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Janet

Janets Desastertag - 2013-07-31

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Janets Desastertag - 2013-07-31

Schlaf: 23.30 – 6.00
Das erste Mal seit meinem „changing“ geträumt – weiß zwar nicht was, aber ich habe geträumt. Interessant.
MAPs und eine Löffelspitze rotes Palmöl probiert, dass nun mein ‚Freund’ verwendet.

Arbeit: 7.30 – 16.20
Befinden: müde, erschöpft.
Das ‚Ernährungsthema’ ist wieder da… und das Ding ist, dass es sich gar nicht so schlimm anfühlt, wie ich mir den Kopf drum mache. Gedanken wie: „Darf ich dann überhaupt noch im Forum blogen?“, „Akzeptiert er mich dann noch?“, „Bin ich noch Willkommen?“ und etliche andere kreisen in meinem Schädel umher. Aber es ist authentisch dazu zustehen, dass ich manchmal meine Schwierigkeiten habe… immer wieder kommt es hoch, dass Rohkost nicht ‚alles’ ist, was zu einem natürlichen Essverhalten zählt. Aber ist das die Wahrheit? Sage ich das, oder jemand anderes? Ich weiß es nicht.

‚Aufsicht’: 12.00 – Gelegenheit zum Schreiben
Der Morgen bisher war echt ‚anstrengend’… habe es irgendwann nicht mehr geschafft bei mir zu bleiben, in Geduld und Ruhe. Ich bin erschöpft und ich bin genervt. Bin froh, wenn ‚Feierabend’ ist. Denn die Puste ist aus. Und das ‚Mich-selbst-Annehmen’ funktioniert auch nicht ganz. Ich mag mich so nicht, dann werde ich auch gerne patzig zu den Leuten, erst recht wenn ich gefühlte 10.000 Mal dasselbe sagen darf… Aber was erwarte ich eigentlich, es sind immerhin „Behinderte“ – die manchmal sogar noch ‚normaler’ als die ‚Normalen’ sind. hoho. Ich weiß, alles nur Übungen & Herausforderungen für mich, um zu sehen wie stabil ich schon bin? Nach dem Hoch folgt das Tief. Auf & Ab. MUSS das sein? …
Was kann ich mir in solch Situationen Gutes tun? Mich selbst trotzdem 100% Annehmen, es fühlen, es wie Wolken vorüber ziehen lassen. Meine Essenz ist rein, das fühle ich, ganz tief drinnen… Das zu wissen schenkt mir Kraft. Gibt mir die Möglichkeit zur Desidentifikation. Das Sinnbild der Wolken. Es zieht wieder vorbei. Ich bin nicht das Leid. Aber auch ich bin manchmal total blockiert. Und manchmal halten sich die Wolken ganz schön lange…

Bisherige Ernährung:
- morgens ein bisschen Salat
- im Verlauf des Vormittags ein paar rosa Johannisbeeren und ein paar Cocktails (Tomaten).
- 12.30 paar rosa Johannisbeeren, 3 ‚geklaute’ Aprikosen (?) und 1 kleine Möhre.
- im Verlauf des Nachmittags hin und wieder ein paar weitere Cocktail-Tomaten.

Gerne würde ich mir heute Abend etwas ‚Kochen’. Dazu gab es sogar schon einen Plan. Haha. Ein Teil in mir sagt: „Einfach alles mit Maß, eher weniger, als zuviel – dann ist es doch gut. Was willste mehr?“ Mal regelmäßige Mahlzeiten einhalten und dazwischen wirklich nichts ‚naschen’. Noch mehr Haha… Damit meine ich, ich kenne kein Maß. Wenn ich alleine bin und freien Zugang zum Essen habe, dann kenne ich kein Maß. Ich weiß, ich kann das auch anders, hab ich mir selbst schon alles ‚bewiesen’, aber warum bekomm ich das nicht dauerhaft hin? Selbst bei Rohkost nicht. Vielleicht ist es das was ich meine, dass zu einem natürlichen Essverhalten noch mehr dazu gehört, als nur auf roh umzustellen. Aber was ist dieses ‚Mehr’, was gehört mehr dazu? Dazu möchte ich sagen, dass ich in manchen Sachen einfach eine krasse Extremistin bin – hop oder top, schwarz oder weiß, ‚normal’ essend oder 100% roh. Hehe, auch wenn ich wohl nie ‚normal’ essend war.
Zu lange am PC sein, zu lange auf sein, während es draussen schon längst dunkel ist. Interessant, dass so langsam auch mein Handy den Geist aufgibt, zumindest langsam. Morgens mit Wecker raus müssen, auch wenn ich noch liegen bleiben möchte. Lebensmittel im Kühlschrank lagern. Viele Dinge wo ich denke ‚Wo ist die Natürlichkeit?’, die ich anstrebe? Für mich ist Natürlichkeit gleich Freiheit. Aber kann man in diesem System, in dieser Gesellschaft wirklich frei sein, natürlich? Nicht mit dem Luxus der uns umgibt. Oder ‚besser’ gesagt: Kann ich die Freiheit, die Natürlichkeit, wie ich sie mir vorstelle, nein, wie ich sie eigentlich fühle, hier in diesem Leben leben? Mich macht es traurig. Ich bin so geteilt. Denn auf der einen Seite finde ich ein bisschen Luxus auch nicht schlecht… ist es nicht schön es im Winter warm zu haben? Oder die Möglichkeit, dass ich mich hier mitteilen kann. Für Jeden, der es lesen möchte. Technologie: Fluch & Segen gleichermaßen. Klar, wenn es das Internet nicht gäbe, dann hätte ich ein paar Menschen weniger kennen gelernt, die mir heute ‚viel bedeuten’. Aber wenn es nicht geben würde, dann wäre eh alles anders. Also mühselige Spekulationen. Zu viele Gedanken, zu viel Kopf. Und schon so spät…

