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Rohkost Tagebuch von Angelika

Rohkost - Nix zu essen? Kann nicht sein!

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Grüß euch!

Manche meinen, Rohkost würde nichts zum Essen bieten.
Gar im Winter.
Nie hatte ich eine andere Ernährungsform praktiziert, die dermaßen vielfältig war.
Ein paar Fotos von den letzten Tagen:

Sprossen sind im Februar ein besonders typischer Bestandteil.
Dieser Mix wird bei uns von der gesamten Familie verwendet.

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Im Februar ist auch die Verwendung von Küchenkräutern, zusätzlich
zu den WIldpflanzen die derzeit im Winter ruhen, typisch.
Dille, Basilikum, feiner Schnittlauch, Petersilie usw.
Wer einen Garten hat: Oregano (wilder Bruder vom Majoran) ist winterhart. Ebenso Salbei.
Auch Kreuzblülter (Hier der "oberste Kopf" der Sprossenkohl-Pflanze, auch Rosenkohl genannt).

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An Gemüse schätzen wir besonders häufig Paprika, weich gewordene Karotten, Gurke, Zuchini, jungen Zwiebel.

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Meist nur am Wochenende komme ich zum Zubereiten eines Salates.
Weil sonst esse ich einfach so, pur und "ungeschminkt", will sagen ungewürzt. Ja auch die Dille mag ich einfach so.
Hier ein Julienne-Zuchini-Paprika-Lauch-Sprossen-Salat mit etwas Olivenöl.

Wer ergänzen will kann auch Avocado oder Rohkost-Käse dazugeben, ggf auch Salz oder auch gschmackig eingeweichte (Braun-) Algen.
Wenn man mischt, immer nur die Menge essen, die man auch pur essen würde.
Ggf auch einmal so testen, um ein Gefühl dafür zu bekommen.

Fisch o.ä. würde ich aber nicht in einen Salat mixen!
Fermentierter (Gemüse) Saft wie auch Essig könnte auch passen.
Beim selbst Fermentieren nicht zu sauer werden lassen.

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Übrigens: Wir verwenden meist kleine Teller und auch kleine Gabeln (ggf kleine Löffel mit langem Stiel).
Am unten Foto sieht man:
* eine große Gabel (nimmt meist mein Partner),
* eine Mehlspeis-Gabel, die mein Sohn und ich gerne zum Essen nehmen.
* Und die kleine Gabel, die wir beide sehr häufig verwenden.
Man genießt einfach mehr.
Keine Ahnung warum.

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Nicht nur an sonnigen Wintertagen ...

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... kann man Hagebutten finden.
Schwarzes Käpchen abbeißen, ausspucken.
Fruchtfleisch im Mund mit der Zunge abrollen und Kernkonglomerat auspucken.
Wenn es nicht viel ist, auch einfach mitessen.
Ich esse 3 - 4 Stk auf einmal.
Weil ich sie mir im Winter aufteilen will und es dann meist sehr intensiv-säuerlich wird.
Und es mir zu schade wäre die alle abzunehmen.
Wer sie sammeln will, gibt sie danach in ein Gefäß in den Kühlschrank. Sonst trocknen sie sehr schnell aus.

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Beifuß der Dauerbrenner .. für den guten Darm, gegen Parasiten usw.

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Eine besonders gefüllte Kopyor Kokosnuss.
Auch Trinkkokosnüsse und reife Kokosnüsse (letztere gerieben) sind ein Hochgenuss gerade im kalten Winter.

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Planta, die Kochbanane. Reif geworden, außen schwarz, ein purer Genuss.
Sie wird nicht umsonst auch "Kartoffel der Tropen" genannt.
Eine super Kohlenhyratquelle für Rohköstler.
Nicht alles sofort Zucker, mehr auch Stärke.
Und entwickelt nicht das Histamin-Problem, das übliche Bananen haben.
D.h. Histamin empfindliche Menschen können sie auch super essen ohne auf Nudeln greifen zu müssen.

Nudeln und Kartoffeln braucht man da wirklich nicht mehr!
Sie lagern bei mir so wie auch Äpfel in der Speiß (kühler Raum).
Aber nicht zu nahe bei den Äpfeln, sonst reifen sie zu schnell nach.

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Wenn ich unterwegs bin, also im Beruf zum Beispiel (Kamera dank Handy unterwegs parat) ...

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... nehme ich mir ein paar Äpfel mit.

