Schilddrüse, Hormone und Rohkost, Kreuzblütler (Kohl, Wirsing etc), Hülsenfrüchtler

  • Hallo Judith,


    wie angekündigt, habe ich bei zwei Labors wegen der Kosten einer etwaigen Analyse angefragt.


    Eines der Labors ist auch ein behördliches Labor, da hat mich eine Dame sogar extra angerufen. Sie teilte mir Folgendes mit:


    Zunächst, es ist im Moment eher unüblich, dass danach gefragt wird, eher wird meist nach Schwermetallen gefragt.
    Sie schockierte mich zuerst mit einem möglichen Preis um die 300 EUR, das Angebot war dann immer noch recht saftige knapp 120 EUR inkl. MwSt.
    Ein Vergleichsangebot eines anderen Labors ist knapp 80 EUR inkl. MwSt.


    Die Dame des (auch) behördlichen Labors meinte allerdings, dass es derzeit noch keine Grenzwerte für Arsen in Reinprotein gäbe.
    Im Moment werden einfach nur Daten gesammelt um zu sehen, in welchem Range die Werte liegen.
    D.h. die Werte von Arsen im Reis kann man nicht 1:1 auf Reisprotein umlegen.


    Sie riet - so wie ich auch immer schreibe - dazu, immer die Produkte abzuwechseln, sogar die Hersteller und grundsätzlichen Quellen, wenn möglich.
    Und sie erinnert auch an die Fälle mit Tee (Z.B. Pyrrolizidinalkaloide in Kräutertees wie Kamilletee) durch Verunreinigungen mit anderen (ungeeigneten) Kräutern usw.


    Selbst wenn ich so eine Analyse machen lasse, so ist dann allerdings auch nur eine Stichprobe getestet und auch nur für diese Charge.
    D.h., eigentlich müsste man mehrere unterschiedliche Chargen messen lassen.


    Deshalb ist der Ratschlag des behördlichen Labors, Quellen verschiedener Arten und verschiedener Hersteller zu verwenden um mögliche Belastungen möglichst nicht akkumulieren (ansammeln) zu lassen im Körper.


    Wie auch Sunwarrior auf deren Seite sagt, sind diese auch abhängig von dem Boden und der Umwelt wo die Rohware gewachsen ist und das kann auch varriieren, selbst wenn sie nach bester Qualität schauen.
    Unsere Umwelt ist nun einmal nicht nur sehr divers, sondern inzwischen zum Teil auch belastet.


    Dann habe ich die sehr freundliche Dame noch gefragt, wie das denn mit Produkten wie Whey-Hydrolisat sei. Das wird ja gerne Allergikern empfohlen. Abgesehen davon für Sportler, die eine schnelle Aufnahme der Aminosäuren wünschen. Bei Milcheiweiß, das ja zu "Whey", typischen Proteinpulvern für Bodybuilder verarbeitet wird, gibt es verschiedene Verarbeitungsstufen. Ich nenne es einmal sehr grob: Milchweiweiß, dann Milcheiweißisolat, dass ist mehr aufgeschlüsselt und dann Milcheiweiß Hydrolisat. Bei letzterem weiß das Protein/Aminosäuren einschlägiger Aussagen (auch Ärzten) nicht mehr, dass es einmal von der Milch kam. Deshalb eben die Eignung für Allergiker.


    Sie sagt, potentiell dürfte die Belastung mit unerwünschten "Beistoffen" bei einem Hydrolisat am geringsten sein. So etwas ist mir allerdings bei pflanzlichen Produkten noch nicht bekannt.
    Geschweige denn bei Produkten in Rohkostqualität - das schließt sich eher aus.


    Was ich im Moment etwas kritisch sehe ist, dass es eine Menge an Herstellern gibt, die ihre Rohware als "Weißmarke" unter verschiedenen Marken verkaufen.
    Info siehe auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/White_Label


    Ganz besonders ist das bei einigen Influenzern/Promotern/Dienstleistern/Trainern/Geschäftsleute beliebt.
    Die inzwischen als eigene Marke Produkte zusammenstellen, ihnen schmeckende Aromen und ggf Nahrungsmittelergänzungen (Vitamine, Mineralstoffe, ggf weitere Proteine usw) beifügen.
    Damit haben sie ihre eigene Marke mit ihrem eigenen Namen. Aber der Hersteller des Rohproduktes ist hier klarerweise nicht bekannt.
    Eine Diversität ist bei einigen Produkten daher nicht besonders gut zu realisieren.


