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Rohkost Tagebuch von Angelika

Haarige Erkenntnisse und Histamin

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Grüß Euch Ihr Lieben!

In meinem letzten Beitrag ging es u.a. um Histamin und dass ich meine Ernährungspraxis dafür verantwortlich gemacht hatte, dass ich an meine Histamin-Grenzen stieß.
Klar, war das nicht ganz ideal. Jedoch war es nicht die Ursache, wie ich in den inzwischen vergangenen Wochen herausgefunden hatte.
Und ich will es Euch berichten, denn ich denke, auf das denkt nicht jeder gleich. Vielleicht. Naja, ich jedenfalls nicht.

Obwohl ich schon mal wegen einer Testpackung für Shampoo und Haarspülung an einem Dezember vor gefühlten 5 oder 6 Jahren mit rotem Gesicht zu einem Friseur musste in der Arbeitszeit, um mir das Zeug richtig gut auswaschen zu lassen. Und der hatte auch noch (schwache) Cortisonsalbe dabei um mir zu helfen, die Symptome zu lindern.
Inzwischen bin ich viel wagemutiger geworden, auch wenn ich bei Haarshampoos lieber auf Altbewährtes zurückgreife. Und wenn mir dann doch wieder ein Friseur etwas verkauft, das ich nicht vertrage, dann bringe ich es zurück und bekomme auch mein Geld zurück. Jaja, auch angeblich so tolle natürliche Sachen und allergiegetestet. Ich habe mich noch nicht näher damit befasst, woran es liegt. Aber das spielt auch kaum eine Rolle - weil ich am liebsten ohnehin selbst pantsche oder eben auf erprobte Shampoos zurückgreife.

Nunja, in diesem Jahr war ich dann bald schon sehr leichtsinnig geworden. Ich berichtete ja auch, dass ich sogar mal Pullis mit Tierhaaranteil trug. Das ging früher gar nicht, ging aber jetzt schon mal. Obwohl ich keinen großen Wert darauf lege und Baumwolle - die ja ein Malvengewächs ist - als das Ideale Bekleidungsteil sehe wenn man sich schon bekleiden muss.

Also zur Thematik, was vorgefallen war.
Vor einigen Wochen lud mich ein Onkel zum Essen ein und es war kurz nach der Arbeit, ich hatte die Haare relativ streng zurück gesteckt als eine Banane. Und er meinte, meine Haare sähen relativ dunkel aus. Naja, das sind sie wenn sie nach hinten frisiert sind, sagte ich prompt.
Später geriet ich aber ins Überlegen. Ist das vielleicht der Grund, warum viele Frauen ihre Haare tönen? Aber warum sollte ich das tun? Kurze Zeit darauf lud ich ein Foto ins Internet und ich dachte mir, hmmm, das sieht ja echt so aus als ob die Haare dunkel nachkämen, aber ich wusste natürlich dass die Aufnahme im Schatten unseres Ganges gemacht wurde.

Achtung, das Foto ist im Schatten entstanden.

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Am selben Tag entstand auch dieses:

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Bei der Haarart die ich habe, fällt Schattenwirkung auf und natürlich auch, ob Sommer mit viel Sonne ist oder Winter mit weniger Sonne.
Äußere Haare (Deckhaare heißt das glaube ich) werden dabei nochmal heller.
Das beobachtete ich früher auch bei meinem Sohn. Er hatte ganz hellblonde Haare als Kleinkind, als die Haare noch etwas länger waren (Pilzkopffrisur).

In diesem Beitrag sind Fotos dazu und auch von mir, da sieht man auch recht gut, wie es mir früher ging: http://www.rohkostforum.net/threads/...Vorbildwirkung

Also da wurde ich nun doch neugierig. Ich ging ohne Bedenken einfach in eine Drogerie und kaufte mir eine Tönung. Die tat mir zuwenig. Dann kaufte ich eine, die etwas dünkler machte, das gefiel mir auch nicht. Und dann noch eine, da wurden die Haare auch noch rötlich.
Und das innerhalb weniger Tage! Ja, auf dem Beipack stand, dass Allergiker vorher testen sollten, aber ich gab das Zeug einfach drauf. Wenn es mir zu stark brennen würde, würde ich es ohnehin gleich runterwaschen dachte ich mir. Und es kribbelte nur. Meine Kopfhaut war soweit in Ordnung, also keine offene Stelle.

