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Rohkost Tagebuch von Angelika

Fortsetzung Besuch bei Dr. Ulrich Strunz, Blutbefunde

Bewertung: 1 Stimmen mit einer durchschnittlichen Bewertung von 5,00.
Grüß euch Ihr Lieben,

eine kurze Zusammenfassung meiner Blutbefunde durch Dr. Strunz. Für jene, die es nicht wissen, ich praktiziere omnivore (nicht vegane) Rohkost mit hohem Pflanzenanteil.

Ich will es kurz machen, daher die Resultate nun in einer Liste. Beim Lesen wird auffallen, dass es ein Tarieren auf höherem Niveau ist und es nicht mehr nur um Ausgleichen von möglichen Mängeln geht. Fragen können gerne gestellt werden, Fotos aufgrund der Textlänge nicht möglich (ggf in einem Video seperat).

1) Mein großes Blutbild wurde als gut bewertet. Dr. Strunz betrachtet Werte allerdings nicht nach dem, ob der Mindestwert erreicht wurde. Für ihn ist (je nach Wert) gut, wenn man im Mittelfeld oder besser liegt.
Die Labor-Referenzwerte sind auch je nach Region unterschiedlich. Er selbst setzt bei vielen Werten andere Ziele. Dort, wo (stabile) Gesundheit beginnt, und nicht nur Abwesenheit von Krankheit.

Ein Ansatz, der mir übrigens auch bei Frau Dr. Miller gefällt.

2) Eisen/Ferritin Vor Jahren hatte ich mir einen Eisenmangel erworben und diesen über verschiedene Weisen zu beheben versucht. Zuletzt hatte ich laufend steigernde Werte und dies ohne Ergänzung. Grob skizziert erhöhte sich das Ferritin im Blut über die Jahre, zuletzt 35, dann 45 diesmal, obwohl ich nicht ergänzte. Der Referenzwert ist 15 - 150. Er ermutigte mich, auf über 60 zu gehen und Eisen bevorzugt zu fördern.

Schon inzwischen im Ruhestand befindlicher Arzt hatte mir gesagt, beim Laufen wird viel Eisen verbraucht.

3) Mein Eiweiß im Blut befand er als mäßig mit 7,13. Referenzwerte: 6,6-8,7. Tatsächlich war mein Eiweißgehalt im Blut im Juni 2016 mit 7,6 g/dl in seinem Empfehlungsbereich gewesen . Durch das Aminogramm kam heraus, dass ich tatsächlich an den muskelfördernden Aminosäuren (BCAAs) knapp unter den Referenzwerten lag. Eine Folge meines dank stärkerer Lunge verstärkten Trainings in den letzten Monaten. Eiweiß hatte ich nicht im entsprechenen Maße erhöht. Ist auch für das Immunsystem wichtig, schrieb er mir.

4) Vitamin B12 Hier musste ich grinsen, da mir die eher sehr niedrigen Werte mancher Rohköstler bekannt sind. Meine B-Vitamine befand er als geradeso anständig. Das Labor hier schreibt einen Referenzbereich von 200 - 950. Mein aktueller Wert: 910 pg/ml.
In einem seiner Bücher las ich nach, er sieht 1000 - 2000 als anzustrebenden Wert für beste Gesundheit an.

Zusatzinfo, nicht immer ist B12 auch in seiner aktiven Form vorhanden: Anfang November 2014 führte ich eine Kontrolle betreffend aktivem B12 auf Anweisung von Dr.Miller durch. Der Holotranscoboamin-Wert bei 123,6 pmol/l (20.6 - 196,7) wurde als sehr gut bewertet.

5) Betreffend meinem Stress: Mein Cortisol mit 154 ng/ml (Referenzwert 50 - 200) empfiehlt er mir durch Meditation/Laufen (weiter) zu senken.

6) Mein Testosteron, der Gegenspieler von Cortisol befand er als recht anständig mit 1,32 und er empfiehlt mir weitere Steigerung durch mehr Eiweiß (siehe oben), Zink, Meditation, Krafttraining.

Letztes Jahr im Juni, nach den gröbsten Arbeiten für das Buchschreiben war mein Testosteron weit unter dem Referenzwert (0,14-0,76) bei 0,10 ng/ml gewesen. Also ein deutlicher Anstieg, den ich unter anderem durch Krafttraining erzielt hatte.

