Rohkosttreffen wirken!

  • Hallo ihr Lieben,

    gestern hatten wir hier bei uns in der Gegend wieder unser monatliches Rohkosttreffen - anbei unten ein Bild vom Buffet.
    Ich finde, gerade in diesen Zeiten sind solche Treffen extrem wichtig. Es bestärkt uns in dem Weg, den wir seit Jahren gehen und der gerade jetzt auch so entscheidend ist, aber leider viel zu wenig in der Öffentlichkeit kommuniziert wird. Na egal, das ist ein anderes Thema. Ich wollte eigentlich nur sagen, dass mir diese Treffen immer sooo viel Input geben. Es sind nicht nur die Rezepte und das gemeinsame Essen, was mich jedes Mal neu fasziniert. Es ist auch der spirituelle Input, das Gespräch mit Freunden, die 'Wärme' der Umgebung die meinen Akku immer wieder kräftig auflädt. Ich wäre früher nie auf die Idee gekommen, dass ich i-wann mal auf frauendominierte Treffen gehen würde, auf denen thermomix-orientierte Essrezepte vorgestellt werden. Tja, so ändern sich die Zeiten! Einfach toll! :)
    Also, trefft euch, verabredet euch, motiviert euch gegenseitig, habt keine Angst, habt Spaß am Leben, am Essen, an Gottes Plan!


  • Oh wow, was für ein tolles Buffet!! Ja ich möchte auch gerne wieder ein Rohkost-Treffen machen.

    Aber bei uns war wieder LockDown und immer noch gelten die Verordnungen, unter anderem (Hervorhebung von mir):

    9) zur Teilnahme an in der Verordnung aufgezählten Veranstaltungen

    Zwischen 06.00 und 20.00 Uhr dürfen sich zwei Haushalte treffen (bis zu 6 Erwachsene und 6 Kinder).

    Inzwischen habe ich sogar schon überlegt, ob ich über Youtube einen Live-Chat mache. Wenigstens zwischen den Weihnachtsfeiertagen mal.

    Ich freue mich schon auf den Frühling. Was auch immer dann die C*-Lage ist: Draussen werden ja wohl Treffen jedenfalls möglich sein, schätze ich. Ein Rohkost-Picknick im Garten hatte ich vor ein paar Jahren ja auch schon gemacht.

  • Ja wenn es möglich ist, ist es ja schön.


    Ich erzähle mal wie es bei mir heuer war:

    Vollberuflich mit all-in (und eigentlich viel mehr Zeit als "Normal") sitze ich nicht nur in einem Büro in einer Firma, in der bei 2.000 Mitarbeiter aktiv sind, sondern habe laufend mit vielen Menschen zu tun, zum Teil auch immer wieder mit "neuen" Menschen, die ich dann nur einmal oder zweimal sehe.

    Mitarbeiter aus bestimmten Abteilungen geben zweimal in der Woche einen Coro**-Gurgeltest ab, weil die Produktion (z.B. über riesige Fermenter) ununterbrochen weitergehen muss. So auch ggf in der Abteilung, in der ich bin.
    Die Firma ist international tätig, so auch in China. Vermutlich auch deshalb wurde im Frühjahr sehr schnell auf Homeoffice umgestellt, wo es möglich ist.

    Nun hatte es im Frühjahr ja geheißen, bald würde jeder jemanden kennen, der in dem Virus gestorben ist. Und auf der anderen Seite hatten sehr viele Menschen gemeint, auch ich kenne keinen (vermute ich - ob die Todesfälle die ich kenne doch damit zu tun haben weiß ich nicht).


    Interessanterweise wird im Falle einer Infektion damit nicht "hausieren" gegangen und ich hatte sehr viele Fälle positiver Testungen nur deshalb mitbekommen, weil diese oder die zugehörigen Partner eben in Quarantäne waren. Ich glaube, erst wenn man wirklich mit vielen Menschen laufend zu tun hat, bekommt man es richtig mit. Und, wenn auch laufend getestet wird. Klar, viele hatten keine oder wenige Symptome. Wobei jene die "keine" hatten, hatten wohl auch nur eine geringe Virenlast beim Test und sind nur sicherheitshalber in Quarantäne geschickt worden, weil man ja nicht weiß in dem Stadium, ob der Körper dies nun noch in den Griff bekommt oder doch nicht. Und wegen dem ggf Weiterverbreiten ..


