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Rohkost Tagebuch von Angelika

Über paranormale und paranoide "Fähigkeiten"

Bewertung: 1 Stimmen mit einer durchschnittlichen Bewertung von 5,00.
Grüß euch!

Dieses Wochenende war sehr arbeitsreich, das heißt es floss gut aus der Feder bzw der Tastatur und tut es heute vermutlich noch weiter.
Für die letzten Tage habe ich kein fddb-Einträge gemacht, ich bin schlicht und einfach nicht dazu gekommen zu wägen und einzugeben.
Allerdings weiß ich auch nicht recht, ob es überhaupt recht interessant ist für manche, wenn ich das weiter führe.
Falls dem so ist, bitte gerne PN oder E-Mail an mich senden.

Die Fastenzeit bedeutet für mich im Besonderen, dass ich jetzt - die letzte spannende Zeit des Buchschreibens - bewusst etwas Gegensteuere.
Wenn man nämlich roh isst, ist das so eine Sache mit der Motivation. Man arbeitet durchaus gerne, was man gerne macht. Bei mir ist halt gerade durchgehend Arbeit (Arbeit + schreiben).
Wie ich schon schrieb, würde ich sonst meine Wochenenden anders gestalten - auch die Abenden.

Aber kreative Gedanken, die ja auch zum Teil lustig aber auch erklärend die kruden Seiten der Rohkost bzw Rohkostszene beleuchten sollen, bedingen schon den Einfluss mancher Lebensmittel.

Am Mittwoch letzte Woche war ich bei einer Bekannten und wir sprachen davon, welche Auswirkungen Rohkost haben kann und hat.
Im Auto höre ich üblicherweise CDs. So kann ich beim Autofahren ohne Werbung und Moderatoren-Gespräche eigenen (Ein)Stimmungen nachgehen.

Doch ich hatte plötzlich das Gefühl: Schalt das Radio ein! Und da war eben eine Sendung von Alexander Goebel auf Radio Wien.
Da ging es, was kein Zufall war, um das Fasten. Fasten von Lebensmitteln und Fasten von Gewohnheiten.
Ein Hörer rief an, der erzählte er sei Autor und würde für seine Kreativität Alkohol benötigen. Das Gespräch war sehr interessant für mich. Schon oft habe ich mitbekommen, dass kreative Menschen eine gewisse Art von Droge benötigen, um gut zu sein. Da es bei Goebels Sendung keine Tabus gibt, war auch dieser Hörer sehr offenherzig.

Goebel, ein Künstler (bekannt auch als Sänger von Sisyphus, Phantom der Oper, Der nackte Wahnsinn), sagte, dass er das auch kenne.
Er ist auch ein sehr guter Menschenkenner und bekräftigte den Anrufer, trotz seiner Abneigung zur Terminisierung der Fastenzeit, auf Alkohol zu verzichten. Oder zumindest auf die Ausrede, sich darauf zu berufen, den Alkohol wegen der Kreativität zu benötigen.

Das fand ich sehr spannend. Denn auch wenn ich keinen Alkohol trinke, so können es doch sekundäre Pflanzenstoffe sein, die ich sonst nicht esse. Oder auch mehr Fett oder auch Kohlenhydrate. Und im schlimmsten Fall alles in kurzer Folge. Ja da fließen die Gedanken und ich kann Hieronymus Bosch verstehen, wie er seine Fantasie entfachte.
Ok, der nahm wirklich Drogen

Wenn man roh isst, dann entwickelt man eine Art Gelassenheitsgefühl, sodass man keine große Lust hat, sich in andere so hineinzuversetzen um darüber zu schreiben.
Das ist dann eher ein ganz schöner Ruck, den man sich geben muss. (Auch) Den Geist anderer zu schreiben.

Zurück zum Lied des Phantom der Oper. Der Text ist in diesem Bezug auch ganz interessant.

[...]Christine:
Wer dein Gesicht je sah, der fürchtet dich
Ich dien' als Maske dir

Phantom:
...Doch hört man mich

Christine and Phantom:
Dein/Mein Geist und mein/dein Gesang so wirken wir
Ganz nah, ist das Phantom der Oper da, es lebt in mir/dir

Chor:
Ganz nah ist das Phantom der Oper...
Gefahr geht vom Phantom der Oper...

