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Rebekka

rocky mountain mickromineralien phyto essentials

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Hallo liebe Rohkost-essende-Leute!

..Erstmal noch ein gutes neues Jahr euch allen!

Ich lese hier schon bald ein Jahr lang mit und wollte schon so offt eine Frage stellen.., hab das ganze aber immer
verschoben und hab wieder neue Fragen im Kopf..und wieder...und wieder..
jetzt steig ich halt mit dieser ,,aktuellen,, Frage mit ins Boot!

setzt ihr euch mit Mineralien ausseinader? und habt ihr schon mal von den Rockymountains Mikromineraien phyto essentials gehört?

Was denkt ,oder wisst ihr davon

Lieber Gruss aus der Schweiz (-;

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Kommentare

  1. Avatar von Angelika
    Hallo liebe Rebekka,

    ich glaube, ich hatte einmal so ein Gefäß in der Hand und las dort sehr viele aufgelistete Mineralstoffe bzw. Elemente.
    Hast du diese Liste zufällig oder ist diese im Web wo komplett gelistet?
    Mir war damals etwas aufgefallen - und wenn es dasselbe ist, schreibe ich das auch dazu.

    Liebe Grüße
    Angelika
  2. Avatar von Angelika
    Eben habe ich selbst nach einer Quelle gesucht und dies hier gefunden:
    http://rockymountainminerals.eu/de/a...nz-500-ml.html

    Zutaten pro Dosis (15 ml, entspricht 1 Esslöffel)
    Kalzium
    1,26 mg
    Kalium
    3,38 mcg
    Chrom
    19,2 mcg
    Mangan
    26,6 mcg
    Kupfer
    1,47 mcg
    Natrium
    0,41 mg
    Eisen
    0,86 mg
    Selenium
    1,09 mcg
    Magnesium
    1,10 mg
    Zink
    8,59 mg
    Da es sich um ein Naturprodukt handelt, können die Werte je nach Charge leicht variieren. Oxidierte Mineralstoffe können als Flocken auftreten. Dadurch wird aber die Wirkung des Produktes nicht gemindert.Enthält u.a. die folgenden essentiellen SpurenelementeAntimon, Barium, Beryllium, Bismut, Bor, Brom, Cer, Cäsium, Chlor, Cobalt, Dysprosium, Erbium, Europium, Fluor, Gadolinium, Gallium, Germanium, Gold, Hafnium, Holmium, Iridium, Iod, Kohlenstoff, Lanthan, Lithium, Lutetium, Neodym, Nickel, Niob, Osmium, Palladium, Phosphor, Platin, Praseodym, Rhenium, Rhodium, Rubidium, Ruthenium, Samarium, Sauerstoff, Scandium, Silber, Strontium, Schwefel, Silicium, Tantal, Tellur, Terbium, Thallium, Thorium, Titan, Vanadium, Wolfram, Wasserstoff, Ytterbium, Yttrium, Zinn, Zirconium- See more at: http://rockymountainminerals.eu/de/a....44mFb0kl.dpuf
    Mir kam damals vor, dass hier suggeriert wird, dass allerlei Elemente als essentiell eingestuft werden. Manche davon würde ich jetzt nicht unbedingt so dauerhaft einnehmen wollen.

    Als essentiell steht hier in Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Spurenelement
    Für den Menschen essentielle Spurenelemente (und Ultra-Spurenelemente) sind:[1]
    Spurenelement
    • Chrom (Cr)
    • Cobalt (Co)
    • Eisen (Fe)
    • Fluor (F), Aufnahme als Fluorid (F−)
    • Iod (I), Aufnahme als Iodid (I−)
    • Kupfer (Cu)
    • Mangan (Mn)
    • Molybdän (Mo)
    • Selen (Se)
    • Silicium (Si)
    • Zink (Zn)
    Für den Menschen möglicherweise essentielle Spurenelemente sind:

    • Arsen (As)
    • Nickel (Ni)
    • Rubidium (Rb)
    • Zinn (Sn)
    • Vanadium (V)