    Deshalb ist es noch besser, wirklich auch die Proteinquellen im Sinne der Pflanzen zu variieren.


    - - -


    Dann fragte ich die Dame wegen einer möglichen Veröffentlichung einer solchen Analyse, also selbst die Kosten doch bezahlt werden würden. Sie sagte, dass das nicht erlaubt sei, insbesondere, da sie auch ein behördliches Labor sind.
    Ich könnte dann zwar wohl sagen, ich habe mal dies oder das messen lassen, dürfe nach Nachfrage (nicht öffentlich) die Analyse auch zeigen, aber nicht im Internet zeigen.
    Das andere Labor habe ich diesbezüglich (noch) nicht gefragt. Aber sie meinte, dort wird das vermutlich kein Problem sein. Im Gegenteil, da andere Labors dies eventuell als Werbung für sich sehen könnten.


    - - -


    Nun ist die Frage: Das günstigere Labor ist das nicht behördliche Labor, das wären aber immer noch Kosten mit knapp 80 EUR inkl MwSt.
    Soll ich eine Art Crowdfunding von interessierten RohköstlerInnen machen?
    Bitte schreibt mir (ggf per E-Mail an info @ angelikafischer.com ) ob hier jemand Interesse hätte.
    Dabei ist natürlich dennoch oben Geschriebenenes zu beachten - es gibt noch keine Grenzwerte, da erst Werte gesammelt werden (behördlich) ...


    - - -


    Ich hoffe, diese Infos sind euch hilfreich, mir jedenfalls wieder ein Stück bestätigend viel zu variieren und spätestens nach ein paar Wochen Produkte/Hersteller/Quellen zu wechseln.
    Denn - gerade auch bei Naturprodukten - man weiß nie, wie die nächste Charge ist ...
    Und das gilt für sämtliche Lebensmittel, auch für Rohköstler .. wir leben alle auf derselben Erde.


    Viele Grüße
    Angelika

  • Hallo Angelika,


    vielen herzlichen Dank für die Recherche, das ist echt total nett. Ich bin total dankbar, dass du dich so engagierst, das ist wirklich toll!!


    Bezug nehmend auf deinen Post mache ich mir Gedanken darüber, wie kann ich besonders bei der Eiweißauswahl größtmöglich variieren und würde mich freuen, wenn hier viele Ideen zusammengetragen werden.


    Folgende Ideen habe ich dazu und würde mich freuen, wenn ihr ergänzt:


    1.) Verwendung unterschiedlicher Marken von Bio-Nackthafer bzw. Bio-Buchweizen
    2.) Verwendung unterschiedlicher Süßwasserfischarten und entsprechende Quellen. Ich beziehe den Fisch von einem Lieferanten hier in der Nähe. Aber auch hier ist die Schwermetallbelastung von Fischen sehr stark von der Bodenqualität abhängig, z.B. wenn Kohlewerk in 50km Umgebung ist, dann wird das schon schwierig. Und ich kann die Qualität des Fisches nicht einschätzen. Was sind gute Onlinequellen für guten Süßwasserfisch. Ich hatte mal bei https://www.1afisch.de/ angerufen und gefragt, was den Fischen gefüttert wird, das konnte er mir gar nicht sagen. Wie kommt es, dass ihr diesen Onlinefischverkauf gut findet? Du hast auch mal geschrieben, dass du Fisch aus Seen bevorzugst. Wo könnte ich online guten Fisch noch kaufen?


    3.) Eiweißpulver Erbse von Sun Warrior oder Eiweißpulver Reis von Sun Warrior – welche Eiweißpulver kommen noch in Frage aus Eurer Sicht? Was hälst du persönlich von dem Milcheiweiß Hydrolisat? Ich konnte mir anhand der Ausführungen noch nicht kein richtiges Bild machen. Ich selbst vertrage Casein nicht und sollte Milchprodukte aufgrund von Hashimoto meiden. Das gilt vermutlich aber dann nicht für das Milcheiweiß Hydrolisat? Welche Proteinpulver eventuell auch nicht roh sind vielleicht auch noch gut?