Über das Ergebnis war ich äußerst unzufrieden. Und als ich dann zum Friseur ging, sagte mir die Friseurin: Das war viel zu viel und da muss ich mindestens ein Monat warten, bis ich wieder etwas machen kann. Nicht nur, dass meine Haare nun nur noch eine Farbe hatten - eine andere sagte mir früher, ich hätte 3 Farben (und das sei gut und natürlich), konnte ich mir nun anhören, dass es ein ziemlicher Aufwand ist, solche Farbvariation zu simulieren, daher machen viele Stränchen. Meine Haare sind zum Glück nicht grau wie bei manchen meines Alters, die deshalb tönen, aber ich fühlte mich plötzlich so, also wären meine Haare alt geworden. Ja, ich vermisste meine alte natürliche Haarfarbe.

Aber ich konnte nichts tun. Vor dem Friseur (oder danach, weoss nicht mehr genau) entstand dieses Foto vom letzten Eintrag. Wo ich auch noch merkte, dass ich ein Histamin Problem bekomme hatte.
Erst später - siehe weiter unten - kam ich darauf, warum. Bei der Recherche, was war denn in den letzten Tagen anders gewesen als davor ...

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Inzwischen ist das Zeugs wieder raus, genug gewaschen. Foto bei Licht.

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Und Schattenbildung ist halt. Aber bei heller Beleuchtung deutlich weniger.

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Und auch wenn ich danach noch etwas mehr wieder auf frische Lebensmittel geschaut habe, das Ernährungsthema schien es echt nicht gewesen zu sein.
So krass viel hatte ich dann auch wieder nicht geändert gehabt im Anschluss - und alles wurde wieder supi.

So, die Mühe ist es nicht wert, lernte ich nun. Aber die Ober-Erkenntnis war noch eine ganz andere. Dieses Zeugs erzeugt eine Mega Histaminproblematik.
Okay, in meiner Naivität hatte ich innerhalb von wenigen Tagen auch noch 3 Anwendungen gemacht.
Aber da darf ich mich echt nicht wundern denn ...
Dabei ging es mir ja noch super, wie ich hier las. Zitate aus einem Forum in dem es u.a. um Histamintoleranz geht. Da kann ich mich echt freuen, dass ich es dann doch relativ gut überstand, denn Asthma hatte ich auch - früher - gehabt. Früher wäre es mir wohl auch so wie jenen ergangen:


http://www.libase.de/wbb/index.php?p...threadID=35598

Während dem Färben brannte es leicht auf der Kopfhaut, und mir wurde auch irgendwie komisch. Konnte ich aber da noch nicht so richtig zuordnen. Aber als ich zu Hause war, ging es richtig los. So mit Kreislaufproblemen und Magen-und Kopfschmerzen. Ich habe heute sehr histaminarm gegessen,hatte auch keinen Streß (habe Urlaub), also daran kann es nicht liegen. Nun meine Frage an Euch, hatte das schon mal jemand, oder werde ich jetzt hysterisch. Habe auch meines Wissens nur eine "mittlere" HI.

