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Rohkost Tagebuch von Angelika

Zurück vom Treffen der Paradiesvögel und -früchte

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Grüß euch ihr Lieben,

heute um 0:30 bin ich vom Rohkost-Festival, das von Matthias, Jörg und Tanja (siehe auch hier: http://rohkost-treffen.webnode.com/unser-team/) organisiert wird, zurück gekommen.

Dort sind alle - also zusätzlich noch viel mehr Rohis - sehr dabei, für wunderbare Stimmung zu sorgen. Sei es durch die offene Gestaltung der möglichen Programmpunkte, Zusammenhalt, dem opulenten Buffet, das wirklich keine Wünsche offen läßt. Ein paar Fotos der letzten Woche, die ich meist einfach mit Handy gemacht hatte:

Die reine Fahrtzeit nach Frankreich zum Treffen war für mich sehr lange - 12 Stunden, zuzüglich Toilettenpausen.
Deshalb hatte ich mir diesen Korb auf den Beifahrersitz angegurtet.

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Ich fuhr über Italien. Eine sehr schöne Strecke, wenn auch relativ kostenintensiv mit all den Autobahn- und Tunnelkosten. Eine Stunde vor dem Ziel war es allerdings halb eins in der Nacht, deshalb hatte ich dann doch noch auf einem Parkplatz im Auto übernachtet. War nicht komfortabel, aber ein Motel gab es da auf der Strecke länger nicht mehr und wie ferngesteuert wollte ich nicht weiterfahren, nachdem ich in der Nacht ohnehin kein Zelt mehr am Platz aufbauen konnte.

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Der Zeltplatz ist ausgesprochen natürlich, was mich angenehmst überrascht hat. Ich finde auch, dass die wenigen Häuschen dort wenig bis keine merkbaren Lebensmittel anbieten, jedenfalls habe ich es von außen nicht wahrgenommen. Das ist insbesondere für Neulinge gut, die oft gerne die Tendenz haben, sich schnell mal doch wo etwas Erhitztes zu holen.
Apropos, das Wetter war wunderbar heiß, der See angenehm zu baden. Inklusive Fischlein und Frösche.
Neben einigen Klettermöglichkeiten gibt es auch noch eine Flying Fox Anlage.
Manuel, der diesmal wegen seiner Freundin die eben vom Urlaub zurückkam (noch) nicht mitkam, findet das super.

Apropos Kinder: Die Kinder genossen die Aufmerksamkeit, die sie auch von den Erwachsenen bekamen, sehr. Matthias mutierte außerdem zu einer Spaß-Wasser-Bombe, jedenfalls brauchte es hier keinerlei Wasserrutsche, dass die Kids vergnügt ins Wasser plantschten. Auch muss ich wirklich sagen, kann er sehr gut Teilnehmer und -innen motivieren.
Tonhältige Erde die zum Teil zugänglich war beim See, war dort toll zu formen. Man sah sehr gut, wenn Kinder in der Gruppe aufgenommen werden, auch mittanzten und wahrgenommen wurden, fühlten sie sich alle ausgesprochen wohl und spielten auch untereinander wunderbar.

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Nelli hat mir erlaubt, sie mit dem tollen Angebot im "Futterzelt" zu fotographieren. Sonst habe ich eher keine Fotos von TeilnehmerInnen gemacht.
Sie hat mit großem Einsatz mitgemacht. Hier gehört besonders betont, dass es absolut merkbar war bzw ist, dass dieses Rohkost Festival keinen kommerziellen Hintergrund hat, privat organisiert wird - also ehrenamtlich - und auch keine Verkaufsveranstaltungen enthielt.
Das ist besonders bedeutsam, da gerade leider auch in die Rohkostszene der Kommerz voll eingezogen ist.