    Ich wäre grundsätzlich bereit dazu 80€ für die Untersuchung zu bezahlen. Aber bevor wir über diese Untersuchung nachdenken, würde ich gerne gemeinsam über viele unterschiedliche Eiweißquellen nachdenken, so dass der SunWarrior Reis am Ende so selten konsumiert wird, dass eine entsprechende Untersuchung nicht notwendig ist.


    Wie denkt ihr darüber?

    Schöne Grüße Judith

  • Hallo Angelika,


    vielen herzlichen Dank für die Recherche, das ist echt total nett. Ich bin total dankbar, dass du dich so engagierst, das ist wirklich toll!!


    Dankeschön, ich freue mich, dass wir hier die Möglichkeit haben uns auszutauschen - und dieser Austausch lebt nur davon, wenn es Nutzerinnen und Nutzer wie dich gibt, die aktiv mitmachen.
    Jedes Forum kann nur leben, wenn auch geschrieben wird. Und das motiviert mich dazu, auf Basis eigener Erfahrungen und Kontakte Erkundigungen/Erhebungen zu machen und wiederum zu posten.
    Das mache ich auch deshalb gerne, weil ich so sehe, dass diese Themen auch andere interessiert.


    Bezug nehmend auf deinen Post mache ich mir Gedanken darüber, wie kann ich besonders bei der Eiweißauswahl größtmöglich variieren und würde mich freuen, wenn hier viele Ideen zusammengetragen werden.


    Eiweiß ist ja bekanntlich in allen LEBENSmitteln, allerdings in unterschiedlichem Prozentsatz. Grundsätzlich sollte man bei diversen Angaben berücksichtigen, ob es sich um Prozente des Trocken- oder des Gesamtgewichtes handelt.
    Es ist kein Schaden, auch Lebensmittel mit geringprozentigem Eiweißgehalt zu essen, häufig haben diese mehr Wasseranteil, wenn es eben LEBENSmittel sind.
    Sollten mehr Kohlenhydrate oder Fett dabei sein, ist meiner Erfahrung nach darauf zu achten, wieviel Energie man selbst umsetzt.


    Entsprechend habe ich mir als stabiles Standbein die Einnahme von Rohkostprotein angewöhnt. Es ist gut lagerbar und sorgt für meine Mindestabdeckung, selbst in stressigen Zeiten.
    Rohkostprotein wird wohl häufig aus Trester von Ölgebenden Samen hergestellt, manchmal auch wirklich separiert wie jene Hersteller, die dies aus fermentierten Eiweißquellen produzieren.


    Alles andere ist für mich Zu-Fall, was ich an guten anderen frischen Lebensmitteln erhalten: Saison- Reginal- und Handelstbedingt sehr variierend.
    Da in stressigen Zeiten keine Zeit für Improvisation übrig bleibt - jedenfalls bei mir nicht - nütze ich eben stabilisierende Grundlebensmittel: Rohkostprotein, Rohkostkohlenhydrate und ergänzend DHA u.ä. Kapseln.
    Wobei anderes Fett und Kohlenhydrate meist sehr gut verfügbar sind (getrocknete Feigen, Datteln, Kakaobutter, evtl auch mal frische reife Kokosnuss)


    Folgende Ideen habe ich dazu und würde mich freuen, wenn ihr ergänzt:


    1.) Verwendung unterschiedlicher Marken von Bio-Nackthafer bzw. Bio-Buchweizen


    2.) Verwendung unterschiedlicher Süßwasserfischarten und entsprechende Quellen. Ich beziehe den Fisch von einem Lieferanten hier in der Nähe. Aber auch hier ist die Schwermetallbelastung von Fischen sehr stark von der Bodenqualität abhängig, z.B. wenn Kohlewerk in 50km Umgebung ist, dann wird das schon schwierig. Und ich kann die Qualität des Fisches nicht einschätzen. Was sind gute Onlinequellen für guten Süßwasserfisch. Ich hatte mal bei https://www.1afisch.de/ angerufen und gefragt, was den Fischen gefüttert wird, das konnte er mir gar nicht sagen. Wie kommt es, dass ihr diesen Onlinefischverkauf gut findet? Du hast auch mal geschrieben, dass du Fisch aus Seen bevorzugst. Wo könnte ich online guten Fisch noch kaufen?

