Fragen zum Buch/ Video

  • Hi Angelika,


    irgendwo bei dir habe ich gelesen, dass B 12 hitzeempfindlich ist und du u.a. deshalb von bestimmten Präparaten abrätst.

    Magst du das bitte einmal genauer erläutern und mir schreiben, welches Mittel du zum Substituieren für geeignet hältst?

    Ich hatte lange Zeit gar nicht substituiert, mir im Herbst ein Glas sprühgetrocknete Chlorella mit B 12 gekauft, wovor du ja auch warnst, daher bin ich jetzt etwas verunsichert, was dann überhaupt in Frage kommt. Jetzt habe ich den Rest des Glases auf dem Kompost entsorgt, weil es überhaupt nicht (mehr?) gut roch.


    Ach ja, noch eine Frage zu einem alten Video von dir bezüglich der Blutwerte: Dr. Miller hatte dir wohl eine hohe Dosis Vitamin D verabreicht und trotzdem hattest du nach ca. 1/2 Jahr wieder relativ niedrige Labor- Werte. Die Ärztin meinte darauf hin (wenn ich es richtig verstanden habe), dass du das Vitamin schon verbraucht hast. Ist es nicht eher möglich, dass unser menschlicher Körper gar nicht in der Lage ist, künstliche bzw isolierte Vitamine (noch dazu in solch hoher Dosis) wirklich aufnehmen und richtig verwerten zu können?

    Mein Arzt will mir jetzt auch gerade Vitamin D aufschwatzen aber bisher fühle ich mich auch so noch ganz fit ;) aber.......der Zweifel ist gesät....und ich bin mal wieder am grübeln :P:)


    PS: Ich habe den Titel mal etwas allgemeiner gefasst, falls mir noch mehr Fragen einfallen. Hoffe, dass ist ok, sonst bitte gern ändern.


    Viele Grüße


    Caro

  • Hallo Caro,


    Dankeschön für deine Fragen. Ich antworte unter deinen Zeilen:

    irgendwo bei dir habe ich gelesen, dass B 12 hitzeempfindlich ist und du u.a. deshalb von bestimmten Präparaten abrätst.

    Magst du das bitte einmal genauer erläutern und mir schreiben, welches Mittel du zum Substituieren für geeignet hältst?

    Ich hatte lange Zeit gar nicht substituiert, mir im Herbst ein Glas sprühgetrocknete Chlorella mit B 12 gekauft, wovor du ja auch warnst, daher bin ich jetzt etwas verunsichert, was dann überhaupt in Frage kommt. Jetzt habe ich den Rest des Glases auf dem Kompost entsorgt, weil es überhaupt nicht (mehr?) gut roch.

    Hm, ich weiß jetzt nicht, auf was du dich da genau beziehst. Allerdings gehört Erhitzung ja ohnehin nicht so wirklich ;) in das Repertoire von Rohi´s.
    Es gibt allerdings dort und da Zusätze, und da schätze ich das durch Bakterien produzierte Methylcobalamin am meisten. Allerdings wird aus verschiedenen Gründen nicht dazu geraten, alleine Vitamin B12 zu ergänzen, sondern quasi als gesamte "Fußballmannschaft" am besten die ganzen Vitamin B Arten als Complex. Damit habe ich die besten Erfahrungen, auch den Blutwerten nach.


    Mit Chlorella habe ich nicht so viel persönliche Erfahrung. Ich habe sie mir wohl zwei Mal in meiner ganzen Rohkostzeit gekauft, jedoch waren mir diese Produkte immer zu fett. So, dass ich entweder erbrechen musste oder nah dran war. Ist allerdings schon wieder länger her. Und vermutlich bei der Art von getrockneten Pulver, wie ich es probierte. Es gibt eine Studie, die zeigt, dass Veganer mit geeigneten Algen wie Nori (Rotalge) und Chlorella (Süßwasseralge) einen doppelt so hohen B12 Gehalt im Blut aufweisen können als solche, die Algen prinzipiell meiden.


    Bei Spirulina (Blaualge) wird davor gewarnt, dass es auch nicht verwertbares (analoges) B12 enthält und damit die Aufnahme von wirksamen Vitamin B12 blockiert. Das nicht so ideal ist. Meine Erfahrung damit ist, dass meine Blutwerte bei B12 tatsächlich damit weniger hoch sind, als in Phasen, wenn ich es gar nicht mit einbeziehe.

