Kettenthema - Was gab´s zu Essen? Lieblingsfrüchtchen und ähnliche Schwärmereien

  • Ich glaube auch, dass die Menschen vor ein paar Tausend Jahren noch nach dem alten Leitsatz gelebt haben "Wenn eine Frucht angenehm riecht und schmeckt, gedeckte Farben hat, ist sie für den Menschen meist genießbar. Riecht oder schmeckt sie sofort streng und unangenehm oder besitzt grelle 'Warnfarben', dann eher nicht.".
    Halt ähnlich wie das z.B. Pilz-Experten heute noch in Seminaren zeigen und dazu raten (vorsichtige Geruchs- und Geschmacksprobe bei Zweifel, ob einer giftig ist oder nicht)


    Oder spätestens wenn sie jemanden beim Essen von Früchten beobachtet haben und der dann Krämpfe und Schmerzen bekam, wussten sie vermutlich Bescheid.
    Ja, vieles wurde mit Sicherheit eher "zufällig" ohne gezielte Forschung entdeckt. Das gilt ja auch für die meisten frühzeitlichen Erfindungen in der Technik.
    Daher vermute ich auch eher Theorie 1. als wahrscheinlicher.

  • Ich denke, die Menschen früher haben die Früchte vom Olivenbaum probiert und danach wahrscheinlich denken müssen, dass die Früchte dieses Baumes für den Menschen ungenießbar sind. Mich hat interessiert, wie sie dann doch herausgefunden haben, wie man die Oliven essbar macht.

    Laut Internet gibt es da zwei Theorien. Die Meerwasser-Theorie und die Bach- oder Regenwasser-Theorie.

    Ich habe auch schon Eicheln probiert und die scheinen auch ungenießbar zu sein (enthalten viele Gerbstoffe). Indigene Völker hätten sie in Körben in fließende Bäche gehängt um sie genießbar zu machen.

    War da nicht mal ein Beitrag von jemanden aus Griechenland (oder hatte ich anderweitigen Kommunikationskontakt), der erklärte, dass es wegen der Rationalität/Vereinfachung des Ernteprozesses einfach so ist, dass die Oliven relativ (oder generell) unreif geerntet werden und zur Genussreife behandelt werden?

    Weil wenn darauf gewartet wird, dass die Oliven am Baum reif (und genießbar) sind, zuviel wegzuwerfen ist? Ich kann mich auch an eine Technik mit Netzen erinnern. Ob das nicht ein (Rohkost-) Olivenbauer erzählt/erklärt hatte?

    Jedenfalls sind die Oliven die wirklich reif sind - wie eben von Jurassic Fruit erhältlich gar nicht mit jenen zu vergleichen, die erst für Genießbarkeit verarbeitet werden müssen ...

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  • Oh ja, das Thema Zähne wird leicht unterschätzt und wer nicht von wirklich Kindesbeinen an (also wenn die Milchzähne weg sind) aktiv an dem Thema ist, zahlt später dafür. Leider hat man das zu der Zeit als ich ein Kind war - bei uns zumindest - so nicht gewusst.

    Ich kenne noch einen Rohi, der wegen der vielen Mahlbewegungen mit harter Rohkost recht "gestutzte" Zähne hatte nach vielen vielen Jahren Rohkost. Ich zerkleinere deshalb ganz gerne oder warte (auch aus anderen Gründen) z.B. bei Karotten ab, bis sie eher gummi-weich sind.

    Auch mir hatte ein Zahnarzt mal gesagt, dass ich in der Nacht wohl knirsche. Dann hatte ich glaube ich sogar eine Zeit lang eine Zahn-Schiene oder sowas (zur Stabilisierung) aber ich habe das dann weggelassen (weil unangenehm) und mir einfach angewöhnt, dass die Zähne generell nicht so "zusammen sein" müssen. Jedenfalls sagte er dann später nichts mehr dazu. Ob das wirklich bewusst so möglich war oder Zufall, kann ich allerdings nicht beurteilen.