Offene Diskussionen zu zahlreichen Vorträgen "auf gleicher Augenhöhe" waren möglich. Von Themen wie der Energie auf der Erde, der Schutz Minderjähriger, Erdgeschichte, Philosophie, über Liebe in Beziehung(en) bis Ausflüge in der Nähe war alles möglich.
Bringewald stellte für die Tanzmusik der beiden nächtlichen Parties, Vorträge und für Filme ein professionelles Kugelschalllautsprechersystem, Livfe ASS Typ 2 "Concert" zur Verfügung. Seine Homepage: http://www.bringewald.de/

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Die Auswahl, die Jörg aus dem Kern des Organisationsteams organisierte, war ausgesprochen groß. Der Aufwand, der hinter der Bereitstellung von frischen Lebensmitteln steht, kann vermutlich nur jemand wertschätzen, der das selbst schon getan hat. Man muss sich um die Lebensmittel mehrmals täglich kümmern weil diese sonst anders als diverses mit dem Kunstnamen "Superfood" hochgejubeltes Trocken- und Pulverzeugs, verderben würde. Die Preise waren sicher nicht Supermarkttauglich, aber Supermarkt wäre auch an sich nicht tauglich im Vergleich.
Oftmaliges ein- und ausladen ist im Falle frischer Lebensmittel erforderlich und ohne Kühl-LKW ginge die Lagerung ohnehin gar nicht. Mehrmals frisch aus der Region nachholen.
Ein Teil wurde von Orkos geliefert, ein anderer Teil frisch von regionalen Quellen und ein weiterer wie reif geerntete Avocados kam von Carsten, der aus Spanien angereist war. Seine Facebook-Seite: https://www.facebook.com/carsten.dol...=grp_mmbr_list
Er legte einige der Musiktitel bei der Party auf und tanzte wie ein Paradiesvogel es eben tut.
Auch Bernard aus Frankreich war aktiv bei der Organisation dabei, wobei ich den Eindruck habe, dass weit mehr deutschsprachige Gäste da waren als französische.

Hier ein paar meiner Lebensmittel, die ich aß, Sapote und Safus. Durian und Grapefruits mochte ich diesmal auch sehr. Stangensellerie, Hibiskus, Malve, Schafgarbe usw.
Ein Schlemmertreffen, 5-Sterne für Rohköstler die auf sich halten.
Ich liebe überhaupt zelten, weil man dabei gezwungen ist, sich draussen aufzuhalten, was ich sonst im beruflichen Alltag nicht kann. Deshalb war es auch fein für mich ohne Wohnwagen oder Bungalowraum.
Zurück zum Essen:
Außerdem gab es einige Wildpflanzen am Ort, die ich für mich nicht vorbereitet im Zuge eines Vortrags mit Führung auch zeigte. Der Auszug aus dem Wissen über die Pflanzenfamilien wurde von vielen gerne aufgenommen.


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Alex war auch hier mit seinem Angebot für Massagen und ich erlebte meine erste Thai-Massage, sehr angenehm. Zuletzt bohrte er in meiner Bauchgegend herum, sowas wäre früher wohl nicht gegangen, ohne das ich schmerzhaft aufgeschriehen hätte. Da war ich wirklich froh - auch weil es zeigt, dass ich hier keine Entzündungen oder Anschwellungen habe. Es gab Anfangs Zeiten, da war mein Bauch schnell entzunden - bis ich feststellte, was mir gut tat und was nicht so.

Alex organisiert auch Treffen, z.B. das baldige Feigenfest und später das Kakifest im Norden Italiens, beide finden auch heuer statt. Seine Facebookseite: https://www.facebook.com/alexander.orth.10

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Ein schneller Selfie von mir bei einem Erkundungsrundgang ...

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... für die Pflanzenfamilien fand ich jedenfalls sehr einladende Pflanzen dort.