    Bei AFA Algen wird vor giftigen Stoffen in Stiftung Warentest generell gewarnt und ein Algen-Hersteller sagte mir einmal, dass es auch gerade für anfällige Kinder nicht geeignet sei (Er war verwundert gewesen über einen Verkäufervortrag eines Händlers, bei dem AFA Algen für Kinder empfohlen wurden. Leider werden Werbeaussagen viel zu wenig geprüft oder [rechtzeitig] widersprochen.). Inzwischen sehe ich solche Werbung allerdings kaum mehr.

    Wenn dir etwas nicht (mehr) gut riecht, ist es eine gute Entscheidung, es zu verwerfen. Bei mir landet auch immer wieder mal etwas am Kompost. Und ja, manchmal ist es weil es verdorben ist, weil ich es nicht früher ansprechend gefunden hatte. Und manchmal war es ansprechend, aber dann habe/hatte ich plötzlich eine Sperre und etwas "geht gar nicht mehr". Und wenn das dann sonst auch keiner in meiner Umgebung möchte, dann kommt es auch auf den Kompost. Nur wenn es etwas ist, dessen Haltbarkeit noch viel länger ist, gebe ich dem noch eine Chance nach einigen Wochen. Und entscheide dann, ob ich noch davon esse (wenn es gut / interessant riecht und schmeckt) oder doch entsorge.


    [...]


    Ach ja, noch eine Frage zu einem alten Video von dir bezüglich der Blutwerte: Dr. Miller hatte dir wohl eine hohe Dosis Vitamin D verabreicht und trotzdem hattest du nach ca. 1/2 Jahr wieder relativ niedrige Labor- Werte. Die Ärztin meinte darauf hin (wenn ich es richtig verstanden habe), dass du das Vitamin schon verbraucht hast. Ist es nicht eher möglich, dass unser menschlicher Körper gar nicht in der Lage ist, künstliche bzw isolierte Vitamine (noch dazu in solch hoher Dosis) wirklich aufnehmen und richtig verwerten zu können?

    Mein Arzt will mir jetzt auch gerade Vitamin D aufschwatzen aber bisher fühle ich mich auch so noch ganz fit ;) aber.......der Zweifel ist gesät....und ich bin mal wieder am grübeln :P:)

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    Ja, also ich hatte bei Vitamin D lange (zu große) Vorsicht walten lassen. Weil mein alter Hausarzt hatte Vitamin D nicht wirklich in seinem Themenbereich und die Tropfen die ich empfohlen bekam, waren so gut wie nutzlos.

    Schließlich fand ich es eine sehr gute Idee, den Vitamin D Status messen zu lassen. Das war Voraussetzung dafür, dass Dr. Barbara Miller damit die richtige Vitamin D Dosis berechnen konnte. Ich glaube ich war damals nicht im Mangel, aber im optimalen Bereich war ich sicher nicht. Müsste ich nachsehen.


    Sie berechnete die Vitamin D Dosis für jede Patientin/jeden Patienten individuell (wie es sein sollte). Und ja, die Dosis war dafür gedacht, einen Mangel auszugleichen aber auch für die nächste Zeit im Winter genügend versorgt zu sein.

    Wichtig ist es allerdings, danach in der Folge dann wieder zu ergänzen, wenn eh klar ist, dass es sonst nicht reicht (wobei in kürzen Abständen besser ist als höhere Dosis in größeren Abständen, wegen der Verfügbarkeit). Das Ergänzen hatte ich danach nicht gemacht weil ich auch schauen wollte, wie lange ich damit auskam, und auch, ob ich es schaffte mit Lachs/Fisch genügend Vitamin D in den ersten Monaten des Jahres (Winter) auszukommen.

    Da ich voll berufstätig bin, bin ich tagsüber so gut wie immer in einem Raum, also nix mit Wintersonne am Tag, so sie überhaupt reichen würde in unseren Breiten.
    Es hatte nicht gereicht, obwohl ich mein Bestes versuchte (Ernährung + Sonne bei Wintertagen - allerdings voll berufstätig).


