Willkommen

 

Jurassic Fruit Jurassic Fruit Früchteversand Jurassic Fruit Rohkost Versand

 

RSS-Feed anzeigen

Rohkost Tagebuch von Angelika

Verwunschene Genüsse

Bewerten
Grüß euch!

Gestern kam ich zufällig wieder beim Naschmarkt vorbei - das kommt eigentlich nur manchmal, dafür dann gehäuft vor. Und ich hatte nochmal einen Sauersack bekommen. Die Frucht wurde mir als Ganze verkauft und ich teile sie mir für vier Tage ein. Sie kostete EUR 40, aber diese teilen sich ja auf mehrere Tage auf. Auf einmal könnte ich die große Frucht allerdings nicht essen - da bekäme ich einen Zuckerschock. Toll sieht sie wieder aus und voll cremig.

Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	_sauersack.jpg 
Hits:	116 
Größe:	95,3 KB 
ID:	1685

Wenn ich in einem richtigen Gemüseladen bin - also nicht in einem Supermarkt, dann frage ich den Verkäufer gerne, was er gerade besonders Gutes hat. Er sagte Tomaten .. und führte mich vorbei an mindest vier verschiedenen Sorten ganz nach hinten zu einer, die angeblich aus Sizilien ist. Also kein Scherz, aber so eine Tomate schmeckt so konzentriert, dass sie Ketchup in den Schatten stellt. Ich kaufte sie rot und war wirklich wirklich überrascht. Einmal eine Frucht, die sogar noch intensiver schmeckt als sie riecht. Wer diese Sorte wo sieht - sie ist eine Versuchung wert!
Lustigerweise kann ich aber mehr als 1 - 2 auf einmal gar nicht essen. Davon habe ich sicher ein bis zwei Wochen etwas ..
Nein, den Preis habe ich mir nicht gemerkt. Sie werden wohl etwas kostenintensiver sein als die anderen, die aus Treibhäusern und wie üblich herkommen. Aber was sollten diese mir bringen? Da wäre das Geld nicht gut angelegt. Denn in wirklich reifen Tomaten (Paradeisern) sind auch wirklich gute Mineralstoffe in Verbindung mit Eiweiß - wie eine Art Salz (natürliches Glutamat) und so wenig Alkaloide wie möglich enthalten. Geschmack pur. Klein aber OHO!

Auf dem Foto sind auch Basilikum und etwas Alge Kombu Royal zu sehen (aber unscharf hinten).

Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	_tomaten.jpg 
Hits:	57 
Größe:	79,7 KB 
ID:	1686

Ja dann hatte ich gestern noch zwei restliche Passionsfrüchte von meinem letzten Besuch im Haus. Sie waren schon sehr verrunzelt. Aber auch hier gilt mal wieder: Auf das äußerliche kommt es auch bei diesen Früchten wirklich nicht an!
Die beiden schmeckten süß, aromatisch und konzentriert. Noch glatt schmeckten sie eher säuerlicher.

Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	_passionsfrucht.jpg 
Hits:	71 
Größe:	73,1 KB 
ID:	1688

Das Fleisch dieser Trinkkokosnuss schaffte ich gestern nicht mehr - ich nahm sie heute in die Firma mit - gemeinsam mit einem Stück des Sauersacks:

Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	_kokosnuss.jpg 
Hits:	50 
Größe:	81,2 KB 
ID:	1687

Vielleicht fällt es auf diesen Bildern auf: Ich bevorzuge kleine, lange Löffel. Selbst wenn ich eine Gabel verwende, nehme ich die kleine Gabel. Das ist mir lieber, so habe ich länger etwas vom Genuß. Da steckt soviel Aroma in jedem Bissen, dass ich sie klein schätze.

Sonst hatte ich noch eine Kochbanane, die ich zur Hälfte aß und einige Feigen. Da ich gestern erst Fisch hatte, esse ich heute sonst nichts mehr.

Bei solchen Genüssen bin ich immer sehr dankbar und ich stelle mir vor, wie wenn ich das Mädchen in dem Lied "Be Our Guest" wäre, das in einem verwunschenem Raum ist in dem Dinge lebendig sind, die üblicherweise nicht lebendig sind. Welche Kochkost könnte DAS ersetzen? Mit einem ähnlichen Zufriedenheitsgefühl?

Was für eine Lebensfreude steckt darin!



Und da ich sie gerade nicht erwähnte - Gundermann ist derzeit auch lecker! Ich kaufte auch Borretsch als größere Pflanze gleich nach, damit ich schneller auch grüne Samen habe und frische Minze. Die Stauden werden meist nur ein paar Jahre alt, dann setzt man neue. Erbsen habe ich auch noch bekommen.