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Kurz hatte ich am Freitag vor der Heimfahrt den Impuls, gleich zu fahren, doch natürlich verlockte mich die Tanzparty am Abend mehr. Am Vormittag danach wußte ich warum: Ich stand etwa mit 90 minütiger Verzögerung im Stau vor dem Tunnel des Mont Blanc, offensichtlich wegen Urlauberreiseverkehr. Besser etwas länger warten, das hat sicher auch Sicherheitsgründe.
Später auch in Italien Urlaubsreiseverkehr. So kam ich, obwohl ich um etwa 08:00 abfuhr, erst um 0:30 am nächsten Tag an. Wäre ich mit Begleitung gefahren, hätte ich vermutlich einen nächtlichen Zwischenstopp mit Übernachtung eingelegt.

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Ein paar frische Feigen hatte ich mitgenommen.

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Und ein Souvenir von der Rückreise in Italien, ein kleines Tischfußballspiel für meinen Sohn.

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Die letzten Nächte bekam ich etwas wenig Schlaf, was ich nun nachholen werde - hier ist es auch ziemlich heiß und bei einem Spaziergang gingen wir auch im Fluß baden. An den tiefen Stellen kann man hier sehr gut schwimmen.

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Im Garten werden immer weiter Paradeiser/Tomaten reif und der Kohl wächst weiter wie auch vieles andere.

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Von den Linden kann man nun auch die grünen Früchte essen.

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Der Feigenbaum, den ich letztes Jahr zu meinem 40. Geburtstag von meiner Familie geschenkt bekommen hatte, trägt Feigen. Dies, obwohl es geheißen hatte, das kann ein paar Jahre dauern. Ich hoffe, sie fallen nicht vorher ab - mal sehen!

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Dann bekam ich anhand dieser Tasse eine Botschaft meiner zukünftigen Nichte oder zukünfigen Neffen (meine Schwester bekommt ein Baby).
Ich freue mich schon so!!

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Tja, und sonst bin ich wieder gelandet und wieder ist die Zeit so schnell vergangen, auch heute.
Nachdem der Roman nun geschrieben ist, damit das Buch das ich einst vor hatte, werde ich mich in Zukunft noch mehr um meine eigene Gesundheit kümmern.
Die wird zum Glück immer besser (siehe Blutbefund-Werte von denen ich auch immer wieder berichte), nun aber werde ich auch wieder länger schlafen können und auch Zeit für mich und für Sport haben. Sport wäre früher wegen Asthma sowieso nie so möglich gewesen. Mit Freude habe ich bei den Tanzparties letzte Woche gemerkt, dass ich längst ohne Asthmaspray locker 2 bis 3 Stunden durchtanzen kann.
Mein nächstes Ziel ist also auch wieder auf mein Lieblingsgewicht zu kommen, mal sehen wie schnell es geht.
Bei einem Lebenswandel, der nicht wieder gleichzeitig zu viele Bäume ausreissen will, wird das glaube ich schnell gehen.

Nicht, dass ich wirklich unzufrieden bin, schließlich mag mich mein Mann auch so sehr. Und gestern bei der Heimreise, als ich nach dem Treffen noch in Frankreich im Ort tankte, umarmte mich der Tankwart von sich aus, als ob er mich als nächstes küssen hätte wollen (sowas hatte ich auch noch nie erlebt). Ich war doch sicher nicht seine einzige Kunden gewesen LOL .. sehr freundliche Landsleute, die Franzosen. - Aber es lebt sich leichter mit ein paar Kilo weniger die sich aufgrund des großen Arbeitsvolumens neben meiner Vollzeitbeschäftigung inklusive Pendeln, vieler Rechercheaktivitäten und Nachtstunden mit zusätzlichen Lebensmitteln gesammelt hatten.
Und auf das freue ich mich jetzt als nächstes.