Wäre schön, wenn mir diesbezüglich jemand helfen könnte.

und hier: http://www.libase.de/wbb/index.php?p...threadID=26787

hallo zusammen,
die gemeinheit nimmt kein ende,
wollte mir am sonntag die haare tönen.ich hab die tönung wie vorschrift 48 std. vorher getestet und nix war passiert. hatte die farbe 10 min. aufgertragen und los gings.
nase zu , schwindel, herzrasen und stolpern,
mein mann half mir die töung schell runter zu spülen.
dann gings richtig los, hals schwoll zu, zunge dick, luftnot.
nach einer flasche cellin (cortinson) cortisonspray und AH, konnte ich wieder atmen.
hat den ganzen tag und nacht gedauert, bis meine körper die sache wieder im griff hatte. heute hatt ich beim dok noch kallrotes gesicht und hals, und das das herz schlägt noch immer schneller, aber alles kein vergleich zu gestern.
man ich ich froh, das ich mein notfallset hatte!!!
habt ihr schon mal reaktionen beim haaretönen gehabt?
[...]
[...]
ich habe schon mal beim Strähnchen machen einen ordentlichen Asthmaanfall bekommen. Allerdings war das lange vor meiner HI Diagnose und ich hab es irgendwie verdrängt. Jetzt wo ich das von Dir hier lese, kommen die Erinnerungen wieder hoch. Ich dachte damals ich hab halt das Zeig eingeatmet und das hat bei mir Husten ausgelöst
Nun geh ich vollgepumpt mit AH´s und eh dauerdosiert mit Cortison zum Frisör und es funktioniert ganz gut. Außer n bischen Kopfhautjucken gehts gut. Wer schön sein will muß wohl leiden. Trotzdem würde ich vorsichtig sein und immer vorher AH´s nehmen. Vielleicht sind wir ja auch mittlerweile gegen die ganzen chemischen Keulen so überempfindlich, dass halt nix mehr geht.
Hallo !
Ich bekomme meistens nach dem Haare färben Ausschlag im Gesicht und Asthma. Es ist aber nicht immer, kommt wahrscheinlich auf meine Gesamtverfassung an. Manchmal brennen mir auch danach die Augen wie Teufel und mir ist ganz schlecht.

Manchmal passiert auch gar nichts und mir geht es gut.
Schon ziemlich verhext.
So, also ich habe bei der Sache viel gelernt. Vor allem, meine Haare so zu nehmen, wie sie sein wollen.
Schon als Teenager wurde ich natürlich vor den Friseurmitteln gewarnt. Und dass ich nie Friseurin werden sollte auch wegen der Chemikalien.

Aber JETZT, weiß ich echt warum.
Dieser Ausflug in jene Drogerie-Abteilung war mein erster und letzter ...

Liebe Grüße
Angelika

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Aktualisiert: 28.02.16 um 19:29 von Angelika

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Kommentare

  1. Avatar von Uwe
    Heut fand ich dieses beim "Standard"...

    Gen für graue Haare entdeckt
    1. März 2016, 17:17
    1 Posting
    Forscher untersuchten Kopf- und Gesichtsbehaarung von 6000 Südamerikanern

    London/Wien – Graue Haare gelten oft als ästhetisches Manko. Das mag daran liegen, dass sie vor allem mit fortschreitendem Alter und Stress in Verbindung gebracht werden, und selbst das Sprichwort rät davon ab, sich graue Haare wachsen zu lassen. Allerdings sind nicht nur äußere Umstände für das Ergrauen der Haarpracht verantwortlich, wie ein internationales Forschungsteam berichtet.

    Um Gene zu identifizieren, die Haareigenschaften beeinflussen, untersuchten die Wissenschafter mehr als 6000 Personen aus fünf lateinamerikanischen Ländern. Unter deren Vorfahren waren amerikanische Ureinwohner, Europäer und Afrikaner, was für eine große Variationsbreite an Haarfarben und Strukturen in der Stichprobe sorgte.

    Weshalb sich beim Menschen überhaupt so viele verschiedene Haartypen ausgebildet haben, hat wohl evolutionäre Gründe. "Es wird schon lange vermutet, dass Haareigenschaften durch Selektion beeinflusst wurden", sagt Erstautor Kaustubh Adhikari vom University College London. Haare besitzen so verschiedene Funktionen wie Temperaturregulation und das Übermitteln sozialer Signale, daher könnten bestimmte Ausprägungen je nach Umgebung vorteilhaft gewesen sein. Durch natürliche oder sexuelle Selektion – sprich: Partnerwahl – führte dies wahrscheinlich zu den facettenreichen Ausprägungen. "Wir haben bei unserer Studie statistische Hinweise im Genom gefunden, die diese Ansicht unterstützen", so Adhikari.