    Von der Wirkung von Vitamin D kann ich dir Folgendes berichten:
    Die Rohkost hat mir fundamental geholfen, meine Herausforderungen mit der Haut nicht nur zu verbessern, sondern auch zu neutralisieren. Aber im Winter, wenn ich mal süßer aß, oder nicht so perfekte Lebensmittel fand, dann hatte ich doch durchaus wenig Widerstandskraft. Doch seit ich auch Vitamin D beachte und auf ausreichende Jod (-> Algen u.ä.) Zufuhr, benötige ich nicht unbedingt einen Sommerurlaub am Meer im Sommer um sehr gut über den Winter zu kommen. Es ist keine Einbildung.

    Ehrlich gesagt ärgere ich mich, dass meine Eltern oder ich nicht viel früher darauf hingewiesen worden sind. Vermutlich sind diese beiden Ergänzungen für mich maßgeblich, eine stabile Widerstandfähigkeit auch gegenüber kleinen Abweichungen aufrecht zu erhalten.


    Stell dir vor, in den ersten Jahren, wenn ich mal 1 - 2 Stk - für die Familie - selbst gemachte Vanillekipferl gegessen hatte, bekam ich verzögert dazu einen Schub und dann eine Spritze zur Anregung zur Bildung von Cortison. Es war wirklich so wenig, das den Schub auslöste. Besonders, wenn ich nicht 2 Wochen am Strand im Süden lag. Rückwirkend klar -> Vitamin D Bildung. Damals war mir das nur unterbewusst klar. Das Meer mit Sonne und Jod.

    Das führte natürlich dazu, dass ich besonders "extrem" auf Rohkost-Ernährung achtete. Und all das war kein Fehler und ist immer noch das, was meinen Körper vor viel Ungemach schützt. Aber hätte ich das mit dem Vitamin D und Jod früher gewusst und beachtet, hätte ich nicht gar so krass leiden müssen.

    Natürlich habe ich dies sofort auch in der Familie mitgeteilt und bei nahen Familienmitgliedern entsprechend prüfen und umsetzen lassen.

    Ich könnte noch mehr wegen Knochenwachstum, Folgen, Operation und Wachstum von nahen Verwandten erzählen, aber ich sage einfach: Achte darauf.

    Und nur - du weißt es eh - ich verkaufe nichts davon und bin auch nirgends beteiligt oder erhalte Prämien.

    Es ist rein meine Erfahrung.


    Mein Rat ist allerdings, gehe zu einer Ärztin/Arzt, der/die auch wirklich nach deinem Blutbefund fragt und dann berechnet. Und klar, ich schaue dass ich alle 1 - 2 Jahre meinen Blutspiegel überprüfen lasse. Es hat mich auf die Dauer gesehen stabilisiert und stärker gemacht. Alles zusammen, aber dies jedenfalls auch.

  • Hallo,



    Ist es nicht eher möglich, dass unser menschlicher Körper gar nicht in der Lage ist, künstliche bzw isolierte Vitamine (noch dazu in solch hoher Dosis) wirklich aufnehmen und richtig verwerten zu können?


    Sie berechnete die Vitamin D Dosis für jede Patientin/jeden Patienten individuell

    das ist nämlich genau der Knackpunkt: Jeder Mensch benötigt unterschiedlich hohe Dosen und hat auch unterschiedliche Defizite in der Versorgung. Das wird dabei oft vergessen bzw. verschwiegen.


    Unser Körper benötigt durchaus Vit. D und das auch zusätzlich, das reine Sonnenlicht reicht zur Produktion in den seltensten Fällen alleine aus.

    Und enthalten ist es in etwas höheren Mengen z.B. in den diversen Fettfischen. Das kann unser Körper schon umsetzen und verarbeiten.


    Grundsätzlich muss man aber bei Vitaminen stark unterscheiden: Es gibt solche, bei denen ein Überschuss vom Körper einfach wieder ausgeschieden wird - und andere, bei denen ein "zu viel" sogar (extrem) schädlich sein kann (z.B. bei Vitamin C / Ascorbinsäure der Fall).

    Daher muss in einigen Fällen der tatsächliche Bedarf genau ermittelt werden.


    Allerdings muss man auch dazu sagen, dass eine Überversorgung mit einigen Vitaminen bei den allermeisten Menschen nahezu ausgeschlossen ist. In den meisten Fällen ist es eher so, dass wir mit der natürlichen Nahrung eher zu wenig statt zu viel an unterschiedlichen Vitaminen aufnehmen.

