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Mein Weg zur Rohkost

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Hallo,


werde mal meinen rohköstliche Werdegang darlegen, wenn auch in mehreren Stücken.
Vielleicht kann ja der ein oder andere aus meinen Fehler lernen


Ich komm aus dem Großraum Stuttgart und bin auch heute dort noch ansässig.
bin mittlerweile auch schon Anfang 30 und bin im Sommer 2012 zum erstmal über das Thema Rohkost gestolpert. Seit Herbst 2012 habe ich damit begonnen.


Letzten Winter 2013 habe ich nach über einem Jahr Roh (was mir recht leicht viel, also keine Askese) mit Absicht wieder gekocht gegessen. Nicht weil ich unbezwingbare Gelüste hatte, sonder eher als Realitäts Abgleich und Interesse wie meine geschärften Sinne denn die Kochkost wahrnehmen würden und wie mein Körper darauf reagieren wird und ob sie wirklich, das in der Rohkostszene oft angepriesene ach so schlimme Übel ist.
Am aller wichtigsten war mir aber der Punkt wieviel an der Rohkost nur Einbildung ist (weil man ja seither einfach auf viel mehr achtet(sowohl psychologisch wie auch physiologisch) und wieviel wirklich der Rohkost zuzuschreiben ist.


Zustand vor der Rohkost:
Ich würde mal sagen "normal Gesund". Soll heißen: keine akuten Krankheiten. War immer dauerverschnupft, mal mehr mal weniger. Schien ja aber normal zu sein.


Seit dem Gymnasium war ich eigentlich nur selten krank, wobei bis ich zum Arzt gehe, einiges passieren muss. Eigentlich maximal 1mal im Jahr. eher seltener.
In meiner Kindheit und Jugend hatte ich aber oft Durchfall.
Habe/Hatte? eine leichte Sonnenallergie (letztes Jahr und dieses Jahr noch nicht aufgetreten), die aber eigentlich nur bei sonnenentwöhnter Haut Probleme macht. Also meist im Frühling.


Bin eher empfindlicher Natur. Musste schon immer etwas auf die Ernährung achten. Fettiges habe ich schlecht vertragen. Pommes habe ich deshalb selten gegessen. Fettiges Fleisch sorgte für übelste Gerüche (lag aber vor allem am allgemeinen schlechten Kauen). Kuchen sorgte oft für Sodbrennen (zu große Mengen). Im Alltag gab es deshalb wenig süß und Fett wurde überall eingespart.
Vollkornbrot, magerer Schinken waren sehr lange Zeit fester Bestandteil.
Mein Laster war Hartkäse. Das hielt ich auch damals für ungesund, da ja so fettig.
Anfang 20 habe ich mich dann zwecks Muskelaufbau mit Proteinen zugedröhnt. Innerhalb von 2 Jahren oder so habe ich mir so nen nebliges Hirn angefressen. Wurde auch irgendwie immer antriebsloser. Quelle waren Magerquark (meist in Form von Zaziki oder zum Obstsalat) DosenThunfisch mit Salat, Schinken und ab und zu Steak.
Teigwaren und Gemüse gab's aber verhältnismäßig( im vgl. zum Durchschnitt) viel. Hülsenfrüchte waren auch sehr beliebt.
Da ich viel selbst zubereitet habe wurden die Gerichte über die Jahre immer würziger. Viel Salz war schon immer Standard. Irgendwann fing ich dann noch mit Chili an. Jeden Tag ein bisschen mehr…
Man gewöhnt sich echt an alles!


richtig unsportlich war ich eigentlich nie. Maximum von 2-3 cm Bauchspeck. Einmal in jungen Jahren und wieder im Winter 2011/12.
Wobei ich eigentlich 2011 begann richtig regelmäßig Sport zu treiben. Aber ich habe halt auch angefangen zu Frühstücken und mit dem Aufhören beim Essen hatte ich schon immer Probleme.


Frühjahr 2012: Durch den Regelmäßigen Sport motiviert wollte ich ich mal wieder so richtig fit werden. In dem Winter habe ich mein all time Maximal Gewicht von 72/73 kg erreicht (bei fast 180 cm) 72 hatte zu "Pumper-zeiten" schonmal, aber da war's halt nicht nur Fett. Zum Definieren kam ich damals aber auch nicht da zu "matt/nebelig" in der Birne. Mein Biss war irgendwie weg.


Bis zum Sommer waren's dann vielleicht so 68kg. Dann gab's in der Verwandtschaft die ersten Veganer. Hatte dann mal ein interessantes Gespräch über Milch. (Mein Milchkonsum ging seit 2011 hoch und so verschleimt und verschnupft war ich eigentlich auch noch nie). Auf jeden Fall war es wieder an der Zeit sich mal wieder mit Ernährung erneut zu beschäftigen. Insgesamt habe ich vegane Kochkost so 2 Monate durchgezogen. Mit dem wegfallen des Käses schmolzen die Kilos dahin.