"Verwunschene Genüsse" bei Google speichern "Verwunschene Genüsse" bei del.icio.us speichern

Aktualisiert: 01.04.14 um 18:51 von Angelika

Kategorien
Rohkost-Tagebuch

Kommentare

  1. Avatar von Dattelkern
    Hallo Angelika,

    ich will dir ja nicht den Appetit verderben, aber :

    Das in den Samen der Stachelannone enthaltene Nervengift Annonacin scheint die Ursache für eine neurodegenerative Krankheit zu sein, die nur auf der karibischen Insel Guadeloupe vorkommt und vermutlich mit dem Verzehr von annonacinhaltigen Pflanzen zusammenhängt. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Tauopathie, die mit einer pathologischen Anreicherung des Tau-Proteins im Gehirn verbunden ist. Die experimentellen Ergebnisse belegen erstmals, dass für diese Akkumulation tatsächlich das pflanzliche Nervengift Annonacin verantwortlich ist.[2]

    http://de.wikipedia.org/wiki/Stachelannone#Toxikologie

    Na ja, die Dosis macht bekanntlich das Gift

    Dattelkern (vergiftet sich momentan mit "liquids" )
  2. Avatar von Angelika
    Hi, ja das weiß ich, schrieb ich ja auch im Buch. Deshalb bin ich ja nicht traurig, dass ich nicht häufig Cherimoyas, Stachelannonen und Co esse. Aber ab und zu ist es wohl ok.
    Was bei Insekten aufs Gehirn wirkt, wirkt natürlich auch bei Säugetieren.
    Besonders kritsch ist es aber bei Verarbeitung, ich nehme an weil da die Samen etwas abgewetzt werden und so Alkaloide vermehrt in den Essbrei kommen. Und die Schale esse ich natürlich auch nicht.
    Wenn es gut schmeckt ohne "Nebengeschmack" ist es ok. Ab und zu jedenfalls
  3. Avatar von Angelika
    Aber wenn du schon zitierst (ich kenne die Stelle), schreib auch den Rest dazu .. ich zitiere es mal kompletter.
    Wichtig ist dabei zu wissen, wo ggf die Stoffe vorkommen, wie man sie erkennt und DASS man sie in rohem Zustand eben auch erkennen kann. Fatal ist es eher, wenn es jemand als "Würze" sehen will. Und dadurch mehr konsumiert als wirklich gut ist.
    Die Sache mit der Wachstumshemmung von Brustkrebszellen ist aber wohl auch sehr interessant.
    Die Problematik beginnt wohl auch dann, wenn man es verarbeitet, unsauber dabei (faul) arbeitet und es auch noch erhitzt und süßt. .. Es nicht mehr wahrnehmen kann. Wenn etwas nicht mehr gut für einen ist, merkt man es normalerweise. Nur wenn man etwas immer einfach "blind" isst, dann kann es sein, dass man die sich erhöhende Dosis nicht mehr merkt (und wann man eigentlich genug haben sollte).
    Für ab und zu Genuß ist es aber sicher ok.

    Toxikologie

    Das in den Samen der Stachelannone enthaltene Nervengift Annonacin scheint die Ursache für eine neurodegenerative Krankheit zu sein, die nur auf der karibischen Insel Guadeloupe vorkommt und vermutlich mit dem Verzehr von annonacinhaltigen Pflanzen zusammenhängt. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Tauopathie, die mit einer pathologischen Anreicherung des Tau-Proteins im Gehirn verbunden ist. Die experimentellen Ergebnisse belegen erstmals, dass für diese Akkumulation tatsächlich das pflanzliche Nervengift Annonacin verantwortlich ist.[2]

    Die franzӧsische Lebensmittelsicherheitsbehӧrde (Agence française de sécurité sanitaire des aliments) befand hingegen 2010 in einer Stellungnahme, dass die aktuell vorliegenden Ergebnisse aus der Labor- und Tierforschung keine Schlussfolgerungen auf Gesundheitsrisiken bei Menschen zulassen. Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Annona muricata und den wahrgenommenen neurodegenerativen Krankheitsfällen auf Guadeloupe sei nicht bewiesen.[3]

    Pharmakologie

    Laut 2011 veröffentlichter Forschungsergebnisse wurden aus Stachelannonen gewonnene Fruchtauszüge in Labortests erfolgreich zur Wachstumshemmung bestimmter Brustkrebszellen eingesetzt.[4][5] 2012 veröffentlichte Laborforschungsergebnisse deuten auf vergleichbare wachstumshemmende Wirkungen bei Bauchspeicheldrüsenkrebszellen.[6]
    Das in den Samen enthaltene Annonacin stellt laut 2012 veröffentlichter Forschung als ethanolischer Extrakt in Kombination mit anderen pflanzlichen Substanzen einen hochwirksamen Wirkstoff zur Tötung der Larven der für die Übertragung des gefährlichen Dengue-Virus verantwortlichen Gelbfiebermücke dar.[7]
    Aktualisiert: 01.04.14 um 21:13 von Angelika
  4. Avatar von Zoe
    Hallo Angelika.
    ich möchte wetten, das sind Mirinda-Tomaten. Die sehen genau so aus und es gibt sie hier im Moment auch auf den Märkten zu kaufen. Ich habe sie schon letztes Jahr oft gekauft, wie dieses Jahr auch. Mein erster Gedanke war der selbe wie deiner: besser als Ketchup. Da braucht man kein Salz mehr. Der Kilopreis liegt hier je nach Saison zwischen 6 und 10 Euro. Sie sind in jedem Fall jeden Cent wert.
    LG Zoe