Eisenmangel oder nicht... schwache Magensäure

  • Hi Angelika,
    Deine Absaugtipps kommen leider 10 Jahre zu spät... ;)
    ... aber hätte auch nicht viel gebracht, da das Amalgam neben Gold im Mund korrodiert, und das Quecksilber freisetzt...


    Ich habe mich mal umgehört, um einen Arzt zu finden, der sich auf Blutwerte spezialisiert... bisher ohne Erfolg.
    Ich hatte in den letzten 7 Jahren soviele Bluttests, und so viele unterschiedliche Meinungen gehört, so dass ich erst einen guten Arzt finden muss, der meine Zeit nicht verschwendet.... ;) Das Hauptproblem ist, dass die immer gleich ein Medikament verschreiben wollen.. und dann steht man vor der Frage: soll man das nehmen oder nicht... (man wollte mir ohne Diagnose Antibiotika geben, L-Thyroxin, Basische Salze, Säurehemmer, etc. Deshalb bin ich schon mal zufrieden, eine Ärztin gefunden zu haben, die das nicht macht. Allerdings mag sie keine Bluttests)


    Vlt ist das leichter in Österreich?


    Vielen Dank für Deine Tipps... :)

  • Ja, von verschiedenen Metallen im Mund hatte mir schon mein damaliger Zahnarzt mit 20 abgeraten. Deshalb wurde auch in einem relativ kurzen Zeitraum alles ersetzt. Was ich allerdings doof fand, war dass die Metalllegierungen sich dann doch auch bei Gold variierten. Keramik war damals nicht so haltbar wie heutzutage. Da ist viel passiert.


    Betreffend Ärzte, die sich auf Blutwerte spezialisieren würde ich an deiner Stelle im möglichen Umkreis einfach alle mal anfragen. Es muss wohl eher ein privater Arzt sein, Beratungen dieser Art werden meist nicht von der Kassa bezahlt soweit ich weiß.


    Sportmediziner sind hier vielleicht besonders geeignet (nicht die, die operieren, sondern jene, die die Sportler optimieren für den Sport). Dann gibt es noch welche, die sich auf orthomolekulare Medizin spezialisieren oder tatsächlich auf Blutwerte.


    Hier kann ich dir wirklich nur raten, dich gezielt zu informieren. Und das kostet zumindest in der Recherchephase Zeit. Wenn du jene nimmst, die über das Land hinaus bekannt sind, wirst du auf der anderen Seite vielleicht keinen Termin so bald bekommen bzw höhere Honorare zu bezahlen haben.


    Ein Ärzt oder eine Ärztin der/die nicht allzu weit weg ist, ist sicher besser. Achja und bei Laboratorien könntest du auch fragen. Es gibt einige - nicht zu viele - Laboratorien, die wirklich mehr auswerten. Diese können dir sicher sagen, welche Ärzte auf diesem Gebiet besonders aktiv sind, sie also viele Blutproben analysieren lassen.

  • Hallo,
    eisen finde ich ein spanendes thema, denn ich leide seit jahren unter eisenmangel.


    Was mir hilft ist unter der woche einen saftfasten tag oder meherere saftfasten halbtage. (gemüsesäfte)


    Dies um die magendarm schleimhaut aufzubauen und bioverfügbares eisen direkt ins blut (also nicht über die verdauung) zu liefern.


    Das mit dem Kakao kann ich auch bejaaen, ich habe es ganz abgesetzt und deutliche verbesserung beobachten können. Das hängt bestimmt auch mit der Leber zusammen, die ohne kakao geschont wird und dabei der eisenmangel besser behoben werden kann. (entschuldigt meine unfundierte sprache, ich kann dass genauer begründen nach wunsch, muss mich dann noch mal reinlesen).


    Ganzkörpersonnenbaden hilf auch sehr. Bitte nich in der mittagssonne und nicht zu lange!


    Ich fand Krünes blattwasser auch super, da nehme ich grüne blätter für, die wenige oxalate enthalten (brennessel, malve, galinsoga, vogelmiere,.. und etwas sitrone).


    Ich würde gerne keine eisenperfusionen mehr durführen, Diese hoch und ab der eisenwerte sind sehr anstrengend. Und die nebenwirkung, u.a. auch schwermetallvergiftung, auch nicht super.


