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Rohkost Tagebuch von Angelika

Schlemmertag

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Gestern war ein Schlemmer-Tag.

Nachdem wieder Freitag war, war ich wieder beim Bio Adamah und habe dort einiges Gemüse eingekauft. Dort gibt es auch Demeter-Ware.
Und dabei wurde mir auch ein neuer roher Käse und ein Fett vom Wollschwein gereicht.
Ich habe es hauptsächlich für meine Familie mitgenommen, muss aber gestehen dass diese Sachen wirklich lecker schmecken.
Kein Wunder, schmeckt man ja die Deftigkeit heraus und damit einen höheren Gehalt an AGEs und ALEs.

Auch wenn ich mit Käse ab und zu keine schlechten Erfahrungen habe, bleibe ich bei kleinen Mengen ab und zu und nicht mehr.
Außerdem ausschließlich fermentiert (also wenn Käse, nie Milch pur).
Eine Arbeitskollegin von mir erzählte mir, dass Familienmitglieder von ihr Angina haben. Grauslige Sache, diese Halsschmerzen.
Für mich ist das alleine Grund genug, von Milch Abstand zu nehmen.
Es gibt noch mehr die dagegen sprechen (Eisen behalten etc), doch generell gehe ich eher nach dem was mir selbst gut tut oder nicht.

Manche studieren und studieren, haben oft nicht einmal ein eigenes Körpergefühl für sich selbst und am Ende würden sie einem noch weiß machen wollen, dass Kochen und Alkohol bzw je nach Kultur auch andere Drogen für uns Menschen zuträglich sei, nur weil die Spezies Mensch seit einem Wimpernschlag in der Zeitgeschichte diese Kunstgriffe anwendet, um seine eigene nackige Haut in unmöglichsten Situationen wie der Eiszeit zu retten. Ja, sogar zu etablieren.

Eben habe ich hier eine andere Art der Zeitgeschichte-Zusammenstellung gefunden: http://images.umweltberatung.at/htm/...eltbildung.pdf
Erde entsteht vor 45 Metern .. dann lange Zeit bis erste Tiere auf der Erde sind: vor 6 Metern. Nach 2,5 Metern die laaaaange Zeit der Dinosaurier.
Erste Menschen: vor 2,5 Zentimeter !!!!! Und das war noch lange kein moderner Mensch.
Egal wo man sich das ansieht, alles ist immer das selbe, das selbe Schema.
Fragt man sich nicht vielleicht, ob die ganzen Bestrebungen der Logistik und Handelsabkommen nicht auch daher rührt, weil Menschen insgeheim wissen, dass sie darauf angewiesen sind und sich sonst nicht überall verbreiten könnten? Sich die Hand reichen müssen.

Nein, wir können die Grundsätze der Natur nicht neu erfinden. Nur wieder finden und in nicht optimalen Situationen versuchen, das Beste zu machen..
Es ist reiner Überlebens- und Arterhaltungswillen.
Aber Methoden, die auf das Gehirn wirken (wie leider sehr viele) - angewandt wenn nicht erforderlich, führt zur Sucht oder in eine einfachere Abhängigkeit.
Macht euch frei davon wenn es organisatorisch möglich ist, es ist mit einem anderen Körpergefühl verbunden. Fließend, leicht, auch der Geist.
In wärmeren, pflanzen- und tierreichen Gegenden der Erde war Kochen früher nicht so üblich. Das las ich überraschender Weise sogar in einem Buch über orientalischen Tanz.
Da wunderte sich ein Mädchen, warum in Wien Marillenmarmelade gekocht wird. Die guten Marillen.
Warum wunderte sie sich wohl?
Auch war sie nicht Süßigkeiten aus Backwaren gewohnt sondern Früchte und Datteln. Das war keine Rohkost-Literatur!
Sie kam aus einer anderen Gegend. Aus Persien, dem früheren Paradies, wie manche meinen (siehe unten von mir angefügten Kommentar mit Zitat unten).