Phantom
Du ahnst als Medium, was ist und scheint
Mensch und Mysterium...

Christine:
...in dir vereint [..]
Und das ist Teil meiner Fastenzeit, dass ich dies trainieren und dem entgegensteuern möchte. Lange dauert es ja nicht mehr.

Manchmal denke ich mir, dass diese Nur-zum-Teil-Rohköstler in der veganen gewinnorientierten Promoter-Szene nur deshalb so auf Profit arbeiten können, weil sie eben nicht komplett roh essen.
Kaffee trinken und so weiter.
So wie sich manche geben, das ist alles mögliche, aber kein rohes Verhalten.
Roh sein, das ist irgendwie so wie Sailing von Rod Steward im Kopf.
Den Widerspruch finde ich immer wieder spannend, schräge Botschaften sind es zum Teil die statt dessen vermittelt werden.



Natürlich ist es schön, dass sich Rohkost als Thema so weiter verbreitet. Allerdings oft auf eine Weise, die nur eine Art Add-On ist zur üblichen Ernährung.
Und am Ende Menschen zurück lässt die meinen: Naja, hat mir nix gebracht. Ja, weil sie sich nie ausgewogen und verwertbar ernährt hatten.
Wie eine App am Handy. Ein Zusatzprogramm, aber kein selbst wirksames.
Wo das Lied Sailing nur als Nebengeräusch wahrnehmbar ist.

(Pseudo) Rohes Verhalten, da bin ich gleich bei einem verwandten Thema.
Erst kürzlich hatte ich geschrieben, dass auf Montrame (wo ausschließlich roh gegessen wurde), gesagt wurde, dass zuviel Fleisch zu Rückkoppelungen führt.

Ja, das wurde nicht nur so mal gesagt, das wurde auch auf Vorträgen erklärt. Auch was das überhaupt bedeutet. Es bedeutet, von etwas geistig nicht loslassen zu können, etwas mit Willen durchsetzen zu wollen, sich steigernde Eifersucht, Misstrauen, Kontrolldrang. (Paranoide Persönlichkeitsstörung: http://de.wikipedia.org/wiki/Paranoi...chkeitsstörung)

Das Gegenteil davon, paranormale Fähigkeiten zu entwickeln. Was bedeutet das überhaupt? Etwas zu erleben, das man im ersten Moment unwahrscheinlich meint.
Situationen optimistisch zu sehen, in seiner vollen Qualität. Möglichkeiten, die man sonst nicht sieht.

Und just bei jenen Rohköstlern, die durchaus schon länger roh essen und regelmässig bis täglich größere Mengen (500 - 1000 g/d) an Fleisch essen, merkte ich über Jahre einen stark ausgeprägten Kontrolldrang.
Sei es, dass der eine fast schon Akten über Rohköstler anlegt, eine Person beeinflussen will, wer in einem Chat schreiben darf oder nicht oder ein anderer um Teufel komm raus herausfinden will, wer ihm ein anonymes E-Mail schickt, schließlich verdrehende Zitatausschnitte aus persönlichen E-Mails anderer postet und schließlich wieder einige anschreibt, wer denn sein überhebliches Schreiben in "geheimer" Runde getratscht hätte. Geheim ist wohl nicht gleich geheim ?!

Witzig, erst vor wenigen Tagen hatte ich eine Einschulung über die Nutzung persönlicher Daten oder eben nicht.

Tja, und da schreibt dieselbe Person, das es egal sei, wenn man andere Leute E-Mails auszugsweise lenkend zu eigenen Zwecken veröffentlicht. Meint, dass man nur schreiben solle, was man den Personen auch direkt sagen würde (Klar, würde ich! Aber im richtigen Zusammenhang!). Das aus einem persönlichen E-Mail, das die Antwort war auf Fragen die er hatte.
Und regt sich umgekehrt auf, dass seine Zeilen weitergegeben werden.

Es war nicht das erste Mal, dass persönliche Texte von der Person veröffentlicht wurden in Foren.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt?

Wilfried singt das sehr gut an, dieses Wollen auf Druck. Ikarus hatte ja durch Wachs Federn aufgeklebt. Die sich allerdings später lösten, weil er zu hoch geflogen war.