    Flüssige preparate auf relativ lehren magen finde ich immer noch am hilfreichsten wennn es um eisenzusatz gehen soll. Können die mundschleimhäute eisen aufnehmen?


    Wer auch französisch versteht, ich wollte mal den informationen aus diesem video hintergehen (thierry casasnovas):
    https://www.youtube.com/watch?v=-hUNHwWrci0
    https://www.youtube.com/watch?v=nUrAPiRH0wg


    Kurzgefasst von dem was ich dort verstanden habe:
    Die haubtgrundlage, nachdem festgestellt dass genug eisen in der nahrungsaufnahme besteht keine übermässigen Blutungen vorhande sind (menstruation, magendarm entzündungen, andere entzündungen):
    Die Eisenaufnahme gestört wegen:
    Bakteriologisches ungleichgewicht: zb zu viele candida albikans die sich von eisen ernähren, und eben auch gerne von den eisenergänzungsmittel
    Geschädigte mikrovilositäten der schleimhautzellen: bei toxizität passiert ein auto-regulatives fenomen der reduktion dieser mikrovilositäten. Das hat vorlgen auf das eisenaufnahmevermögen.


    Ausserdem meint er dass am anfang vielleicht nicht der eisenmangel die erschöpfung hervorruft, sondern umgekehrt oder beides zu gleich. Denn chronischer stress und mentale/psychische überbelastung fürt zu vermindertem metabolismus, vor allem der verdauung, und so entsteht das ungleichgewicht: kein gutes kauen, kein guter verdauen, entstehung von giften wegen unverdauten substanzen, schäden der schleimhäute und entstehung ungüstigem microorganismen gleichgewichts.


    Seine lösung: Ausruhen und saft und früchte fasten, und viel chlorophyl einnehmen. Dabei wird die schleimhaut aufgebaut, es können microbiot aufbauende/regulierende zusatzpreparate genommen werden und dann schritt für schritt eine rohkost ernährung eingebaut werden mit viel körperlicher aktivität une mentalem/psychischen ausruhen.


    Ich habe das saft und früchte fasten schon mehrere mahle für verschiedene zeitspannen durchgefürt und konnte wirklich merkbare erholung des ganzen körpers, bessere durchblutung und bessere aufnahme feststellen. Ganz wichtig finde ich hier genug körperliche bewegung zu haben.


    Seit vor drei jahren habe ich mit rohkost angefangen und meine erfahrung mit hülsenfrüchten war fast immer destruktiv für meinen magen, ich vermute dass ich hier, auch wenn ich sie für kurze zeit öfters vertrage, langfristig schaden angerichtet habe...


    Habt ihr schon mal was vom GAPPS-diät gehört? Soll die schleimhäute und das magendarm system wieder aufbauen, welches im geschädigtem zustand grund fast aller probleme sein soll. Es werden säfte, und fleischbouillons getrunken, schritt für schritt vermentierte gemüse und milchprodukte, gekochtes fleisch, eier und vermentierte nüsse einbezogen. Später dann auch vermentierte glutenfreie pseudogetreide.Und viel später ev getreide und hülsenfrüchte. Es wurden mehere menschen mit starken geistlichen behinderungen sehr viel weiter geholfen ihr magen darm system aufzubauen.


    Ich möchte keine gekochten tiere essen, aber im bouillon ist so ein gelliermittel (gelatine) enthalten welches sehr gute schleimhautaufbaukapazität hat. Welche altenativen gibt es dort bei den Pflanzen:
    -Malvengewächse
    -...
    ????


    Ich habe da rein vom gefühl die ahnung dass malvengewächse eine schutzschicht formen, jedoch nicht unbedingt die magendarmschleimhautheilung aktiv stimulieren... was die tierische gelatine letzteres wohl schon täte.


    Ich habe hiermit mehrere unterthemen thematisiert, und dass auch noch in nicht sehr fundierter weise, ich möchte damit keine wahrheiten vermitteln sondern potenzielle gründe des eisenmangels zum weiterforschen nennen.

  • Hi, ja Eisen ist immer und immer wieder ein aktuelles Thema.