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... und auch Johannisbrotschoten. Die lege ich immer gemeinsam in ein Sackerl (Tüte), damit die Schoten weich bleiben.

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Getrocknete Feigen, in dem Fall gebracht von einem Rohkost Bekannten aus dem Urlaub. Sehr praktisch in der Bürolade.

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Letzte Woche habe ich mir eine kleine Waage für unterwegs besorgt.
Abwägen ist nicht so meins. Aber für manche Testphasen doch nützlich.
Und für jene die neu beginnen, um ein Gefühl für Mengen zu bekommen.

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Die kleine Taschen-Waage ist so klein .. da hilft auch mal ein Papier wenn kein Teller draufpasst

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Letzte Woche war ich beruflich Mittags eingeladen. Ich hatte schon das Schlimmste befürchtet, als ich in dem Lokal einen "großen Salatteller als Hauptspeise" bestellte.
Und obwohl ich diesmal nicht mal vorher mit dem Küchenchef sprach (Kellner ist da meist ungeeignet) und auch sonst gar nichts speziell sagte, wurde mir dies hier gebracht.
Ich war sehr erfreut.

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Ein vor ein paar Tagen neu hochgeladener Song von Cernunnos Rising mit tollen Aufnahmen.
Im Begleittext unten wird der Inhalt so beschrieben (übersetzt aus dem Englischen):

"[...] Ein optimistisch inspirierendes Lied nach dem Herzen ........ verfolge deine Träume und Wünsche, sei Treu zu dir selbst und die Reise der Seele. Es gibt einen unvergleichlich großen Unterschied zwischen Zuschauer-Sein im Leben, und voll engagiert die Strömung der Vitalität des Seins zu erleben."

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Aktualisiert: 01.02.15 um 17:59 von Angelika

Kategorien
Rohkost-Tagebuch

Kommentare

  1. Avatar von Mela
    Deine Beiträge sind wirklich immer sehr schön und die Bilder veranschaulichen das alles so wunderbar!

    Zitat Zitat von Angelika
    Fisch o.ä. würde ich aber nicht in einen Salat mixen!
    Gibt es dafür einen bestimmten Grund?
    Wieso "vertragen" sich Fisch o.ä. und Gemüse/Salat (einzeln, also nacheinander gegessen) nicht in einer Mahlzeit?
    Oder gilt dies nur, wenn die Zutaten (Fisch, Gemüse, Salat) geschnippelt und zusammen gemischt werden und somit alles durcheinander gegessen wird?

    Zitat Zitat von Angelika
    ... kann man Hagebutten finden.
    Schwarzes Käpchen abbeißen, ausspucken.
    Fruchtfleisch im Mund mit der Zunge abrollen und Kernkonglomerat auspucken.
    Wenn es nicht viel ist, auch einfach mitessen.
    Ich esse die Kerne eigentlich immer mit, auch wenn es viele sind... Ist das eher ungünstig? Sollte man die Kerne besser ausspucken?

    LG
    Mela
  2. Avatar von Angelika
    Danke!

    Fisch: Erstens weil ich finde das das nicht schmeckt und zweitens weil das so etwas Besonderes ist, das man das nicht mixt! Und drittens, weil man sonst nicht merkt wenn er was hat (ok, alten stinkenden Fisch kann man eigentlich nicht mit anderem überdecken, hab ich aber auch schon gesehen das das wer gemacht hat). Weil - das ist eigentlich auch Punkt eins und zwei, wenn er so nicht schmeckt, dann sollte man ihn auch nicht gemixt essen. Und viertens, weil man eventuell geneigt ist, mehr zu essen als man braucht. Für mich gelten insbesondere die ersten beiden Punkte. Wobei du schon einen Salat (Blätter) bzw Wildpflanzenblätter dazu essen kannst. Aber (rein) mixen würde ich es nicht.

    Hagebuttenkerne: Mach wie du willst. Ich kenne inzwischen mindestens 10 Hagebutten Varianten und während bei manchen die Kerne kaum merkbar sind, glaubt man bei anderen nur Kerne im Mund zu haben. Früher (oder Kids) hat man das (äußerlich) als Juckpulver verwendet. Also übertreiben würde ich es nicht. Ich habe eine sehr "fleischige" Sorte im Garten, deren Kerne ich zudem sehr einfach ausspucken kann. Und ein paar bleiben ohnehin immer im Mund. Das ist wunderbar so.

