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Rohkost Tagebuch von Angelika

Überschwemmungen

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Grüß euch!

Also diese Woche war ich immer früh in der Firma und kam erst sehr spät heim. Da gab es nur noch Essen und dann ab ins Bett.
Seit einer Woche ziehe ich es durch, nur einmal am Tag zu essen und genieße das sehr. Zu Hause kann ich viel besser wahrnehmen, denn für mich sind Lebensmittel immer noch vor allem auch ein sinnlicher Genuss. Aber wie sollte ich das Zerfließen beim Essen in der Firma entspannt zelebrieren? Das paßt für mich gar nicht in die Firma und in der Früh kann ich auch nicht essen.
Das probierte ich eine Zeit lang doch das machte mich weder glücklicher noch brachte es sonst etwas sondern belastete mich eher.

Betreffend Fotos ist es noch ähnlich wie letzte Woche: http://www.rohkostforum.net/entries/...t-der-Symbolik

Am Freitag den 1. August gab es bei uns einen Flutwelle. Noch am selben Tag waren wir im Fluß waten und Schwimmen, wenige Stunden später saß ich im Haus und öffnete Zwetschken zum Dörren vor der Terrassentüre, als ich von der Brücke bei uns viele Menschen plaudern, durchaus auch lachen hörte und auch Feuerwehr. Das dauerte länger und schließlich ging ich auch nach vorne, die Schaulustigen hatten bei der gesperrten Brücke unter anderem beobachtet, wie das Wasser der Triesting binnen weniger Sekunden hoch anschwoll.

Ein Kurzvideo dazu wurde auch auf ORF gezeigt, es ist wirklich sehr anschaulich: http://noe.orf.at/news/stories/2661392/

Aber das war für binnen weniger Tage der der Wassermengen nicht genug. Kurz vor 7:00 war ich Anfang letzter Woche in der Firma für eine Abnahmebegehung als plötzlich der Alarm an die internen Einsatzkräfte kam, dass das Haus unter Wasser stünde. Ich staunte nicht schlecht, vom Stiegenhaus sah man gleich hüfthoch das braune Wasser und im Raum des Rohrgebrechens war der Wasserdruck so stark, dass er die gegenüberliegende Gipskartonwand wie Papier zerriss und sich das Wasser ebenso binnen weniger Minuten einen weiten Weg bannte.
Zum Glück war zu der Zeit niemand in dem Raum!

Der Rest der Woche war geprägt von Arbeiten hierzu. So spannend all das war, unglaublich, was Wasser binnen kurzer Zeit alles anrichten kann.

Die Triesting Flutwelle ging zum Glück gimpflich aus und es stellte sich heraus, dass die Autos im Tal nur sicherheitshalber weiter hinaufgestellt werden mußten.

Am Montag Abend hatte ich noch einen klärenden Termin mit einem Autor, dessen Brief vor ein paar Wochen mich endgültig zu dem Entschluss gebracht hatte, die Rohkost-Messe nicht mehr mitzuorganisieren. Ein Termin mit seelischer Tiefe und unter dem Strich ist es immer wieder gut, das loszulassen, was nicht mehr paßt, wo es besser ist, dass es andere tun.
Für mich war es ja schließlich ein riesiger Zeitaufwand, der auch meiner Familie abging - sogar Übernachtungen im Haus und stark eingeschränkter (bzw nicht vorhandener) Weihnachtsurlaub wie auch ein finanzieller Aufwand, der sich in einem großen Minus ausgedrückt hatte. Für meine Kollegin konnte ich das zum Glück abwenden.
Insgesamt war die ganze Zeit aber so turbulent und spannend - von Erfahrungen stark geprägt, dass man wohl alleine mit diesen Tätigkeiten die ich machte ein Buch füllen könnte: Voll krass.

Es war schön und eine interessante Erfahrung, aber nun auch gut mit dem Autor zu sehen, dass es Zeit für ein Ende dessen ist.

Bei der Gelegenheit verlinke ich einmal wieder eine Aufnahme eines Märchens von Folke Tegetthoff, Vogel und Baum (komplett): http://youtu.be/1QMygeX3cCU

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