    Das würde ich gerade auch auf die Vitamine D und C beziehen und speziell bei C ist der Tagesbedarf zudem noch stark vom jeweiligen Zustand abhängig. Eine Schwangere oder ein Raucher oder Erkälteter oder alter Mensch braucht zum Beispiel erheblich mehr davon, als andere Menschen außerhalb dieser Gruppen.


    Insofern halte ich persönlich auch nichts von Angaben wie "Empfohlene Tagesdosis: ..." auf Packungen. Denn das kann man nie pauschal sagen.

    Lieben Gruß

    Jörg


    Sollte tatsächlich mal ein Veganer zu Besuch kommen, mähe ich vorher den Rasen, damit er was zu essen hat. ;)

  • das ist nämlich genau der Knackpunkt: Jeder Mensch benötigt unterschiedlich hohe Dosen und hat auch unterschiedliche Defizite in der Versorgung. Das wird dabei oft vergessen bzw. verschwiegen.

    Da hast du jedenfalls recht, denn Alter (Hautstruktur) bedingt eine immer mehr sinkende eigene Vitamin D Erzeugung (wobei das Thema wegen dem Lebenswandel/im Haus sein auch junge Menschen haben können, viele sogar), davon unabhängig auch Alkohol (wegen Leberschädigung, Hemmung der Vitaminaufnahme und Vitamintransportfähigkeit), davon unabhängig Rauchen (viele B-Vitamine und Vitamin D, .. werden schneller verbraucht), Einfluss Körperfettanteil usw.


    Der Grund für die Berechnung der Ärztin war dem gemäß allerdings und auch deswegen nicht unbedingt für den zukünftigen Bedarf, denn der kann eh nur angenommen werden für eine Erhaltungsdosis. Die nach ein paar Monaten/einem Jahr wieder im Blut auf Wirkung geprüft wird.

    Sondern, um eben die (von ihr angedachte) höhere dosierte Einmalgabe zu berechnen, die sie auf Wunsch verabreichte. Für die Berechnung brauchte sie u.a. das Körpergewicht. Denn ein Überschuss wird bei fettlöslichen Vitaminen bekanntlich ja nicht mit dem Urin ausgeschieden ...


    Grundsätzlich muss man aber bei Vitaminen stark unterscheiden: Es gibt solche, bei denen ein Überschuss vom Körper einfach wieder ausgeschieden wird - und andere, bei denen ein "zu viel" sogar (extrem) schädlich sein kann (z.B. bei Vitamin C / Ascorbinsäure der Fall).

    Daher muss in einigen Fällen der tatsächliche Bedarf genau ermittelt werden.

    Das finde ich jetzt interessant, dass du das schreibst. Wieso meinst du dass gerade Vitamin C extrem schädlich sei? Das ist ja wasserlöslich und wird ggf ausgeschieden (kann man auch im Urin ggf messen). Die meisten machen Angst vor Vitamin D, das ja fettlöslich ist - hier nur nach Blutmessung zu dosieren.


    Allerdings kann ich hier auch etwas berichten, denn zuviel ist auch hier zuviel.

    Vorletztes Jahr ließ ich mir eine Metallplatte und Schrauben wieder aus dem Fuß entfernen, nachdem diese wegen einem (leider von dem Kassasystem) vermurksten Knochenbruch operiert hatte werden müssen, damit ich wieder laufen könne.

    Nachdem also die Metallplatte wieder draußen war, brauchte ich zum Glück so gut wie kein Schmerzmedikament, Dank Ernährung und vorsorglicher Vitaminversorgung, bei der auch Vitamin C dabei gewesen war.


    Nach ein paar Tagen ging ich zu einer Hausärztin um wie verordnet prüfen zu lassen, ob die Wunde eh gut heilt (tat sie). Da sah ich, dass diese Ärztin offenbar auch Vitamin C Infusionen anbot. Ich fragte sie, ob das zur Förderung der Heilung eventuell gut wäre. Sie nickte, wobei sie allerdings nicht fragte, ob ich Vitamin C vielleicht separat ohnehin nehmen würde. Vielleicht hätte sie es dann verneint, ich weiß es nicht. Es schien, als könne es nur nützlich sein.


    Und ließ mir (nachmittags) eine Vitamin C Infusion geben (auf Privatkosten). Allerdings, ich war - wohl durch Ernährung und auch Ergänzung - offenbar weit ausreichend versorgt und mir wurde brechübel ein paar Stunden später (abends). Zum Glück war der Spuk am nächsten Tag vorbei.