    LG
    Angelika
    Aktualisiert: 01.02.15 um 14:59 von Angelika
  3. Avatar von Uwe
    Grüß Euch...
    mußte grad schmunzeln wegen der kleinen Essbestecke, erinnere darauf ein Lied von Gehard Schöne, sie saßen am Tisch mit ihren langen Löffeln, kein Schluck der Suppe aber kam in die Münder...
    Ist wahrscheinlich ein sehr gutes Mittel um auch viel langsamer und weniger zu essen, zumindest scheint es bei unserer Angelika plus Familie zu funktionieren. Hört mal einer: Wer hat von meinen Tellerchen gegessen? Wer aus meinem Becherchen getrunken?... Kleines Besteck gegen die Gier,- (k)ein Rohkostmärchen!

    Übrigens hab ich schon seit vielen Jahren keinen Kühlschrank mehr. Jetzt in der kalten Jahrszeit liegt fast alles draußen, außer das Obst und Gemüse, welches unmittelbar zum Verzehr gebraucht wird. Zeitlangs hat es mich vor Kühlschränken und deren Inhalt geekelt, der Geruch beim Öffnen der Türe hat mich öfters ohnmächtig (Scherz...!!!) werden lassen. Für mich nicht nachvollziehbar, wie man den Kühlschrank derart müffeln lassen kann. Hab ja auch kaum noch was zum Kühlen, das Lagerobst liegt im kühlen und feuchten Erdkeller, allerdings gehen jetzt die Äpfel langsam zur Neige. In die Supermärkte wegen Obst und Gemüse zu gehen lohnt ja nicht, selbst das Obst in den einschlägigen Bio-Läden fand ich nicht so dolle. ORKOS ist leider nicht meine Liga, da fehlt mir doch das Kleingeld und auch die Einsicht, Flugfrüchte zu unterstützen. Trotzdem aber ist ORKOS für die Rohen erste Wahl. Einige Betriebe der Umgebung machen sogenannte Bio-Kisten fertig, Gemüse ist da drinnen, neulich Ziegenkäse und Ziegenmilch. Übrigens ganz lecker! So eine Kiste kommt dann vom 20 Kilometer entfernten Auen-Hof, also ziemlich regional.

    Hagebutten habe ich noch nicht probiert, sollte aber gelingen. Ich schließe mich meiner Vorrednerin Mela an und will meine stille Begeisterung für die sehr schönen und praktischen Tipps hier anbringen. Das motiviert sehr und schiebt den Schweinehund beiseite,der manchmal lauert...

    herzhafte Grüße vom Uwe
  4. Avatar von Mela
    Vielen Dank Angelika!

    Das mit dem kl. Besteck ließ mich auch schmunzeln. Kommt zwar nicht oft vor, dass ich mit Besteck esse, aber wenn, dann auch fast immer welches im Kleinformat. Ich finde es einfach handlicher, als mit so großen Trümmern rumzuwerken.
  5. Avatar von Angelika
    Hi!

    Das erinnert mich an die wohl vielfältig verarbeitete Geschichte der "Langen Löffel".
    Folke Tegetthoff (Märchendichter und -erzähler) sagte einmal, dass sich die Märchendichter und -erzähler auch aus unterschiedlichen Ländern inspirieren. Vermutlich gibt es diese Geschichte auch deshalb in so vielen Varianten.
    Ich finde sie auch auch sehr schön. Hab sie hier zweimal schon verlinkt: http://www.rohkostforum.net/threads/...-langen-Löffel

    Jetzt mußte ich auch lachen, weil ich tatsächlich schonmal an diese Geschichte (die von Folke Tegetthoff) dachte, als ich das eine oder andere Mal einem Sohn etwas von meinem kleinen Löffel mit dem langen Stiel kosten ließ.
    Schaut dann wirklich etwas kurios aus. Irgendwie mag ich die kleinen Löffel mit dem kurzen Stiel nicht.
    Der schaut so aus wie ein Kaffeelöffel. Wenn der nicht sogar so heißt *gg*
    Meist esse ich aber auch "von der Hand in den Mund".

    Bei den Äpfeln habe ich um diese (spätere Winter-) Zeit die besten Erfahrungen mit der Rubinette. Bis die dann halt auch aus ist.