    Kosmetischer und forensischer Nutzen

    Zudem identifizierten die Autoren erstmals ein Gen, das mit dem Ergrauen von Haaren zusammenhängt, wie sie in der Fachzeitschrift "Nature Communications" schreiben. IRF4 heißt der Übeltäter, der unter anderem die Produktion und Speicherung des Pigments Melanin reguliert. Wie genau er aber dessen folgenreiche Abwesenheit bewirkt, muss noch erforscht werden. "Das könnte ein gutes Modell abgeben, um Aspekte des biologischen Alterns zu verstehen", sagt Studienleiter Andrés Ruiz-Linares. "Der Einfluss von IRF4 könnte auch relevant sein für die Entwicklung von Möglichkeiten, das Ergrauen der Haare aufzuhalten oder hinauszuzögern.
    foto: kaustubh adhikari, emiliano bellini, andres ruiz-linares
    Bildhafte Zusammenfassung der Forschungsergebnisse: Verschiedene Gene beeinflussen Gesichts- und Haupthaar. Für die Ausbildung einer Monobraue scheint nach derzeitigem Wissen nur das Gen Pax3 verantwortlich zu sein.

    Bei männlichen Probanden wurden auch Gene identifiziert, die in Zusammenhang mit Bartdichte, Augenbrauendicke und der Veranlagung für zusammengewachsene Augenbrauen – die berüchtigte Monobraue – stehen. Genauer untersucht wurde eine genetische Variante, die die Welligkeit von Haupthaar beeinflusst. "Das PRSS53-Enzym wirkt in dem Teil des Haarfollikels, der die wachsende Haarfaser formt", erklärt Desmond Tobin von der Universität Bradford. "Die neue Genvariation wird mit glattem Haar bei Ostasiaten und amerikanischen Ureinwohnern assoziiert und unterstützt die Ansicht, dass die Selektion auf Haarform relativ jung in der Familie der Menschen ist." In Europa ist ein anderes Gen für glattes Haar verantwortlich – diese Eigenschaft ist also mindestens zweimal unabhängig voneinander entstanden.

    Die Studie kann jedoch nicht nur für kosmetische Anwendungen interessant sein, sondern auch für forensische, wie Adhikari meint. Es wird an der Entwicklung von Technologien geforscht, bei denen mittels DNA-Probe das Aussehen unbekannter Personen rekonstruiert werden soll. Bisher benutzte man hierfür nur Proben von Menschen europäischer Abstammung, die neuen Ergebnisse könnten aber bei Personen aus Lateinamerika hilfreich sein. (sic, 2.3.2016)
    Quelle. "Der Standard", 1. März 2016 (...)
  2. Avatar von Denise
    Danke für diesen ausführlichen Reportage.
    Seit langem akzeptiere ich auch meine langen, üppigen und ungefärbten Haaren… und bekomme auch komplimente dafür! Die Körperhaltung ist unsere erste Eleganz, und wenn das Einfärben nicht mit dem biologischen Alter zusammenpasst, äußert die Person eine bestimmte Härte.
    Histamin und "natürliche" Kosmetik… ich bin mit diesem Thema noch nicht fertig. Zum Beispiell ertägt meine Haut Kokosöl sehr gut, aber im Sommer zieht es die Fliegen an, und im Winter strafft sich meine Haut zu stark…
    Die Rohkostwelt und "Schönheits' OP"… es wäre vieilleicht viel darüber zu sagen.
  3. Avatar von Angelika
    Graue Haare habe ich zum Glück noch gar nicht. Mein etwas älterer Partner nur ganz wenige vereinzelt. Ich sah und sehe es als Experiment. Allerdings hätte ich es gelassen wenn ich jene Konsequenzen auf inneren Juckreiz/Unruhe vorher gewusst hätte. Ich war schon erstaunt als ich auf obige Beiträge stieß.