    Für eine Reihe von Ultra-Spurenelementen (Bor, Brom, Cadmium, Blei, Lithium)[1] ist bis heute ungeklärt, ob sie akzidenteller („zufälliger“) Bestandteil des Menschen sind oder ob ihnen tatsächlich eine physiologische Funktion zukommt.
    Schaue dir mal den Link an. Da ist weiter darunter, unter der zugehörigen Tabelle auch eine kleine Tabelle mit den Elementen im Periodensystem enthalten. Vom Prinzip kann man sagen, dass alle Elemente im oberen Teil wirklich essentiell sind bzw sein können, sie werden für und im Leben verwendet.
    Je weiter unten die Elemente sind, desto schwerer sind sie und desto weniger haben sie eine Funktion im Körper, eher sogar eine belastende. Ganz extrem dann die radioaktiven. Die großen zerfallen irgendwann runter bis zum Blei, deshalb ist das meist auch Schutz vor Radioaktivität, wenn es sehr dick ausgeführt wird.

    So ist hier z.B. Ytterbium dabei, das ist ein Element von ziemlich ganz unten, es gibt radioaktive Isotope. Hier ist ein Link dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Ytterbium#Verwendung

    Jetzt könntest du sagen, die Liste da ist ja alphabetisch und zeigt nicht wieviel von was drin ist. Das ist aber auch ein Knackpunkt. Und der nächste ist, dass von dem, was wirklich essentiell oder für dich besonders interessant wäre, auch nur eine kleine Menge drin ist. Willst du mehr davon, nimmst du aber auch von dem anderen mehr ein.

    Da bin ich eher Anhänger davon, Mineralstoffe bzw Spurenelemente gezielt einzunehmen, evtl wie eine Kur, wenn du die Vermutung, hast, dir wo einen Mangel angegessen zu haben. Ich habe schon auch das Gefühl, dass man gut riechen und schmecken kann, ob man etwas braucht oder nicht. Aber wie willst du das bei einem Mischprodukt beurteilen?

    LG,
    Angelika
  3. Avatar von Tom Ate
    Ich kenne mich nicht aus mit Nahrungsergänzungsmittel. Habe gerade auch mal danach gegoogelt.
    Interessant finde ich die Sache mit den Indianern, die Dr.Switzer erwähnt.
    http://ein-langes-leben.de/einleitun...besonder-macht

    HISTORISCHE ENTDECKUNG IM JAHRE 1920

    Nicht Gold oder Silber, sondern etwas, was für das Leben noch kostbarer ist.


    Jahrhunderte bevor der weiße Mann nach Amerika kam, gingen die Indianer aus den südlichen Rocky Mountains zu einer legendären heiligen Quelle, die für ihre außerordentlichen Heilkräfte berühmt war. Im Jahre 1920 wurde ein Farmer von einem der letzten Indianer zu dieser Heilquelle geführt. Als er in den Bergen den Lauf der Quelle zurückverfolgte, entdeckte er, dass das Wasser durch die Anhäufung eines merkwürdigen Materials floss. Spätere Untersuchungen konnten zeigen, dass das Material, durch das die Quelle floss, aus einem prähistorischen Regenwald stammte, der durch einen Vulkanausbruch vor Millionen von Jahren versunken war.

    Eine Analyse dieses prähistorischen pflanzlichen Materials ergab, dass darin mehr als 70 verschiedene bioaktive, von Pflanzen verstoffwechselte Mineralien und Spurenelemente enthalten waren. Geologen fanden heraus, dass die mineralienreichen pflanzlichen Überreste dieses Urwaldes auf eine einzigartige Weise über Millionen von Jahren erhalten blieben, ohne in Kohle oder Öl umgewandelt worden zu sein. Ähnliche geologische Formationen hat man bis jetzt auf der Erde nicht entdeckt (3).
    Dieses Geschenk der Natur kommt in einer Zeit zu uns, in der mineralienarme Böden unsere Gesundheit bedrohen. Ein vergleichbares umfassendes Mineralienpräparat mit einer ähnlichen Fülle von organischen Mineralien und Spurenelementen (ca. 70) gibt es nicht.
    http://ein-langes-leben.de/einleitun...besonder-macht
    Habe den ganzen Artikel gerade mal überflogen. Da hat er bestimmt recht dass unsere heutigen Böden arm geworden sind an Mineralstoffe.