  • Es gibt aktuell ja sehr viel in der Natur .. besonders gut schmecken mir da im Moment die noch nicht aufgegangenen Lindenblütenknospen und Blätter (die Blüten später auch)

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  • Das Problem bei Oliven ist vermutlich, dass man sie zwar "reifen" lassen kann, sie aber unbehandelt trotzdem besagten Bitterstoff behalten.
    Der "verschwindet" leider nicht durch den Reifeprozess. Weshalb sie "direkt vom Baum" als ungenießbar gelten.

    Übrigens hatte ich durch glückliche Umstände gestern tatsächlich die Gelegenheit, nach über 40 Jahren mal wieder durch den besagten damaligen Garten meiner Großeltern (ich hatte ja mehrfach davon berichtet) und Teile ihres Hauses zu laufen! Das war auch ein Herzenswunsch meiner Mutter, die ja großteilig dort aufgewachsen war.
    Die neuen (inzwischen schon zweiten Nach-)Eigentümer waren sehr nett und ihre Schäferhündin hatte sich sofort mit mir angefreundet. :)

    Der Garten ist nicht wieder zu erkennen, da hat sich in über 40 Jahren natürlich sehr viel verändert und bis auf die Süßkirsche (inzwischen etwa 80 Jahre alt) steht leider auch keiner der damaligen Obstbäume mehr. Auch keine Beerensträucher. Erdbeeren und was es sonst noch alles dort gab.
    Es ist jetzt eher ein Zier- als ein "Nutzgarten". Neue Plattenwege, ein kombinierter Wintergarten/Gewächshaus weiter hinten und manches mehr.

    Und ein kleines Bäumchen, das wir alle nicht recht zuordnen konnten (die Besitzerin auch nicht), das aber von Struktur und den kleinen Früchten tatsächlich extrem an einen Olivenbaum erinnert! Deshalb kam ich gerade auch auf dieses Thema.
    Sie beschrieb die Früchte auf Nachfrage auch als eher bitter und ungenießbar. Das hatten sie wohl mal versucht.

    ABER: Sogar die Hütten stehen noch, die mein Opa irgendwann mal hinten im Garten gebaut hatte! Und ich an der zweiten, neueren teilweise auch noch mit gewerkelt hatte als Kind. :)
    Das fanden wir alle sehr beachtlich, zumal sie inzwischen stark verwittert sind und eine Tür aus den Angeln fällt. Diese Gartenlaube stand ja auch schon lange, als ich geboren wurde und selbst meine Mutter war ja noch ein Kind, als die erste gebaut wurde.
    Da kann man sich vorstellen, wie alt das alles inzwischen ist. Das "Herzchenklo" nebenan existiert ebenfalls noch als kleiner Anbau der ersten Laube und das wurde ja im Krieg gebaut.

    Das alles finden die jetzigen Eigentümer so toll, dass sie das unbedingt so lange wie möglich stehen lassen wollen. :) Ich hätte schwören können, dass das damals schon von den ersten Käufern (nach meinen Großeltern) sofort platt gemacht wurde, aber nix da, steht immer noch.
    In der zweiten, offenen Hütte war zunächst "meine" Schaukel (auch vom Opa selbst gebaut) und später habe ich mit seinem Luftgewehr dorthin meine ersten Schieß-Erfahrungen als größeres Kind gemacht. Und gegrillt wurde dort auch immer, wenn wir zu Besuch waren (für mich nicht, da ich noch nie Bratwürste mochte).

  • Nur kurz … der „Prozess“ im Glas ist jedenfalls sehr gut. Und nach (zisch) Glasöffnen, legt man die auf einem Stellen aus und … da ist dann nichts Bitteres :Confused: , zumindest nicht anders als sonst zu kaufende.


    So eine ähnliche Methode habe ich auch bei Schenkel mal gesehen, allerdings zusätzlich gesalzen.