    Zu deinem zitierten Text: Ich glaube, Vollkorn fördert graue Haare oder Mehlprodukte an sich. Zumindest was ich zum Teil bei Extremen beobachtet hatte.
  4. Avatar von Uwe
    Nur natürliche Haarpracht zählt...
    Also, ehrlich gesagt, kann ich dies überhaupt nicht nachvollziehen, wenn sich die lieben Frauen dem Chemiebaukasten ausliefern und dies alles für die Schönheit...
    Ich geh ungern zum Schnittmeister, also ich vermeide dies und lasse mir die Haare wachsen bis der Kopf ein Busch ist...
    Lange Haare als Ausdruck von Lebensfülle.
    Übrigens halte ich nix von grauen Genen, diese Studien sind haarsträubend. Schon vor Jahren in der BILD: Gen für graue Haare entdeckt... Und so weiter. Alles Unfug!

    Übrigens hab ich Chinesen in meinem Umfeld zu beobachten, die jetzt wunderbar deutsch sprechen und erzählen, warum die Chinesen viel später grau werden. Wenn überhaupt. Einer sagte: Pure Geisteshaltung, Meditation. Ihr Deutschen seit zu negativ und deswegen die grauen Haare. Sagt's und lacht herzhaft.
    Dann erlebte ich vor vielen Jahren einen schlimmen Zwischenfall, als Unbeteiligter, als ein junger Soldat zusehen musste, wie sein Kamerad im Kugelhagel an der innerdeutschen Grenze starb. Kurze Zeit später färbte sich sein schwarzes Haar weiß und ich bin darüber im Bilde, dass er dies nie vergessen kann. Solche und ähnliche Fälle geben dann doch Einblicke, dass vieles und auch die Körperchemie psychisch funktioniert und nicht materialistisch, rohköstlich festzumachen ist...
  5. Avatar von Uwe
    Liebe Angelika,
    ich hab noch immer diese Bilder im Hinterstübchen, also die beiden Bilder vorher und nachher und auch Deine Haare im Vergleich dazu, die dann so richtig goldig schimmerten. Also diese goldene Pracht einer... Anastasia aus der Taiga. Oder aus Sibirien... So mag dann doch der materialistische Ansatz, also eine vorteilhafte Ernährung, dazu beitragen, dass die Haare eben nicht so schnell grau werden. Ich mag lange schöne Haare bei den Frauen, ich find's unheimlich anziehend und ich denk, dass es vielen Männern so geht.

    Im Beitrag heute beim "Standard" hat man gleich den George Cluny (so richtig geschrieben????) mit beigestellt, als ein graues Beispiel, welches die Frauen schmachten läßt...

    Bei mir übrigens hat sich vergangenes Jahr eine Augenbraue leicht grau eingefärbt. Mit beinahe 50 Jahren durchaus vertretbar...
  6. Avatar von Tom Ate
    Ich habe mir einen Vollbart wachsen lassen und in der Kinnpartie ist er auch grau.
    Mir ist das eigentlich egal. Man wird halt älter. Ich schätze ich gehöre auch bald zur Silver-Generation

    Zwiebelsaft soll helfen habe ich mal gelesen. Aber welcher normale Mensch tut sich Zwiebelsaft ins Haar?
    Zwiebelsaft wird schon seit Jahrhunderten von Naturheilkundigen als Hausmittel gegen ergrauendes Haar oder auch gegen Haarausfall empfohlen.
    Allerdings gilt es zu unterscheiden zwischen dem ausgekochten Sud der Zwiebelschale, der zur Färbung von Ostereiern oder auch zur Tönung von Haaren eingesetzt wird und dem tatsächlichen Zwiebelsaft, der dafür sorgen soll, dass das Haar in seiner natürlichen Farbe wieder nachwächst.
    Wie macht das der Zwiebelsaft?
    Zunächst einmal hat Zwiebelsaft eine gewisse klärende und antibakterielle Wirkung, wodurch die Kopfhaut gereinigt und ihre Durchblutung angeregt wird.
    Doch wirkt Zwiebelsaft noch auf andere Weise: Er soll nämlich auch die Produktion der Katalase anregen – und die Katalase kennen Sie ja inzwischen: Sie baut Wasserstoffperoxid ab und beugt so grauem Haar vor.