    Gibt es bereits Erfahrungen mit Menschen, die mit Mineralien und Spurenelementen optimal versorgt sind?

    Zurzeit leben etwa sechs Völker auf der Erde, die für ihre lange Lebensspanne berühmt sind.
    Die bekanntesten sind die Hunzukuc in Nordpakistan und die Titicaca in Ost-Ecuador. Sie bewässern ihre Felder mit mineralienhaltigem Gletscherwasser, das auch Gletschermilch genannt wird. Die Pflanzen nehmen die Mineralien und Spurenelemente auf, verstoffwechseln sie und geben sie in organischer Form im Gemüse und Obst an Mensch und Tier weiter. Die Menschen dort zeigen eine erstaunliche Vitalität, viele werden über 100 Jahre alt. Degenerative Zivilisationskrankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen dort nur selten vor. Viele Wissenschaftler, wie Dr. Joel Wallach aus den USA sehen einen Zusammenhang zwischen ihrer exzellenten Gesundheit und der optimalen Versorgung mit organischen Mineralien und Spurenelementen.
    Naja, da wird jetzt versucht alles den Mineralstoffen zuzuschreiben. Ist halt ne typische Werbeschrift.

    Interessant finde ich auch das Schaubild wie das Gemüse zwischen 1985 und 1997 an Kalzium und Magnesium verloren hat.


    Aber weder Schokolade noch Kartoffelchips, Kuchen oder Cola können den Mangel an den wichtigen Mineralien und Spurenelementen ersetzen.
    Ja, da hat er vielleicht recht.

    Aber vielleicht benutzt Coca Cola für die Herstellung ihres Getränks das Wasser aus dieser heiligen Quelle in den südlichen Rocky Mountains.
    Wenn sie das täten und auf die Flasche groß hinten drauf schreiben wäre das bestimmt umsatzfördernd. Dann könnten sie ihr Brausegetränk parallel auch als Heilwasser verkaufen.
    Aktualisiert: 02.01.16 um 11:43 von Tom Ate
  4. Avatar von Tom Ate
    Hallo
    Ich kenn die Rocky Mountain Phyto Essentials und habe sie auch eine Zeit lang genommen, allerdings die Uressenz ohne Vit. E. Gemerkt habe ich nichts, hatte allerdings aber auch vorher schon keine direkten Symptome. Von daher kann ich zur Wirksamkeit nichts sagen.
    http://www.ht-mb.de/forum/showthread...=1#post2864829
    Kann ich mir jetzt auch nicht vorstellen dass man da unmittelbar was merkt wenn man das Produkt einnimmt.


    Auf dieser Seite , auf der für das Mittel geworben wird stehen natürlich ganz eindeutige Kundenerfahrungen:
    "Durch die Einnahme der Mikromineralien sind meine Gelüste auf Schokolade, Süßigkeiten und Brot stark zurückgegangen und ich konnte endlich abnehmen."
    Frau C., 45 Jahre, Deutschland

    "Wenn ich täglich einen Esslöffel Mikromineralien Ur-Essenz einnehme, kann ich wie ein Baby schlafen."
    Frau M., 55 Jahre, Deutschland

    "Ich leide an Colitis ulcerosa. Seit ich die kolloidalen Mikromineralien nehme geht es mir signifikant besser."
    Frau Z., 58 Jahre, Deutschland

    "Was habe ich nicht schon alles versucht, um endlich meine schon viele Jahre andauernden Eßstörung und die Heißhungeranfälle in den Griff zu bekommen. Nachdem ich bei Dr. Switzer gelesen hatte, dass die Mikromineralien sehr gut helfen sollen, um diese Probleme zu bewältigen, nahm ich mir vor, es einfach mal auszuprobieren. Schaden kann es ja nicht! Und siehe da, es wirkt. Es geht einfach so, wie von selbst. Ich kann plötzlich mit dem Essen aufhören und kann mir diese Anfälle gar nicht mehr vorstellen. Ich kann irgendwie gar nicht mehr alles in mich reinstopfen. Und was habe ich nicht schon alles getestet! Scheinbar war es einfach nur ein Mangel dieser Mineralien, die den Körper erstklassig versorgen."
    Birgit, Deutschland