    Da ich eben einen Text dazu mit aktuellen Blutwerten von mir in einer Social Plattform Kommunikation postete, kopiere ich dies auch hier herein:


    [...] Daraus habe ich herausgelesen, dass du u.a. ein Eisen-Thema hast und läufst.

    Aus meiner Erfahrung kann ich dir hier berichten: Als ich zur Rohkost umgestellt hatte, war ich begeistert von meiner Fähigkeit nun auch Sport, ähnlich wie andere betreiben zu können, ohne einen Asthmaanfall oder Neurodermitis/atopische Dermatitis zu bekommen. Angeregt (und bezahlt) von meinem damaligen Chef, der für zum Ausgleich zum Beruf für den Iron Man (am Wörtersee) trainierte, ging auch ich in einen Lauf-Kurs, wo uns Kollegen in der Firma das Laufen gezeigt wurde. So begeistert wie ich war, konnte ich als Anfängerin natürlich keine Höchstleistungen für meine ersten Lauferlebnisse erringen, aber meine Lunge machte mit.


    Und ich lief annähernd jeden Tag bis zu einer Stunde. Es stellte sich allerdings nach einiger Zeit heraus, dass ich mit der Rohkosternährung alleine, und ich aß damals schon auch Wildlachs u.ä., nicht genügend Mineralstoffe und Eiweiß zu mir nahm. Nicht nur, dass ich mich mit Fruchtzucker gegenüber Traubenzucker überlastete, sagte mir mein damaliger Hausarzt, ein sehr guter Diagnostiker (leider schon in Pension): "Wenn Sie laufen, dann zerstampfen Sie dabei sozusagen ihr Eisen."


    Anders gesagt, mein Eisenmangel den ich damals hatte, war selbstgemacht. Es dauerte Jahre, bis ich das Eisen "in den Griff" bekam. Die Eisentablette, die er mir zuerst verschieb, setzte ich sofort wieder ab, nachdem mir nach der ersten ganz elendiglich zumute war, fast depressiv. Das Ding funktionierte nicht bei mir. Nach ein paar Monaten kam für mich heraus: Granatäpfel und für Sport eher in kleinem Maße ergänzen. Eine Studienkollegin damals war von ihrem Eisenmangel so stark betroffen, dass sie alle paar Monate eine Infusion von einem Spezialarzt in Burgenland bekommen musste.

    Zeitgleich probierte sie - als Kochköstlerin - Saft von Granatapfel (pasteurisiert/nicht Rohkost) täglich zu trinken und Reis wegzulassen (damals war im Web zu finden, dass Reis das Eisen "aufsaugen" würde einfach gesagt). Als ich sie nach ein paar Wochen (nach den Weihnachtsfeiertagen) wieder sah, berichtete sie mir, dass ihr Eisen zu gut war für eine Eiseninfusion (oder was da verabreicht wird), sie das nicht brauchte.

    Mein damaliger Chef hatte eine andere Strategie, von der ich dir auch erzählen möchte. In unserem Leitungswasser wird sehr viel herausgenommen, damit es schön klar ist. Es gibt und gab aber auch Quellen, die durchaus einen höheren Eisengehalt haben würden. Mein damaliger Chef holte sich separat von einer eisenhaltigen Wasserquelle wöchentlich oder je nach dem in eigenen Flaschen das Wasser. Solches eisenhaltiges Wasser kann durchaus "bräunlich" sein und schmeckt wirklich nicht jedem.


    Aber das funktionierte bei ihm sehr gut. Für diese Quelle musste er allerdings mit dem Auto hinfahren (ins Burgenland). Meine "Labsal" für Eisen ist deshalb eher der Granatapfel in der Winterzeit (frisch) vmtl auch regelmäßig (anfermentierter Nackt-) Hafer und (Rohkost-) Erbsenprotein. Quellen, die ich jedenfalls und nicht nur ausnahmeweise einbeiziehe. Außerem Meiden von oxalhaltigen Quellen (kein roher Kakao o.ä., der war krass "saugend" wie ich einmal merkte)

    Inzwischen ist mein Eisenwert eher an der oberen Grenze, inklusive Hämoglobin.