7) Schilddrüsenfunktion. Da wird u.a. das T3 als aktives Hormon gemessen.
Diese hat sich über die letzten Jahre seit Beginn des Buchschreibens (viel sitzen) verbessert. Die Sitzerei wegen Schreiben davor war nicht so zuträglich. Mein aktueller T3 Wert ist 2,46. Referenzwerte 2,0 - 4,4 (mein Labor: 1,64 - 5,2).
Die Tendenz geht wieder in die richtige Richtung.

8) Es wurde auch Gluten-Unverträglichkeit (Weizen) gemessen, welche auszuschließen ist. Dr. Strunz kommentiert dies damit, dass ich also keine Resorptionsstörung im Dünndarm habe.

Wer mich kennt weiß, dass ich Weizen bestenfalls mal als Weizengras im Frühjahr kaue. Anfermentierter Hafer kommt vor, doch dieser enthält kein Gluten (außer ggf von Resten auf Maschinen)..

9) Betreffend IgE-Wert sagte ich Dr. Strunz bei dem Gespräch, dass ich seit eh und je stark erhöhte Werte habe. Sie werden nicht mehr ausgezählt, sondern nur > 5000 geschrieben. Grenzwert ist 100.

Er erzählte mir, dass man die Symptome vermeiden kann. Ich sagte ihm, dass ich meine Symptome durch Ernährungsumstellung vor ca. 14 Jahren gut in den Griff bekommen habe, aber nun noch an weiteren Verbesserungen interessiert bin.
Im Befund schrieb er:
"Maximal erhöht IgE als Zeichen genetischer Allergiebereitschaft. Solch einen Wert habe ich noch nie gemessen. Ihnen natürlich bekannt. Die Folgen kann man abschwächen oder verschwinden lassen."
Zu dem Wert schrieb er: "extrem !! eigene Dimension" 10.100 kU/l (Referenzwert bis 100).

Bei der Durchsicht meiner Befunde fand ich schließlich doch noch einen ausgezählten Wert. Am 01.09.2009 war er 11.095 kU/l
Trotz dem angeblichen nicht möglichen Sinken dieses Wertes und entsprechender Eosinophile ist hier doch etwas möglich (siehe Eintrag zuvor).

Lebens/Nahrungsmittel mit hohem AGE/ALE Gehalt wirken sich direkt auf den IgE aus.

Siehe u.a. hier: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19435515, http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2989594/ (http://www.jiaci.org/issues/vol23issue2/4.pdf) um nur ein paar Beispiele zu nennen!

Eiweiße, gerade auch mit Fettanteil wurden mir als Jugendliche als eher gefährlich dargestellt. Damals wußte man noch nicht warum.
Milch, Erdnüsse bzw geröstete Nüsse (häufig Haselnüsse) aber auch länger gelagertes/erhitztes Fleisch und vieles mehr wirken nachteilig aufgrund ihres relativ hohen AGE/ALE Gehaltes.
Und umgekehrt.

Deshalb hatte mir eine sogenannte Allergie-Diät oder vegetarische oder vegane Ernährung nie so geholfen wie ausgewogene omnivore Rohkost es über die Jahre tat. Und deshalb meine relgemässigen Hinweise zu AGEs, ALEs in meinen Büchern und Forum/Internet.

10) Betreffend der Kontrolle der Risikofaktoren merkte Dr. Strunz an, dass ich keine Risikofaktoren betreffend Zucker, Harnsäure, Triglyceride, Cholesterin, Entzündungsfaktor CRP oder Homocystein habe. Z.B. Triglyceride: 55 (Referenz <150) trotz zuletzt regelmässigem Beeren/Steinfruchtkonsum

Allerdings der genetisch bedingte Wert des Lipoproteins ist erhöht. Ihn kann man durch Ernährung nicht beeinflussen meint er, Vitamin C und Lysin hilft.
Hier könnte ich mehr dazu sagen, halte mich hier allerdings heute kurz. Jedenfalls empfehle ich diesen Wert jeden prüfen zu lassen. In meiner Familie ist er wohl generell erhöht. Für Raucher ziemlich böse, was ich in meiner Familiengeschichte auch sehe. Der Rest ist diesbezüglich scheinbar eher unbeeindruckt.
Bewegung ist auch positiv.

