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Rohkost Tagebuch von Angelika

Eiskalter Wochenend-Urlaubs-Trip nach Berlin

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Grüß Euch!

Letztes Wochenende war ich wie angekündigt in Berlin, das erste Mal auf der Rohvolution. Der Entschluss war ziemlich kurzfristig, etwa 14 Tage vorher.
Da die Messeleitung mir angeboten hatte, dass ich einen oder zwei Vorträge (einen am Sozial Media Stand) halten dürfe, nahm ich die Gelegenheit beim Schopf. Denn schon längst freute ich mich, nach langer Zeit wieder einen alten Rohkost-Bekannten treffen zu können und natürlich auch endlich persönlich Tom Ate vom rohkostforum.net hier!

Jetzt wo ich seit längerem fast ausschließlich öffentlich oder mit dem Rad in die Firma fahre (täglich eine Stunde hin und eine zurück) dachte ich mir, kann ich einmal auch mit einem 1-Stunden-Flug von Wien nach Berlin und zurück fliegen.
Zug wäre nicht gegangen, weil am Freitag hatte ich bis Mittag einen Behördentermin in der Firma, da konnte ich nicht einfach Urlaub nehmen.

Es waren auch einige andere da, die ich schon kannte oder neu persönlich kennenlernte. Die Zeit am Sozial Media Stand hatte sich überraschend und ohne Vorinfo für mich verschoben (um eine Stunde auf früher) und es war dahingehend ein Glück gewesen, dass ich mich davor schon dort getroffen hatte. Sonst wäre ich glatt noch nicht da gewesen.

Info nur für Frauen: Auch sonst hatte ich Glück gehabt, dass meine sonst wie eine Schweizer Uhr pünktlich kommende kurze Mens nicht kam. Es ist interessant, wie Frau dies beeinflussen kann. War schon praktisch auf Reise.

Mit dem Hotel hatte ich leider etwas Pech. Als ich Freitag abends um etwa 20:00 bei ca. -7 °C Außentemperatur dort ankam und das Zimmer betrat, waren die Heizkörper auf Frostschutz und das Fenster gekippt. Die erste Nacht war frostig und mit kurzem Schlaf. Wie ich am nächsten Tag erfuhr, wurde die Heizung dort um 22:00 abgesenkt und deshalb sei das Zimmer nicht mehr wirklich warm geworden.

Ich fragte vorsichtig nach. Das mit dem Fenster war ein Fehler des Houskeepings, sagte die Dame an der Rezeption. In der nächsten Nacht war es etwas wärmer geworden. Immer noch weit unter üblichem Niveau, vermutlich weil es draußen besonders kalt und windig war (Wind verstärkt die Wärmeverluste eines Gebäudes). Doch da entströmte der Bettwäsche ein markanter Geruch von kaltem Tabakrauch, den ich bei der Kälte in der Nacht davor nicht gemerkt hatte. Anscheinend hatte jemand im Wäschekammerl geraucht oder etwas in dieser Art. In jener Nacht schlief ich noch weniger, nur 3 - 4 Stunden. Soweit ich verstanden hatte, ist das Hotel neu übernommen worden. Da muss sich wohl noch einiges einspielen.

Ich habe nichts mehr dazu gesagt, schließlich war ich ja nur 2 Nächte dort.

Mein Rucksack von Osprey hat sich aber wieder gut bezahlt gemacht, mit ihm kann ich nur mit Handgepäck reisen und sämtliche Gurte lassen sich bei Bedarf mit Zippverschluss verstecken. Handgepäck ist mit 8 kg begrenzt. Mehr wäre ohnehin unangenehm dauerhaft zu schleppen.
Der Rucksack wiegt ca. 1,5 kg, meine Vortragsunterlagen (Bücher, Vortragsmaterialen wie spezielle Zettel und Stifte, Bänder etc) wogen bei 4 kg, da blieb nicht mehr viel für anderes Gepäck.

