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Rohkost Tagebuch von Angelika

Polyphenole, Herbstarbeiten und Chats

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Grüß euch!

Heute hatten wir viel Arbeit im Garten - vor allem strichen wir den Zaun fertig.
Da wir uns für sehr viel Holz beim Bau entschieden haben, muss das natürlich auch geschützt werden.
Natürlich war der Zaun nicht ebenso abgewittert wie unser Kompost, aber den werde ich heuer wohl auch noch streichen müssen.
Auf dem Holz des Kompostes haben wir eine wunderschöne und riesige rote Raupe entdeckt, die noch dazu sehr quirlig war.
Per Internet habe ich gleich herausgefunden: Es ist ein Weidenbohrer.
Kein Wunder, da wir ja fast direkt am Fluss mit vielen Weiden wohnen.

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So schön so eine Raupe ist, mit roter Farbe signalisiert sie wohl, dass sie giftig sein könnte.
Jemand von der Uni Wien hat aus einem Buch herausgesucht, dass Raupen (auch diese) nicht giftig seien: http://www.unet.univie.ac.at/~a0908585/?p=660
Aber - ordentlich zubeissen können:

Eine Anekdote zum Weidenbohrer: Die Lilly hat einmal in einem Raupenbuch gelesen, dass man Raupen nicht fürchten muss, sie beißen nicht und sind nicht giftig und überhaupt toll. Als Lilly dann mit einer Gruppe Kinder unterwegs war und eine Weidenbohrerraupe über den Weg lief, wollte Lilly sie den Kindern gleich zeigen und hat sie auf die Hand genommen. Was macht der Weidenbohrer? Saftig zubeissen!
Beleidigt hat die Lilly dann in einem Buch nachgelesen und rausgefunden, dass der Weidenbohrer einer der wenigen heimischen Raupen ist, die auch mal zuzwicken
Wer weiß wie bald man Raupen auch bei uns essen wird. Bei der steigenden Weltbevölkerungszahl und der nicht rechtzufertigenden Massentierhaltungsbedingungen stellen Insekten ein riesiges Potential an Nahrung dar. Wer weiß, ob pflanzliche Eiweißquellen noch so lange ausreichend angebaut werden können (Wasserproblematik etc).

Ich habe die Raupe am Leben gelassen und mich an den Früchten des Gartens erfreut.
Noch immer blaue Weintrauben - eine super Polyphenol Quelle um diese Jahreszeit. Polyphenole: http://de.wikipedia.org/wiki/Polyphenole
Es ist sicherlich ein guter Tipp, immer etwas in der Ernährung zu haben, das schön blau oder rot ist. Auch dunkelgrüne Blätter enthalten sie. (Mehr dazu auch in meinem Buch). Hinter mir sieht man auf dem Foto Sanddornsträucher. Ein Pflanzentipp für den Garten der auch im Winter nicht nur dekorativ ist. Ich esse gerne bis zum Frühjahr davon (ein paar Stück am Tag). Sie sind reich an Vitamin C und vielem mehr.
Wühlmäuse dürften dem Sanddorn nichts anhaben, zumindest geht es ihm recht gut obwohl wir wissen, dass wir dort Wühlmäuse haben, die gerne an Wurzeln knabbern.

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Beim Adamah Geschäft bei uns habe ich heute Kurkuma gekauft. Nur ein paar Stück, denn sie sind schon ein bißchen scharf. Soweit ich meine Familie kenne, werden die Wurzeln andere Abnehmer als mich dafür finden.
Dann habe ich dort eine wunderschöne blühende Artischocke gesehen. Zuerst hatte ich schon geglaubt, die kann ich vielleicht essen?
Aber die Blumenverkäuferin aus dem Nebengeschäft war zufällig da. Sie weiß wohl meine Bevorzugung für roh, jedenfalls sagte sie mir, dass diese Blüte wohl gar nicht mehr zu essen ist. Aber da sie so schön ist, habe ich sie trotzdem mitgenommen.