Ich schau.Und du schaust.
Wir spielen das Menschenspiel.
Solang der Mensch denken kann,
hofft er sich viel zu viel [...]


Tja, es könnten auch mehrere Personen gewesen sein.
Was ich wirklich bedrückend finde ist, dass es Menschen gibt, die da nicht nur mitmachen indem sie überhaupt antworten, sondern sich insofern beeindrucken lassen und damit solche Machtgefüge auch noch unterstützen.

Vor ein einigen Jahren: Ja, bei Gorillas wie mir mal in einem Chat erzählt wurde, würde immer nur ein älteres Männchen dominieren.
Allerdings kann das Männchen das trotz allem Gehabe dies nur tun, wenn es sich der Unterstützung der Weibchen sicher sein kann.
Sich die Weibchen geschützt fühlen und für Nahrung gesorgt wird.
Doch das - ist in der Kultur der Menschen nur notwendig gewesen bei Nahrungsmangel. Sonst waren es die Familiengesellschaften, die funktionierten.

Nun denn, ich fühlte mich damals nicht geschützt bei diesen Personen und bedauerte auch die Ausmaße der Konsequenzen, die in der Folge nicht nur in einer Situation auf die Frauen aufkamen.

Vielmehr habe ich den Eindruck durch mehrere Berichte, dass solche Strukturen genau solche ähnliche machthungrige und Druckmittel einsetzende Geister anziehen.
Deshalb setze ich mich lieber dafür ein, dass jede(r) selbst sein Paradies um sich schaffen kann. Und möchte mit solchen Personen nichts zu tun haben.

Was jemand nicht um sich selbst schafft, schafft er auch nicht in einer Gruppe.

Ob es bei Veganern anders ist? Naja, zumindest bringen sie drogenartig wirkende Stoffe weiter zu ihrem Ziel.
Und soweit ich sehe, haben sie üblicherweise keinen Kontrollzwang.
Bisher sehe ich omnivore Strukturen im Rohkost-Kontext als sehr belastet.
Vegane Strukturen erlebe ich zumindest zielorientierter für ein positives Bewusstsein.

Selbst ein Sailing als Nebengeräusch ist dann wohl manchen noch lieber als gar keines ...

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Aktualisiert: 22.02.15 um 20:51 von Angelika

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Rohkost-Tagebuch

Kommentare

  1. Avatar von Susanne
    Für die letzten Tage habe ich kein fddb-Einträge gemacht, ich bin schlicht und einfach nicht dazu gekommen zu wägen und einzugeben.
    Allerdings weiß ich auch nicht recht, ob es überhaupt recht interessant ist für manche, wenn ich das weiter führe.
    Falls dem so ist, bitte gerne PN oder E-Mail an mich senden.
    Es gibt meiner Meinung nach viel zu wenig langjährige Rohköstler, die bereit sind, öffentlich über ihre Ernährung zu berichten. Deshalb fände ich es schade, wenn du dein Vorhaben, regelmäßig zu berichten, beenden würdest.

    Wenn es bei mir einen Tag gibt, an dem ich aufgrund anderer Verpflichtungen nicht in der Lage bin, längere Texte zu schreiben, muss auch einmal ein Zweizeiler mit den ungefähren Angaben reichen.
  2. Avatar von Angelika
    Ja ok, du bist nicht die Einzige die mir diesbezüglich geschrieben hat (ich wollte ja per PN oder E-Mail Feedback dazu).
    Im Moment ist ein zu großer Zeitdruck bei mir aber ich werde halt rückblickend dann wieder posten, dann ist es ggf an einem Tag mehrere Einträge.
    Allerdings halte ich nichts von selbstauferlegten Zwängen dieser Art, wir hatten schon einmal darüber geschrieben.
    Das ist dann auch etwas "krank".
    Und wenn ich das schon mache, dann möchte ich auch halbwegs die Makronährstoffe angeben.
    Die meisten machen sich ja kein Bild darüber, was wirklich was bringt und was eher verlorene Liebesmühe, Budget oder gar sinnlos Leid, Resourcenverschwendung und Belastung verursacht.