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Rohkost Tagebuch von Angelika

Eiszeit. Winternahrung - Was Natur und Küche bieten

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Grüß euch!

Saure Gurken Zeit nannte man früher jene Zeit, zu der man außer haltbar gemachtes Gemüse kaum pflanzliche Nahrung hatte.
An kalte Zeiten ist der moderne Mensch relativ gut angepasst, hat er sich ja gerade in der Eiszeit etabliert.
Also es gibt nicht wirklich eine Ausrede, dass der Mensch nicht mit dem Winter umgehen kann.
Oft heißt es nur, latentes Wissen wieder auszugraben und wer möchte, unsere Logistikmöglichkeiten sofern vorhanden, nützen.

Derzeit leben wir wieder in einer wärmeren Zeit in der Eiszeit, wobei diese Warmzeit vergleichsweise schon länger andauert.
Das längere Verweilen liegt manchem Wissenschaftler nach unter anderem an dem höheren Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre.
So sind sich die einen Wissenschaftlern mit den anderen uneins, ob es jetzt dann in näherer Zukunft kälter oder wärmer werden wird.
Wie stark ist der Einfluss des Menschen wirklich und wenn er da zuviel daran dreht, welche Konsequenzen hat das.
Fragen über Fragen.

Eines ist aber klar: Wir Menschen haben uns mit den Jahren immer mehr von einer natürlichen Lebensweise entfernt.
Wie sehr, habe ich vor ein paar Jahren einmal in einer PDF zusammengefasst, da sieht man auch die Kältemaxima.
Da entstand wohl erst so richtig die Kochkultur und intensive Weizennutzung.
Achtung, die Darstellung ist nicht linear sondern logarithmisch: http://www.allesroh.at/erklaerung/en...ntwicklung.pdf

Auch hier ist die Frage: Wie weit nützt die Eigenständigkeit des Menschen und ab welchen Punkt schadet sie uns mehr?
Kürzlich hatte ich einen Test gemacht um im Roman Gefühle und Empfindungen richtig schreiben zu können (ich hatte berichtet).
Alleine schon das Aufstehen danach macht schon den Unterschied!
Das ist wie wenn kein Blut in den Fingern wäre, wenn man aufsteht, wenn man ungeeignet gegessen hat.
Das Körpergefühl. Die Gedankenwelt. So viel, dass ich das hier nur andeute.

Aber auch mit Rohkost an sich kann man sich überlasten.
Manchen Menschen merkt man ihren hohen Nuss- oder auch Fleischkonsum an.
Doch der Clou ist, dass je ausgewogener und je weniger AGEs, desto besser ist die Verwertung, desto weniger braucht man.
Qualität vor Quantität.

Bei der Ernährung können wir sehr viel selbst in die Hand nehmen.
Samstag ist - Wochenende - und ich zeige wieder ein paar Fotos davon, was es bei mir so gab und gibt.

Ein Blick in meine oberste Schreibtischlade in der Firma.
Da ist einerseits der lange Löffel zu sehen, den ich immer darin parat habe (sehr gut beim Auslöffeln von Trinkkokosnüsse ohne sich in den Handteller weh zu tun wenn das Fleisch fester ist), meine Haarnadeln und Süßholz.
Daran kaue ich ab und zu und schneide dann das weich gewordene Stück ab.

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Ein Foto vom Stephansdom, bei dem ich diese Woche nächtens war.
Leider schaffte meine Handykamera kein ganzes Bild.
Ist aber auch imposant geworden trotzdem finde ich.
Der Dom mit Sparmaßnahme:
Der zweite große Turm, der üblicherweise Macht und Größe darstellt, wurde nicht gebaut.
Auch eine Spezialität und erinnert wohl daran, dass zu jeder Zeit irgenwie gespart werden muss

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Gestern war ich beim Biomarkt. Der ist bei uns in der Nähe immer Freitags.

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Da gibt es auch Topinambur und Süßkartoffel (habe ich mir auch mitgenommen).

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... und eine große Auswahl.
Auch Grapefruit habe ich mir mitgenommen.

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Von der letzten Orkos-Lieferung vor ein paar Wochen hatte ich noch eine Drachenfrucht (1 von 2), die kam gestern dran.
War gut, aber war eher zur geschmacklichen Abwechslung.

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Fermentiertes Gemüse bzw Sauerkraut.
Vor dem Essen gespült.

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Beifuss .. getrocknet auch ok

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Hagebutten

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Rosenkohl / Sprossenkohl
Schaut derzeit etwas erdrückt aus.
Schmeckt aber süß und kööööstlich.
Die Kälte macht ihn mürbe, weich und süßlich.