Mh, wollt ihr wissen was es heute noch so zu essen gab? Denaturiertes.
- gemischter Salat aus Kopfsalat, rote Spitzpaprika, Radieschen, Gurke, Zwiebel, Himalayasalz, Pfeffer, Muskatnuss, Öl und Balsamico.
- gebratene Forelle, gewürzt mit Salz, Pfeffer, ½ Knoblauch, Rosmarin
- zwei kleine Spiegeleier, gewürzt mit Salz, Pfeffer, bissel Currypulver, Rest vom Knoblauch.
- später kochte ich mir dann noch ein Süppchen bestehend aus Möhren, 1 Süßkartoffel, 1 normalen Kartoffel, 1 normalen Tomate, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Paprikapulver, Currypulver und 2 Knoblauch. Davon bekam meine Mutter was ab, die es sehr lecker fand.

Danach nichts mehr.

Wohin führt mein Weg? Ich sehe ihn nicht mehr…

Ich ‚muss’ ihn nicht ‚sehen’ – fühlen…

Tief in mir drinnen…


Viele Gedanken, viele Worte…
Ob sie wirklich ‚alles’ wiedergeben, ich weiß es nicht.

Bis Morgen!

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Rohkost-Tagebuch

Kommentare

  1. Avatar von Ralph
    Hallo liebe Janet,

    Du suchst Trost in denaturierter Nahrung - aber Du findest ihn da nicht, sondern verfängst Dich maximal in einer Abwärtsspirale.

    Was spricht gegen das Beobachten, ohne zu reagieren (z.B. durch Verzehr denaturierter Nahrung)?

    Lieber einen Tag fasten ...

    Es ist alles richtig - so wie es ist. Du wolltest diese Erfahrung machen ... jetzt kannst Du die Schlüsse daraus ziehen .... oder die Geschichte wiederholt sich (Endlosschleife). Es ist Deine Entscheidung - Du bist frei und darfst wählen.

    Eventuell lohnt es sich auch, mal zu schauen was dem Desaster vorangeganen ist. Was hast Du gestern Abend erlebt - warst Du eins mit allem was ist, warst Du in der Liebe - oder ging es um Ersatzbefriedigung? Hast Du absichtslos gehandelt, oder hattest Du ein Ziel (Lustgewinn oder Schmerzvermeidung)?

    In Liebe,
    Ralph

    PS: Bei ungemischter, unverarbeiteter Rohkost braucht es keine verstandesmäßige Begrenzung - da gibt es die instinktive Sperre, die recht zuverlässig verhindert, dass Du mehr isst als Dir zuträglich ist. Schon bei ungünstigen Kombinationen funktioniert das nicht mehr, wie sich leicht in meinem heutigen Blog-Eintrag nachlesen lässt. Wenn ich einzeln esse (nur ungemischt, ungewürzt, unverarbeitet) und nicht wahllos Verschiedenes hintereinander esse sondern Abstände lasse, kann ich jeweils so lange von einem Lebensmittel essen, bis der Körper (nicht der Verstand) sagt, dass es jetzt reicht, ohne jegliche negative Auswirkung. Das ist auch ein Grund, warum ich diese Art der Ernährung so schätzen gelernt habe. Ich kann beim Essen den Verstand ausschalten.