    http://nutrientlogistics.de/erfahrun...ssentials.html
    Das kann schon sein dass das Präparat eine bestimmte Wirkung hat. Aber ich denke mir wenn ich für sowas Geld ausgebe und es erwartungsvoll einnehme, dann spielt vielleicht auch der berühmte Placebo-Effekt eine kleine Rolle.
  5. Avatar von Tom Ate
    Auf dieser Seite wird auch folgendes behauptet:
    Wieviel Obst und Gemüse müsste man essen, um sich mit den notwendigen Mineralien ausreichend zu versorgen?

    Selbst wenn die Erde die notwendigen Mineralien enthalten würde, müsstest du mindestens 15 verschiedene Sorten essen, um dich ausreichend mit Mineralien zu versorgen. Leider hat (lt. der UNO Umwelt Konferenz in Rio im Jahre 1992) die Erde auf allen Kontinenten bis zu 86% des Mineralgehalts verloren. Zusätzlich reduzieren weitere Faktoren wie Umwelteinflüsse (Saurer Regen), intensive landwirtschaftliche Anbaumethoden, Kunstdünger, Pestizide, unreif geerntete Früchte, Lagerung, etc. den Mineraliengehalt unserer Nahrung.

    Um auf den gleichen Gehalt an Spurenelementen zu kommen, die in einem halben Glas der Phyto-Mikromineralien Ur-Essenz enthalten ist, müsstest du in etwa so viel Gemüse essen, wie auf der Ladefläche eines Kleintransporters Platz hat.
    http://nutrientlogistics.de/mikromin...ssenz.html#faq
    Heute haben die Geschäfte ja wieder auf. Dann werde ich mal einen Kleinlaster voll mit mindestens 15 verschiedenen Obst- und Gemüsesorten einkaufen.



    Edit: Aber da fällt mir ein , ich habe ja noch meine Safus in der Küche. Wenn die wirklich aus dem Urwald stammen, dann sind darin bestimmt auch das ein oder andere wertvolle Mineral enthalten.
  6. Avatar von Rebekka
    Vielen dank für die Antwort Angelika.

    Das wollte ich wissen!

    Hast du mir ein paar gute Wildpflanzen-Empfehlungen zur Mineralien-aufnahme?
    Die Frau aus dem Reformhaus meinte Schachtelalm sei gut..der würde auch reichlich in unseren Wäldern wachsen!

    ..ferner meinte Sie Meereskoralle sei gut für die Aufnahme..es sei organisch!?

    Lieber Gruss,Rebekka.
  7. Avatar von Uwe
    Ganz heikles Thema...
    ich verfolge die Beiträge und symbolisch aufgezeigte Webseiten. Dabei fällt wirklich auf: Wildpflanzen scheinen die beste Variante für die Aufnahme von Spurenelementen zu sein. Aber auch der eigene Garten; hier nämlich ist der Gehalt an Mikronährstoffen besonders hoch. Oder eben gleich Gartenerde mit verspeisen, einfach so...

    Letztere Variante las ich schon bei Arnold Ehret, dem Rohkostpionier. Die kostet nix außer gehörig Überwindung...
  8. Avatar von Angelika
    Zitat Zitat von Rebekka
    Vielen dank für die Antwort Angelika.

    Das wollte ich wissen!

    Hast du mir ein paar gute Wildpflanzen-Empfehlungen zur Mineralien-aufnahme?
    Die Frau aus dem Reformhaus meinte Schachtelalm sei gut..der würde auch reichlich in unseren Wäldern wachsen!

    ..ferner meinte Sie Meereskoralle sei gut für die Aufnahme..es sei organisch!?

    Lieber Gruss,Rebekka.
    Gerne!