    Werte von Jänner 2021:

    Hämoglobin 15,3 g/dl (Referenzwerte 12 bis 16) und

    Eisen sogar bei 154 ug/dl (Referenzwerte 37-145),

    Transferrin-Sättigung 46% (Referenzwerte 16-45),


    wobei ich Eisen nicht gezielt mit Nahrungsergänzungsmittel ergänze, jedenfalls nicht bewusst (Lysin, DHA, Vitamin D und anderes, das ich hier so nicht ausreichend essen kann, schon).

    Und ja, die Mens bekomme ich auch inzwischen immer noch aber so wie fast immer - wohl durch Rohkost geschuldet - mild mit max. 3 Tagen, wobei der erste und letzte Tag fast nix ist. Also nicht, dass du meinst, Eisen ist besser mangels Mens. Die Mens ist überhaupt ein guter Qualitätsmesser für die Ernährung für Frauen, ich bin sehr froh dass ich dies habe.


    Ich mache - sofern möglich - alle 1 - 2 Jahre einen Blutcheck, das rate ich dir, damit du rechtzeitig siehst, wo du hinsteuerst. Es ist immer nur ein "Augenblick", also mach die Analyse dann, wenn du meinst, dass du die jene Ernährung praktiziert, die du gerade längerfristig durchziehen möchtest. Ich passe ja auch manchmal an, das ist auch Lebensabschnittsbedingt so.


    Deshalb 2 - 3 Monate esse ich wie ich denke, dass es die nächste Zeit weitergehen soll, dann Test und dann ggf. kleine Korrekturen.

    ===


    Hier noch eine interessante PDF zu Metallen im Grundwasser (interessant wegen Zusammenhänge + Karten): https://www.bmlrt.gv.at/wasser…sser/metalle_gw_2013.html


    Ich trank auch schon immer wieder Wasser aus dem Fluss bei uns, allerdings sind da durchaus auch Mikroorganismen dabei, die dann nicht immer "perfekt" zum Trinken sind (ist zwar relativ sauber, sogar für Flusskrebse, aber nicht als Trinkwasser eingestuft).

    Was ich besonders gerne immer wieder (mehr als einmal in der Woche) trinke ist grüne Heilerde von Orkos. Die von einer "Marken" Firma hatte ich einmal vor Jahren auch probiert, aber von der bekam ich Pickel. Wie auch immer, ich denke Heilerde, wenn sie einem spürbar gut tut, kann auch sehr viel Gutes bewirken. Soweit ich weiß ist die Orkos grüne Heilerde, ähnlich wie manche "Badezusätze ala Steiva-Teeblätter" nicht als Lebensmittel eingestuft. Für mich ist die grüne Heilerde allerdings ein Labsal, genauso wie das Weihrauchharz vom Naschmarkt mit frischen Kräutern. Anscheinend ist die sonst übliche "Msrkenware" Heilerde extra erhitzt, damit sie laut einer Bestimmung als Lebensmittel einnehmbar ist.

    Meiner Erfahrung nach bringt Erhitzung bei Mikroorganismen-Kontamination unerwünschter Stoffe wie Schimmel nix, da bekomme ich bestenfalls Pickel. Da rieche ich lieber und bewerte selbst.


    ===

    Zu MedizinerInnen: Generell, wenn du sonst keine "gscheite(n)" Arztin findest (oder gar "nur" Kassaärztin/arzt - es gibt auch sehr gute), würde ich wenn ich wählen müsste, einen Arzt/Ärztin wählen, die/der Sportmediziner ist oder wenigstens (!) selbst gut sportlich tätig ist. Selbst letztere Gruppe ist dann aus persönlichen Gründen üblicherweise an dem Thema besser interessiert. Die meisten Ärzte sind - wie wir alle - ja doch auch von dem geprägt, was sie selbst persönlich interessiert. Sportmediziner haben meist einen anderen Blick auf Blut als die bloße Diagnose, falls es etwas zu Diagnostizieren gibt. Diese Gruppe stellt sich für ihre SportlerInnen eher auf "Optimierung" ein, und das ist für Otto Normalverbraucherin schlussendlich auch "Vorbeugung", d.h. sie sprechen viel schneller über Grenzwerte, die in bestimmten Konstellation für eine Verbesserung der Lebensführung (inkl. Ernährung) sprechen.

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