11) Für meine Leber schreibt er dass sich gesunde Werte finden, ebenso Niere und auch die Tumormarker (Brust/Darm) sind unauffällig

12) Das Aminogramm das ermachte, erwähnte ich schon oben, auch andere Vitamine und Mineralstoffe wurden erhoben. Zum Teil hat er auch hier noch bessere Werte empfohlen. Das ist gut zu wissen für mich, da eben gerade Referenzwerte häufig nur den Durchschnitt der Bevölkerung zeigen und nicht, was ggf. optimal ist. Beispiel: Werte, bei denen ich wie bei Selen weit über dem Referenzwert, also über dem Durchschnitt bin, hätten mich ohne sein Feedback verunsichert. Mein Selen Wert ist 151 Mikrogramm/l, Referenz laut Labor 53 - 105. Doch er bewertet meinen Selen Wert im Serum als perfekt. .

13) Toxische Schwermetalle wie Quecksilber und Blei [...] waren nicht signifikant nachweisbar. Einen Wert für Quecksilber hatte ich letztes Jahr schon erheben lassen, der ist sogar noch weiter stark gesunken. Dass Fisch automatisch zu einer Steigerung dieser Werte führen würde, kann man so also nicht sagen.

14) Das zweite anabole Hormon IGF, das Wachstumshormon, bewertete er mit 253 als "einfach gut".

15) Außerdem wurde ein eigener Befund üfr den HS-Omega-3 Index gemacht.
Er beträgt bei mir 10,97%, liegt also im Zielbereich von 8% bis 11%. Hierzu schrieb er händisch dazu: "perfekt. Kompliment! Strunz"
Weiterer Wert: Meine Fettsäuren Relation der roten Blutkörperchen (spezielles Verfahren) ist Omega-6:Omega3 = 1.7:1 - Referenz: 1:1 bis 6.7:1)
Wer sich dafür interessiert, was dieser Befund (er enthält einige weitere Werte) aussagt, kann hier darüber nachlesen:
http://www.omegametrix.eu/wasistomega3index.html

Und damit war für mich auch das Rätsel gelöst, warum mein Körper mit weit geringerer Herzfrequenz auch größere Leistungen ausführt. Bei dem Omega 3 Fettsäurengehalt eine logische Folgerung. Was auf deren Homepage steht, könnt ihr selbst lesen. Dies stand als Schlußabsatz nebem anderem auf meinem Befund zur Erklärung:

"[...] Außerdem sinkt durch eine Erhöhung des HS-Omega-3 Index die Herzfrequenz, während die Herzfrequenzvariabilität steigt, der Blutdruck sinkt, Parameter für eine Entzündung sinken, Blutfette werden verbessert und der natürliche Verlauf von Veränderungen der Herzkranzgefäße wird gebremst[...]"

Wenn mir meine Polaruhr also nun schreibt, ich hätte nur ein Basistraining oder gar Erholungstraining gemacht, obwohl ich laufend mit dem Handtuch meinen Schweiß von der Haut wische (Anstrengung) und bei anderen die Herzfrequenz weiter hinauf rast, lächle ich.

Und bin gespannt, ob mir Gott noch weiter die Möglichkeit gibt, an mir zu arbeiten, noch besser zu werden.
Die Erfolge die ich nun über die Jahre sehe, sind es allerdings jedenfalls schon Wert, dass ich sie mitteile.
Vielleicht werde ich diese Information zusätzlich als Youtube Video (mit Einblendungen der Befunde) erzählen, damit es auch andere interessierte Menschen, die nicht nur über Suchmaschinen suchen, finden können. Das ist allerdings etwas aufwändiger und wird etwas dauern.

Ich hoffe, es ist die eine oder andere Anregung dabei, nicht nur für Menschen mit Neurodermitis, Rhinits, Asthma - auch zur Vermeidung entzündlicher bzw. Zivilisationskrankheiten allgemein.

Liebe Grüße
Angelika

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Kommentare

  1. Avatar von Mela
    Danke für deinen Bericht!
    Eine Frage hierzu hätte ich:
    Deshalb hatte mir eine sogenannte Allergie-Diät oder vegetarische oder vegane Ernährung nie so geholfen wie ausgewogene omnivore Rohkost es über die Jahre tat.
    Hat die Allergie-Diät oder vegetarische oder vegane Ernährung überhaupt gar nix gebracht oder zumindest eine kleine Besserung?
  2. Avatar von Angelika
    Zitat Zitat von Mela
    Hat die Allergie-Diät oder vegetarische oder vegane Ernährung überhaupt gar nix gebracht oder zumindest eine kleine Besserung?
    Ich danke dir für deine Nachfrage.

    Nein, diese Ernährungsumstellungen an sich hatten nichts gebracht. Ich weiß auch warum: Sie hat die Ursache des Übels nicht ausgeschlossen.
    Um meinen Körper auf ein ruhigeres Niveau zu bringen, das wegzubringen, was ihn dermaßen aufbrachte, war eine starke Senkung von AGEs bzw ALEs erforderlich. Natürlich kannte ich diese Begriffe damals so noch nicht und sie sind an sich ja auch relativ neu.