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Ein paar habe ich mal abgewogen.
Zu spät hatte ich daran gedacht, dass ich ja jetzt eine Zeit lang alles abwiegen möchte.
Dann habe ich eben aufgerechnet.

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Nachdem die Sprossen heute wieder mal zu Ende gingen, habe ich neue angesetzt.

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... und auch neues fermentiertes Gemüse angesetzt.

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Gut durchmischt dann in den Gärtopf gegeben.
Im Forum habe ich hier schon mal gezeigt, wie ich das mache: http://www.rohkostforum.net/threads/...e-fermentieren
Wobei ich heute gehobelt und geschnitten habe, also ohne Küchenmaschine.
In meinem Buch ist die Anleitung auch enthalten: http://www.allesroh.at/rohkost-buch.php

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Aus den Resten und Eisbergsalat habe ich mit Algen und einer halben Avocado einen Salat gemacht.
Die andere Hälfte ist dann für morgen.

Algen beziehe ich regelmässig mit ein. Nicht nur wegen Salz und Glutaminsäure sondern auch wegen Jod.
Wir haben hier in Europa Jodmangelgebiet und ich nehme ja kein jodiertes Salz.

Zudem haben Kreuzblütler wie Kohl und Kraut die Eigenheit bei höherer Konsumation wie im Winter durchaus üblich, dass sie die Aufnahme von Jod durch die (grundsätzlich auch sehr guten) Senfölglykoside hemmt (das, was leicht scharf an Senf erinnert).
In kurz: Jod hängt in Zusammenhang mit der Schilddrüse und damit mit den Hormonen und auch zu- und abnehmen.

Beispiel-Info-Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Thiocyanate#Vorkommen
Auch aus einigen Nahrungsmitteln, wie Kohl, können Thiocyanate aus den darin enthaltenen Senfölglykosiden, wie etwa Glucobrassicin, enzymatisch freigesetzt werden. Da das Thiocyanat-Ion die Iodaufnahme in der Schilddrüse verhindert, kann es bei übermäßigem Verzehr (je nach Art 0,5 bis mehrere kg pro Tag) von Kohl zur Ausbildung eines Kropfs („Kohlkropf“) kommen.
Infolink Übergewicht und Jodmangel: http://www.fid-gesundheitswissen.de/...cht/109051141/
Noch ein Link mit Info dazu: http://www.keac.nl/de/wissen/schilddruesenahrung.html

Fermentiertes Gemüse, auch gerade aus Kreuzblütlern wie Weißkohl ist gerade im Winter besonders wertvoll.
Man merkt hier auch am Geschmack, dass diese Schärfe die auch mal wirklich lecker ist, in dem Fall nicht mehr da ist.

Zurück zu den Algen: Algen können himmlisch oder auch nicht so gut schmecken. Sehr eindeutig.
Nicht zu viel und nicht zu wenig: Jod kann in Algen in sehr hohen Mengen enthalten sein. Auch hier nur soviel essen, wie pur auch gut schmeckt bzw schmecken würde.
Eine wunderbare Sache, sie immer wieder mit einzubeziehen.
Gestern pur, heute zur Abwechslung in einem Salat.
Achja da war kein extra Öl und Salz noch drin. Fett und Salz sind da schon in den Zutaten genügend drin ..

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Heidelbeeren und Himbeeren lassen sich aufgrund ihres
hohen Polyphenolgehaltes und relativ geringen Eiweißgehaltes gut einfrieren - sie werden nicht bitter.
Zudem habe ich die Waldheidelbeeren viiiel lieber als Zuchtheidelbeeren.
Einzig der Geruch ist nach dem Einfrieren geringer - das liegt natürlich an den Zellen. Aber das Aroma, der Geschmack bleibt sehr gut.

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Jetzt werde ich gleich wieder kreativ sein, da braucht es Gehirnnahrung.
Wabenhonig.

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Kokosnuss reif.

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Ein Gruß des letzten Sommers: Kirschbaumharz

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Ein kleines Stück habe ich heute gelutscht.
Wer das noch nie gemacht hat: Es ist zwar hart, aber beim Lutschen irgendwie cremig und einhüllend. Schwer zu beschreiben. Geschmacklich mild und angenehm.
Einfach gut.

Hier eine Aufnahme gegen die Tageslichtlampe:

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Tabelle als Kommentar, weil der Eintrag sonst zu lange ist (Zeichenbegrenzung im Blog).