    Unseren Kühlschrank muss ich natürlich auch alle paar Monate ausräumen und durchreinigen.
    Meist auch gleich mit Essig o.ä.
    Der unhygienischte Ort im Haushalt ist nämlich nicht das WC wie manche meinen, sondern der Kühlschrank!
    Dem WC wird - meist - weit mehr Aufmerksamkeit geschenkt.
    Aber was in einem Kühlschrank alles "wachsen" kann

    Wobei der sehr atypisch belegt ist mit Kokosnüssen, Softdatteln von Orkos und je nach dem was es gerade Empfindliches gibt (ab und zu habe ich schon Kühlschrankbilder gepostet). Manchmal ist er aber auch relativ leer (Milch oder Wursträder gibts da ja nicht drin).

    Es gibt ja eine neue Fruchtbestellungs-Möglichkeit ich glaube Fruchtlawine heißt sie.
    Klingt ganz gut fürs erste denke ich, also wenn man Früchte will.
    Da ich nicht so der Mega-Konsument für Früchte bin ist das nix für mich.
    Ich bestelle bei Orkos meist eher im Winter, wobei da meist wegen der Planta Banane die man aber auch im Großhandel bekommt. Klar sind die etwas anders, aber möglich wäre das und sicher besser als die normalen Musa Bananen. Oder auch wegen der Kokosnüsse - aber auch die reife Kokosnuss kann man sich gut beim Großhandel bestellen. Und die Datteln sind dort nicht nur besser sondern auch günstiger.
    Eine Bio-Kisten-Firma habe ich hier auch, allerdings ist die eh jeden Freitag und neuerdings Samstag bei uns in der Nähe (2 km glaube ich wenn es viel ist)
  6. Avatar von Uwe
    ja ja , der Kühlschrank ist ein Schrank der nicht nur kühlt...
    Übrigens mag ich generell kein kaltes Zeug essen, auch kaltes Wasser kommt mir nicht in den Hals. Den Krug mit Selber-Bier (ca 10 Liter) hatte ich zu Neujahr im Flur bei 14 Grad stehen, für viele schon viel zu warm! Ich glaub man tut sich nichts Gutes, kalte Speisen und Getränke zu sich zu nehmen. Irgendwie ein Energieverlust. Selbst im Sommer mag ich lieber mundwarmes Wasser trinken, oder selten mal aus einer Quelle. Leider sind unsere hier nicht allzu dolle, meist steht ein Schild KEIN TRINKWASSER! parat. Und dann kann ich mir nicht vorstellen, solch riesige Mengen an Flüssigkeiten einzuverleiben, wie oft empfohlen. Aber wahrscheinlich steht die allmächtige Getränke-Industrie mit ihrem großen Zeigefinger bereit, um uns zusagen (oder nein, die Ärzten sagen immer...), wieviel Wasser wir zu trinken hätten. Las den Namen Schatalova hier im Forum, leider ist sie nicht mehr unter uns, ihr Buch "Wir fressen uns zu Tode" gab mir dann auch zu denken, also, wo sie mit ihren Krebslern durch die Wüste gegangen ist und einiges zum Thema Wassermenge für den Menschen verlauten ließ. Dann hab ich noch einen: Im Buch "Handbuch für den Pionierleiter" steht zu lesen, bei größeren Touren auch in Wärme nicht so viel zu trinken, um den Kreislauf nicht zu belasten. Das Buch schwer nach sowjetischem Vorbild, aber sehr interessant (sogenannte Schmunzellektüre, aber mit durchaus ernsthaftem Hintergrund), damals für uns Pflichtlektüre.