    Ein ehemaliger Kollege war Anfang des Jahres auf einem Kreuzfahrtsschiff gewesen und an C** erkrankt, ziemlich schwer sogar (Pensionist), mit Nachfolgeerkrankung. Andere hatten Geruchsinn verloren und bekommen den erst langsam zurück. Eine junge Kollegin hatte dies relativ stark getroffen, jung und sportlich. Ein auch jüngerer Kollege meines Mannes hatte kürzlich Cor*** und er ist sehr schlank (will zunehmen) und sportlich. Ihm ist es nicht gut gegangen. Letzte Woche sei er beim Internisten gewesen und hat nur noch 70% Lungenfunktion und darf sein Herz nur mit einem Puls von 120 bpm belasten. Es kann besser werden, sagen die Ärzte.


    Wenn ich bei mir im Haus Treffen mache, kommen bekannte Rohis, die ich kenne - aber immer wieder auch ältere Damen oder Herren dazu.

    Meine Erfahrung mit den älteren Herrschaften und Coro** ist, dass sich diese kurioserweise am wenigsten selbst schützen.

    Den Zusammenhang mit ACE-2 (ich habe 1 - 2 Video darüber gemacht) haben viele nicht mitbekommen oder verstehen es nicht. Oder interessiert es nicht (bei älteren Menschen häufiger der Fall)

    Deshalb möchte ich niemanden in ein Risiko bringen, wenn es nicht notwendig ist. Denn schließlich müssen ja alle anderen, die dann bei dem Treffen waren, ggf in Quarantäne. Das finde ich derzeit sehr unspassig.


    Ich war schon 10 Tage "verkehrsbeschränkt" weil ich mit einer positiv getesteten Person ein paar Stunden in einer Besprechung war. Dass ich nicht in Quarantäne musste, war nur, weil wir in der Firma eh alle MNS tragen müssen, eher FFP2 oder eben Filter-MNS, Abstände einhalten und regelmässig lüften.
    Ansonsten hätte ich nicht raus dürfen! So konnte ich wenigstens alleine spazieren gehen, nur halt in die Öffis, Versammlungsplätze und Firma nicht.


    Ein anderer Kollege war echt in Quarantäne, weil er mit einem Teamkollegen Kaffee getrunken hatte, da dann ohne MNS/FFPs Maske. Also ich möchte das niemanden anderen zumuten. Und auch wenn ich durch die Tests die ich mache weiß, dass ich nix habe, würde ich dieses Risiko auch nur einer "symptomlosen" Quarantäne niemanden zumuten wollen.


    Ich hoffe, das Thema ist mit den Impfungen an anfällige Gruppen und deren Pflegepersonal (die armen ..) bald erledigt. Die Lage wird sich danach wohl schnell entspannen, schätze ich. Wenn die Intensivstationen wieder entlastet werden.

  • Ich finde, gerade in diesen Zeiten sind solche Treffen extrem wichtig. Es bestärkt uns in dem Weg, den wir seit Jahren gehen und der gerade jetzt auch so entscheidend ist, aber leider viel zu wenig in der Öffentlichkeit kommuniziert wird. Na egal, das ist ein anderes Thema. Ich wollte eigentlich nur sagen, dass mir diese Treffen immer sooo viel Input geben. Es sind nicht nur die Rezepte und das gemeinsame Essen, was mich jedes Mal neu fasziniert. Es ist auch der spirituelle Input, das Gespräch mit Freunden, die 'Wärme' der Umgebung die meinen Akku immer wieder kräftig auflädt.

    Diesbezüglich solltest Du mal die Rohkosttreffen erleben, die seit diesem Jahr mit Fokus auf Gemeinschaftsgründung organisiert werden! Zu Silvester findet trotz Lockdown das 4. statt...

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