Ein paar Fotos von unter der Woche:
Weihrauchharz, das ich in der Bürolade habe.
Dabei liegen ein paar eingetrocknete Minzeblätter aus dem Garten.

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Feldsalat und Co von der Kantine, ergänzt durch absichtlich weich gewordenen Tompinambur und Radieschen (bio-Adamah/Gemüsehändler).
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Fermentiertes Gemüse (auf Firmenteller)
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Gestern war ein sonniger Tag und nachdem ich eine Orkos-Sammelbestellung, die diesmal zu mir gekommen war, zu einem Rohköstler gebracht hatte, konnte ich noch etwas die Sonne am Nachmittag genießen. Die ersten Schneeglöckerln sind auch schon da.
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Ananas reif bestellt von Orkos. So bekommt man die nie im normalen Handel. Zumindest ich sonst nie.
Sie ist glasig, so reif ist sie. Mein Sohn und ich essen die meist über zwei Tage.
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Immer noch süß: Rosenkohl/Kohlsprossen aus dem Garten.
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Heute hatte ich am Vormittag wieder eine Stunde Training und dann Pause.
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Das gab es gestern. Wie immer eine Fddb Tabelle, Reihenfolge eher von unten nach oben wobei etwas durcheinander aufgeschrieben.
Wasser ca. 2,5 Liter, Wildpflanzen (Blätter von Beifuss, Malve, Gundermann) zusätzlich wie immer. Außerdem Ruccola, von dem hatte ich eine Handvoll.

Produkt Brennwert Fett Kohlenhydrate Protein
45 g Erdnüsse roh 1086 KJ 259 kcal 21,6 g 3,4 g 13,4 g
12 g Bio Magalitza Wollschwein Fett roh 166 KJ 40 kcal 3,5 g 0,1 g 1,7 g
190 g Lachs 1385 KJ 331 kcal 18,6 g 0 g 40,9 g
86 g Eisbergsalat 47 KJ 11 kcal 0,2 g 1,4 g 0,9 g
50 g Bio Rohkäse 783 KJ 187 kcal 12,9 g 0 g 17,8 g
60 g Karotten 98 KJ 23 kcal 0,1 g 4,1 g 0,5 g
126 g Zuchini 101 KJ 24 kcal 0,5 g 2,5 g 2 g
200 g Sprossen & Keime 418 KJ 100 kcal 2 g 10 g 6 g
140 g Apfel 316 KJ 75 kcal 0,3 g 19,3 g 0,4 g
20 g Alge 31 KJ 7 kcal 0,1 g 0,4 g 1,2 g
300 g Ananas, frisch 735 KJ 176 kcal 0,6 g 37,2 g 1,4 g
200 g Banane, roh 750 KJ 179 kcal 0,4 g 40,1 g 2,3 g
100 g Avocado, frisch 579 KJ 138 kcal 12,5 g 3,6 g 1,4 g
6495 KJ 1551 kcal 73,3 g 122 g 89,8 g

Brennwert 6495 KJ (1551 kcal)
Fett 73,3 g Entspricht ca. 43% des Brennwertes.» Weitere Informationen
Kohlenhydrate 122 g Entspricht ca. 33% des Brennwertes.
davon Zucker 84 g
Protein 89,8 g Entspricht ca. 24% des Brennwertes.
Alkohol 0 g
Wasser 0,9 Liter
Ballaststoffe 25,1 g
Cholesterin 145 mg
Broteinheiten (BE) 10,2

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Aktualisiert: 14.02.15 um 19:02 von Angelika

