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Uwe

Rote Rahne zu Weihnachten?

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Jetzt dreht er völlig durch, sprach Weihnachtsgast zu mir, welcher auf den Gedanken hin, was man denn zu Weihnachten essen könnte, mir auf den Teller schaute und meine rote Rahne sah, welche derart volumen- und mengenmäßig wucherte und alles in Rot färbte.

Rote Rahne zu Weihnachten?
Ja, bei mir schon!
Lass dir doch 'ne Pizza bringen, Rahne gibt es hier genug, Dampfkartoffeln mit Schale, sauer eingelegte Pepperoni, Gurkensalat, Rapsöl. Köstlich! Ich sprach: Probier doch mal! Er darauf, hm, nicht schlecht, aber ich lass mir neine Pizza bringen. Doppelter Preis zu Weihnachten natürlich, dann auch noch auf dem Lande...

Den Begriff Rote Rahne kennt man hier nicht, rote Bete, oder rote Rüben.
So richtig gern wird wird sie nicht gegessen, weil????
Also mir schmeckt sie, natürlich roh, wie ich sie über Weihnachten gegessen habe.
Das Gelächter darüber verstummte noch schneller, als der Inhalt der Pizzaschachtel ans Licht kam:
Ein verbranntes Etwas, und das zu Weihnachten.
Also doch lieber Rahne essen, etwas Gesundes zu sich nehmen.

Übrigens ist es wirklich ein tolles Geschmackserlebnis in dieser Zusammensetzung, ich hatte so eine Speise schon mal probiert und für sehr gut empfunden. Allerdings nicht zu Weihnachten...

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Stichworte: rote bete, rote rahne Stichworte bearbeiten
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Kommentare

  1. Avatar von Angelika
    Klingt interessant. Wie genau hast du sie gegessen?
    Bei uns waren einige Familienmitglieder zu Gast, da haben wir schon speziell gekocht bzw. zubereitet. Auch ein Salat mit vielen frischen Kräutern, der immer restlos gegessen wurde. Für mich fiel dabei auch einiges Rohes ab. Sonst hatte ich reife Grapefruits und Granatäpfel in diesen Tagen.
  2. Avatar von Uwe
    Geraspelt, also ziemlich mundgerecht gemacht. In Stücken mag ich sie nicht essen, fein geraspelt und mit Zitrone behandelt, schmeckt sie mir ganz wunderbar. Allerdings würze ich herzhaft, also bei mir auf dem Tisch stehen immer Kräutermühlen, Senf, Pfeffer, Kreuzkümmel und mehr. Rahne hab ich vor Weihnachten von einem Freunde bekommen, reicht bis Januar...
  3. Avatar von Uwe
    Auch interessant die Schreibweisen: Früher schrieb man Beete, heute Bete, manchmal auch Bethe in Altdeutsch. Rahne ist wohl südwestdeutsch, dort kennt man Bete nicht so...
  4. Avatar von Tom Ate
    Ich stamme aus Sudwestdeutschland und von daher kenne ich den Namen 'rote Rahnen' gut. Ich probiere sie so 2x im Jahr, kann sie aber nie essen. Früher als Kind gab es die oft, aber natürlich gekocht.

    in einigen Teilen Österreichs, Bayern und Südbaden auch der Rahner (Rauna, Rana, Rahne, Rohne, Rone, Ronen, Randig, Rohna) genannt,
    In der Vergangenheit wurde die Rote Bete auch als Färberpflanze eingesetzt.
    Das kann ich gut nachvollziehen. Dieser rote Saft ist wirklich ziemlich intensiv.
  5. Avatar von Uwe
    klasse...
    Stimmt, viele, die meisten Menschen mögen die Rahne nicht. Wahrscheinlich weil sie nach Erde riecht und ein Bißchen auch so schmeckt. Das eigene Vergehen im Blicke, ein Blick in die Grube...

    Ich esse sie gerne, wahrscheinlich weil ich ihre Inhaltsstoffe benötige, Eisen zum Bleistift. Mit Zitrone wird Rahne übrigens gut aufgeschlossen. Ich hab heute wieder Dampfkartoffeln mit Rahne gemacht und war wieder total begeistert....

    Alle anderen suchten das Weite...
  6. Avatar von Frohdo
    Gibt bei mir jede Woche mehrmals rote Beete, manchmal entsaftet, meistens jedoch in kleine Stücke zerschnitten und milchsauer vergoren. Hält sich so hervorragend, die rote Beete wird gleichzeitig etwas 'bissiger' und der erdige Geschmack verschwindet weitgehend. Der Saft bekommt außerdem eine herrlich violette Farbe und ist in kleinen Mengen super lecker zu genießen. Beim sauer Einlegen muss man etwas experimentieren. Viele Kombinationen sind dann sicher Geschmackssache. Aktuell habe ich auch mehrere Gläser mit Riesenkürbis eingelegt, vermischt mit Weißkohl, Senfkörnern, Petersilienwurzel u.a. Kombinationen. Auch beim Riesenkürbis habe ich nach ein paar Tagen in der Lake das Gefühl, dass sich die gelbe Farbe noch verstärkt. Meine Familie macht übrigens, außer um's Sauerkraut, einen großen Bogen um sauer eingelegte rote Beete, Kürbis und Co, obwohl das im Moment meine absoluten Favoriten sind... zusammen natürlich mit Grünkohl, Brokkoli etc. ... :)
    Den Begriff rote Rahne kannte ich noch nicht.
  7. Avatar von Uwe
    Klingt spannend. Rahne hab ich bislang nicht sauer eingelegt, Sauerkraut ständig und auch andere Gemüse. Find die Fermentation als eine sehr bereichernde Form der Rohkost und der Haltbarmachung. Hab ja erst dieses Jahr damit angefangen und bereits schöne Erfolge erzielen können. Bei Katz kann man viele schöne und einfache "Rezepte" nachvollziehen, find diese Bücher besonders wertvoll für die Praxis. Allerdings sind diese mikrobiologische Küchenpraktiken wenig massentauglich und selbst meine Küche hat längst den Geruch einer Hexenküche angenommen, wo dann doch darüber die Nase gehoben wird...