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Uwe

Obstbäume der Zukunft

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Mir fällt auf, dass viele der alten Obstbäume hier in der Umgebung langsam aber sicher absterben. Neue aber kommen keine hinzu, zumindest weiter draußen nicht, da wo die Wüstenwirtschaft ihr Unwesen treibt. Will sagen: Die intensive Landnutzung fügt der Landschaft sichtlichen Schaden zu. Wo doch einst die Bauern bemüht waren, Obstbäume zu setzen, um ebenfalls am Wegesrand ernten zu können, sterben diese alten Bäume heute ab. Wenn sich nicht gerade Aktivisten und Umweltschützer auf die Bühne heben, das Problem offen anzusprechen, tut sich wenig darum.

Zu DDR-Zeiten haben die Jungpioniere Bäume gesetzt, draußen an den Feld- und Wegesrändern. Darauf Patenschaften abgeschlossen, mit regelmäßiger Begehung und Pflege. Tolle Sache!. Heute tun dies Städte zuweilen anstoßen, damit Familien und Einzelpersonen Patenschaften für Bäume übernehmen. Leider nicht eben Obstbäume sondern Stadtbäume, Großgrün genannt.

Übrigens gibt es hier sehr alte lokale Birnensorten, vielleicht im 30Km Umkreis zu finden, einzigartige Kulturen für sich und sehr lecker. Solche Birnen lassen sich gut einlagern oder gleich verzehren...

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Kommentare

  1. Avatar von Angelika
    Heute habe ich auch erst festgestellt, dass ich keine eigene Quelle roter Äpfel mehr habe. Die aus den Länden mag ich nicht. Und meine Bäume dieser Art sind leider schon zu alt. Bestimmt hatten sie 20 oder 30 Jahre getragen. Entweder heuer oder im Frühjahr ... mal sehen welche Sorte ich bekomme.
    Kann sein dass ich mich irre, aber je niedriger der Stamm eines Baumes ist (durch den Gärtner beeinflusst), desto schneller und viel tragen sie zwar, hören aber auch früher auf zu tragen. Meine bisherigen Bäume - wenn sie nicht mehr wollten - gingen meistens dann komplett ein.

    Da ich nicht weiß, ob ich eine gute Sorte im Handel bekomme, habe ich schon überlegt, einen entsprechenden Ast einer meiner Lieblingsbäume einem Gärtner zum veredeln zu bringen. Aber mal sehen, was ich so finde.
  2. Avatar von Uwe
    Also die alten Bäume halten die Kultur doch sehr lang, wenn sie regelmäßig geschnitten werden, also den Kulturschnitt. Mit den Jahren lassen dann die Bäume nach und sterben ab. Hab aber auch Bäume, die 50 und mehr Jahre auf dem Buckel haben und immer noch gut tragen. Das könnte ein Fachmann bestimmt erklären, welche Sorten "Hochkulturen" sind, wie der Boskop zum Beispiel, gute Erträge abwerfen.

    Die neuen Sorten gehen alle am Strauch, schon wegen der Masse und der Ernte. Hier in der Nähe ist eine große Anlage, wo doch mehr Sträucher stehen als Bäume, Apfelsträucher... Nach zehn Jahren kommen dann neue Sträucher rein. Alles auf Hochleistung getrimmt und mineralisch gedüngt, gespritzt und benebelt, also pfui...
  3. Avatar von Angelika
    Mir hatte ein alter Gärtner mal erklärt, dass heute meist deshalb Viertel- und Halbstamm gewünscht werden, weil sie schnell tragen, während Hochstamm dazu länger braucht. Und da kommt die Unsicherheit dazu, ob der Baum überhaupt tragen will. Was ja auch passieren kann.
    Der Gärtner ist inzwischen längst in Pension, das war vor 20 Jahren.
    Grundsätzlich kann man viele Obstsorten in verschiedener Höhe haben. Nur die Kirsche und die Weichsel/Schattenmorelle will nur Hochstamm.

    Weinstöcke können auch launisch sein habe ich bemerkt. Wir haben hier einen, der trug noch gar nicht. Ein anderer ist jedes Jahr voll. Und ein dritter, da sind wenn es gut geht, 15 Kugeln dran jedes Jahr.
  4. Avatar von Uwe
    Ja, so ist's.
    Mir fiel das besonders auf, also auf einer sehr großen Anlage, Obstland Dürrweitzschen. Alles Sträucher, selbst Birnen am Strauch. Sind aber nur zwei drei Sorten, die auf den Märkten gefragt sind. Alles andere wird nicht mehr gepflanzt - sagte mir der Chef dort auf der Anlage...