    Noch einer: Selfie (so richtig geschrieben?), ich schreib immer noch Portrait, also selbst die Selbstbildnisse... Ich glaube ganz speziell in dem Zusammenhang auf den alten Blog gekommen zu sein, Zink und Zinkmangel, die hohe Stirn und die Haare der Frau, lange Haare! Inbegriff eines Weiblichkeits-Ideals, so mag man natürlich geteilter Meinung sein. Ich mag das sehr, diese Mähne, diese wunderschönen Haare! Sorry, vor allem an die weiblichen Mit-User, ich spreche aus einer tieferliegenden Ebene, wahrscheinlich die Programmierung unserer Gene... Nicht schlimm, aber fand mich vor einiger Zeit erschröcklich, als sich eine Bekannte Frau die (sehr langen) Haare hat abschneiden lassen. So Man(n) verberge dein Entsetzen (dachte ich, aber sie merkte dies), was da noch alles verborgen liegt!
  7. Avatar von Mela
    Das mit dem Trinken... Da weiß ich auch nicht so recht... Ich mach mir oft Sorgen wegen meiner täglichen Trinkmenge: komme auf ca. 4 Liter (!) Wasser. Hausarzt meint, dass ich halt zu den "Vieltrinkern" gehöre, er selber käme auch auf 3 Liter.
  8. Avatar von Uwe
    Echt?
    Das ist wirklich viel, bei mir ist's ein Viertel dessen, was Du trinkst. Also ich hab nicht das Bedürfnis nach derart viel Wasser, wohl aber dann, wenn der Durst sich meldet- dann trink ich was. Dann sind auch meine Nieren von Natur aus etwas vorbelastet, bei uns in der Familie gab es Unmengen von Nierenkrankheiten und dies auch der Grund für ein doch kurzlebiges Leben meist,- ich muss mich in Acht nehmen mit den Mengen. Das überschüssige Wasser wird ja meist im Gewebe abgeparkt und nach und nach wieder ausgeschieden. Auch der Bluthochdruck kommt ja von der Niere her, erst kommt dieser und dann das Herz. Ich glaub nicht, dass ich vier Liter Wasser vetragen würde, im Gegenteil! Solang Du aber das Wasser wieder ausscheiden kannst, also öfters auf den Trichter gehen kannst, ist dies sicher in Ordnung. Bestimmt werden mit der "Entwässerung" viele Mineralien und Salze ausgespült, so möge man meinen. Und dann bist Du eine Frau und hast in so jungen Jahren noch gut funktionierende Nieren und Organe. Die Biologie hat mit Sicherheit bei der Frau ganze Arbeit geleistet, also ziemlich perfekt... Beim Mann? Na ja...
  9. Avatar von Mela
    Von Ärzten hörte ich bisher eher, dass viel trinken die Nieren unterstützen.

    Ich glaub aber nicht, dass 4 Liter "gut" sind...
  10. Avatar von Angelika
    Also ich etwa 10 Jahre alt war, mußte ich öfter in das Krankenhaus, weil ich Nierenschmerzen hatte.
    Am Ende kam heraus, dass ich nur mehr trinken sollte.
    Generell sollte der Harn nicht (zu) gelb sein. Darauf aufmerksam gemacht wurde ich erst Ende letzten Jahres wieder über Blutergebnisse und Harnuntersuchung. 2 Liter sind bei mir in der Regel zu wenig.
    Das mag allerdings auch an Bewegung usw. liegen.
    Anfangs der Rohkost trank ich glaube ich bis zu 6 Liter.
    Bei Kochkost ist man durstiger (üblicherweise) und bei Rohkost weniger.
    Aber ich habe lernen müssen - und muss mich auch immer noch erinnern, auch wirklich zu trinken.
    Bei gutem Wasser ist das überhaupt kein Thema. Ich stelle mir meist einfach gleich die 1 - 1,5 Liter Flaschen auf den Tisch und trinke direkt daraus.
    Ja ich weiß, ohne Glas ist das nicht so schön, aber auf diese Weise trinke ich einfach mehr.
    In Gesellschaft verwende ich natürlich auch Gläser.
    Derzeit habe ich am liebsten Vöslauer aus der Flasche. Rinnt runter wie Öl ...
    Bei zuviel Wasser habe ich allerdings angeschwollene Unterlider. Also ich denke, man merkt es schon, wenn es zuviel wird (zumindest wenn man ab und zu in den Spiegel schaut).

    @ Uwe Deine Anmerkung zu meinem früheren Blog hat mich erinnert wieder einmal auf meine FAQ Seite zu sehen, wo ich einige Zeit lang ein paar Blogeinträge drinnen hatte. Manches davon ist, weil es Inhalt des Buches geworden ist (wie die Sache mit den Haaren) aussortiert worden, anderes ist noch darin bis zur weiteren Überarbeitung. (http://www.allesroh.at/erklaerung/faqs/faq1.php )