    3.) Eiweißpulver Erbse von Sun Warrior oder Eiweißpulver Reis von Sun Warrior – welche Eiweißpulver kommen noch in Frage aus Eurer Sicht? Was hälst du persönlich von dem Milcheiweiß Hydrolisat? Ich konnte mir anhand der Ausführungen noch nicht kein richtiges Bild machen. Ich selbst vertrage Casein nicht und sollte Milchprodukte aufgrund von Hashimoto meiden. Das gilt vermutlich aber dann nicht für das Milcheiweiß Hydrolisat? Welche Proteinpulver eventuell auch nicht roh sind vielleicht auch noch gut?


    Zu 1.) Ja diese Samen sind für viele sicher gut geeignet, besonders Nackthafer. Letzterer ist universell auch für Teilzeitkochis verwendbar.
    Buchweizen ist nicht für jeden verträglich (Kreuzallergien), allerdings bietet diese Pflanzenfamilie, die Nelkenartigen, noch viele weitere Lebensmittel, durchaus auch Gemüse, das relativ hohe Eiweißgehalte aufweist. In Mitteleuropa heimisch die Vogelmiere und Sommer- wie auch Winterportulak - im Vergleich zu Eisbergsalat-Sorten haben sie doppelt soviel Eiweiß. Ist natürlich prozentuell viel weniger als Samen/Körner. Grundsätzlich bevorzuge ich allerdings genau diese grünen Blättern vor allen anderen aus Prinzip - und sie machen auch satter und glücklicher.
    Es gibt sehr viele Spezies von den Nelkenartigen, die von Naturvölkern als Basisnahrung genützt wurden. Sie sind alle etwas anfällig für Viruserkrankungen, weshalb sich Monokulturen meist nicht anbieten und diese Lebensmittel nicht so üblich geworden sind wie andere. Bestimmt wird das eine oder andere Lebensmittel als "neue Entdeckung" dann und dann auf den Markt kommen.
    Ich schätze Nelkenartige auf verschiedene Weise sehr, auch wenn Buchweizen selbst für mich eher seltener am Teller landet. Damit habe ich schon klasse "Crunches" oder Riegel gemacht, sehr lecker.


    Zu 2.) Das mit dem Fisch würde ich nicht verallgemeinern. Insbesondere auch dass "Gruppe X" dies oder das mögen würde.


    Grundsätzlich ist es eine sehr heikle Sache und selbst wenn jemand eine sehr gute Quelle gefunden hat, wird er/sie nicht unbedingt mitteilen, wo diese ist. Eine gute Quelle ist nur solange gut, wie natürlich gefüttert wird. Sobald es so richtig an Massenverkauf geht, ist das nicht mehr möglich. Ich lasse dir jetzt deiner Fantasie übrig, auf welche Weise die vermutlich beste Version ist: Manche praktizieren es als Hobby an Flüssen, die sehr natürlich/unbelastet sind. Dazu haben allerdings wenige Menschen Zeit. Es wäre eine Illusion zu glauben, dass wir aus sich gut vermarktenden Quellen solche Qualität bekommen würden.
    Vielmehr werden hochgradig gute Lebensmittel selbst unter Bauern nur interfamiliär getauscht/hergegeben.
    Es gibt ab und an diese und jene Empfehlung der sich auch andere anschließen - in dem Bewusstsein, dass diese Quelle noch besser als andere sein mag.
    Bei dem einen oder anderen Fischversand habe ich auch schon mal bestellt, aber mir ist der Aufwand, die Verpackungsart usw. viel zu aufwändig.
    Entsprechend esse ich Fisch eher selten, per Zufall oder wenn ich seltenerweise mit der Familie mal ausgehe und es sich dort anbietet.