    http://www.zentrum-der-gesundheit.de...#ixzz41gTC4XXv
    Zwiebelsaft – Die Anwendung

    Noch heute empfehlen viele Heilpraktiker oder Kräuterkundige Zwiebelsaft entweder allein oder in Kombination mit anderen natürlichen Stoffen als Heilmittel gegen graues und dünner werdendes Haar.
    Die Anwendungsempfehlungen sind dabei nur wenig exakt, was vielleicht auch daran liegen könnte, dass die Anwendung des Zwiebelsaftes so einfach ist:
    Man nimmt – was bei Kurzhaarfrisuren möglich ist – eine angeschnittene Zwiebel und reibt die Schnittfläche über die Kopfhaut.
    Oder aber man entsaftet die Zwiebel mit einer Saftpresse und massiert den Saft mehrmals täglich in die Kopfhaut ein.
    http://www.zentrum-der-gesundheit.de...#ixzz41gcMNuGa


    Auf Heilkost.de steht:
    Bei den Gorillas bekommen ältere Männchen auf dem Höhepunkt ihrer Leistungsfähigkeit einen so genannten Silberrücken, das ist ein grauer Streifen am Rücken der Tiere. Bei einer anderen Gorilla-Art kann sich die Graufärbung auch auf die Oberschenkel und die Hüfte erstrecken. Die Leitung eines Rudels kann der Gorilla erst übernehmen, wenn die Silber-Färbung ausgeprägt ist. Diese Grau-Färbung hat sicher nichts mit Degeneration zu tun, denn es handelt sich um wild lebende Tiere. Vielleicht ist eine Grau-Färbung auch nur ein Zeichen von Reife? Früher waren die Weisen immer die Älteren und dementsprechend grauhaarig und man zollte ihnen Respekt und fragte sie um Rat, anders als heute, wo der Jugendwahn herrscht und es Bewerbungsbücher gibt mit dem Titel: „Bewerben ab dem 40. Lebensjahr“. Die Silver-Generation wird nur wegen ihrer enormen Kaufkraft und aufgrund der demografischen Entwicklung auch von den Parteien hofiert, aber das Bild in der Öffentlichkeit ist nicht so positiv.

