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Sprung ins kalte Wasser...

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Das Buch von Guy-Claude Burger habe ich nur 3/4 gelesen. Was ich wollte waren praktische Tipps und Warnungen von typischen Fehlern etc..
Theorien über Mikroben halfen mir im Alltag herzlich wenig…


Mein Abendessen Bestand oft aus Nüssen. Geschmacklich fand ich die total klasse. Habe fast alle Nusssorten durch. rochen auch immer gut, wobei sie auf Grund der guten Lagerfähigkeit eben auch immer zur Auswahl standen und teilweise die einzige Auswahl. Ganz schön logistischer Aufwand wenn man sowohl auf Arbeit wie Zuhause ne gute Auswahl haben will. Nüsse waren da easy. Bei der ersten Pagode meines Lebens war ich nicht zu halten. Ich konnte es damals gar nicht glauben wie genial das geschmeckt hat!


Mit den besseren Fleischquellen ging der Nusskonsum dann zurück. Habe bei Nüssen lange nicht kapiert wann man den aufhören sollte (Den leicht schärfer/deftiger werdenden Geschmack bei manchen Nusssorten habe ich wegen dem vorangehenden Chili Konsum nie gemerkt oder nicht als unangenehm empfunden, erst nach einer selbst erlegten Zwangspause auf Nüsse war ich sensibilisiert dafür). Was man so mitbekam war es ja voll OK, sich die bis zum Hustenanfall rein zuschaufeln :rolleyes:. Deswegen machte ich mir da auch lange keine Gedanken wegen den Mengen. War mir auch ganz recht weil sie im Alltag ne super Nahrungsquelle waren.
Durch meine Prägung auf deftige Lebensmittel (Die Erkenntnis dafür kam mir erst mit Angelikas Buch) tendierte ich damals neben Nüssen dann natürlich zu eher reifem Fleisch. Das dies nichts mit Instinkt sondern nur Gewohnheit ist, wurde mir davor eigentlich auch noch nie so klar vor Augen geführt.


Ich habe im ersten Winter einiges an Grünzeugs und Gemüse gegessen. Meine oft spröden Lippen blieben aus oder nur ansatzweise Anzeichen davon.
Gute Klamotten hatte ich auch, so dass ich das Thema frieren sehr relative sehe


Nach einem halben Jahr wurde ich immer weniger satt und die Mengen wurden auch größer. Insgesamt ging es mir aber trotzdem an vielen Tagen genial. Man wachte teilweise Morgens völlig umverquollen mit total freier Nase auf und die Lebensenergie sprudelte in einem. Das habe ich speziell morgens schon seit über einem Jahrzehnt (mit seltenen Ausnahmen) nichtmehr erlebt. Ich war tief überzeugt das die Theorie wohl doch so stimmt. Schließlich konnte ich schon so locker 70% der Theorie an mir bestätigen.
Ich entschloss dann, dass die Rohköstler(zumindest die Instinktiven) wohl doch keine Spinner sind und nahm zum erstmal Kontakt auf. Von Photos von irgendwelchen Treffen war man ja schon sehr abgeschreckt. Die sahen alles andere so aus wie man es sich von einer gesunden Ernährung vorstellt. Deshalb mied ich erst jeglichen Kontakt nach außen.
Ich war entschlossen dabei zu bleiben und meine Praxis zu verbessern und mir tipps zu holen.


Der Kontakt mit anderen instinktiven Rohköstlern, verschlimmerte das ganze eigentlich nur. Da die anderen noch größere Mengen "vertilgten" empfand man es dann doch als normal und dachte sich nichts weiter. Schnell war man nur noch auf dem Thema Lebensmittelqualität. Wenn ich dann 2kg Flugmango gegessen habe und es leicht im Kratzen im Hals anfing, hatte man auch noch ein Gutes Gewissen das dies jetzt die perfekte Menge war. Die Qualität war ja gegeben…:rolleyes: Deutliche Sperre gabs ja auch… . Auch sei ein Mango ursprünglich genug, da kann man freien Lauf lassen… (was nen Bullshit).
Ich scheute keine Mühen und Geld. Schließlich sollte die Ernährung ja nicht daran scheitern.


Zu dem Zeitpunkt ich dann auch schon so weit, dass ich die Erfahrungen von nicht instinktos/instinktiven Rohköstlern, whatever… eigentlich auch nichtmehr ernst genommen habe. Weil wenn Rohkost, dann nur instinkto, dass andere macht ja schon von der Theorie keinen Sinn


Gemüse und Kräuter wurden dann geschmacklich vergleichsweise immer unattraktiver, so dass deren Mengen prozentual nicht die Basis waren, sondern fast schon nur noch Alibi mäßig mitgegessen wurden. Wenn man sich aber wieder umschaute waren die Mengen doch normal niedrig, könnte also passen? Ne rechtfertigungstheorie habe ich mir da sicher auch ausgedacht wie in etwa "Gemüse ist ja auch nur ein menschliches zuchtprodukt… " etc.
Das war eigentlich am Anfang ganz anders. Da gabs reine befriedigende Gemüse Mahlzeiten und wurden auch ohne absurde Gasbildung vertragen.


Dann merkte ich noch, dass dies in Kombi mit Obst oft zu Blähungen führten und dann erhielt natürlich das Obst den Vorrang. Sowohl geruchlich als auch geschmacklich.


Innereien brachten kurzzeitige Besserung. Nach der ersten Lammleber Frühling 2013 war ich nach nichtmal 70g so happy und zufrieden, dass ich an dem Tag nichtsmehr gegessen habe Vielleicht war's aber auch nur die Euphorie endlich das probiert zu haben, vor dem man sich lange Zeit gedrückt hat??? So was hatte ich eigentlich immer nur bei Erstversuchen. Auch nach Mehrmonatiger Abstinenz konnte dieses Gefühl nichtmehr erreicht werden. Ich tippe deshalb auf den psychologischen Aspekt.
Die beste Innereien die ich je hatte waren vom Hummer.
Anerzogenen Ekel habe ich auch besiegt.


Fleisch und Fisch, allgemein tierisches auch wenn es eindeutig am besten roch(Speichelfluss) gingen irgendwie nie in große Mengen (70 bis 150g, egal wie alt) (eigentlich ja auch voll OK). Und das gab'S maximal 1 oder auch mal 2 mal die Woche, auch wenn es täglich zur Auswahl stand.
Selbst alte "Voll-Aufess-reflexe" und drohender Verderb konnten die Mengen nicht beeinflussen.
alte vegane Einschränkungen waren auch schon lang beseitigt.
Oft ginge dann doch etwas hungrig ins Bett, weil mixen ging ja gar nicht, so war ich überzeugt.
Heute bin ich dann teilweise bei 250g Fisch/Fleisch , aber an sportlichen Tagen langt mir das oft dann auch nicht um satt zu sein.
Fett hat sich als verträglichster und befriedigendster Energielieferant herauskristallisiert. Witziger weise habe ich bei rohem Fett (und auch Fleisch) kaum bis gar keine Verdauungsbeschwerden. Trotz teilweise großer Mengen Fett. (junge Kokosnuss, Knochenmark, Schwarte, Nüsse, Avocado…). Also genau anders herum wie zu Kochzeiten?

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