    Manche Versender/Anbieter werden aber auch empfohlen, damit sie überhaupt aktiv bleiben können: Sie brauchen Kunden. Ob sich aus dieser Empfehlung eine langfristige ergibt, zeigt sich meist über die Zeit. Da Rohköstler, bzw Menschen, die besonders auf Qualität achten meist nicht zum Hauptklientel zählen (können), ist es auch hier meiner Erfahrung und Beobachtung meist Zu-Fall, Glück dort oder da etwas Gutes zu erhaschen.
    Und kaum schreibt man mal dass der eine oder andere Versand gut ist, gibt es schon Gegenschreiben - häufig von jenen, die gerade andere Versender promoten oder fördern wollen.
    Es bleibt also nur Versuch und Erfolg oder Irrtum.
    Dafür ist es aber auch Vielfalt!


    Zu 3.) Also sehr angenehm überrascht bin ich vom Rohkostprotein Vivo Perform. Ist aus fermentierten Erbsen u.ä. Sie geben sogar an, dass ihre Produkte separat auf Schwermetalle geprüft sind und daher eine Sicherheit besteht.
    Ich finde es auch sehr viel feiner gemahlen als andere. Für diesen Hinweis erhalte ich keine Prämie/Vergütung oder sonst was - ist nur meine aktuelle Erfahrung.


    Zu Hydrolisat aus Milch: Es ist schon wieder zu lange her, das ich es zuletzt getestet habe. Da ich es für ein Familienmitglied (einige von uns vertragen keine Milch/Allergie) immer mal wieder besorge, kann ich es ja mal wieder testen und berichten. Es kann allerdings sehr indiviuell sein, trotzdem.
    Wer allerdings nicht unbedingt bevorzugt Rohkost isst und abwechseln möchte, für den kann das schon was sein. Außerdem kann man damit besonders gute "Fluffs" machen. Ich würde es - als Rat für andere betreffend Verträglichkeit - allerdings nur nach einer wochenlangen konsequenten Rohkost-Phase bzw "Nullpunkt"-Ernährung (ohne allem, was sonst eine unerwünschte Reaktion bewirkt) testen.
    enn ich dann etwas nicht so gut vertrage, spüre ich das z.B. an den Drüsen in meiner Brust (anschwellend). Es gibt am Markt sehr wenig Hydrolisat Produkte.


    Zudem beim Kauf aufpassen: Oft steht bei einem Produkt Hydrolisat dabei, aber es ist auch nur Milchprotein beigemischt, um das Produkt günstiger zu machen - als Kundengruppe sind hier Bodybuilder, die gegen eine Mischung von schnell verdaubarem Protein (Hydrolisat) mit eben normalem Milcheiweiß zwecks Kostensenkung nichts einzuwenden haben. Du erkennst die Unterschiede auch sehr gut am Kilogramm-Preis. Fazit: Wenn du es versuchen möchtest, schau mal ob es in deiner Umgebung jemand gibt, der/die es bei nicht-gefallen abnimmt, denn 60 EUR und mehr pro Dose sind schade, unnötig auszugeben.

    Ich wäre grundsätzlich bereit dazu 80€ für die Untersuchung zu bezahlen. Aber bevor wir über diese Untersuchung nachdenken, würde ich gerne gemeinsam über viele unterschiedliche Eiweißquellen nachdenken, so dass der SunWarrior Reis am Ende so selten konsumiert wird, dass eine entsprechende Untersuchung nicht notwendig ist.


    Wie denkt ihr darüber?


    Ob es sinnvoll ist, hmm. Es dauert wohl noch länger, bis Behörden so viele Werte haben, dass sie von einem Durchschnitt auf sinnvolle Grenzwerte und entsprechende Beurteilungen schließen können.
    Vor Jahren hatte ich mir schon überlegt, ob es Sinn macht, einen Verein zu gründen, bei dem wir als Rohis unsere Tests auf eigenem Interesse fußend schon mal früher machen. Ein Crowd-Funding für so ein gemeinsames Vorgehen wäre natürlich eine Zwischenversion - dann können jene, die mitzahlen, die Werte einsehen. Ja dazu würden mich auch die Gedanken anderer interessieren. Sofern ich dazu Mails/PN´s erhalte, würde ich es machen.
    Allerdings bleibt: Bei der Vielfalt von Natur und Wachstumsfaktoren ist die eigenständige Variation die größte Sicherheit. Ergänzend natürlich mit dem Empfinden danach und ab und zu Bluttests. Letztere sind wohl die beste Ausgabe für Labortests für einen selbst.