    Ann Wigmore (Living Foods Lifestyle®) hatte mit über 80 Jahren noch Ihre ursprüngliche braune Haarfarbe, die durch den Konsum von Gerstengras-Saft von grau zu braun wurde. Weil die Studenten es ihr nicht glaubten gab sie ihnen eine Haarprobe, die im Labor untersucht wurde und nicht gefärbt war. Ann Wigmore führte dies auf die Vitalstoffe im Gerstengras zurück, vor allem das Kupfer.
    http://www.heilkost.de/blog/graue-ha...n-und-rohkost/
    Markus Rothkranz verspricht dass durch Rohkost das graue Haar verschwindet. Schön wär*s.
    Ich stehe auf der anderen Seite des Flusses, winke mit beiden Armen und rufe: „Kommt rüber, hier steigt die Party, hier werdet ihr sexy, attraktiv und habt jede Menge Spaß.“ Wenn die Menschen sehen, dass die anderen mit Rohkost schlank und attraktiv werden, dass graue Haare wieder ihre natürliche Farbe bekommen, der Hormonhaushalt angekurbelt wird und das Energieniveau steigt, dann werden sie sich ganz natürlich und wie von allein von der anderen Seite des Flusses angezogen fühlen. Die Angst vor der Veränderung zu überwinden ist der härteste Teil. Aber eigentlich ist es gar nicht schwer, diese Art der Ernährung zu leben. In Wirklichkeit isst und schläfst du weniger, wirst nicht mehr krank, bist liebevoller und stellst fest, dass du mehr Zeit hast, um dein Leben zu genießen.
    http://www.markusrothkranz.de/index....reundschaften/
    Interessant ist in diesem Zusammenhang, was der berühmte naturheilkundige Arzt John Gerard (1545-1612) einst in Bezug auf Haarausfall und Zwiebelsaft schrieb:
    "Der Saft von Zwiebeln, der auf einen kahlen Kopf in der Sonne aufgetragen wird, bringt das Haar sehr schnell wieder zurück."
    http://www.zentrum-der-gesundheit.de...#ixzz41gcefaGK
    Vielleicht hat das früher mal funktioniert. Aber schlimmer wär's wenn sie sagen würden das Auftragen von Knoblauch hilft gegen Haarausfall und graues Haar.
    Aktualisiert: 01.03.16 um 22:04 von Tom Ate
  7. Avatar von Angelika
    Also Summasummarum denke ich, dass Mineralstoffe eine hohe Relevanz betreffend Haarfarbe bzw überhaupt für die Haare haben.
    Mein Partner ist kein Rohi, aber ich hatte ihm vor vielen vielen Jahren von der Milch und Brot abzukehren und eher Nahrungsergänzungsmittel mit Vitaminen und Mineralstoffen als Frühstück zu nehmen. Seither haben wir tatsächlich keine Milch und kein Brot mehr im Haus, außer wir erwarten Gäste wo die passt oder es ist ein Rest davon eingefroren.
    Ich habe den Eindruck, auch bei ihm war dies nützlich, jedenfalls finde ich seine Haarpracht erstaunlich füllig, überall vorhanden und braun. Äußerst vereinzelt sehe ich mal ein graues Haar, was ich meiner Beobachtung nach als wenig betrachte (auch im Hinblick auf Freunde und Verwandte, auch seiner eigenen).
    Die paar kommen wohl von dem bißchen Milch in einem Kaffee oder Mehlspeisen ab und zu.
    Nein, Spaß beiseite, es ist wohl einfach so. Aber Mineralstoffe, und diese insbesondere auch verwerten zu können, hilft sicher.
  8. Avatar von Uwe
    Also mit der Zwiebel hab ich auch schon gehört, aber nicht ins Haar schmieren sondern roh essen. Zink drinnen! Ebenso im Knoblauch. Jetzt sind auch fast alle Langzeitrohköstler Ü60 grau geworden, die jungen Damen mögen von Natur aus bevorzugt sein (oft!), ich dachte grad an die Rohkostlady, die ihre haarige Geschichte erzählte. Offenbar nicht gelogen und glaubhaft. Na ja, mit 50 kann man schon ein bißchen grau werden. Bei mir sieht man das gar nicht, weil Straßenköterblond. Im Winter sind die Haare eh dunkler, im Sommer dann bleichen sie aus. Aber wie gesagt, es gibt viele Menschen, die nicht grau werden trotz 60 plus! UNd darüber staune ich immer wieder....
  9. Avatar von Angelika
    Knoblauch und rote Zwiebel haben wir hier auch immer im Haus. Natürlich auch, weil mein Partner auch etwas erhitzt zubereitet.
    Aber ich esse auch gerne mal von den eingetrockneten Schnittstellen (abgeschnitten) angeschnittener roter Zwiebel. Oder auch mal Knoblauch.
    Und natürlich Schnittlauch oder auch Bärlauch den es teilweise schon gibt.

    Früher machte ich mir gerne Suppen. Meine liebste war die französische Zwiebelsuppe. Mit soviel Zwiebel als Einlage wie möglich.
    Cooles Lied für Knoblauch:


    Einmal erfuhr ich von einem Rohi, dass er über Wochen sehr viel Bärlauch gegessen hatte, er war sehr stolz darauf.
    Leider wollte bei einem Rohkost-Treffen in einem Wald kaum jemand lange neben ihm gehen und sich mit ihm unterhalten.
    Selbst roch er nicht, wie stark der seine Überlastung ausdünstete.
    Er hatte sicher über seinen Bedarf gegessen und wollte therapeutische Effekte erzielen - ob bewusst oder unbewusst (in dieser Intensität) sei dahingestellt.

