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Peter

Zusammenfassung meiner kleinen Radreise,

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mit dem Versuch sich dabei noch einigermaßen gesund zu ernähren.

Man kann halt nicht viel mitnehmen, beim Start 3 Glaswasserflaschen, Äpfel, Bananen und Fenchel für den ersten Tag. Die Toure ging von mir aus los (Bayern/Oberpfalz) nach Amperg auf einen Radwanderweg, Richtung Süden wohin genau war offen. Geplant war Übernachtungen am Radweg im Zelt oder unter freien Himmel. Hab ich früher mit dem Motorrad oft gemacht.

Das Wetter hatte aber diesmal überhaupt nicht mitgespielt, Von Anfang gleich extreme HItze und Nachts Gewitter. Also immer auf der Suche wo ich mein Wasservorrad auffüllen kann. Zwei mal musste ich auf Plastikfalschen zurückgreifen was ich überhaupt nicht mag. Ab und an gab es auch an der Strecke Wasserentnamestellen oder Brunnen, da konnte man sich schön waschen und satt trinken.

Von der Ernährung her hab ich die Vorräte aufgebraucht und mich langsam leer gefahren. Unter der Belastung bin ich da sehr empfindlich und immer noch am austesten was mir da am besten bekommt. Äpfel gingen eigentlich immer, Bananen nach zwei Tagen überhaupt nicht mehr. Überhaupt bei süßem Obst hatte ich dann einfach eine Sperre. Ich hab dann mit Salat und Brot experimentiert, hatte mir aber auf Dauer zu wenig Balastsoffe. Ich bin da einfach meine Keime gewöhnt.

Mit Suschi, mal eine Pizza und Döner (finde ich immer noch besser als irgendwelche Dosengerichte) konnte mich dann als Energeiträger über Wasser halten. Man meint gar nicht wieviel man unter der Belastung essen kann/muss. Am Tag bin ich dann so im Schnitt über 100 km gefahren, im Schongang um die Muskulatur nicht zu überfordern. Von dem her hatte ich keinerlei Probleme.

Das Wetter wurde dann immer extremer, entweder stechende Hitze oder Gewitter/Regen. So richtig trocken wurde ich die ganze Tour nicht mehr. Durch die Hitze hatte sich meine Haut doch sehr gerötet und gebrannt. Irgend etwas aus der Apotheke war für mich wie immer keine Option. Als kurz überlegt, Naturheilkunge das war doch was mit Eigenurin. Wirkt desinfizierend und hilft bei der Wundheilung. Was ich damals auch in einem Buch über Kelten gelesen habe. Eingetrocknete Kuhbisse wurde als Wundsalbe verwendet. Ekenl braucht man sich eigentlich nicht, ist halt eine Körpereigene Flüssigkeit die dem Blutplsama ähnelt.

Hat super funktioniert, das Brennen hat es gelindert und bis jetzt hat sich noch kein bisschen Haut gelöst. Richen tut man da auch nichts, da muss man schon sehr nah an die Haut gehen.

Zusammenfassend muss ich sagen: "Eine Fahrt der Extreme"
Einmal konnte ich im Zelt schlafen sonst nur unter Brücken wie ein Penner, um einigermaßen trocken zu bleiben. Vor Frankfurt bin ich dann nur noch von Unterstand zu Unterstand gefahren. Es hat nur noch geregnet, also abbrechen, ab in den Zug und nach Hause.

Amberg - Frunkfurt in 6 Tagen.

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