    Am besten ist, raffinierte Nahrungsmittel zu meiden und gut essbare Wildpflanzen mit einzubeziehen.
    Meereskoralle ist bestimmt gut, hatte ich auch schon. Ist aber relativ teuer und Calcium und Co gibt es auch günstiger in der Apotheke.
    Wenn du meinst, dass du bestehende Mängel hast, würde ich an deiner Stelle eine Analyse machen lassen.
    Das kostet zwar etwas, aber dann kannst du ggf gezielt vorgehen.
    "All-in-one"-Produkte haben ähnliche Nachteile wie das Produkt oben, nämlich das zwar von vielem etwas, aber nicht genug zum Beheben von Mängeln enthalten ist (und sich ggf auch gegenseitig behindert bei der Aufnahme). Dafür sind zumindest nur Stoffe darin, die man bewusst möchte.

    - - -

    Wegen Gartenerde: Da würde ich die Schwermetallbelastund in der Gegend checken sicherheitshalber. Ggf ist es da dann doch besser, abzuwaschen.
    Wildpflanzen können dann dennoch Mineralstoffe bringen
    Wir hatten das Thema Blei vom Boden hier im Forum schon mal, ich verlinke gleich auf einen Beitrag, in dem Karten verlinkt sind: http://www.rohkostforum.net/threads/...ll=1#post11807

    - - -

    Grundsätzlich bekommen Pflanzen immer genug Mineralstoffe und Spurenelemente, weil sie würden sonst schlicht nicht wachsen. Sie werden deshalb entsprechend gedüngt. Wobei Pflanzen in sonnenreicheren Gegenden, reif geerntet immer reicher an Mineralstoffen (sodann gebunden mit Eiweißen, schmecken dann auch würziger/salzig, siehe auch Erklärung zu Tomaten bzw Glutamat in meinem Buch) sind, weil Sonne und Bewässerung wie ein Motor wirkt. Der Punkt ist eher der, dass von Lebensmitteln meist nährstoffreichere Anteile von der Industrie oder selbst in der Küche entfernt werden oder mit Wasser größtenteils ausgekocht und damit weggeschüttet werden.

    Rebekka, du hast einen guten Ansatz: Deshalb ist die Auswahl sinnvoll schmackhafter Wildpflanzen nicht nur ein "Add-on" zur Ernährung sondern kann tatsächlich Mineralstoffe bzw Spurenelemente liefern, die sonst zuwenig vorhanden sind. .

    LG
    Angelika
    Aktualisiert: 02.01.16 um 21:15 von Angelika
  9. Avatar von Angelika
    Hallo Tom Ate,

    dieses Zitat, das du oben einer Werbeseite (?) entnommen hast, finde ich interessant:

    Zitat Zitat von Tom Ate
    Dieses Geschenk der Natur kommt in einer Zeit zu uns, in der mineralienarme Böden unsere Gesundheit bedrohen. Ein vergleichbares umfassendes Mineralienpräparat mit einer ähnlichen Fülle von organischen Mineralien und Spurenelementen (ca. 70) gibt es nicht.
    Weil nämlich, ich hatte mir kürzlich das Buch "mineralien das erfolgsprogramm" von Dr. Strunz - also auch ein Arzt und Andreas Jopp (Medizinjournalist) - von 2014 (also relativ aktuell) geholt. Dr. Strunz ist sicher durchaus auch an dem Verkauf von Nahrungsergänzungen interessiert (er verkauft welche auf seiner Seite im Shop).
    Aber da steht Folgendes auf Seite 30 - 31:

    [...]
    Immer wieder wird von den Medien über ausgelaugte Böden durch intensive Landwirtschaft und sauren Regen berichtet. Zuerst hört sich das logisch an: Starkes Bewirtschaften, häufiges Abernten, d.h. also weniger Mineralien im Boden, oder? Verglichen werden dann noch Analysen von vor 40 Jahren mit heutigen Analysen und siehe da: Man erkannt eine angebliche Abnahme der Mineralien und Spurenelemente im Obst und Gemüse. Allerdings werden hier Äpfel mit Birnen verglichen. Ältere Analysen lassen sich von den Resultaten gar nicht vergleichen mit modernen Analysen. Sie sind viel zu ungenau.