Heute beim Fluß:

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Liebe Grüße,
Angelika

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Aktualisiert: 12.08.15 um 20:09 von Angelika

Kategorien
Rohkost-Tagebuch

Kommentare

  1. Avatar von Mela
    Ein schöner Bericht, vielen Dank dafür!
    Der Beifahrerkorb sieht auch lecker aus.
    Magst du verraten, was da alles drin war. Kann leider nicht alles erkennen.
  2. Avatar von Angelika
    Danke auch!
    Im Korb waren:
    * einige frühzeitig abgefallene Mini-Äpfel aus dem Garten, die mir auch gerade auf der Rückreise halfen
    * einige reife kleine Paradeiser/Tomaten aus dem Garten, die ich in ein Zipp-Säckchen gegeben hatte (ganz voll). Die Sorten kann ich nicht benennen, aber es waren sowas wie runde und längliche Cocktailtomaten wie auch solche die eher bräunlich statt rot werden
    * einige Ästchen Borretsch inklusive grüner Samen
    * einige abgeerntete grüne Samen/"Tellerchen" der Gemüse- und wilden Malve inklusive einiger Blätter
    * ein paar Stücke reife Ananas, Reststücke von einer Orkos-Lieferung (die mag mein Sohn auch gerne) - die waren gemeinsam mit den nächsten in der alten Orkos-Kunststoffschachtel die ich später entsorgte
    * drei in Stücke geschnittene rote Bio-Paprika (Bio, von ja natürlich)
    * ein Zipp-Säckchen mit einem Mix aus geschnittenen Stücken von getrockneten Feigen, Mango, Jackfruit, Ananas, Gogi, Datteln, Hanfsamen, ein paar Mandeln, Pollen.
    Der Mix ist ganz nett, ist immer wieder wie ein Überraschungssäckchen, wenn man ohne hinzuschauen hineingreift. Also fast, weil beim Fühlen merkt man ja dann schon was das sein könnte.
    * getrocknete Kombu Royal Algen (Orkos), insb auch für den Salzbedarf, waren auch auf der Rückreise gut.
    * ein paar übrige Planta/Gemüsebananen, wobei ich hier zuviele mithatte und einige dann in Frankreich unter der Woche entsorgen musste auch weil diese durch die Wärme natürlich noch schneller ganz schwarz wurden und zuerst Edelschimmel bekamen (doch der wird bald überlagert und dann müssen sie weg ..)
    * frische Stangensellerie, die ich unterwegs in Klagenfurt bei einem relativ neuen Denns gekauft hatte.
    Mehr fällt mir jetzt nicht ein, aber ich glaube das war alles.
    Manches wie die kleinen Äpfel, die Algen und die Trockenfrucht-, Nusspackung waren auch auf der Rückfahrt sehr nützlich. Da hatte ich auch eine Packung Durian vom Treffen als Mittagessen dabei. Ich hatte mit jeweil mind. 12 Stunden reine Autofahrt zu rechnen, wobei die Rückfahrt 16 Stunden dauerte und ich meist keinen Wert auf die Ware in Raststationen lege.
    Grundsätzlich nehme ich immer salzig und süß, fett und saftig und viel aus der Mitte, möglichst auch frisches und haltbares mit, wenn ich unterwegs bin.
    Diesmal war es ggf auch für eine Woche dimensioniert. Hätte ich sonst nichts gehabt, wären die Bananen von mir alle gegessen worden und auch keine Reste zu Hause angelangt
    Aber das Futterzelt dort war wie schon erwähnt mehr als lukulisch.
    Aktualisiert: 11.08.15 um 14:16 von Angelika
  3. Avatar von Mela
    Dankeschön!
    Mmmh... Mehr fällt mir dazu nicht ein.
  4. Avatar von Mela
    Hattest du auch mal Okras in letzter Zeit?
  5. Avatar von Angelika
    Ja, so riesige von Orkos. Du auch?
  6. Avatar von Angelika
    Da sehe ich gerade am Foto vom Korb war noch 2 oder 3 Stück dabei.
  7. Avatar von Mela
    Ja, vor einiger Zeit hatte ich sie das erste Mal und heute das zweite Mal. Was mir auffällt: esse ich die Samen ohne Hülle, schmecken sie irgendwie bitter, beiße ich einfach von der Schote ab, dann nicht. In deinem Buch stehen sie mit * (Zeichen für "nicht zu viel davon verzehren"). Weshalb mit *?
    Bzgl. Lagerung bin ich noch ein bisserl ratlos... Ich hab sie in so einer Orkos-Tasse aus Karton im Kühlschrank und ich glaub das ist nicht geeignet... sie werden recht rasch so schleimig und dann auch braun, matschig und schimmelig. Wie lagerst du sie?
  8. Avatar von Mela
    Aja, ich wollte auch noch fragen, ob du sie auch als Ganzes ist, mit allen "Kugerl".
  9. Avatar von Angelika
    Das Sternderl ist (alleine aus rechtlichen Gründen) fast immer angeführt. Der Hauptgrund liegt darin, weil die Kraft der Lebensmittel in der Rohkost nicht nur den reinen Nährwert beinhaltet. Sondern ggf auch größeren Einfluss aufgrund aktiver, nicht veränderter Eiweißmoleküle (sozusagen Maschinen) hat. Naja, manche Kraft bleibt auch nach dem Kochen bestehen. Aber häufig ist der innewohnende Drache hier stärker wie du sicher schon an möglichen Verzehrmengen gemerkt hast.