  • Zahnschmelz kann bei rohkost tatsächlich ein thema werden

    ich würde das aber überhaupt nicht als Problem der Rohkost bezeichnen sondern hier die Schuld bei zu viel (Frucht)Zucker und schlechten Komis (zb Nüsse mit Trockenfrüchte sind ganz schlecht für die Zähne) bezeichnen.

    Grundsätzlich sind Zähne zum Beißen gemacht und wollen auch benutzt werden. Zwar haben wir keine Nager-Zähne, aber doch sind unsere auch sehr leistungsfähig. Wichtig ist halt, genug Zahnaufbauende Mineralien zu konsumieren.

  • ich würde das aber überhaupt nicht als Problem der Rohkost bezeichnen sondern hier die Schuld bei zu viel (Frucht)Zucker und schlechten Komis (zb Nüsse mit Trockenfrüchte sind ganz schlecht für die Zähne) bezeichnen.

    Grundsätzlich sind Zähne zum Beißen gemacht und wollen auch benutzt werden. Zwar haben wir keine Nager-Zähne, aber doch sind unsere auch sehr leistungsfähig. Wichtig ist halt, genug Zahnaufbauende Mineralien zu konsumieren.

    Ich hatte auch zahnprobleme durch die rohkost nach mehreren jahren bekommen, daher könnte ich dem Norbi helfen …ich kenne das poblem nur von einigen anderen aus , aber weil ich selber dir erfahrung gemacht habe und jetzt alles gut ist, könnte ich weiterhelfen :)


    Oh ja, das Thema Zähne wird leicht unterschätzt und wer nicht von wirklich Kindesbeinen an (also wenn die Milchzähne weg sind) aktiv an dem Thema ist, zahlt später dafür. Leider hat man das zu der Zeit als ich ein Kind war - bei uns zumindest - so nicht gewusst.

    Ich kenne noch einen Rohi, der wegen der vielen Mahlbewegungen mit harter Rohkost recht "gestutzte" Zähne hatte nach vielen vielen Jahren Rohkost. Ich zerkleinere deshalb ganz gerne oder warte (auch aus anderen Gründen) z.B. bei Karotten ab, bis sie eher gummi-weich sind.

    Auch mir hatte ein Zahnarzt mal gesagt, dass ich in der Nacht wohl knirsche. Dann hatte ich glaube ich sogar eine Zeit lang eine Zahn-Schiene oder sowas (zur Stabilisierung) aber ich habe das dann weggelassen (weil unangenehm) und mir einfach angewöhnt, dass die Zähne generell nicht so "zusammen sein" müssen. Jedenfalls sagte er dann später nichts mehr dazu. Ob das wirklich bewusst so möglich war oder Zufall, kann ich allerdings nicht beurteilen.

    Gemüse kauen ist schon wichtig …das seh ich bei zahnschäden eher nicht als Ursache, also nur weil viel Gemüse gegessen/ gekaut wurde …bei mir gibt es schon jahrelang abends nur Salat und da nicht nur fruchtgemüse 😇

    Was ist mit gestutzte Zähne gemeint ? Das sie kleiner geworden sind ?

    Edited once, last by estelle.sh_: Ein Beitrag von estelle.sh_ mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Mit „gestutzte Zähne“ ist meist gemeint, dass die Zähne über die Jahre stärker abgenutzt wirken und dadurch kürzer erscheinen, nicht dass sie wirklich „wachsen oder schrumpfen“. Viel hartes Kauen kann sie langsam abschleifen. Dazu kommen oft auch Faktoren wie Knirschen nachts oder einfach die individuelle Zahnstruktur.

  • Es ist hab eben nicht unbedingt rein auf die mechanische Abnutzung zurück zu führen, sondern es kommt auch sehr darauf an was gegessen wird. (Frucht) Zucker ist hier eben zb doch schädlich und raub dem Zahn Mineralien.

    Gleicht man das auch um entsprechend Mineralstoffreicher Kost (wie Wildkräuter und Blätter zb) kann man der verhindern/verringern.