    Dieses Jahr werde ich meine Homepage sicherlich stark überarbeiten. Anregungen jeglicher Art nehme ich gerne entgegen. Es wird viel mehr als bisher einfließen müssen ... den Rohkost hat ggf. nicht nur Auswirkungen auf die Ernährungspraxis.
  11. Avatar von Uwe
    Wahrscheinlich haben alle unterschiedliche Trinkmengen aufzuweisen. Die Frage ist ja, wie es sich mit dem Durst verhält, warum dieses Körpergefühl und Klingelzeichen des Körpers dann zu Worte kommt, wenn wahrscheinlich schon eine leichte Dehydration vorliegt. Meine Eltern und damals auch die Lehrer sagten immer, nur dann zu trinken, wenn man Durst verspürt. Zu vermuten steht aber, dass dies nicht immer gut ist. Aber was sag ich? Meine letzten Nierenschmerzen hatte ich da, wo ich auf Anraten in "Wasser und Salz" eine Sole-Kur machte, wohl etwa 10 Tage. Mir tat das überhaupt nicht gut und dann kam die Nierenschmerzen. Der Köper konnte mit dem Salz überhaupt nichts anfangen. In der Sauna dann hatte ich eine richtige Salzkruste auf der Haut, jedenfalls kam das Salz so wieder zum Vorschein...

    Ich vermute mal, dass es sich bei der empfohlenen Trinkmenge mehr oder weniger um eine "tagespolitische" Größe handelt. Auch die riesigen Flaschen... ich würde ertrinken...

    Angefügt/ aktualisiert...
    Zum Thema Wasser ist längst noch nicht alles gesagt. Vor Jahren hatte ich Ausführungen von Viktor Schauberger zu lesen, weiß nicht mehr, wie ich dazu kam. Jedenfalls spielt Wasser die wohl wichtigste Rolle auf diesem Planeten und verstehen kann man nur wenig daraus. Eventuell beobachten. Ich las, dass sich Kunstkanäle, welche völlig schnurgerade verlaufen, von selber ncht reinigen können. Erst die typische Mäanderform des Flusses macht den Selbstreinigungseffekt möglich. So richtig erklären, warum dies so ist, konnte noch keiner...
  12. Avatar von Mela
    Wow, 6 Liter sind ja ein Ding.
    Dass die gesteigerte Trinkmenge bei mir mit dem Wiedereinbeziehen von gekochten LM zusammenhängen könnte, habe ich schon vermutet. Harn ist bei mir immer sehr hell.

    Ich trinke gerne das Wasser der Marke "Wildalp". Das gibt's bei mir im nächstgelegenen Bioladen, aber in Plastikflaschen.

    Salzsole verwende ich auch. Bis vor kurzem kam ich noch auf 15-20 TL pro Tag. Habe dann aber versucht zu reduzieren, weil mir das ziemlich unheimlich vorkam... momentan verwende ich 2-5 TL.