Bei der Recherche über vegane Ernährung stolperte ich aber immer häufiger über das Thema Rohkost. Speziell instinktive Rohkost. Der Gedanke, dass mein Körper besser weiß was er braucht wie ich, gefiel mir sehr. Die widersprüchlichen Angaben ob es in veganer Ernährung nun nur B12 Analoga gibt oder doch verwertbares? Viele Quellen waren sehr alt. Sind die nicht schon überholt? Ist die Ernährungswissenschaft vielleicht doch gekauft ist? Ich mein ich weiß ja, wie eng die Unis mit der Wirtschaft verstrickt sind. An welcher bitteschön achso gesunden Gesellschaft wurden denn die empfohlenen Tagesdosen ermittelt? Gar Amerikaner?
Wer kennt ihn nicht den Spruch: "Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von morgen"
In der Physik/Chemie muss ja für mache Erklärungen ein Modell herhalten. Für andere Betrachtung gilt dann wieder nen anderes. Beide widersprechen sich aber. (Atommodell)
Ja und zu guter letzt: Die Tiere scheinen es ja auch ohne Tabelle etc. hinzubekommen.
Also insgesamt war ich schon sehr angetan und als ich mir mal die Theorie komplett zu Gemüte geführt hatte stand für mich eigentlich fest dass ich dass auf jedenfall ausprobieren werde.
Im Kern war es ja sehr einleuchtend.


Zuerst hatte ich ja nur Brocken aufgeschnappt. Aber wegen vegan ging auf Arbeit schon nichtmehr zum Mittag mit sondern brachte mein eigenes mit. Da boten sich die rohen Sachen eigentlich sehr an. Habe dann mehrere Wochen mittags Roh und abends meist gekocht gegessen.
Ein deutliches mehr an Lebendigkeit/Antrieb war nicht zu leugnen (Vielleicht nur der Wegfall von Käse?) Auf jedenfall war es schon deutlich schwieriger sich mit dem bisschen Obst und Gemüse und Nüssen sich so viel Kalorien wie sonst einzuverleiben. Das Mittagstief blieb folglich aus Magen war. aber trotzdem voll.
Ich folgerte: An der Rohkost muss was dran sein. Ich Nachhinein würde ich sagen das ich mich zu Kochkostzeiten immer überfressen habe, was man mit viel Sport mühsam abarbeiten musste. Ich habe immer gerne Sport gemacht, musste mich aber teilweise schon stark dazu aufraffen. Wenn ich dann mal dabei war's kein Thema mehr.


Wie empfohlen Testete ich dann mal strikt roh. Erst ein Tag. Dann mal 2. da waren dann auch gemischte Sachen dabei. quacamole war z.b. nen guter übergangshelfer. Das kannte ich ja schon. Trockener und VitaMIx wurden auch sofort gekauft. (hat sich nicht gelohnt. Mixer wird aber von der Freundin kräftig genutzt). Da gabs dann mal nen Liter Brennesel pur Smoothie. An den Tag kann ich mich speziell erinnern, weil ich da bei nem Umzug meine mehr Energie trotz geringer Nahrungsaufnahme gegenüber den anderen gespürt habe.


Genug gespielt. Jetzt wollte ich mich an eine Woche instinktive Rohkost wagen. Das war im August 2012. Bestellung war auch eingetroffen. Bis auf die Cassa eigentlich ne durchaus positive Erfahrung die erste Woche
Nach der Woche gab's dann wieder ne gemeinsame Mahlzeit mit der Freundin Geschmacklich bliebe aber hinter den Erwartungen. So ginge dann ne weile weiter. Aber aus einer Woche wurden 2, dann 3…
Silvester im Urlaub gabs dann wieder nen gemeinsames Essen beim Inder. Das war durchaus lecker. Die folge war aber das ich wieder überfressen war. Was mich natürlich in der instinktiven Rohkost nur bestätigt hat.
Erst im Januar 2013 habe ich dann ne brauchbare Fleischquelle. davor half ich mir mit Parma/Serano/Iberico Schinken. Bis auf das letzte alles total versalzen. Aber mit dem veganen Hintergrund hielt ich den Fleischkonsum auch künstlich niedrig. Vereinzelnd gabs mal ne Gabel von alten Lieblingsspeisen zum schmecken. war aber meist ne Enttäuschung und ich pflegte es wieder auszuspucken. Das oft sehr schleimige Mundgefühl war ich nichtmehr gewohnt. Vieles klebt dann noch so an Zähnen. Meine alte Lieblingschokolade war einfach nur furz trocken und bitter und dann klebte auch nur an den Zähnen. Alles andere als der Genuss von damals.


(to be continued)

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Kommentare

  1. Avatar von Angelika
    Toll! Danke dass du deine Geschichte, damaligen wie auch heutigen Gedanken und deine durchgemachte Erfahrung hier für andere mitteilst!