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Uwe

Bier selbst gemacht

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Las grad im "Standard" über einen ganz privaten Brauversuch...

http://derstandard.at/2000045846189/...-selbstgebraut

Freilich "Weinbier"...
Sorry, ist nicht ganz rohköstlich, trotzdem aber interessant.
Habt den Text gespeichert, falls der Link verfällt.

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Stichworte: bier Stichworte bearbeiten
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Kommentare

  1. Avatar von Angelika
    Diese Woche wurde mir diese Seite hier gezeigt. Jemand aus meiner Familie möchte es probieren. Zwar trinke ich kein Bier, aber ich bin gespannt, ob der Versuch glückt: http://www.braufaesschen.com
  2. Avatar von Uwe
    Ja, scheint ein Trend zu sein.
    Aber... Früher hatte man keine Turbohefen und die Biere hatte kaum mehr als 3 % Alkohol, weil die Hefen darüber abstarben. Heute ist die Lebensmitteltechnologie viel weiter, oder sollte man sagen schneller, weiter, höher...?

    Früher wurde Honig ins Bier getan und ich glaub einige machen dies privat auch noch. Und ich habe noch das Bier damals, zu DDR-Zeiten, als ein Helles 3,4% Alkohol hatte und trüber war, keine 10 Tage gehalten hatte, in bester Erinnerung.

    Keins zu trinken ist natürlich besser, aber die Technologie des Hausbrauens ist schon irgendwie geheimnisvoll...
  3. Avatar von Angelika
    *hihi* Ja ich hatte auch gleich gemeint, ob das Set da so wichtig ist. Aber da ist wohl der verspielte Geist mit im Spiel. Weil gären kann man ja schnell auch diverse Kräuter. Ich bin gespannt, aus was das Set besteht und wie die Anleitung ist. .. Und werde berichten, wie es ankam ...
  4. Avatar von Uwe
    Sehr gut!
    Auf der Seite war ja nur Werbung in eigener Sache.
    Die "echten" Geheim-Brauer machen's ohnehin anders, also soweit, dass die "Anlage" im Betrieb bleiben kann und man sich selber und Nachbarn versorgen kann. Es gibt tausende Möglichkeiten am Geschmack zu basteln, im Grunde aber ist's dann doch reine Liebhaberei, Flaschenbier gibt's überall - Alkohol für Flaschen...
  5. Avatar von Angelika
    Ja, das Fässchen dürfte besonders gut angekommen sein ... wobei auch hier könnte es dann noch bessere Möglichkeiten geben.

    Ich muss gerade schmunzeln. Wie einfach ziemt doch das vergären von aromatischem Zuckerwasser, morgen widme ich mich in der Firma wieder ganz einem eigenen neuen Projekt wo es um die Verwertung von Fermentiertem geht. Allerdings um das Herausholen bestimmter Proteine zum Beispiel. Was es da an komplexen Apparaturen gibt, da kann man nur staunen. Und doch ist es längst Realität in der Zivilisation.

    Und da ist die Angst der normalen Bevölkerung, ein bißchen Gemüse zu fermentieren. Alle ein bißchen verwöhnt, weil wir uns alle sehr spezialisiert haben.
    Dabei liegt in der Natur .. und wie du erwähnt hast auch an natürlich herumschwebenden Hefen ... noch viel mehr Geschmack versteckt.
    Aktualisiert: 13.11.16 um 22:20 von Angelika
  6. Avatar von Tom Ate
    Bier spielte in der Geschichte der Menschheit scheinbar eine ziemlich große Rolle. Habe mal eine interessante Dokumentation dazu gesehen:


    https://www.zdf.de/dokumentation/ter...jahre-100.html


    Seit die Menschen sesshaft wurden, trinken sie Bier.


    Bier zählt zu den ältesten Nahrungsmitteln der Menschheit - und seit jeher gehört es zu Kultur und Fortschritt. Erstmals getrunken wurde es wahrscheinlich in Mesopotamien, als die Menschen sesshaft wurden. Ob das Bier selbst dabei eine wichtige Rolle spielte, ist unklar, sicher ist jedoch, dass der Getreideanbau eine Grundvoraussetzung für die Herstellung von Bier ist.


    Im alten Ägypten gehörte Bier zum Lohn. Fünf Krüge pro Tag standen jedem Arbeiter beim Pyramidenbau zu. Das damalige Bier enthielt etwa sechs Prozent Alkohol, vergleichbar mit den meisten heutigen Bieren. Aber Bier hat nicht nur den Bau der Pyramiden begleitet, spätestens seit dem 2. Jahrtausend vor Christus trank man es auch im Bereich des heutigen Deutschland. Lange Zeit war das Brauen Frauensache. Das änderte sich erst im 6. Jahrhundert nach Christus, als Mönche in den Klöstern das nahrhafte Gebräu als Fastenspeise entdeckten. Das Bier im eigenen Haus stellten aber weiter die Frauen her und bestimmten, ohne es zu wissen, Aussehen und Geschmack des Bieres, denn über Luft und Haut wanderten die körpereigenen Hefen in das Gebräu und brachten es zum Gären. Davon ahnten die frühen Brauer aber noch nichts, der meist über Nacht einsetzende Gärprozess wurde eher im Bereich des Wunderbaren angesiedelt.