Obwohl es recht kalt war, weigerte ich mich, die wärmere, längere Winterjacke und Stiefel anzuziehen. Also hatte ich alles doppelt an - Pulli bis Socken.
Das ging recht gut und meine Bequemschuhe waren einfach fabelhaft. Keine Blase, guter Halt, einfach Klasse. Und eine kürzere, insbesondere vom Gewicht leichte Winterjacke.

Es gäbe noch viel zu erzählen, doch würde dies den Rahmen hier sprengen.
Für mich bedeutend war, dass mir bewusst wurde, das ich offenbar schon längst anders ticke. Mit meinem BMI von 22-23 (mit relativ hohem Muskelanteil) und meinem durch die (auch fermentierte) Rohkost niedrigen Puls, optimalsten Blutdruck habe ich inzwischen viel weniger Energiebedarf und brauche viel weniger für die Ernährung als früher. Mein nächstes Ziel ist zu prüfen, wie weit ich runter gehen kann und dabei noch im Normalbereich zu bleiben.
Auf der Messe kaufte ich eine Flasche original Granderwasser von der Quelle, etwas Durian, eine Trinkkokosnuss und eine kleine Papaya an diesen Tagen und aß davon nur einen Teil (Rest kam in den Müll). Es war ein Glück, dass diese beiden Aussteller dort waren, sonst hätte ich nichts für mich gefunden.

Nun weiß ich auch, warum in Deutschland die Wasserbehandlungsgeräte besonders gut zu verkaufen sind. Am Samstag, bevor ich zur Messe ging, holte ich extra Wasser von einem Geschäft das leider nicht um´s Eck war, um Wasser am Zimmer zu haben, das ich trinken mochte.
Auch verstehe ich, warum Tätigkeiten wie solche Messen dort für viele eine Hilfe, ja Motivation sind.

Der Rückflug hatte sich verzögert, immerhin war kein Streik (erst kürzlich war einer gewesen).
Zu Hause schneite es und hübsch schaut es aus .. doch auf den Frühling freue ich mich jetzt dennoch sehr.
Da habe ich gleich ein Rohkost-Treffen ausgeschickt - diesmal bei mir, damit es auch wettersicher ist:
http://www.rohkostforum.net/threads/...Flusswanderung
Endlich wieder dahoam

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Viele Grüße
Angelika

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Aktualisiert: 20.03.18 um 01:45 von Angelika

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Kommentare

  1. Avatar von Frohdo
    Ja, es war kalt, sehr kalt. Das kann ich bestätigen. Und übrigens war unsere Unterkunft auch nicht viel besser. Das Fenster mussten wir nicht öffnen, um frische Luft zu bekommen und in der Nacht polterten ausländische Montagearbeiter über die Flure. Dafür hat uns am Sonntagmorgen der strahlende Sonnenschein und die (trügerische) Stille über der Stadt etwas entschädigt. - Hab mich gefreut, dass ich dich auch mal persönlich kennenlernen durfte.
  2. Avatar von Angelika
    Oh Frodo, das war eine Überraschung dich kennenzulernen, ich habe mich auch sehr gefreut.
    Auch über unser doch ähnliches Mindset betreffend einiger Themen!



    Betreffend Zimmer hoffe ich, dass eure Unterkunft zumindest günstiger war als meine .
    Ich hatte im Vorfeld zuerst nach einem günstigen Zimmer gesucht und mir dann gedacht - achwas, ist doch Urlaub.
    Da darf es doch ein "besseres" Hotel sein.
    Aber die Leute dort sind total lieb, da gibts nix.

    Die Fenster hatte ich nicht gecheckt, ich hatte den Vorhang so drappiert,
    dass er hinter dem Heizkörper war in der Hoffung, dass er als Wärmepuffer zum Fenster dient.

    Aber was ist schon eine Reise ohne viele Geschichten dazu, da hat man viel zu erzählen.