    Solange man nicht zu viel davon isst, stinkt man denke ich nicht.
  10. Avatar von Uwe
    O ja!!!!
    Ich liebe Knoblauch und die meisten halten Abstand zu mir...
    Bei mir ist's so verrückt, dass ich selbst kleine Zwiebeln in den Mixer tue, mit Gurken und Salatblätter. Scharfe Sache und leider zieht der Geruch in die Kunststoffgläser rein, deswegen ich mir jetzt ein zweites kaufen werde, für die Früchtchen...
  11. Avatar von Mela
    Sind es nur die roten Zwiebeln, die "vor grauen Haaren schützen"? Oder eh die gelben/weißen auch?

    Ich hab Lauchgewächse grundsätzlich recht gern. Meistens Zwiebeln oder Lauch. Durchaus täglich. Roh (am liebsten den inneren Teil von Zwiebel, Lauch) und erhitzt (den Rest halt dann, also den äußeren, größeren Teil).
    Roh wird's ziemlich rasch zu scharf. Durch Erhitzen verflüchtigt sich die Schärfe dann komplett. Da geht dann weit mehr davon.

    Momentan hab ich auch täglich ein paar Bärlauchblättchen.
    Knofi aktuell eher selten.
    Auf Jungzwiebeln freue ich mich schon wieder.
  12. Avatar von Angelika
    Ich glaube, das ist im Detail nicht so wichtig, denn sie stinken alle wenn sie verfaulen - entsprechend enthalten sie alle viel Schwefel ;-)
    Wir bevorzugen den roten Zwiebel, weil er uns besser schmeckt - eben auch roh.
    Und gerne auch etwas angetrocknet an der Schnittfläche. Oder einfach pur. Ich glaube, wir empfinden den roten Zwiebel einfach milder.
    Hier hatte ich vor ca. 2 Jahren auch schon ein Zwiebel-Bild gepostet: http://www.rohkostforum.net/entries/349-Ein-paar-Fotos
    Die waren allerdings mit einer Würzung versehen, fast immer esse ich einfach so etwas Zwiebel oder derzeit eben etwas Bärlauch wie gestern.
  13. Avatar von Mela
    Ich mag auch die roten lieber, aber momentan bekomme ich regional nur gelbe in WIRKLICH guter Qualität. Aber bald gibt es sicher auch wieder rote.
    Ich esse sie auch einfach so - so wie jedes LM. Auch das, was ich nicht roh esse, esse ich einfach so. Alles nacheinander, wenn es mehrere Lebensmittel sind. Bekommt und schmeckt mir so besser.
  14. Avatar von Uwe
    In Rumänien mag es zum guten Ton gehören, nach Knoblauch zu riechen. Da geht die Bustür auf... und ein irrsinniger Dampf oder Duft nach Knuffi kommt einem entgegen. Oft erlebt, auch in Rußland. Regionen, wo relativ viel Fleisch gegessen wird und da ist Knoblauch das "Gegengift". Oder Wodka...

    Bei mir hat sich das "Ergrauen" stark verlangsamt, nachdem eine Braue angraute und ich den Prozess verfolgen konnte: Ich esse viel Zwiebel (roh), Knoblauch, mal wieder Avocado, Sauerkraut und fermentiertes Gemüse. Ich kann sogar ein Nachdunkeln meiner Haare beobachten, obwohl ich in wenigen Tagen 50 Jahre alt werde. Das Grau schiebe ich nach hinten, so an die 100...
  15. Avatar von Mela
    Zitat Zitat von Uwe
    Regionen, wo relativ viel Fleisch gegessen wird und da ist Knoblauch das "Gegengift". Oder Wodka...
    Und ich glaube auch Kreuzblütengewächse gehören dazu, wie z.B. Kren, Kohl, Senf, etc.