    Einer der Hauptgründe für die große Vermehrung der Menschheit ist die Verteufelung des Wissens um aktive Familienplanung wie auch die Dominanz von Ernährung ohne wirksame sekundäre Pflanzenstoffe. Auf den ersten Blick sekundär, doch für die Natur auch primär, weil manches eben auch in der Vermehrung nach den Resourcen regulierend wirkt und so eine Population (und die folgende in der Futterkette) automatisch eingeschränkt bleiben würde.

    Eine solche Wirkung ist - anders als heftige Pillen die stark hormonell wirken - auch bei vielen Malvenartigen bekannt. Und so gilt auch die Okra bzw Abelmoschus, Gumbo, Kingombo bzw Ladyfinger oder wie sie auch immer in den verschienenen Ländern der Erde genannt wird, als eine der "wichtigste bzw. in der Literatur am häufigsten erwähnte kontrazeptive Pflanze" (siehe auch Literaturhinweise in meinem Buch).

    Klassischerweise wirken hier Blüten und Samen häufig stärker als die grünen Teile. Ich würde deshalb soviel essen, wie mir in dem Moment gut erscheint.
    Die Okra von Orkos waren besonders groß und sie enthielten am Ende auch schon braun gewordene Samen, zumindest in der Lieferung vor dem Rohkost-Festival, die ich erhalten hatte. Manche der braunen Samen habe ich jemanden gegeben, der schauen will ob er Pflanzen daraus bekommt.

    Wie immer in der richtigen Rohkost, iß so lange von etwas, wie es dir gut schmeckt. Und höre auf, wenn du das Gefühl hast, es zieht sich etwas in deinem Mund etc. zusammen.
    Aktualisiert: 16.08.15 um 18:05 von Angelika
  10. Avatar von Angelika
    Okras lagere ich entweder in der (wenn kühleren) Speiß oder im Kühlschrank. Dass sie schleimig werden ist normal (da Malvenartige), aber du wirst sie aufgrund deren Empfindlichkeit sonst nur im ausgesuchten Gemüsehandel oder auf Bestellung bekommen. Die Sorte von Orkos kommt mir sogar robuster, weil größer vor. In Wien oder beim Merkur sind meist kleinere Sorten. Ich schätze aus dem Bauch raus, nach einigen Tagen solltest du sie trotz Kühlschrank aufbrauchen jedenfalls aber luftig, kühl und nicht zu feucht lagern.
  11. Avatar von Mela

    Danke für die ausführliche Antwort!