    Die Empfehlungen variieren wirklich... Von 1,5 bis 3 Liter habe ich bisher von Ärzten, Diätologen, etc. zu hören bekommen.
    Was wirklich "gut" ist, bleibt trotzdem schlicht und einfach eine individuelle Frage, da habt ihr beide Recht. (Verhält sich also eigentlich so wie bei allen anderen Themen auch.) Wenn viel trinken Nierenschmerzen machen, dann ist weniger wohl mehr.
    Ich merke manchmal so einen dumpfen Druck im Kopf, wenn ich nicht genug getrunken habe.
  13. Avatar von Uwe
    6 Liter sind ja in etwa die Menge des Blutes im Körper. Und wenn der Mensch 6 Liter Wasser trinkt, müsste er also andauernd Wasser in Zellwasser, also osmotisch umsetzen. Ein riesiger Energieaufwand! Für mich ist es fraglich, grad bei Rohkost, ob 6 Liter Wasser so einfach "zu verkraften" sind. Wenn das Herz normal funktioniert, sollte diese Menge "umgesetzt" werden, haste aber eine herabgesetzte Herzleistung, dürften 6 Liter äußerst problematisch sein. Ich fahre oft bei großer Hitze mit dem Fahrrad und benötige trotzden wenig Wasser, esse dann fast nichts. Überhaupt geht es mir sehr gut, wenn ich wenig oder nichts esse, grad vormittags, wo der Körper noch am Entgiften ist. Noch etwas: Das Wasser sammelt sich ja im Magen. Oft hört man ja, wenn man sich bewegt, dass es in der Magengrube gluckst. So müßten doch theoretisch Wege gefunden werden, wo großerer Flüssigkeitsmengen abgeparkt werden, weil sie ja nicht zur Ausscheidung gelangen. Die "Magenstraßen" würden dies regeln. So sollte man auch etwa während des Essens trinken dürfen und nicht wie früher immer angeordnet, gefälligst erst nach dem Essen zu trinken. Dann die Frage: Nimmt der Mensch, gesetzt dem Prinzip des Atemdampfes, auch Wasser aus der Luft auf? Ja warum eigentlich nicht? Darüber wurde und wird spekuliert. Der Wasserhaushalt des Körpers ist mit größter Wahrscheinlichkeit ebenfalls ein Gleichgewichtszustand, also das Wasser, was zuviel aufgenommen wird, wird er umgehend wieder ausscheiden, möglichst ohne viel Verluste an Mineralien und Osmosewasser. Dann noch etwas: In Schwarzafrika wirst Du kaum jemand sehen, der eine 1,5 Liter Wasserflasche mit sich rumschleppen wird. Dort ist es ja heiß! Ist mir aufgefallen und eine Freundin aus Mali sagte mir vor drei Jahren, dass wir Deutschen soviel Wasser trinken würden, was sie überhaupt nicht verstehen kann. Hm, dazu konnte ich nichts sagen, außer dem Gedanken nachzugehen, dass wir eventuell doch nur einer Werbemasche auflaufen. Die Gedanken drehen sich im Kreis, die Schlußfolgerungen ebenfalls...
  14. Avatar von Angelika
    Hi, kurz per Handy: Die 6 Liter hatte ich mir gemerkt, weil es am Anfang war und ich damals das Gefühl hatte, meine Nieren durchschwemmen zu müssen. So verkehrt wird das Gefühl nicht gewesen sein denke ich. Gezählt hatte ich da tatsächlich anhand von extra geholtem Wasser. Trockenprodukte aller Art aber auch mehr AGEs verursachen auch mehr Durst. Das hängt mit den Enzymen (fehlende Wasserstoffatome ergänzen etc) zusammen.
    Wasser ist in sehr vielen Ländern der Welt Mangelware. Zudem häufig mit mangelnder Qualität oder "wieder aufbereitet". Ich sehe es schon auch als Luxus, dass ich in einem Trinkwasserquellen Becken in Bad Vöslau und das ganz ohne Clorzugabe Baden und Trinken kann. Ein extra Becken für Badegäste (Saunabetrieb). Erst gestern wieder. Das Gefühl der Durchflutung liegt wohl auch an der kühlen Temperatur. Aber es ist unvergleichlich.

    Da wir erst kürzlich den Autovergleich hatten : http://www.toplife.at/gesundheit/artikel158.html
  15. Avatar von Angelika
    Mahlzeit!
    Eben habe ich Mittag gegessen und mir ist aufgefallen, was der wichtigste Hintergrund dafür ist, dass ich mit den langen kleinen Löffeln (auch Cocktaillöffel genannt) esse.
    Vorgestern hatte ich eine Trinkkokosnuss (Pagode) getrunken, gestern dann mitgenommen aber bis heute in den Kühlschrank gelegt.
    Eben habe ich sie gegessen und mir gedacht, probiere ich es doch mit dem kleinen Löffel.
    Aber das geht gar nicht gut, weil man sich da dabei in die Hand sticht. Mit dem langen Stiel geht das super mit gleich besserer Hebelwirkung.
    Und die Portion ist beim Heraus-Schaben auch mundgerechter. Foto hatte ich gemacht, kann ich allerdings nicht bei Antwort im Blog posten habe ich eben gemerkt. Egal, kann man sich ja eh vorstellen.
  16. Avatar von Apfel
    Witzig, ich esse fast ausschliesslich mit kleinen Löffeln mit langem Stiel.
    Habe mich auch gefragt schon, weshalb ich das so mag.
    Ich finds praktisch , die Finger bleiben realtiv garantiert sauber, auch wenn man mal aus einem tiefen Gefäss isst oder trinkt ( dann zum Umrühren) und die Mund Portionen sind angenehm so für mich.

    Seit ich viel Rohkost esse , trinke ich weniger habe ich festgestellt.
    Früher habe ich , auch nach einer Nierenerkrankung, viele Liter Wasser am Tag getrunken. Weiss nicht genau wieviel, aber mag auch an die vier Liter herangekommen sein teils.
    War fast ständig am Trinken aus einer Flasche.
    Aber auch heute habe ich immer Wasser dabei, wenn ich das Haus verlasse.