    Ammenmärchen: Ausgelaugte Böden

    Auch wir sind eine ganze Weile auf diese Analysen hereingefallen. Diesmal wollten wir es genau wissen: Wir führten deswegen Interviews mit der Bundesforschungsanstalt für Ernährung, der Bundesanstalt für Getreide-, Fett- und Kartoffelforschung und mit der Deutschen Anstalt für Lebensmittelchemie. Eindeutige Meinung: Es gibt keine Abnahme des Mineralstoffgehaltes der Böden oder in Obst und Gemüse. Genau dies wurde auch durch eine bundesweite Expertenbefragung an 65 Forschungsinstituten für Lebensmittel, Pflanzenchemie, Gartenbau und Untersuchungsanstalten des Bundes und der Länder eindeutig bestätigt.[2]

    Quelle [2]: Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Einflussnahme der Intensivnutzung von Böden auf den Nährstoffgehalt von Lebensmitteln. Forschung, Klinik und Praxis 11/99

    [...]

    Ausgelaugte Böden sind eine Gute-Nacht-Geschichte der Medien. Einziger Mangel in deutschen Böden: Selen und Jod. Die sind aber schon in der Eiszeit aus den Böden geschwemmt worden. [...]

    Sie haben es also auch hier selbst in der Hand, mit mehr naturbelassenen Lebensmitteln Ihren Stoffwechsel anzukurbeln.
    Wobei ich doof finde, dass statt "Mineralstoff" auch hier das Wort "Mineralien" verwendet wird.
    Mineral: http://www.duden.de/rechtschreibung/Mineral
    Mineralstoff: http://www.duden.de/rechtschreibung/Mineral

    Aber vermutlich gefällt manchem Lektorat das Wort "Mineral" besser, im Englischen heißt es ja "minerals" und da steht es wohl für beides: http://dictionary.reference.com/browse/mineral

    In Ernährungswissenschaftlichen Büchern steht allerdings immer Mineralstoff. Wie auch immer. Für mich ist der Begriff "Mineralien" meist ein Hinweis darauf, dass hier Texter aus der Werbebranche am Werk waren.
  10. Avatar von Tom Ate
    Interessant dieser Buchauszug.

    Ich habe mir gerade gedacht dass wir als Rohköstler sowieso oft Produkte aus der ganzen Welt konsumieren.
    Und was der eine Boden vielleicht nicht hergibt ist wahrscheinlich in dem anderen Boden vorhanden.

    Leider werden z.B. die Paranüsse im Augenblick nicht mehr angeboten.
    Ich habe die früher häufig gegessen. Diese Bäume zu kultivieren ist ziemlich schwierig, so dass die Nüsse oft aus dem Urwald stammen. Es sind große Bäume deren Wurzeln wahrscheinlich tief in den Urwaldboden hineinwurzeln. Dem kann der Baum und die Früchte wahrscheinlich einiges entnehmen.

    Diese Werbeschriften für dieses Mineralmittel sind wirklich sehr gut gemacht. Ich habe mir sogar einen Moment lang überlegt mir auch mal so ein Fläschchen zu bestellen.

    Gut dass du den Artikel von Strunz gepostet hast
    Aber vielleicht tue ich es trotzdem mal. Einfach um zum experimentieren.

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Wie wurden die Ur-Mineralien entdeckt und wie wird die Phyto-Mikromineralien Ur-Essenz hergestellt?

    Jahrhunderte bevor Amerika von Europa entdeckt wurde, gingen die Indianer aus den südlichen Rocky Mountains zu einer legendären, heiligen Quelle, die für ihre außerordentlichen Heilkräfte berühmt war.

    Im Jahre 1920 wurde ein kranker Cowboy von einem der letzten Indianer zu dieser Quelle geführt. Bald nachdem er das Wasser getrunken hatte, wurde er wieder gesund. Seine Genesung inspirierte ihn, nach dem Geheimnis der mysteriösen Heilwirkung zu forschen. Als er in den Bergen den Lauf der Quelle zurückverfolgte, entdeckte er, dass das Wasser durch eine Anhäufung eines merkwürdigen Materials floss. Spätere Untersuchungen konnten die ungewöhnliche Heilwirkung erklären. Das Material, durch das die Quelle floss, stammte aus einem prähistorischen Regenwald, der durch einen Vulkanausbruch vor Millionen von Jahren verschüttet wurde.
    http://nutrientlogistics.de/mikromin...senz.html#faq8
    Ich denke diese Heilquelle existiert in der Form wahrscheinlich nicht mehr , ab dem Zeitpunkt wo die begonnen haben diese Mineralien in größerer Form abzubauen.
  11. Avatar von Rebekka
    Ja Arnold Ehret! Den mag ich!