    Viele Grüße
    Angelika

  • Betreffend Fisch:
    Vor ein paar Jahren habe ich mir jede Woche ein oder zwei (je nach Größe) Forellenfilets oder Saiblingsfilets von einer eher kleineren, regionalen Bio-Fischerei geholt. Aber da ich jetzt leider nicht mehr in diese Gegend komme und ich nicht extra ungefähr vierzig Kilometer fahren möchte (und auch nicht kann), gibt es bei mir keinen rohen Fisch mehr. :(


    Nackthafer habe ich mir nach längerer Zeit jetzt wieder mal besorgt. :)


    Liebe Judith, könntest du dir vielleicht vorstellen, auch Rindfleisch als Eiweißquelle zu nutzen oder kommt rohes Fleisch für dich gar nicht in Frage? Oder eventuell auch Eigelb?

    Edited once, last by Mela ().

  • Hallo Mela, ehrlich gesagt, trau ich mich nicht so richtig. Ich muss mir irgendwann mal die Zeit nehmen und mich näher damit auseinander setzen. Ich halte sehr viel von Dr. Mutter und habe folgenden Artikel gelesen:
    https://detoxklinik.de/files/6…tter_B12_Bericht_comp.pdf


    So dass ich noch nicht sicher bin, wie ich mit dem Thema Parasiten umgehe. Ich weiß dass viele Rohkostler keine Probleme damit haben, weil sie bestimmten Pflanzen essen, die Parasiten abwehren. Eigelb essen wir alle roh:)

  • Hallo Judith und Mela,


    ich esse auch nur selten Fisch oder Bison, zum einen weil es nur wenige Quellen gibt, denen ich vertraue und auch der Preis oder der Aufwand dazu ist sehr hoch (Abgesehen von weiteren Hintergründen wie Klima und Tierschutz, insb Thema Massentierhaltung/Leid/Seuchen/..).
    Deshalb bin ich sehr froh, dass es seit einigen Jahren Rohkostprotein gibt, das sich zudem sehr gut in den Alltag eingliedern lässt, inzwischen sogar verschiedene Hersteller und Quellen.


    @ Judith: Ich habe die PDF betreffend Fisch mit der Suchefunktion durchsucht und gelesen, was dazu im Text steht. Es steht u.a., dass "auch" Instinktos B12-Mangel haben. Das ist überhaupt nicht verwunderlich, weil sämtliche Rohis die ich kennenlernte, egal ob aus der Schiene Burger/Instinkto/Wandmaker/Konz zum einen trotz anderen Wissenstandes Wildpflanzen meist in verhältnismässig geringen Mengen zu sich nehmen und jene die tierisches essen davon viel zu wenig, um damit den Vitamin B12 Bedarf abzudecken der in unserer Zivilisationsgesellschaft erforderlich ist. Und auch wenn jemand "fernab" der Zivilisation lebt, so wird es meist nicht reichen.
    Deshalb finde ich es nicht gut zu sagen "diese Gruppe" oder "jene Gruppe" hätte "diese und jene Mängel", da ein jeder Mensch absolut individuell ist und bei keinem genau bekannt ist, was wirklich gemacht wird.
    Da Rohkost keine einheitliche Ernährung sein kann und nur Zuchtobst und Zuchtgemüse in genügend großer Menge für Alle bzw Anfänger vorhanden ist, ist dies allermeist zuviel vorhanden.


    Im PDF von Dr. Mutters steht auch der Zusammenhang mit Fruchtzucker und nicht guter Vitamin B12 Aufnahme. In Zuchtobst und durchaus auch Zuchtgemüse ist verhältnismässig oder gerne im Überhang (oder manchmal sogar sehr sehr hoher Anteil) hohe Fruchtzuckeranteil vorhanden.