Artischocken sind bei Rohgenuss etwas undankbar ... man kann von den einzelnen Blättern nur den inneren dickeren Bereich gut essen. Sonst sind sie natürlich recht gut und gehören wie die ähnlich aussehenden Disteln (die mitunter geschält auch lecker sind) zu den Korbblütenartigen. Was bringen die vor allem: Förderung der guten Darmbakterien durch regelmässige Einbeziehung. Wikipedia zeigt auch gleich eine ganze Liste: http://de.wikipedia.org/wiki/Korbbl%C3%BCtler#Nutzung

Als Salat oder Gemüse:

  • Chicoree (Cichorium intybus var. foliosum): Blatt
  • Endiviensalat (Cichorium endivia): Blatt
  • Cardy oder Gemüse-Artischocke (Cynara cardunculus): Blütenstand
  • Artischocke (Cynara scolymus): Blütenstand
  • Topinambur oder Erdbirne (Helianthus tuberosus): Knolle
  • Kopfsalat (Lactuca sativa convar. sativa): Blatt
  • Schwarzwurzel (Scorzonera hispanica): Wurzel
  • Mexikanische Tarragon (Tagetes lucida)
  • Löwenzahn (Taraxacum officinale): Wurzel, Blatt
  • Haferwurzel (Tragopon porrifolium): Wurzel

Als Heil- und Gewürzpflanze:

  • Arnika (Arnica montana): Blatt
  • Wermut (Artemisia absinthicum): Blatt
  • Eberraute (Artemisia abrotanum): Blatt
  • Estragon (Artemisia dracunculus): Blatt
  • Beifuß (Artemisia vulgaris): Blüte
  • Ringelblume (Calendula officinalis): Blüte
  • Bitterdistel (Cnicus benedictus): Blatt
  • Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea)
  • Echter Alant (Inula helenium): Wurzel
  • Echte Kamille (Matricaria chamomilla, Syn.:Matricaria recutita): Blüte

Zur Gewinnung von Pflanzenölen:

  • Ramtillkraut (Guizotia abyssinica)
  • Saflor, Färberdistel (Carthamus tinctorius): Blüte, Samen
  • Sonnenblume (Helianthus annuus), Samen

Sonstige:

  • Stevia rebaudiana
  • Wurzel- oder Kaffeezichorie (Cichorium intybus): Wurzel
  • Färberscharte (Serratula tinctoria): Blatt
  • Dalmatinische Insektenblume (Tanacetum cinerariifolium, Syn.: Pyrethrum cinerariifolium, Chrysanthemum cinerariifolium): Blüte
  • Persische Insektenblume (Chrysanthemum coccineum, Syn.: Pyrethrum roseum): Blüte

Zierpflanzen:
Eine große Fülle an Arten und ihre Sorten werden als Zierpflanzen in allen Teilen der Welt genutzt. Sie werden in Parks und Gärten gepflanzt oder dienen als Schnitt- und Trockenblumen.
Mehr dazu im Rohkost-Kontext habe ich in meinem Buch geschrieben.
Und auch lecker derzeit: Selleriestangen (Doldenblütenartige; -> Geschlechtsorgane)
Hokkaido Kürbise haben wir im Garten - sie sind auch prima roh zu essen. Eine der wenigen Sorten, die mir so ab und zu schmeckt.

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Was war noch diese Woche? Ich habe ein Trockenpulver als Nahrungsergänzung getestet. Leider habe ich vmtl wegen des hohen AGE-Gehaltes gleich am nächsten Tag Lungenbeschwerden bekommen, sodass ich gleich dreimal einen Asthmaspray (nicht mit Cortison, nur Bronchien erweiternd aber trotzdem!) gebraucht hatte. Das war mir eine Lehre. Frisch ist immer noch am besten.

Außerdem war diese Woche für mich geprägt von Gesprächen bzw Chatkommunikation mit verschiedenen spannenden Inhalten. Generell ist es wirklich faszinierend, was die Firma Orkos alles mitgemacht hatte über die Jahre und wie es immer wieder Menschen gab und gibt, die Anpacken und so mit viel Idealismus etwas schaffen, was in einer von Gewinnmaximierung orientierten Wirtschaftswelt wirklich selten geworden ist.
Hut ab an jene Menschen, auch an jene, die einmal dabei waren und es nicht mehr sind.
Eine Bitte an jene die bei Orkos bestellen: Nicht jede Kleinigkeit Reklamieren, denn der Aufwand und die Gewinnspanne gegenüber anderen Lieferanten, auch am lokalen Markt ist unvergleichlich größer. Als Normalkonsument wohl gar nicht leicht nachvollziehbar. Auch dieses Thema wird in meinem Rohkost-Roman vorkommen.
Selbst ähnliche Firmen haben weiterhin bei weitem kein ähnlich breites Sortiment. Und gar nicht zu vergleichen sind Firmen, die ohnehin nur haltbare Produkte wie Trockenfrüchte, Nüsse, Pulver etc. verkaufen.