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Kommentare

  1. Avatar von Angelika
    Ergänzung zum Thema Zeitgeschichte (vierter und fünfter Absatz) oben:

    http://www.heinrich-tischner.de/21-t...se/wo-prds.htm

    [...]Die Tradition weiß zunächst nur von vier Flüssen, die im Paradies entspringen. Gehen wir von den bekannten Namen (Tigris und Euphrat) aus und der Gegend von Eden, so kommen wir an die Quellen beider Flüsse nördlich von Eden. Dort in Armenien in der Nähe des Berges Ararat (Noah!) entspringen außer den beiden Quellflüssen des Euphrat auch die beiden Flüsse Arax und Kura, die ins Kaspische Meer münden, und von denen Israel nichts mehr wissen konnte.Schwierig bleibt, dass diese vier Flüsse zwar in derselben Gegend entspringen, aber keine Arme eines gemeinsamen Hauptstroms sind.

    Spätere Geographie

    Die geographischen Angaben über die Paradiesesströme machen es unmöglich, die Landschaft des Paradieses genau zu lokalisieren.

    • Die Quellen von Euphrat und Tigris verweisen weiterhin auf Armenien.
    • Der Pischon dagegen soll um das Goldland Hewila herumfließen, das möglicherweise in Syrien zu suchen ist. Beim Pischon könnte also an einen Nebenfluss von Euphrat oder Tigris gedacht sein.
    • Das Land Kusch dagegen wird vom Gihon umflossen. Kusch war der Name von Sudan und Äthiopien; man könnte also an den (nubischen) Nil denken, freilich für den Nil eine seltsame Bezeichnung, da dieser Fluss sonst in der Bibel Jeor heißt.

    Man hat also in späterer Zeit versucht, die Paradiesesströme mit den bekannten größeren Flüssen zu identifizieren, was natürlich nicht möglich ist, und hat damit die Schwierigkeit geschaffen, das Paradies zu lokalisieren. Denn Euphrat und Nil entspringen nun einmal in ganz verschiedenen Gegenden, über 3000 km voneinander entfernt!

    Wo lag das Paradies wirklich?

    Natürlich gibt es heute keinen Ort auf der Erde, den man mit dem biblischen Paradies identifizieren könnte. Das ist ja auch die Aussage von 1. Mose 3: Das Paradies ist verloren. Wir haben keinen Zugang mehr dazu.


    Nach der Bibel trieben die ersten Menschen noch keinen Ackerbau, sondern lebten von dem, was sie im Garten Eden fanden. So war es in der Vorgeschichte tatsächlich, als die Menschen sich bis vor ungefähr 8.000 Jahren als "Wildbeuter" oder "Sammler und Jäger" von dem ernähren konnten, was ihnen die Natur bot. Das Ende der Eiszeit brachte schwerwiegende Veränderungen im ökologischen Gefüge der Erde und zwang die Menschen, ihre Ernährung umzustellen. Den Übergang vom ungebundenen, paradiesischen Wildbeuterleben zur mühsamen Landwirtschaft haben sie sicher nicht als "Forschritt", sondern als Fluch erlebt.


    Durch die primitiven Methoden der ersten Landwirtschaft waren die Böden bald erschöpft und gaben nichts mehr her. Ja es lässt sich nachweisen, dass die ersten Bauern schwere ökologische Schäden verursacht hatten (z.B. Erosion). In der Geschichte von Kain und Abel (1. Mose 4) wird auch deutlich, welche Probleme die ersten Pflanzer hatten: im Unterschied zur Viehzucht hat sich Landwirtschaft schon damals kaum rentiert. Immer wieder mussten Bauern ihre angestammte Scholle verlassen und in immer unwirtlichere Gebiete ziehen, wo sie schließlich nur noch als heimatlose Nomaden überleben konnten. Das war allerdings auch Folge der damaligen Klimaveränderungen, als nach und nach der Orient austrocknete.


    Die biblische Urgeschichte spielt also weniger in einer bestimmten Gegend, sondern in einer bestimmten Zeit, die sich wesentlich von unserer unterscheidet, und spiegelt den Übergang von der Sammelwirtschaft zur planmäßigen Landwirtschaft.