    Und wenn man nun 1 + 1 zusammenzählt, auch die genannten "Instinktos" die gerne als Synonym für "Fleischessende Rohis" genannt werden (obwohl die Mengen meist verhältnismässig gering sind) meist ein Faible für Mangos, Ananas und ähnliche Fruchtzucker-Bomben haben, dann kann da NICHTS wundern.
    Dem Kapitel B12 inkl Zusammenhang Fruchtzucker hatte ich schon ab der ersten Auflage ein mehrseitiges Kapitel in meinem Buch gewidmet (inkl Abbildungen). Es ist ein Klassiker der stark zu beoachten war - und wohl nicht so schnell verschwinden wird.


    Ich hatte auch länger Themen mit der Aufnahme mancher Mineralstoffe und auch Vitamin B12, bis ich den Dreh raus hatte, was ich beachten muss damit es funktioniert. Ergänzung hin oder her. Denn auch die Ergänzung funktioniert nur, wenn sie überhaupt aufgenommen werden kann.


    Das mit den Parasiten sehe ich so, dass der vorwiegende Verzehr von Wildpflanzen und auch von anderem durchaus ein Thema sein kann - wenn man wirklich viel davon isst. Bzw. das Mikrobiom sind ändert. Ich hatte einmal eine Mikrobiom-Bestimmung in der stand, dass ich eine Kultur drin hatte, die vor allem bei Menschen gefunden wird, die viel (oder nur) roh essen. Es ist jetzt keine besonders schlimme gewesen, aber auch nicht so besonders gut. Ich hatte dann aufgehört, auch noch Flusswasser öfter beim Laufen zu trinken und dann war das Thema weg. Die Menge macht es aus.


    Von den Parasiten her glaube ich ist die Gefahr der Übertragung eher bei Kleinkindern über die Kindergärten passiert und dann ggf die Familie anstecken. Reine Beobachtung, es kommt natürlich schon auch darauf an, was man/frau als Erwachsene so macht (inkl das derzeit stark strapazierte Wort Händewaschen).

  • Hallo Angelika,


    ich finde das was du schreibst, hört sich für mich sehr gut an und ich würde es am liebsten genauso machen, aber ich habe zwei Themen:


    1.) Ich muss mir überlegen, falls ich jeden Tag Eiweißpulver zu mir nehme aus Erbse und Hanf von unterschiedlichen Marken, ab und zu mal Sun Warrior mit Reis- wie ich selbst sicherstellen kann, durch Laborwerte, dass meine Schildrüse keinen Schaden durch die geringen Mengen an Lektine bei der Erbse trägt. Ich denke, dass ich alle 3 Monate meine TSH, ft3 und ft4 messen sollte außerdem regelmäßig rohe Erbsen essen sollte, um zu überprüfen, ob ich eine Sperre habe. Fällt Euch noch etwas anderes ein? Denn ich leide bereits an Hashimoto, habe aber zum Glück keine kalten oder heißen Knoten - so wie es ursprünglich im Verdacht war.


    2.) Welche Pflanzensorten habt ihr gepflanzt, die im Dezember, Januar, Februar wachsen? Ich habe gelesen, dass du Angelika auch auf zu viel Feldsalat aufgrund von Arsen verzichtest, wie erfolgt die zusätzliche Eiweißzufuhr über Grünpflanzen im richtigen Winter? Jetzt wächst ja gerade schon wieder total viel, das ist echt total schön.

  • Hallo zusammen,


    als kurze Ergänzung, ich habe im letzten Jahr Weizengras, Raygras, Hafergras und viele Kräuter angeplanzt. Aber ab November wächst das Gras nur noch sehr wenig und ich finde draußen mit etwas Glück noch 5-Fingergras. Dann haben wir unseren Smoothie mit unterschiedlichen Blattsalaten und viel Feldsalat bestückt, aber da habe ich auch gemerkt, dass ich irgendwann keinen Appetit mehr darauf hatte. Deshalb interessiert mich, wie ihr das im Winter macht? Ich finde die aktuelle Jahreszeit echt so schön, weil alles anfängt zu wachsen, das ist so klasse.