Apropos. Bei Keimling habe ich für den kleinen Mixer kleine verschraubbare Gläser gekauft. Ich finde sie recht praktisch, obwohl der Deckel etwas gewöhnungsbedürftig ist, da er zweiteilig ist (die Platte ist extra). Außerdem hatte ich eine "Jubiläums Pralinen" Packung mitbestellt, weil ich mir dachte - das ist evtl gut oder interessant auch für die Familie. Da muss ich aber leider sagen, dass die getrockneten grünen Pulvermassen darin gar nicht unseren Geschmack treffen. Zum Wegschmeissen sind sie mir natürlich trotzdem zu teuer. Also liegen die in der Bürolade, falls ich mal Schokoladen-Doping brauche. Allerdings werde ich die Füllung wohl ausspucken.

Hier ist das verschraubbare Glas mit meinem Grünblatt-Wasser. Also gemixte Malven, Gras, Minze mit Wasser und Rest abgesiebt und abgefüllt. Immer wieder mal gut, seit langem hatte ich mal wieder Gusto drauf. Es war wohl ein Test, ob mir das auch diesen Winter über die Runden helfen wird. Ich denke doch.
Vermutlich stoßen mich aufgrund der frischen Grünblätter Grün-Trockenprodukte total ab. Man schmeckt dann einfach den Unterschied.
Wer die frischen Blätter nicht gewohnt ist, mag die oben erwähnten Pralinen vielleicht sogar.
Die Variante mit Marzipan fand mein Sohn ok. Aber der ist ohnehin kein Schokoladentiger.

Das ist das erwähnte Glas:
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Bei den Chats ist mir diese Woche eine tolle Möglichkeit gezeigt worden, anonym zu chatten. Das finde ich eine wirklich gute Sache und funktioniert dezentral mit IDs.
Hier bekommt man den TorChat unter anderem: http://www.chip.de/downloads/TorChat_30053284.html
Mit Mainchat, den ich früher öfter mal benutzt hatte, hatte ich zweimal echt Probleme bekommen: Offensichtlich können damit Viren eingeschleust werden. Zumindest wurde mir das zweimal erklärt von einem Techniker der mir den PC dann neu aufsetzen mußte. Und zweimal ist wirklich genug für mich.
TorChat hat noch einige andere Vorteile. Hier steht etwas mehr dazu: http://en.wikipedia.org/wiki/TorChat

Liebe Grüße
Angelika

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Aktualisiert: 04.10.14 um 20:55 von Angelika

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Kommentare

  1. Avatar von Bob
    Hi Angelika,
    also die Raupe könntest Du evtl. S.J. zukommen lassen, dann wissen wir spätestens übermorgen wie die schmeckt (kl. Scherz)

    Bob
  2. Avatar von Angelika
    Hi Bob,

    ich hatte doch etwas Respekt vor der riesigen Raupe, hatte aber bei der Größe gleich den Verdacht, dass die eventuell Holz futtert. Da bin ich als Holz-Liebhaber natürlich immer auch etwas am Überlegen, ob ich sie nicht doch gleich zerdrücken oder essen soll. Aber dann dachte ich mir, die Holz-Made die ich als Schädling einmal schon sah, die war weiß, also muss die vielleicht doch andere Vorlieben haben.

    Grundsätzlich sollen sie ja bestimmte Hölzer befallen, bevorzugt auch feuchte.
    Und jetzt, wo ich den Namen "Weidenbohrer" weiß, bin ich froh dass ich nicht probiert habe. Die muss ja Kauwerkzeuge zum Fürchten haben.

    Egal welches Insekt, vor dem Essen würde ich jedenfalls köpfen. Ist sicher für beide besser, wenn es schon mal so sein sollte. Im Disney Song Hakuna Mantata (ab Minute 1:57 Essensthema) kommt das auch vor. Da ißt der kleine Löwe dann auch eine rote Raupe.
    Das ganze Video ist beinhart Rohkost-Philosophie. Muss ich jetzt direkt mal wieder verlinken:



    Aber wenn ich die mit der Post geschickt hätte, wer weiß, hätte sie neben einem beigelegtem Holz auch den Pappkarton bzw die Verpackung durchgebissen und wäre wohl andere Wege gegangen.