch mal 2 Jahre sich von Rohkost ernährt hat. Er war den ganzen Tag nur am Essen, so wie ein Gorilla. Manchmal bekam er sogar einen Krampf im Kiefer, durch das viele Kauen. Außerdem war diese Esserei sehr zeitaufwendig und teuer.

    Er ist Blutplasma-Spender, und mit der veganen Rohkost kam er nicht mehr auf die richtigen Eiweißwerte. Auch deswergen hat er mir der Rohkost wieder aufgehört.

  • Ich will bestimmt nichts schlechtes über vegan sagen, aber heute hat ein Bekannter erzählt dass er ein paar Jahre strikt vegan (gekocht) gelebt hat. Dann hat sein Arzt es ihm verboten wegen seiner schlechten Blutwerte.

    Solche kleinen Geschichten finde ich immer interessant. Klar hat das keine allgemeine 'Aussagekraft.


    Die Sprechstundenhilfe bei meinem Hausarzt, die immer die Blutabnahmen macht, hat auch gemeint, dass die Veganer so schlechte Blutwerte haben.


    Die meiste Zeit esse ich vegane Rohkost, aber ab und zu auch was tierisches. Heute Abend habe ich zum Beispiel getrocknete Eier gegessen, die ich schon 1 Jahr lang bei 2 Grad im Kühlschrank gelagert habe. Die schmeckten noch einwandfrei.

    Ich kenne aber auch einen Rohköstler, der isst schon 20 Jahre roh-vegan und bei dem funktioniert es einwandfrei.

    Eine Bekannte von mir isst schon so 30 Jahre lang roh-vegan und ihr Arzt sagt, sie hätte einen viel zu niedrigen Vitamin B12-Wert. Sie substituiert aber nichts. Sie sagt sie fühlt sich gut und sie hält nichts von diesen Richtwerten.

  • Interessant. Ich denke mir, das Rohkost durchaus kein Diät ist, das ist eine Lebensweise.

    Ich esse momentan viele Blätter, auch Pfefferminzblätter, so 5-6 Blätterchen, und Grünkohl, eigene Ernte aus eigenen Samen gezogen. Sehr "kohlig" (also schmeckt nach Kohl) und sehr intensiv in Geschmack. Johannisbeerenblätter sind auch essbar, aber im Salat.

    Portulak ist nicht so üppig wie im vorletzten Jahr.


    Aber wenn die Blätter nicht da sind, dann kann ich auch ohne .

    Gekocht esse ich auch. (nicht die Blätter natürlich)


    Blutwerte habe ich nie messen lassen. Ich habe ein bisschen Angst vor den Medizin und hauptsächlich vor den Ergebnissen, die mich traurig machen können, wenn etwas nicht stimmt. So nach dem Motto, was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.


    Eine bekannte Ärztin (ganz privat) meinte zu mir, solange man keine Beschwerden hat, braucht man nicht zum Arzt. Der Arzt findet immer, was nicht in Ordnung ist, und dann schiebt man Panik, und dann ist man wirklich krank.


    Ich mache neuerdings viel Yoga. Mal mehrmals täglich, wenn es draussen regnet.

    Einige schwere Asanas klappen nicht, oder ich muss mehr üben. Kopfstand bekomme ich grundsätzlich nicht hin, aber ganz ehrlich, ich konnte es auch als 18-Jährige nicht. Etwas mit dem Gleichgewicht ist bei mir nicht in Ordnung.

    Edited once, last by tatjana: -------- ().

  • Blutwerte habe ich nie messen lassen. Ich habe ein bisschen Angst vor den Medizin und hauptsächlich vor den Ergebnissen, die mich traurig machen können, wenn etwas nicht stimmt. So nach dem Motto, was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.


    Eine bekannte Ärztin (ganz privat) meinte zu mir, solange man keine Beschwerden hat, braucht man nicht zum Arzt. Der Arzt findet immer, was nicht in Ordnung ist, und dann schiebt man Panik, und dann ist man wirklich krank.

    Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß, das sehe ich so wie du.


    Ich würde auch mit Beschwerden nur in aller größter Not zum Arzt gehen, da die meisten Schulmediziner nur die Symptome, nicht aber die eigentliche Ursache einer Beschwerde behandeln.

  • Die Ernährung ist so ein breites Thema, dass sich kaum jemand weder "in die Karten schauen" lässt, nicht einmal in Gesprächen mit Ärzten oder Ernährungsmedizinern und doch glaubt fast jeder, sich eh super zu ernähren.


    Kürzlich habe ich erfahren, dass eine Dame, die sich roh vegan ernährt - und sehr darauf schwört, sich auch von allerlei Veganen Gurus oder sonstigen Institutionen oder Geschäftemachern allerlei erzählen lassen hat, ins Krankenhaus gekommen ist.


    Da ging es einige Zeit (Tage/Wochen) hin und her, weil wie es so ist, halten Rohis ja nicht viel von Tipps von Ärzten, so sie meist nicht einschlägiges Wissen haben, was die Facetten der Rohkost betrifft.


    Dazu sind sie ja auch nicht ausgebildet, außer sie sind selbst interessiert. Und ehrlich gesagt ich denke dass Rohkost von jeder Person anders praktiziert wird. In welchen Aspekten auch immer.


    Dann dauert die Interpretation natürlich auch länger und die Überlegungen und auch Tests die sie dann machte. Ja, sie testete auch das eine oder andere Lebens/Nahrungsmittel mit hineinzunehmen oder auch anderes wegzulassen und die Blutwerte wurden auf andere Weise schlechter.


    Dazwischen ließ sie sich wieder von jemanden in englischer Sprache beraten, die Beratung hatte sie sogar über eine Webcam aufgenommen. Es hat sie bestimmt etwas gekostet. Das Ergebnis war, sie solle nur Obst essen, so in der Art. Nichts, was die Verdauung zu sehr beansprucht. Mir kam die beratende Person nicht besonders initiativ vor oder ausreichend in die Tiefe fragend.


    Am Ende des Liedes waren die Werte relativ kurz darauf so schlecht, dass sie in der Dialyse endete. Es soll das Osmosewasser gewesen sein, das ihre Minderalstoffwerte so katastrophal beeinflusst hat über die Zeit. Ich glaube mich erinnern zu können, dass sie vor Jahren schon dazu schwörte. Woher sie auch immer so eine Begeisterung dafür hatte. Wenn sie es tatsächlich über Jahre getrunken hat, war das wohl nicht die beste Idee.


    Was ich von Osmosewasser halte, hatte ich schon früher kommuniziert und steht auch in meinem Buch (so gut wie nichts halte ich davon - zum Bügeln ist es aber super).

    Aber es ist offenbar ein langer Weg bis man alle Aspekte, die eine Person bei einer Ernährung einbezieht - oder auch nicht - als Außenstehende Personen überhaupt erkennen kann.

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