  • Hallo Judith,


    zu 1.) Es macht sicher Sinn, nachzuprüfen, insbesondere wenn es dir die Endokrinologin empfielt. Vermutlich wird dies auch von der Kasse bezahlt.
    Ansonsten: Ja abwechseln und die Lebensmittel auch als Ganzes immer wieder einbeziehen und damit prüfen.
    Anmerkung: Da derzeit die Corona-Thematik ist, wird der Termin vermutlich erst etwas später stattfinden möglicherweise?


    zu 2.) Naja also ich verzichte nicht gezielt auf Feldsalat - im Gegensatz zu einem meiner ersten Winter esse ich ihn halt nicht ausschließlich :D
    Ansonsten sind Malve, Vogelmiere, Winterportulak, Spinat jedenfalls auch interessant. Kreuzblütler sind zwar winterhart und werden bei Frost schön süß, aber davon esse ich eher nur kleine Mengen.
    Bei mir hier wächst auch schon wieder ganz viel :blumhupf:

  • Hallo zusammen,


    als kurze Ergänzung, ich habe im letzten Jahr Weizengras, Raygras, Hafergras und viele Kräuter angeplanzt. Aber ab November wächst das Gras nur noch sehr wenig und ich finde draußen mit etwas Glück noch 5-Fingergras. Dann haben wir unseren Smoothie mit unterschiedlichen Blattsalaten und viel Feldsalat bestückt, aber da habe ich auch gemerkt, dass ich irgendwann keinen Appetit mehr darauf hatte. Deshalb interessiert mich, wie ihr das im Winter macht? Ich finde die aktuelle Jahreszeit echt so schön, weil alles anfängt zu wachsen, das ist so klasse.


    Süßgräser finde ich hier eigentlich den ganzen Winter über. Natürlich nicht in riesigen Mengen wie im Sommer, aber für ein Graswasser immer wieder mal reichte es mir bisher.
    Malve erwähne ich hier nochmal ..

  • Bei mir steht momentan frisch gepflückte Beifuss und Knoblauchrauke im Wasser, zu jeder Mahlzeit esse ich ein bisschen davon. Sonst Blattsellerie und wild gewachsene Blattsalatblätter. Die Blattsalatblätter sind etwas bitter geworden , da die Pflanzen sich selbständig durch Selbstverstreuung von Samen vermehrt haben. Die Blätter von Mohn sind schon sehr groß geworden und schmecken nicht mehr.

  • Junger Beifuss und Knoblauchrauke (insbesondere die jungen Blätter) esse ich derzeit auch regelmäßig. Wobei die Knoblauchrauke (trotz ihres Namens) zu den Kreuzblütlern gehört.
    Beifuss finde ich das ganze Jahr über gut .. auf der Suche nach einem älteren Video habe ich dieses hier ausgegraben, das ist vom Frühjahr 2011:


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  • Vor über einem Jahr habe ich entgegen des dringenden Rates meiner Ärztin das Thyroxin abgesetzt. Jetzt habe ich meine Schilddrüsen-Werte überprüfen lassen und sie waren in Ordnung. Sie sagte gestern zum mir, dass ich kein Thyroxin mehr einnehmen müsste.
    Eine Bekannte hat mir in den letzten Monaten ein schlechtes Gewissen gemacht. Sie sagte dass die Top-Expertin für alternative Medizin in den USA behauptet hätte, dass es streng Fahrlässig wäre das Thyroxin einfach abzusetzen.


    GCB sagte:

    Quote


    Man kann sozusagen sicher sein, dass eine äußerliche Zugabe von Hormonen den Wiederaufbau der Schilddrüse hemmt.


    Ich wollte mal damit experimentieren.


    Im August will die Ärztin noch einen Ultraschall machen wegen dem Hashimoto.

  • Ich habe mich nach Rohverzehr von frisch gefundenen Steinpilzen besser gefühlt (bereit für eine Klausurarbeit), aber auch nach gekochten Linsen, Hirse und Dinkel zusätzlich in der Bohnensuppe.


    Im Gegensatz zu anderen Pilzen, sind Steinpilze roh sehr bekömmlich, verderben aber relativ schnell und sollten nur im festen knackigen Zustand roh direkt bei Fund verzehrt werden.


    Letzte Woche hatte ich noch einige gefunden gehabt.


    https://ibb.co/zs4SCFz


    Gruß


    sentinel

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