    Angelika,
    raffinierte Nahrung esse ich schon lange nicht mehr! Ich wurde jedesmal aggressiv und hatte keine Geduld, auch meine Akne machte sich sofort bemerkbar mit Juckreiz, Entzündung und sogar die betroffene Stelle fieng an zu bluten!

    je mehr unverarbeitete Nahrung ich zu mir nehme, um so empfindlicher reagiere ich wenn ich etwas esse dass nicht in die natürliche Nahrung
    gehört! (was sehr gut ist,denn nur so kann ich mich richtig orientieren.)

    Um so einfacher ich esse, um so besser fühle ich mich!

    Das ich einen Mineralien-Mangel habe? Kann ich nicht sagen..


    ..Wildpflanzen gedeihen reichlich in meinem Garten,habe auch die 7 Helfer und 2i riesige Sommerlinden nebenan, die dürften mitlerweile schon
    30 Jahre alt sein!
    Denkst du damit bin ich gut versorgt?
    Esse natürlich allerlei Wildpflanzen, nicht nur die 7 Helfer !

    DER GRUNDSATZ MACHT SINN!!!


    Lieber Gruss,Rebekka.
  12. Avatar von Angelika
    Zitat Zitat von Tom Ate
    Interessant dieser Buchauszug.

    Ich habe mir gerade gedacht dass wir als Rohköstler sowieso oft Produkte aus der ganzen Welt konsumieren.
    Und was der eine Boden vielleicht nicht hergibt ist wahrscheinlich in dem anderen Boden vorhanden.

    Leider werden z.B. die Paranüsse im Augenblick nicht mehr angeboten.
    Ich habe die früher häufig gegessen. Diese Bäume zu kultivieren ist ziemlich schwierig, so dass die Nüsse oft aus dem Urwald stammen. Es sind große Bäume deren Wurzeln wahrscheinlich tief in den Urwaldboden hineinwurzeln. Dem kann der Baum und die Früchte wahrscheinlich einiges entnehmen.

    Diese Werbeschriften für dieses Mineralmittel sind wirklich sehr gut gemacht. Ich habe mir sogar einen Moment lang überlegt mir auch mal so ein Fläschchen zu bestellen.

    Gut dass du den Artikel von Strunz gepostet hast
    Aber vielleicht tue ich es trotzdem mal. Einfach um zum experimentieren.
    Naja, gezielt und nach Analyse empfiehlt er ja schon, zu ergänzen, insb da die meisten nicht entsprechend ausgewogen und ausreichend essen, insb in der Vergangenheit sich häufig Mängel angegessen haben.

    Jetzt hast du mich wieder verblüfft, es werden keine Paranüsse angeboten?
    Ich bin ohnehin absolut kein Fan von Paranüssen. Die werden so groß, weil sie bevorzugt auf radioaktiven Böden wachsen Also kurz gesagt. Das Thema hatte ich schomal wo genauer geschildert. Aber das alleine ist es nicht, ganz geringen Mengen davon drin. Aber die haben mir ein zu äußerst schlechtes Omega 3 zu 6 Fettsäuren Verhältnis. Und viel davon drin. Aber sie haben auch Selen, dafür werden sie gerne gelobt (ich selbst ziehe hier die Kokosnuss vor). Selen dürfte wiederum für dich interessant sein - und die Paranüsse möglicherweise besser lagerbar und günstiger als Kokosnüsse?
    Da wir kürzlich auch wegen Jod und Schilddrüse schrieben - was sagte dein Arzt wegen Selen - siehe auch diesen informativen Text hier: http://www.forum-schilddruese.de/Sch...chiv.htm?ID=85

    Ist doch spannend, wie einem der eigene potentielle Bedarf zu gewissen Vorlieben führt, was meinst du?