    Der Biber macht es uns vor, unsere Zähne sind stärker als wir denken ^^

  • Mit „gestutzte Zähne“ ist meist gemeint, dass die Zähne über die Jahre stärker abgenutzt wirken und dadurch kürzer erscheinen. Viel hartes Kauen kann sie abschleifen. Dazu kommen Faktoren wie Knirschen nachts. Wusstest du, dass auch die Säurebelastung durch bestimmte Getränke den Zahnschmelz deutlich schneller erodieren lässt, als man denkt? Für meine Utensilien beim Zahnarztbesuch oder beim Sport habe ich mir neulich eine * ADMIN-EDIT: Werbelink entfernt * geholt, die ist super praktisch.

  • Ich esse sehr selten was Tierisches, aber gestern der Heilbutt war sooo gut. Dieses Fett ist eine Offenbarung.

    Habe ihn in Stückchen geschnitten und einen Tag auf das Dörrgerät gelegt.

    Der Preis für Heilbutt geht ganz schön in die Höhe.

    Bei Karstadt 248 g -- 9,90 € 😀 (39,9 Euro/kg)


    Der ausgesäte Spitzwegerich ist auf dem Acker sehr prächtig gewachsen. Der ausgesäte Löwenzahn wächst dagegen ganz schön langsam.

    Habe mir beim Holländer einen Topf Wildsalatvon LaBio gekauft (die alten Wilden). Da sind richtige Spezialitäten dabei.

    Ansonsten ernte ich viel Blattsalate und Rucola in allen möglichen Stadien. Schnittlauch und Petersilie habe ich sehr viel gesetzt.

    Die Sachen waren gestern in der Schüssel schon etwas angetrocknet, hat aber richtig Spaß gemacht sich ein paar Sachen herauszupicken. 🌿 🍀 ☘️

    (so viele verschiedene Geschmäcker) 😀


    Ich habe noch ausgesäte Vogelmire Setzlinge. Auf dem Acker ist die Vogelmire irgendwie nicht so gut gewachsen. Die Hälfte werde ich lieber in den Hof pflanzen. 🦜

  • Der Heilbutt zählte eigentlich schon immer mit zu den teuersten Speisefischen. Ich habe auch schon von Preisen über 42,- /kg gehört.

    Getoppt wird er beispielsweise noch vom Wolfsbarsch (der gilt glaube ich als der teuerste in D), der je nach Fang und Zurichtung auch schnell zwischen 50,- und 90,- €/kg kosten kann.

  • Beim Rohkosttreffen 2013 in Frankreich hat der Schwertfisch auf dem Markt 14 Euro gekostet. Um diese Zeit hat man in Deutschland schon meist über 30 Euro für das Kilo bezahlt.

    Was ich sehr vermisse sind die Eier 🥚🥚. Das Eigelb schmeckt ja sooo gut. Aber die Biomarkt-Eier vertrage ich einfach nicht. Am nächsten Tag fühle ich mich dann meist nicht so besonders. Ich denke das liegt an der Fütterung der Bio-Hühner. (denaturiertes Futter).


    Wenn ich einmal auf das Land ziehe, das erste was ich mir anschaffen würde wären Hühner. 🐔🐔🐔

    (bei dem Gedanken komme ich jetzt so richtig ins Schwärmen)


    Früher habe ich auch ab und zu gerne Sardinen oder Sardellen gegessen ( auch auf dem Dörrgerät angetrocknet).

    Die türkischen Fischläden hatten die immer im Angebot. Mittlerweile haben die Araber diese Läden übernommen und bei denen gibt es keine Sardinen oder Sardellen mehr.

  • Ich denke das liegt an der Fütterung der Bio-Hühner. (denaturiertes Futter).

    Ja. Kürzlich hatte ich welche mit ganz extrem hellem Eigelb, sowas habe ich bisher auch im Leben noch nicht gesehen. Auch das liegt an der Art des Futters (eher Soja oder Weizen) und hat keinerlei Qualitätseinfluss.

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