    Insofern halte ich persönlich auch nichts von Angaben wie "Empfohlene Tagesdosis: ..." auf Packungen. Denn das kann man nie pauschal sagen.


    Ja. Deshalb schreibt auch Dr. Strunz, ein Vertreter vom "Bluttuning", dass man messen muss, um zu sehen, was passt und wo etwas nicht passt.

    Die Kunst dabei ist, Zusammenhänge zu erkennen, ärztliche Fachkräfte die dies auch kommunizieren.

    Die empfohlene Tagesdosis auf einer Packung kann passen .. oder auch nicht. Schlussendlich zählen diese Ergänzungen zur Ernährung.

  • Das finde ich jetzt interessant, dass du das schreibst. Wieso meinst du dass gerade Vitamin C extrem schädlich sei? Das ist ja wasserlöslich und wird ggf ausgeschieden (kann man auch im Urin ggf messen).

    Das ist prinzipiell richtig und gilt auch nach wie vor für einen annähernd 100% gesunden Körper. Da das aber heute wohl die wenigsten Menschen von sich behaupten können, ist diese frühere Annahme eher mit Vorsicht zu genießen. Viele Jahrzehnte ging man tatsächlich davon aus, dass ein "zu viel" an Ascorbinsäure einfach mit dem Urin ausgeschieden wird - und das wars.


    Seit etwa Anfang der 90er weiß man aber spätestens, dass dies nur in einem nahezu intakten Körper der Fall ist. Es gibt viele Krankheitsbilder, die das verhindern und so zu (teils massiven) Problemen bei Überdosierung führen. Gerade wenn diese durch (z.B. Substitution in Tabletten- oder Pulverform) über einige Zeit anhält.

    Allen voran gehören dazu div. Stoffwechselstörungen bzw. ernsthafte Erkrankungen, die dann das normale Ausscheiden erschweren oder im schlimmsten Fall sogar verhindern.


    Die "harmlosesten" Folgen der anhaltenden Überdosis wären dann Verdauungsstörungen mit folgendem Durchfall. Wie gesagt, das wäre noch relativ harmlos und zählt eher zu den "Anfangssymptomen".

    In schlimmeren Fällen kann es auch zu dauerhaften Organschädigungen kommen, allen voran ist die Niere besonders stark betroffen, da sie maßgeblich am "Ausscheiden" beteiligt ist. Ascorbinsäure in höheren Dosen erzeugt eine erhöhte Konzentration an Oxalsäure (die u.a. für die Bildung von Nierensteinen verantwortlich ist) und damit ist nicht zu spaßen.


    In harmloseren Fällen kann auch einfach eine Vitamin C Allergie bestehen, diese führt aber i.d.R. nur zu vergleichsweise harmlosen Symptomen. Dafür aber bereits auch bei kurzfristigen Überdosierungen schon.

    Die Folgen wären dann zwar "nervig" und unangenehm (Bläschenbildung an Schleimhäuten, Rötungen, Schwellungen etc.), sind aber id.R. nicht weiter tragisch und behandelbar.

    Das müsste ggf. bei einem Arzt abgeklärt werden, wenn man den Verdacht bei sich hat.


    Um jetzt aber eine möglicherweise aufkommende "Panik" zu vermeiden: :D Es ist wie oben erwähnt relativ schwer, mit der normalen Nahrungsaufnahme Vitamin C überhaupt überzudosieren. In der Praxis ist meist eher das Gegenteil der Fall.

    Und WENN es mal wirklich zu viel wäre, dann ist das i.d.R. nur kurzfristig und in geringer Überdosis der Fall und somit völlig unbedenklich.

    Eine kritische Überdosierung müsste schon eine gewisse Zeit anhalten und in größeren Dosen stattfinden (halt durch Substitution), damit man überhaupt von "kritisch" sprechen kann. Somit sehe ich da im Normalfall keine Gefahr.


    Es neigen nur recht viele Menschen dazu, sich gerade Vitamin C zusätzlich zuzuführen (und sei es aus der Apotheke) und da muss man halt etwas aufpassen und beobachten, wenn man das über längere Zeiträume (und "auf Verdacht") tut. Deshalb die "kleine Warnung". :)

    Lieben Gruß

    Jörg


    Sollte tatsächlich mal ein Veganer zu Besuch kommen, mähe ich vorher den Rasen, damit er was zu essen hat. ;)

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