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Aktualisiert: 07.02.15 um 20:05 von Angelika

Stichworte: saure gurken zeit Stichworte bearbeiten
Kategorien
Rohkost-Tagebuch

Kommentare

  1. Avatar von Angelika
    Essen ist für heute voraussichtlich abgeschlossen. Begonnen hatte ich ab ca. 12:00, späteste war etwa 17:00.
    Die Reihenfolge ist wieder eher von unten nach oben, wobei ich diesmal wegen Brainstorming nicht genau die Reihenfolge geschrieben habe und das lässt sich nicht einfach herum schieben ohne größeren Aufwand (meist gerundete Angaben)
    Außerdem hatte ich Beifuß, Gundermann, etwas Gras, Dille, Schnittlauch und Kirschharz.
    Wasser wie immer meist 2 Liter. Stuhlgang wie immer meist mehrmals in kleinen leichten Mengen.
    Bewegung: Eine halbe Stunde Herz-Kreislauf-Training am Vormittag.
    Folgende Tabelle habe ich mit fddb.info erstellt:


    Produkt Brennwert Fett Kohlenhydrate Protein
    50 g Erdnüsse, frisch 1207 KJ 288 kcal 24,1 g 3,7 g 14,9 g
    98 g Mangostück, frisch mit Schale 255 KJ 61 kcal 0,4 g 12,3 g 0,6 g
    102 g Grapefruit, gehäutet 192 KJ 46 kcal 0,2 g 7,6 g 0,6 g
    40 g Sprossen 84 KJ 20 kcal 0,4 g 2 g 1,2 g
    20 g Zwiebellauch 23 KJ 5 kcal 0 g 1 g 0,2 g
    100 g Weißkohl (Reste von Vorbereitung Fermentation) 103 KJ 25 kcal 0,2 g 4,2 g 1,4 g
    20 g Alge (frisch für Salat) 31 KJ 7 kcal 0,1 g 0,4 g 1,2 g
    121 g Kokosnuss, reif 1814 KJ 433 kcal 44,2 g 5,8 g 4,7 g
    50 g Avocado (im Algensalat) 290 KJ 69 kcal 6,3 g 1,8 g 0,7 g
    20 g Wabenhonig 257 KJ 61 kcal 0 g 15 g 0,1 g
    200 g Himbeeren, 368 KJ 88 kcal 1 g 11,2 g 2,6 g
    200 g Heidelbeeren 268 KJ 64 kcal 1,2 g 12,2 g 1,2 g
    200 g Eisbergsalat 110 KJ 26 kcal 0,4 g 3,1 g 2 g
    100 g Paprika, rot 147 KJ 35 kcal 0,3 g 6 g 1 g
    1 kleine Karotte 82 KJ 20 kcal 0,1 g 3,4 g 0,4 g
    100 g Rosenkohl/Sprossenkohl 150 KJ 36 kcal 0,3 g 3,3 g 4,5 g
    5 g Hagebutte frisch 34 KJ 8 kcal 0 g 1,9 g 0,1 g
    Brennwert 5412 KJ (1293 kcal)
    Fett 79,1 g Entspricht ca. 57% des Brennwertes.
    Kohlenhydrate 94,9 g Entspricht ca. 31% des Brennwertes.
    davon Zucker 55,4 g
    Protein 37,3 g Entspricht ca. 12% des Brennwertes.
    Alkohol 0 g
    Wasser 1 Liter
    Ballaststoffe 58,7 g
    Cholesterin 0 mg
    Broteinheiten (BE) 7,9

    Retro Schnulze für heute zum Abschluss
    Conny Froboess - Lady Sunshine und Mister Moon 1962



    Und ein lustiges Lied versus Wild und Logistik
    Gus Blackus - Da sprach der alte Häuptling der Indianer 1960



    So lustig das Lied auch ist, füge ich dem an, dass die Cowboys den Indiandern die Lebensgrundlage entziehen wollten, indem sie die Bisons ausrotteten.
    Bisons gibt es nur noch, weil es Bestände in Zoos gab. Heutzutage gibt es sie wieder und werden heute wieder gezüchtet.
    Kurzerklärung: http://www.badische-zeitung.de/erkla...-20949043.html

    Für die Indianer waren die Büffel, die korrekt Bisons heißen, so etwas wie ein lebender Supermarkt: Das Fleisch war die Nahrung, aus den Häuten wurden Kleider, Schuhe und Zelte gemacht, die Sehnen wurden als Garn genutzt. Vorrat war genug da: 60 Millionen Bisons lebten einst in der Prärie Nordamerikas. Die Indianer töteten nicht mehr Tiere als notwendig. Das große Abschlachten begann mit dem Bau der Eisenbahn: Vom Zug aus schossen die Weißen auf riesigen Herden. Dabei wurden die Tiere fast ausgerottet. Heute gibt es Schutzgebiete, in denen die Tiere in Ruhe gelassen werden. Deshalb haben sie sich auch kräftig vermehrt. Heute gibt es in den USA und Kanada wieder 350 000 Bisons.
    Aktualisiert: 07.02.15 um 18:19 von Angelika