    Ägypten war der größte Getreideproduzent der Antike. Einmal im Jahr feierte man ein rauschendes Bierfest mit zehntausenden Besuchern. Manche litten unter ähnlichen Symptomen wie viele Oktoberfestbesucher heute. Zumindest lassen alte Darstellungen dies vermuten.


    Seit mindestens 10.000 Jahren beschäftigen sich Menschen mit Bier. Als alkoholhaltiger Gerstenbrei, hat es in der Steinzeit angefangen.


    Brauen ist wie das Brotbacken im ausgehenden Mittelalter Frauensache. Ein Braukessel gehört zur Aussteuer der Braut, ist die absolute Grundausstattung für die Ehe.


    Hopfen gehört zur Familie der Cannabis-Pflanzen.


    Ein Hexagramm an der Tür war im Mittelalter ein magisches Zeichen gegen Dämonen. Und das Zunftzeichen der Brauer.


    Um das Bier haltbarer zu machen, setzten die Brauer dem Getränk zahlreiche Kräuter, aber auch Gifte wie Tollkirsche oder Bilsenkraut hinzu. Obwohl es in einigen Städten bereits frühere Gesetze und Verordnungen gab, wurde erst 1516 das erste landesweit geltende Lebensmittelgesetz in Bayern erlassen, das für die Herstellung von Bier nur die Zutaten Gerste, Hopfen und Wasser erlaubte. Doch auch das "reine" Bier konnte lange nur in der kalten Jahreszeit gebraut werden, da der Gärungsprozess niedrige Temperaturen verlangt.
    Ich kann mich nicht mehr so an die Details der Doku erinnern , aber ich glaube die sagen dass es früher auch die Kinder getrunken haben weil das Wasser meist verschmutzt war und Bier das einzige 'reine' Getränk war.
  7. Avatar von Uwe
    Klasse!
    Bier ist ein Riesenthema, wie zu sehen ist.
    Wobei ich arg bezweifle, dass das Bier damal so eine hohe Alkoholkonzentration hatte, wie gesagt, Turbohefen waren damals noch nicht im Einsatz. Aber viele Details lassen Vermutungen aufkommen, dass so ein Gesöff Kulturgetränk war, in einer Zeit, wo die Geister noch nicht in Flaschen waren...

    Ich bin immer wieder begeistert, Lebensmittel selber herzustellen, ob nun Bier oder Brot, oder Sauerkraut, find's magisch zuweilen und bei aller Liebe zur Wissenschaft ist genau diese Magie in den Dingen viel wichtiger. Also Chemie im Labor, zwischen Kolben und Reagenzien, der Effekt des Geschehens, Stoffumwandlungen zu beobachten, statt sie mit mathematischen Mitteln zu erklären. Was natürlich heute als ein Muss dasteht, weil einer dann nicht in diese Bereiche eindringen darf, im beruflichen Sinne...
  8. Avatar von Angelika
    Also der Test mit dem BrauFässchen hatte geklappt und fand Freude. Besonders die natürliche Kohlensäure und das milde Aroma wurde besonders positiv bewertet.
    Nun laufen weitere Versuche mit der Bierhefe, die ich vor einiger Zeit einmal im Lagerhaus gekauft hatte für Kräuteransätze.
    Die "Laborratte" bei uns ist nun voll am experimentieren damit.
  9. Avatar von Uwe
    ... fand Freude und (...) Freunde...
    Sag immer: Immer die Nase in Dinge stecken, die andere nicht im Traum oder in der Schule erblicken...
    Ich schrieb es vielleicht schon mal, dass ich als Buab, 11, 12 Jahre damals, gern an leere Bierdosen roch, die der Vater von der "Interzone" mitbrachte, also den Transitverkehr zwischen Ost und West; Bierdosen gab es in der DDR nicht.
    Ich steckte meine Nase in die leeren Dosen und staunte darüber, wie die Ostdeutschen, DDRler..., die leeren Büchsen in Regale und Wohnwände stellten - verrückt, oder?

    Ältere Dame neulich, total verschnieft, aaach!!! Dieser Schnupfen! Ich zu ihr: Trinkense Bier, gut gegen und für, aber nich zuviel! Was? Ja! Hilft, dies konnte nachgewiesen werden. Lachte und ging rüber zu Penny. Ob sie sich ein Bier gekauft hat, weiß ich nicht...
    Prost Schnupfen!