Neue Biologie und Epigenetik

  • Hallo Champignon, in den letzten - bald 20 - Jahren, habe ich sehr viele Menschen persönlich kennengelernt. Kein einzelner Mensch inklusive seiner Praxis ist wirklich miteinander vergleichbar, außer bei jenen, die einfach Kochkost mit einbeziehen. Letzteres ist für deine Betrachtung zur Differenzierung ja auch nicht zu betrachten.


    Fazit: Sehr durchmischt und ich möchte mich nicht im Detail hier darüber auslassen, da ich Rohkost Ernährung (oder zumindest einen sehr hohen Anteil unter dem Gesichtspunkt AGE ALE armer Ernährung) absolut sinnvoll sehe. Und ich nicht abschrecken möchte wegen Erfahrungen von Menschen, die aus individuellen Gründen wie z.B. verzehrender Lebensstil schlechtere Erfahrungen gemacht haben. Rohkost in Kombination mit aufputschenden Mitteln wie der nicht rohe Kaffee sind darüber hinaus ein Anteil der Ernährung der oft bestehen bleibt .. aber auch Auswirkungen auf das eigene Verhalten, den eigenen Lebensstil haben. Usw. Menschen, die davon abkommen entfernen sich meist aus der "Wolke" der Rohis und berichten nicht. Oder sie möchten irgendwie dennoch dazugehören und erzählen nicht alles, je nach der Wolke, die sie gut finden.

    Eine rohe Ernährung kann dazu führen, nicht so stark getriggert zu werden "wie andere". Das hat Vor- und Nachteile. Fordert man sich dann aber über das Körpergefühl hinaus, hat das entsprechende Folgen.


    Rohkost kann ein schlafendes Schaf sein aber auch ein reißender Tiger.


    Falls deine Frage darauf abzielt, aus Kostengründen möglichst viel "zusätzliches" abzuwehren, kann ich dir nur eines raten: Da Rohkost eine sehr besondere Ernährungsform ist, die nicht den üblichen Ernährungsempfehlungen entsprechen, ist das Risiko eines individuellen Mangels relativ groß - genauso aber der mögliche Vorteil, nicht die Risiken der üblichen Kochkost zu behalten.


    Ich bleibe daher bei meiner grundsätzlichen Empfehlung, zumindest ab und zu eine Gesunden-Untersuchung durchführen zu lassen und die dortigen Referenzwerte differenziert nach aktuellen Maßstäben zu betrachten. Referenzwerte beziehen sich nämlich auf eine Art Populations-Mittel-Mischwert der vom Labor gemessenen Werte.


    Zu veganer Ernährung für Menschen ist vielleicht anzumerken, sich nicht auf die blauäugigen Aussagen von damit Geld verdienenden Menschen zu verlassen, genausowenig auf die von "Frischlingen". Interessant wird es ab 10 Jahren Erfahrung.


    Kennst du eigentlich meinen Roman "ROH - Der Roman" zu diesem Thema?: https://amzn.to/35bCqvM - Gerne können wir darüber austauschen.

  • Ich bin auch der Meinung, das tierische Produkte oder irgedwelche Zusätze nicht nötig sind. Ok, ich bin nicht 100 prozentig roh und Fisch esse ich auch mal, auch rohes Fleisch. Aber die Zeiten, wo ich mich roh-vegan ernähre, vielleicht nur paar Tagen durch das Jahr verteilt, sind immer die glücklichste in meinem Leben.

  • Ich denke, Angelika und ich (Alex) drehen uns etwas im Kreis inzwischen bei unseren Argumentationen.

    Das könnte auch damit zusammenhängen, dass wir schwerpunktmäßig zwei unterschiedlichen

    Paradigmen anhängen (die es schon seit der griechischen Antike gibt), und dann auch die

    entsprechenden Erfahrungshorizonte anziehen. Bruce Lipton erklärt das hier sehr gut, und steigt

    ab Minute 4 in das Thema ein: Intelligente Zellen - Vortrag zum Buch von Bruce Lipton - YouTube

    und auch den Humor sollten wir nicht vergessen:

    "wer früher stirbt, ist länger tot".

  • Was meinst du mit Paradigma? Es kann doch jede(r) sich so versorgen, wie es Ihr/ihm am besten möglich ist.


    Beispiel (da das Thema nicht zu sehr in andere Details geht, etwas allgemeiner):

    Was "normale" Ärztinnen oder Ärzte dort oder da zu Routine-Blutbildern sagen, ist manchmal kurios.


    Und ganz allgemein:

    Menschen die an sich nie eine Krankheit hatten denken hier bestimmt unterschiedlich zu jenen, die eine gewisse ... durchaus leider häufig abenteuerliche ... Erfahrung mit vernommenen Äußerungen mancher Ärzte haben. Und vor allem .. dessen Konsequenzen. Was nicht bedeutet, dass alle gleich sind, jedoch genau so unterschiedlich wie in jedem anderem Beruf.

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