    Doch inzwischen ist das ganz klar, auch wenn es manche noch immer nicht läuten haben hören.
    Meiner Ansicht nach ist das Thema so brisant, ärger noch als das vegane Thema an sich.
    Vegane Ernährung kann AGEs und ALEs wegen der Meidung von erhitztem Fleisch das viel davon enthält, reduzieren. Aber sobald auch geröstete Nüsse o.ä. dabei sind, ist diese simple Regel für die Katz´. Die meisten haben zumindest am Anfang keine Ahnung, wie stark alles verarbeitet ist und was sich damit ändert, auch in der Körperantwort. Auch in der veganen bzw vegetarischen (sowieso) Ernährung.

    Man wird in der Zukunft noch viel davon lesen.
    Hier an dieser Stelle ein Beispiellink einer Studie von 2012 - wild aus google herausgegriffen und wer will findet viiiiiiel mehr noch: "The receptor for advanced glycation end products is a central mediator of asthma pathogenesis." http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22889845

    Abstract

    The receptor for advanced glycation end products (RAGE) is a multiligand receptor that has been shown to contribute to the pathogenesis of diabetes, atherosclerosis, and neurodegeneration. However, its role in asthma and allergic airway disease is largely unknown. These studies use a house dust mite (HDM) mouse model of asthma/allergic airway disease. Respiratory mechanics were assessed and compared between wild-type and RAGE knockout mice. Bronchovascular architecture was assessed with quantitative scoring, and expression of RAGE, immunoglobulins, and relevant cytokines was assessed by standard protein detection methods and/or quantitative RT-PCR. The absence of RAGE abolishes most assessed measures of pathology, including airway hypersensitivity (resistance, tissue damping, and elastance), eosinophilic inflammation, and airway remodeling. IL-4 secretion, isotype class switching, and antigen recognition are intact in the absence of RAGE. In contrast, normal increases in IL-5, IL-13, eotaxin, and eotaxin-2 production are abrogated in the RAGE knockouts. IL-17 indicates complex regulation, with elevated baseline expression in RAGE knockouts, but no induction in response to allergen. Treatment of WT mice with an inhibitor of RAGE markedly reduces inflammation in the HDM model, suggesting that RAGE inhibition may serve as a promising therapeutic strategy. Finally, the results in the HDM model are recapitulated in an ovalbumin model of asthma, suggesting that RAGE plays a role in asthma irrespective of the identity of the allergens involved.

    Copyright © 2012 American Society for Investigative Pathology. Published by Elsevier Inc. All rights reserved.
  3. Avatar von Angelika
    Weil es gerade passt, in diesem 6-seitigen Bericht ist zufällig auch beschrieben, was nach der konsequenten Allergie-Diät passierte bzw wie ich später meinen Weg zur Lösung der Symptomatik fand: http://www.rohkostforum.net/threads/...eg-zur-Rohkost
  4. Avatar von Mela
    Vielen Dank für deine Erklärungen!
    Ich habe den englischen Text nicht ganz verstanden, aber zumindest einiges davon. Glaube ich zumindest.

    Also vegane/Vegetarische Ernährung KANN zwar helfen, aber nur dann, wenn diese AGE-/ALE-arm gestaltet wird.
  5. Avatar von Angelika
    Ja, wobei sich das in der Praxis leider widerspricht. Nicht umsonst bekunden vegetarische wie gerade auch vegane Esser, dass es ihnen auch um Geschmack geht, und den verbinden sie meist mit Röstaromen, eben AGE/ALE - reich.
    Eiweiß- und Fettquellen sind meist stark verarbeitet, was automatisch zum selben Resultat führt.
    Es kommt halt immer auf die Menge von etwas innerhalb einer Zeit und auch die Summenwirkung und die Zeit, dies abzubauen, an.
    Nur mit meiner konsequenten Umstellung auf ausgewogene omnivore Rohkost konnte ich entsprechende Beschwerdefreiheit und Stärkung des Immunsystems erlangen.
  6. Avatar von Mela
    Vegane Fett- und Eiweißquellen stark verarbeitet? Welche Quellen sprichst du beispielsweise denn hier an?
    Hülsenfrüchte, Nüsse, Fettfrüchte, o.Ä. sind ja nicht zwingend stark verarbeitet?